• Barbara89
    Dabei seit: 1338940800000
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    geschrieben 1368788459000

    Hallo,

    ja ich glaube wir werden uns wirklich mit der Situation abfinden müssen.

    Naja so richtig Backpacker mit Zelt usw wäre nie geplant gewesen. Wir haben uns nun überlegt in Puerto Plata zu starten, uns dort einige Tage aufhalten, dann nach Sosua für 1-3 Tage, anschließend nach Santo Domingo 2 Tage, Boca Chica vielleicht und zum Schluss noch 4 Tage relaxen in Punta Cana. Was meint ihr? Werden uns dann natürlich in den größeren Hotels einquartieren und die öffentlichen Busse benützen.

  • Sualky
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    geschrieben 1368800551000

    So würde das wohl funktionieren. Es wäre jedoch empfehlenswert, die Hotels bereits vorab über einen deutschen Reiseveranstalter zu buchen. Auch wenn die Globetrotter-Romantik darunter etwas leidet, wird es Euch Euer Geldbeutel danken... Vor Ort im Hotel sind die Zimmerpreise wesentlich höher, insbesondere in Punta Cana. Da zahlt man schnell mal den doppelten Preis.

    LG Klaus

    17. - 27.02.19 Gran Canaria (Bohemia Suites & Spa) ### 03. - 21.06.19 Dominikanische Republik (TRS Turquesa / Catalonia Royal La Romana / Secrets Cap Cana)
  • Barbara89
    Dabei seit: 1338940800000
    Beiträge: 10
    geschrieben 1368803743000

    Das decht ich mir eben. So hatte ich es auch geplant, einfach von hier aus alles zu buchen.

    Sualky:

    So würde das wohl funktionieren. Es wäre jedoch empfehlenswert, die Hotels bereits vorab über einen deutschen Reiseveranstalter zu buchen. Auch wenn die Globetrotter-Romantik darunter etwas leidet, wird es Euch Euer Geldbeutel danken... Vor Ort im Hotel sind die Zimmerpreise wesentlich höher, insbesondere in Punta Cana. Da zahlt man schnell mal den doppelten Preis.

    LG Klaus

  • daggy1
    Dabei seit: 1222732800000
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    geschrieben 1368959593000

    Hallo Barbara!

    Jeder hat nen anderen Geschmack - doch fuer mich hast du gerade mit Boca Chica, Sosua und Punta Cana die absoluten Massen-Touristenfallen ausgewahlt. Als Invididualreisende habe Ihr doch ganz andere Moeglichkeiten ;)

    Wenn Ihr die Moeglichkeit habt, nen Gabelflug zu buchen, emfehle ich Euch Santo Domingo, von dort nach Samana (evtl. mit Stop in Bayahibe mit Soana oder via Sabana del Mar und Faehre),  auf Samana  Station in Las Terrenas und Las Galeras jeweils mit Umgebung und danach die Kueste entlang bis Puerto Plata.

    Oder natuerlich in umgekehrter Reihenfolge... Da seht Ihr sehr viel von dieser Insel, und habt auch die Moeglichkeit, Party zu machen. Etwas Spanisch ist bei dieser Variante von Vorteil.

    Falls es sich rechnet, koenntest Ihr auch 14 Tage pauschal ein Hotel fest buchen, und dann von dort aus Eure Touren unternehmen, das habe ich frueher gemacht, weil ich es bequemer, sicherer und sogar billiger fand. Weiterhin hat es den Vorteil, dass man nur einen Teil der Klamotten mitschleppen muss.

    Nur ein Beispiel waere jetzt das Grand Paradise in Las Galeras/Samana fest zu buchen (so es buchbar waere), und von dort aus mal 2-3 Tage per Guagua nach Santo Domingo zu fahren. 1 -2 Nächte  in Las Terrenas zu verbringen, Samana  zu erkunden, das geht auch mit Spassfaktor per Quad oder Pferd. Puerto Plata laesst sich ab Samana auch gut erreichen, wobei ich - falls der Flieger ab POP fliegt, entsprechend frueher von Samana abreisen wuerde.

    Viel Spass beim Planen!

    LG

    Dagmar

    "Null Bock", ständig gedisst zu werden - bin daher mal weg von HC -)
  • Amarock
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    geschrieben 1369860688000

    Kommt drauf an. Erstmal ja es kann recht gefährlich werden und ohne spanisch, wie schon gesagt steht ihr eh ziemlich schnell auf dem Schlauch und geratet im besten Falle lediglich in Tourist-Rip-Off.

    Es gibt eigentlich nicht schöneres als mit dem Rucksack loszuziehen, doch man sollte sich schon ausreichend informieren und auch bevorzug, besonders auf den ersten Trips Länder wählen die etwas freundlicher für BackPacker sind.

    Genau wie das mit den Massai, schau mal hier: http://massai.info

     Also so schön manche Dinge doch klingen, stellen sie sich dann im nachhinein als nicht so toll heraus. Afrika und Südamerika sind teilweise recht gefährlich, zumindest meiner Meinung nach. Sicher kann auch was im asiatischen Raum geschehen ... ich sag dir Informiere dich gründlich, anstatt einfach mal spontan in ein Abenteuer aufzubrechen das dann in einem Drama endet.

  • soosi
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    geschrieben 1369864678000

    @Amarock,

    was möchtest Du uns denn mitteilen......lies doch einfach das vorletzte posting von Babara89.

    Ich habe es so verstanden,dass sie von D alles bucht und nur die "Transfers" mit den Öffis zurücklegen möchte und halt den Koffer gegen einen Rucksack getauscht hat.

    Von einer reinen Rucksackreise würde ich auch abraten....

    Vaya con Dios y quiêreme como soy
  • backpacker_
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    Beiträge: 1
    geschrieben 1517703067281

    Die Frage ist zwar schon etwas alt, aber vielleicht interessiert sich ja immer noch jemand dafür :grinning:

    Ich habe selbst ein Jahr in der DomRep gelebt, mit 19 Jahren und als blondes Mädl und ohne jegliche Reiseerfahrung außerhalb Europas und den USA und habe das komplette Land auf eigene Faust nur mit Rucksack bereist.

    Ich würde mich meinen Vorpostern wenig anschließen. Natürlich ist das Land gefährlicher als Deutschland und ohne Spanischkenntnisse ist es wirklich schwierig in abgelegene, untouristische Ecken zu gelangen.

    Wenn man sich jedoch an bestimmte Regeln hält (die eigentlich in einem Entwicklungsland selbstverständlich sein sollten), ist Backpacken durchaus möglich. Man sollte keine Wertgegenstände zeigen, das Handy nicht in die Hosentasche haben oder auf der Straße herausholen, nachts nicht alleine auf den Straßen unterwegs sein (wenn ein günstiges (Motorrad-)Taxi nehmen), vor allem nicht in größeren Städten (in belebten Zentren ist es aber möglich) oder in komplett unbelebten Gebieten, nicht zu viel Bargeld bei sich haben und nicht in Slums laufen (man merkt aber relativ schnell, wenn man sich ärmeren Stadtvierteln nähert, also man läuft da nicht aus Versehen rein). Sollte man Überfallen werden, sollte man seine Wertsachen abgeben, dann passiert auch im Normallfall nichts. Ich wurde aber in dem kompletten Jahr nie überfallen, obwohl ich mich nicht immer nur in den sichersten Orten zu den besten Zeiten aufgehalten habe. Außerdem sollte man sich wirklich nicht in Drogengeschäfte verwickeln lassen, auch wenn einem diese oft angeboten werden. Kauft lieber einen frisch gepressten Saft - ist gesünder, schmeckt besser und ist ungefährlich.

    Anfangs könnte es schwierig sein, sich im Verkehr zurecht zu finden, aber man kann eigentlich immer Einheimische fragen, die einem helfen. Zwischen größeren Orten verkehren große, komfortable Reisebusse (CaribeTours, Metro...) und alle anderen Orte erreicht man mit kleinen Guaguas, die sehr überfüllt sind und nur teils Zeitpläne haben, dafür überall angehalten werden können und ein Aussteigen an jedem beliebigen Ort möglich ist. Innerhalb der Städte ist man am Besten mit Carritos/Conchos oder Motorradtaxis (Motoconchos) unterwegs. Diese sind ein wenig abenteuerlich, dafür aber sehr preiswert. Am Besten informiert man sich bei Einheimischen über die Preise, um nicht zu viel zu bezahlen, egal ob im Verkehr, den kleinen Supermärkten (Colmados) oder allem, was man auf der Straße kauft und bei allem, das kein Preisschild hat.

    Wenn man ein bisschen unsicher ist, kann man total problemlos Punta Cana, Santo Domingo, Bayahibe, Puerto Plata und die etwas weniger massentouristischen Orte Samana (Las Terrenas, Las Galeras), sowie Cabarete, Sosua und Jarabacoa bereisen. Ich persönlich finde es aber viel spannender, schöner und natürlicher in den total untouristischen Gegenden (komischerweise hatte ich auch das Gefühl, dass es dort oft sicherer ist). So kann man nach Monte Cristi in den Norden, ins Landesinnere (viele Wasserfälle) oder - mein Favorit - in den Südwesten. Die kleinen Fischerdörfer Paraiso, La Ciénaga und auch der Grenzort Pedernales mit seinem dominikanisch-haitianischen Markt (man kann auch nach Absprache mit den Grenzern und etwas Glück für ein paar Stunden nach Haiti) sind absolut empfehlenswert. Man kann Larimarminen besichtigen, surfen, campen, durch die wunderschön bunten Dörfer schlendern und nur unter Einheimischen essen, trinken, tanzen... . Auch eine Reise zur Bahía de las Aguilas (einer der schönsten Strände der Karibik) ist ihr Geld wert. Es ist zwar ohne eigenes Gefährt (seeeehr schlechte Straßen) etwas schwierig, wir konnten damals zu zweit mit einem Motorradtaxis die 25km Strecke von Pedernales aus für knapp 20,- zurücklegen. Wir haben in der Nähe in einem Campingplatz geschlafen, die letzten zwei Kilometer kann man entweder per Boot (sehr teuer) oder zu Fuß (heiß, anstregend) zurücklegen oder wie wir - mit dem Motorradtaxi hinfahren.

    Unterkünfte kann man teilweise online buchen (Air-Bnb, booking.com, ...) aber die günstigen Angebote sind oft nicht online. Teilweise kann man Telefonnummern herausfinden (mithilfe Google-Maps) oder auch nur die Existenz eines solchen Hotels oder gar nichts. Meistens bekommt man auch ein Zimmer, wenn man direkt hinkommt ohne gebucht zu haben. Die Preise sind sehr unterschiedlich und so haben wir für ein Doppelzimmer je nach Ort zwischen 7 und 40€ bezahlt, meist aber zwischen 10-25€ (alle Preise für 2 Personen), man kann aber auch sehr viel Geld ausgeben, wenn man z.B. Wert auf warmes Wasser, Klimaanlage oder gar Pool... legt.

    Ich kann eine solche Reise wärmsten empfehlen, vor allem wenn man schon ein bisschen Reiseerfahrung hat! So kann man das Land hinter seiner AI-Fassade und Klischee als Ballermann der Karibik sehen und außerhalb der Touri-Orte ist es auch viel günstiger, man kann einheimische Gerichte (bandera dominicana, Yaroa, Empanda, Mofongo...) und Getränke (frische Säfte, Rum, Mamajuana...) für sehr kleines Geld probieren und einen tiefen Einblick in die Kultur (Musik, Tanz aber auch die Gegensätze zwischen arm und reich,...) erleben.

    Wenn man Augen und Ohren offen hält, kann man neben den tollen Stränden auch Seen, Gebirge, Höhlen mit Tainozeichnungen, Wasserfälle, schöne Flüsse,... besuchen, die es im ganzen Land gibt.

    Mich zieht es bald wieder in die Dom-Rep, dieses Mal wieder in den Süden und nach Dajabón (Grenzmarkt) und dann noch ein paar Tage ins Nachbarland Haiti (auf die Grenzüberquerung bin ich schon gespannt).

  • Pesche
    Dabei seit: 1096588800000
    Beiträge: 706
    geschrieben 1518179998048 , zuletzt editiert von Pesche

    Hallo Backpackerin

     Mit Vergnügen habe ich deinen interessanten Erlebnisbericht konsumiert. Es gibt sie also noch, die jungen aufgestellten „Mädels“, die nach dem Motto: „Selber Reisen, nicht gereist werden!“ exotische Länder abseits von überlaufenen „Touri“ Destinationen mit AI Bunkern auf eigene Faust bereisen.

     Erfahrungsgemäss erhält man den Ratschlag: Die DR nicht auf eigene Faust zu erforschen! Wer bereist heutzutage diese faszinierende Insel schon auf eigene Faust. Man könnte ja überfallen werden oder das “Mägeli” bei dieser exotischen Einheimischen-Kost verderben! Und dann die schlechten Strassen, der grauenhafte Strassenverkehr -- Hände weg! Im Gegensatz zu unzähligen Touristen liebe und schätze ich den, zugegeben etwas chaotischen Fahrstil von vielen Einheimischen in südamerikanischen Ländern, der sich aber wohltuend von der sturen “ich bin im Recht!” Fahrweise in unseren Breitengraden unterscheidet.

     Ich empfehle allen interessierten Travelern vor Ort einen Pkw (empfehlenswert 4-Rad) für die gesamte Feriendauer zu mieten. Die Flexibilität im Vergleich mit dem öffentlichen Bussystem macht sich bezahlt. Obwohl auch Busreisen inmitten von fröhlichen Einheimischen ein einmaliges Erlebnis sind. Das Problem ist nur, man muss Zeit haben. Bei mehr als einer Woche kann der Pkw-Preis massiv gedrückt werden. Unterkunft und Verpflegung unterwegs, von einfach bis luxuriös (auch Privat), ist kein Problem.

    Interessant ist auch, den touristisch noch nicht erschlossenen Südwesten zu besuchen. Insbesondere die Gegend um den Lago Enriquillo hat es meiner Frau und mir mir angetan. Ab dem Bootssteg von La Azufrada, zwischen La Descubierta und Postrer Rio gelegen, setzt man mit Fischerbooten (unbedingt Preis aushandeln!) zur Insel Cabritos über. Flora und Fauna, z.B. mit den Spitzkrokodilen und den Nashornleguanen sind einmalig. In den Dörfern rund um den See findet man überall einfache Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Bemerkenswert, die von den Einheimischen rege benutzten Naturpools, die auch in den kleinsten Orten nicht fehlen, sind eine herrliche Alternative zu den sterilen Poolanlagen in den Luxushotels an der Küste und laden immer wieder zu einem erfrischenden Bad ein.

     Je nach politischer Lage bietet sich beim Grenzort Jimani die Gelegenheit, kurz, auch ohne Visum Haiti zu besuchen. Ein kleines Trinkgeld für die Grenzsoldaten machen es möglich.

     Abenteuerlich sind auch die Küstenstrassen im Norden zwischen Puerto Plata und Monte Cristi. Am Wochenende sind an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten von fröhlichen Einheimischer muss man erlebt haben. Bleibt man mal bei einer Flussüberquerung oder im Sand stecken, findet man immer wieder hilfsbereite und freundliche Einheimische, die einem aus der Patsche helfen. Der Ehrlichkeitshalben muss ich allerdings gestehen, dieser Trip funktionierte erst im zweiten Anlauf. Etwas beunruhigend waren bei unserer ersten Reise, die brennenden Pneus, die in immer kürzeren Abständen die Strasse teilweise blockierten und die am Strassenrand nicht sehr freundlich dreinblickenden Menschen. Die Fahrer entgegenkommender Fahrzeuge machten uns ausserdem mit Gesten darauf aufmerksam, umzukehren. Das haben wir auch getan. Aber was war los?

     Wir entschlossen uns bei einer Tankstelle zu halten und im Restaurant nachzufragen. Im Restaurant war es dunkel wie in der Nacht. Wir tappen uns an einen Tisch und schauen uns um. Nachdem sich unsere Augen an das Dämmerlicht gewöhnt haben, realisieren wir eine lange Bar, gut frequentiert mit jungen Mädchen und LKW- Chauffeuren, die hin und wieder gemeinsam durch eine Türe entschwanden. Messerscharf realisiere ich: „Wir sind in einem P...! Eine nette Serviererin mit Doppeljob klärt uns dann auf, dass es sich bei den Strassenblockaden um aufgebrachte Bauern handle, die gegen neue Bestimmungen der Regierung protestieren. Es sei ratsam diesen Trip um eine Woche zu verschieben, damit wir nicht ungewollt in ein Scharmützel zwischen Bauern und Polizisten geraten. Den Tipp haben wir befolgt!

    Auch eine Fahrt mit der Fähre von Samana nach Sabana de la Mar habe ich noch in bester Erinnerung. Insbesondere bei Sturm und hohem Wellengang ist bei der Ausschiffung Abenteuer pur angesagt. Wenn der Anlegesteg nicht angelaufen werden kann, müssen von der Ankerstelle der Fähre die restlichen 100 bis 200m mit schmalen Auslegebooten zurückgelegt werden. (Für Nichtschwimmer nicht geeignet!) Was uns niemand gesagt hat, dass die Rückfahrt nur bei genügend Passagieren durchgeführt wird und so wie es aussah, erst am nächsten oder übernächsten Tag stattfinden wird. Kein Problem, für solche Fälle gibt es ja Hotels. Nur, das einzige Hotel im Ort ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Zimmer, resp. Löcher in einer angebauten Ruine mit Wellblechdach und ausgerüstet mit einer Matratze direkt auf dem Steinboden entsprechen einem 4- Sterne Komfort minus etwa 50 Sterne. Alternativ ist auch eine Busfahrt via Santo Domingo nach Samana möglich, informiert uns der freundliche Hoteldirektor. Fahrtdauer mit Umsteigen rund einen Tag. Etwas länger als die etwa einstündige Fahrt mit der Fähre. Während wir bei einem Drink das weitere Vorgehen diskutieren, erscheint plötzlich ein Engel in Gestalt des Fähren-Käptens und teilt uns mit, dass sich noch weitere Passagiere eingefunden hätten und der Kahn in einigen Minuten mit Kurs nach Samana in See steche. Einmal mehr: Irgendwie klappt es immer!!

    Die quirlige Stadt San Pedro, in der Nähe von Juan Dolio ist ebenfalls einen Besuch wert. Ganz San Pedro trifft sich am Samstagabend am Malecon (Strandpromenade) bei Speis & Trank, Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden. Im Zentrum ist auch das „Cuerpo de Bomberos“ (Feuerwehr) in einem herrlichen Kolonialgebäude mit Kommandoturm (früher ein Glockenturm) und Rundblick auf eine quirlige Stadt stationiert. Das sehen wir uns an. Stolze Angestellte schleusen uns durch die Räume und Werkstätten, führen uns die Löschfahrzeuge und Ausrüstungen vor und freuen sich an unserem Interesse. Die diametralen Unterschiede zwischen der kolonialen Architektur, auch im inneren des Gebäudes und den relativ modernen Feuerwehrausrüstungen und Löschfahrzeugen sind frappant.

     Auch der Besuch von Santo Domingo ist ein “Muss” und das nicht nur am Tag. Von Einheimischen erhält man immer wieder Tipps, wo gerade etwas läuft. Veranstaltungen, die in keinem Reiseführer enthalten sind.

     Unvergesslich auch das Rumfest in Miches, einer Kleinstadt in der Provinz El Seibo, am Südzipfel der Samana-Bucht gelegen. Rumfirmen aus der Region bieten ihre Erzeugnisse, die man wie Mineralwasser konsumiert rund um die Uhr an. Lebensfreude pur. Tipp: Pkw stehen lassen! Folgende kleine Episode habe ich noch in bester Erinnerung. Meine Frau und ich schlendern inmitten von ebenfalls mit Rum gefüllten Einheimischen durch die engen Gassen von Miches. Ohne Vorwarnung werden wir plötzlich durch ein heftiges Tropengewitter überrascht. Flucht ist angesagt. Rein in die Häuser oder unter die Zeltblachen der Verkaufsstände. Nur, wo ist meine Frau? Spurlos verschwunden. Ich starte eine Suchaktion. Blick in die ebenerdigen Wohnzimmer der Anwohner. Überall dasselbe Bild. Kunstledersofa in allen Farben, riesiger Fernsehapparat, Heiligenbilder an der Wand und die Bewohner, vom Säugling bis zur Großmutter -- überall dasselbe Bild? Nicht ganz. In einem Wohnzimmer sichte ich auf dem Sofa inmitten von Jungs einen Fremdkörper, der sich aus der Nähe als meine Frau entpuppt. Ohne wenn und aber wurde meine Frau von den sympathischen und hilfsbereiten Bewohnern eingeladen, das Gewitterende im geschützten Raum abzuwarten.

    Die AI-Touristenghettos im Osten um Punta Cana kann man getrost auslassen. Mit Land und Leuten hat dieser langweilige Ort am Ende der Welt nichts, aber auch gar nichts gemeinsam! Aber auch Boca Chica, die Hochburg des Massentourismus mit den obligaten Bars und Discos haben meine Frau und ich fluchtartig verlassen. „Touris“, die sich schlitzohrigen Miniganoven als wandelnde Schmuck- und Videosäulen präsentieren, permanent mit Geld um sich werfen und wie Gänse ausgenommen werden und dann herum posaunen wie gefährlich die DR sei, sind auch an der Tagesordnung.

      Sorry, mein Erlebnisbericht, ist etwas lang geworden. Ich wünsche dem blonden „Mädel“ bei einem weiteren DR- & HAITI-ABSTECHER Trip und interessierten Forenusern -- ein erlebnisreiches Reisen in einem Land, das einiges mehr zu bieten hat als Sonne, Meer, Traumstrände und AI Herbergen -- und für "Girls" glutäugige Domijungs, die blonden „Mädels“ den Kopf verdrehen können -- habe ich mir sagen lassen!!

     

    Gruss

    Pesche

     

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
    Beiträge: 12817
    geschrieben 1518184505954 , zuletzt editiert von juanito

    Das war ein Ächter Pesche:thumbsup:

    Merci vielmal

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
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