• salvamor41
    Dabei seit: 1086652800000
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    geschrieben 1130951310000

    Sehr gute Ergänzung von Klaus mit Einzelheiten, die ich noch nicht kannte.

    Die 200 mg/dl-Grenze wurde also wirklich nicht von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt, sondern von privaten Interessenvertretern und industrienahen Gesellschaften.

    Ein unglaublicher Vorgang!

    Zuerst waren es die arteriosklerotischen Krankheiten, jetzt ist es Alzheimer, wenn das auch nicht mehr ausreicht, um die erwarteten Renditen zu sichern, wird es womöglich noch die Hühnergrippe sein oder der Fußpilz, die durch Statine positiv beeinflußt werden können. Hauptsache, der Umsatz stimmt!

    Diese Lobby-Mafia hat auch die Ärzteschaft offenbar fest im Griff. Wie anders wäre es zu erklären, daß die Ärzte dieses Spiel überwiegend mitmachen.

    Meine Schwiegermutter, 89 Jahre alt, kam vor ein paar Wochen von ihrem Hausarzt, der hatte ihr dringend empfohlen, ein Statin zur Behandlung ihrers erhöhten Cholesterins zu nehmen. Und das bei einem Wert von 235 mg/dl! Nun war sie durch mich schon präpariert, und da sie überhaupt nicht auf den Mund gefallen ist, hat sie ihrem Arzt ein paar passende Worte gesagt und das Rezept über die Pillen abgelehnt.

    Mich fasziniert geradezu, wie einfach und wie schnell sich Menschen durch systematische "aufklärende" Medienkampagnen manipulieren lassen. Es gibt vielfältige Beispiele, nicht nur in der Medizin, wie das funktioniert. Spontan fällt mir die "Der Staat hat kein Geld"-Arie ein. Man hat es in der Tat geschafft, das im Bewußtsein der Menschen fest zu verankern. Der eine redet es inzwischen dem anderen nach, und fast keiner stellt mehr die Kernfrage: "Warum hat der Staat kein Geld? Wofür gibt er es aus?" Vor allem die Medien haben es geschafft, daß die Menschen diesem Problem so unkritisch gegenüber stehen.

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • salvamor41
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    geschrieben 1133280206000

    In letzter Zeit habe ich mich öfter über Taxifahrer geärgert, die muffig, unfreundlich, teilweise aggressiv ihren Job machen und noch dazu versucht haben, mich übers Ohr zu hauen.

    Nachdem es immer häufiger passiert war, daß ich, nachdem ich mein Fahrtziel genannt hatte, gefragt wurde: "Wie sollen wir denn fahren?" habe ich anfangs, weil ich mich in der Stadt auskenne, den besten Weg beschrieben, bis ich mal auf die Idee kam, zu sagen; "Weiß ich nicht, ich bin fremd hier." Prompt versuchte der Fahrer, mit mir einen riesigen Bogen zu fahren. Als ich ihn fragte, wo er denn hinführe, wurde er auch noch pampig-aggressiv und sagte: "Sie haben doch gesagt, daß sie sich nicht auskennen, warum fangen Sie jetzt an, zu motzen?". Eine eigenartige Logik! Ich habe das mehrere Male wiederholt, es war immer wieder das gleiche Ergebnis: der Taxifahrer fuhr nicht den kürzesten bzw. schnellsten Weg. Ob die Fahrer jeweils den Weg nicht kannten oder bewußt Umwege fuhren, habe ich nicht erkennen können.

    Ich will aber auch noch was nettes erzählen: Auf dem Weg vom Rossio ins Hotel in Lissabon fragte uns der Taxifahrer, ob wir etwas Zeit hätten, er wolle uns etwas von Lissabon zeigen. Dann stellte er die Uhr ab und fuhr uns über eine Stunde kreuz und quer durch die Stadt und zeigte uns Sachen, die wir als normale Touris nie zu Gesicht bekommen hätten. Gerade die Lissaboner Taxifahrer haben einen schlechten Ruf, das o.e. Beispiel zeigt, daß man nicht alle über einen Kamm scheren kann.

    Welche Erfahrungen habt Ihr mit Taxifahrern gemacht?

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • Harzer
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    geschrieben 1133285992000

    Fahre sehr selten Taxi. Also in Venezuela oder auch in anderen Ländern von Süd-, Mittel- oder Nordamerika kann ich mich nicht über die Taxifahrer beschweren.

    Bei uns in Europa fahr ich selten Taxi um das wirklich beurteilen zu können.

    Es kommt natürlich auch drauf an, der kürzeste Weg muß nicht unbedingt auch der schnellste sein.

    Leben und leben lassen!
  • salvamor41
    Dabei seit: 1086652800000
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    geschrieben 1133304791000

    @ Harzer

    Komischerweise haben wir uns weder in Südeuropa noch in Südamerika, wo wir öfters Urlaub machen, von Taxifahrern übers Ohr gehauen gefühlt, unsere negativen Erfahrungen haben wir ausschließlich in Deutschland gemacht. Aber wahrscheinlich ist das reiner Zufall!

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • Harzer
    Dabei seit: 1127260800000
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    geschrieben 1133448061000

    @ Salvamor41

    Vielleicht sind aber auch nur die deutschen Taxifahrer am gastfreundlichsten und wollen den Gästen nur mal unaufgefordert ein wenig die Schönheiten der jeweilien Stadt näherbringen? ;)

    Leben und leben lassen!
  • Barbara R.
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    geschrieben 1133450485000

    Wir sind am Flughafen Hannover und der erste Taxifahrer hat gerade ein altes Ehepaar, das gefragt hatte, ob er die Koffer in den 2. Stock tragen würde, mit dem Hinweis auf seinen kaputten Rücken abgebürstet. Den hatten wir dann. Nun gab es 2 Wege zu unserem Ziel. Einen langen über die Autobahn und einen kurzen durch die Stadt. War wirklich keine lange Fahrt. Mein Mann sagte, bitte nicht über die Autobahn und schon war der Fahrer aber sowas von sauer und pampig, man glaubt es kaum. "Ich fahre schon keine Umwege, da brauchen Sie keine Angst zu haben" war noch das freundlichste. Und dann der Ton!!!!

    Dafür durfte er ohne ein Trinkgeld auch noch eine Quittung schreiben.

    Ja wo sind wir denn ?????

    Vielleicht hätte er doch die Koffer tragen sollen ;)

    Grüsse von Barbara

    Barbara R. Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht den gleichen Horizont
  • Sambal
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    geschrieben 1133451556000

    Meine Eltern zuhause schwören auf die türkischstämmigen Taxifahrer. Mein Vater ist gehbehindert und freut sich daher immer, wenn man ihm beim Koffertragen hilft (und das nicht mal in den zweiten Stock, sondern nur vor die Haustür). Ein deutscher Taxifahrer lässt sich dazu nicht herab.

    Ist allerdings in einer Kleinstadt, ich weiss nicht, wie das in den Großstädten abläuft.

    Travel if you aim for certain values. By travelling the skies, the crescent becomes a full moon. (Ibn Kalakiss, 13th century)
  • Erika1
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    geschrieben 1133476668000

    Früher haben die Taxifahrer das Gepäck zumindest bis vor die Haustür getragen. Sie haben auch an der Haustür geklingelt und gerufen: "Ihr Taxi ist da!". Heute stellen sie sich mit laufendem Motor vor das Haus und hupen, bis der Fahrgast kommt, egal, wie lange das dauert.

  • Harzer
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    Zielexperte/in für: Belgien
    geschrieben 1133855290000

    Wenn es mal durch einen Feiertag mal ein verlängertes Wochenden gibt, dann kaufen die Leute immergleich ein, als ob die nächsten Monate nichts mehr gibt.

    Die meisten Sachen halten sich doch sowieso länger als ein verlängertes Wochende dauert, also reicht es doch vollkommen, wenn man sich das täglich frische kauft, oder?

    Leben und leben lassen!
  • Woody_
    Dabei seit: 1083456000000
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    geschrieben 1133966493000

    Gerade jetzt wo Weihnachtszeit ist,rennen manche Leute einen überm Haufen als obs nix mehr zu essen,zu trinken,bzw keine Geschenke mehr gibt....Möcht nicht wissen was los ist,sollte es hier mal Stromausfall geben.... :|

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