• Brigitte-Anke
    Dabei seit: 1125964800000
    Beiträge: 564
    geschrieben 1164564446000

    Kann ich gut verstehen! Und ich finde es toll, dass Du Dich mit der anderen Urlauberin um das kleine Hascherl gekümmert hast.

    Auch ich habe kein Verständnis für Menschen, die "für sowas" nichts übrig haben. Ich wünsche Dir jedenfalls beim Sammeln viel Erfolg und viele tierliebe Menschen.

    Es gibt übrigens ein Sprichwort, wonach Menschen, die Tiere nicht mögen, auch Menschen nicht lieben.

    Wie gesagt, mein "Beispiel"-Meckern ging in die andere Richtung. Ich denke, wir haben unser Missverständnis ausgeräumt, oder ?

    Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag wünscht Dir

    Brigitte-Anke

    PS:

    Gib mir doch bitte per eMail die Nummer des "Sammelkontos" an.

    ba
  • caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
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    geschrieben 1164832064000

    Ich bin ein absolut tierlieber Mensch.

    Ich hasse Leute, die sich irgendwelche Tiere anschaffen, diese dann irgendwann aussetzen, weil die Tiere eben zu viel werden. Dieses traurige "Phänomen" wird man nach Weihnachten leider wieder überall mitbekommen. Die Tierheime werden wieder überfüllt. Die Tochter/ der Sohn haben die Nase voll vom Meerschweinchen oder dem Hamster.

    Mich würde aber trotzdem interessieren, ob ihr jedes ausgesetzte, verwahrloste, kranke Tier das ihr irgendwo findet, zum Tierarzt bringt. Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, da kein Tierarzt umsonst ein Tier behandelt. Tierheime gibts auch nicht in jedem Dorf um Tiere dort abzuliefern, die man gefunden hat.

    Angenommen, das nächste Tierheim wäre 30- 40 km weg und man hat kein Auto, wer würde sich mit dem Tier in die öffent. Verkehrsmittel setzen um zum Tierheim zu kommen?

    Ich denke, dass es viele Leute auch abschreckt, da eben solche Kosten sehr hoch werden können.

    Man trägt ja die Fahrt zum Arzt oder nächsten Tierheim selbst.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Brigitte-Anke
    Dabei seit: 1125964800000
    Beiträge: 564
    geschrieben 1164834684000

    Um jedes verletzte, ausgesetzte, verwahrloste, kranke Tier kann man sich natürlich nicht allein und ständig kümmern, aber man kann zumindest den Tierschutzverein, das Tierheim, den Katzenschutzbund (telefonisch) informieren - und evtl. selbst auch erste Hilfe leisten.

    Von der Notrufstelle der Polizei erhält man allerdings nicht unbedingt Hilfe. Die hatte ich mal angerufen, als ich sah, wie ein kleiner Highland-Terrier über die Straße flitzte und prompt von einem Auto überrollt wurde. Das arme Tierchen war schwer verletzt; ich bat daher darum, einen Tierarzt zu verständigen. Nach etwa 20 Minuten (!, das Polizeipräsidium ist vom Unfallort knapp 10 Minuten fußläufig entfernt) kam jedoch nur ein Streifenpolizist, der zunächst herumfragte, wer ist der Tierhalter, wer hat den Unfall gesehen und auf mein Drängen nach einem Tierarzt äußerst unwirsch reagierte. Die "verlorene" Zeit hat der kleine Hund nicht überlebt.

    ba
  • slowhexe
    Dabei seit: 1107302400000
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    geschrieben 1164836773000

    Also ich würde jedes verletzte Tier, was ich finde zum Tierarzt bringen oder eben dafür sorgen, dass es medizinisch versorgt wird, so wie das in meinem Fall im Urlaub war.

    Tierliebe hört bei manchen Leuten allerdings dann auf, wenn es ums Öffnen des Geldbeutels geht. :disappointed:

    *Es gibt Menschen, die sind furchtbar einfach - und andere, die sind einfach furchtbar!*
  • Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
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    geschrieben 1164839869000

    @'slowhexe' sagte:

    Also ich würde jedes verletzte Tier, was ich finde zum Tierarzt bringen oder eben dafür sorgen, dass es medizinisch versorgt wird, so wie das in meinem Fall im Urlaub war.

    Tierliebe hört bei manchen Leuten allerdings dann auf, wenn es ums Öffnen des Geldbeutels geht. :disappointed:

    Das klingt sehr edelmütig und großzügig. Ich würde vermutlich auch so handeln.

    Als Halter von bisher drei Katzen und einem Hund sind mir Tierarzt-Kosten hinlänglich bekannt.

    Nicht jeder, der helfen möchte, ist finanziell in der Lage ein fremdes verletztes Tier zum Tierarzt zu bringen und die Kosten hierfür zu übernehmen.

    Tierliebe kann sich auch anders äußern, z.B. in einer ehrenamtlichen Tätigkeit für ein Tierheim oder einen Tierschutzverein - das kostet Zeit, aber kein Geld.

  • caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
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    geschrieben 1164842878000

    @Slowhexe

    Ich glaube nicht, dass du jeden Preis bezahlen würdest, um ein Tier zu retten! Es sei denn, du hast so viel Geld, dass dir z.B. 50 € oder mehr absolut nicht weh täten.

    Auch ob die Tierliebe beim öffnen des Geldbeutels aufhört, wage ich zu bezweifeln. Ich gehe mal davon aus, dass jeder, der für Tiere was übrig hat, zumindest beim Tierschutzverein, Polizei oder einem Arzt anruft. Alles kostenpflichtig selbst in die Hand zu nehmen, kann ich mir nicht vorstellen, sorry. Wie gesagt, oft ist es eben mit höheren Kosten verbunden, die sich leider wenige leisten können. Wenn du es finanziell kannst, schön für dich. Ich könnte es nicht.

    Würde ich z.B. ne angefahrene Katze finden, würde ich sofort die Polizei benachrichtigen. Heutzutage hat ja fast jeder ein Handy.

    Ich ginge dann davon aus, dass für das Tier gesorgt wird.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Puma Katze
    Dabei seit: 1163203200000
    Beiträge: 114
    geschrieben 1164885293000

    @'slowhexe' sagte:

    Das regt jetzt mich wieder auf:

    :shock1:das Tierheim nimmt gerne Tierfutterspenden entgegen, etc. pp.

    Okay, wer Tierfutter spendet, immerhin; aber nur von Futter werden kranke, verletzte Tiere auch nicht gesund und ich habe noch keinen Tierarzt erlebt(auch nicht den, vom Tierheim), der statt Geld, Tiernahrung entgegennimmt!

    schau mal hier

    http/xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

  • carstenW.
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    Beiträge: 7439
    geschrieben 1164887855000

    Das Aussetzen oder Abgeben von Tieren wurde ja auch schn angesprochen. Gerade auch schlimm zur Urlaubszeit. Für mich ein Ding der unmöglichen Vorstellung. Wie kann man ein Lebewesen was so fühlt wie wir Menschen so behandeln? Man geht damit um wie mit einem Gegenstand (Kassettenrecorder z. B.) den man nicht mehr braucht. Unmöglich. Wir lieben unsere 4 Stubentieger so sehr, daß wir nie wieder auf sie verzichten möchten.

    LG

  • caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
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    geschrieben 1164900308000

    Ich finde es aber auch von vielen Eltern verantwortungslos, ihren kleinen Kindern irgendwelche Tierwünsche zu Weihnachten oder ähnlichem zu erfüllen.

    Gerade kleinere Kinder versprechen von vornherein hoch und heilig, sich um den Hamster, den Hasen oder das Meerschweinchen zu kümmern. Die Lust und das Interesse daran verlieren die Kinder aber doch oft schon nach ein paar Wochen. Das Füttern und Misten bleibt dann meist an der Mutter hängen und das Tier wird dann oft abgeschoben oder sogar ausgesetzt.

    Mein Sohn wollte früher auch immer irgendwelche kleine Käfigtiere. Diesen Wunsch erfüllten wir allerdings nie, da wir von vornherein wußten, dass der kleine Nager nach ein paar Wochen für ihn uninteressant werden würde.

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Holginho
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    geschrieben 1164900888000

    Vielleicht wird es wirklich einmal Zeit für einen "Führerschein" für sämtliche(!) Haustiere und regelmäßige (Zwangs) Kontrolluntersuchungen bei Tierärzten zur Überprüfung des Zustandes des Tieres.

    Ich glaube, das schreckt a) viele Leute davon ab, sich sinnlos ein Tier anzuschaffen, zwingt b) viele Leute dazu ihr Tier vernünftig und soweit möglich artgerecht zu behandeln und zu halten und wer c) damit nicht einverstanden ist, kann eben kein Haustier halten - eigentlich ganz einfach!

    “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!
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