Urlaub wird grundsätzlich nicht genehmigt wenn ich ihn brauche - Mobbing!

  • herzing
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    geschrieben 1140712602000

    Hallo,

    was Melbelle schreibt, ist absolut richtig. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wenn Du, liebes Mariechen dagegen nichts tust, ist es auch am besten, wenn Du Dich nicht weiter ärgerst. Wenn Du hier nicht "sinnvoll" dagegen steuerst, würde ich keine Spielchen mit Deiner Chefin treiben, da Dich das sicher nicht weiterbringt.

    Lieben Gruss

    Marion

  • kimaugust
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    geschrieben 1140713630000

    @'melbelle' sagte:

    [

    Wenn mich meine Chefin das ganze Jahr nur verar...würde und ich nix zu verlieren hätte, würde ich das tun, ganz klar! Schließlich kann ich nix für, wenn die Dame schmerzvolle Tage hat!

    Wer ist eigentlich der Chef von dieser Chefin.....ein öffentlicher Dienst hat doch Hierarchien, oder?

    melbelle

    ja, qualvolle Tage und einsame Nächte, dann werden Frauen

    (wahrscheinlich) unausstehlich.

    Aber, wenn mein/e Chef/in gleich alt ist wie ich , dann habe

    i c h was verkehrt gemacht. Und m e i n e Erfahrung zeigt,

    daß bei verfahrenen Situationen selten nur eine Seite schuld daran ist.

    gruss Jürgen

  • kimaugust
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    geschrieben 1140719360000

    hallo, mariechen

    jetzt hast Du Dir mal Deinen Ärger von der Seele geschrieben und das hilft auch schon etwas. Da Du - was ich schon verstehen kann -

    die"harte" Nummer nicht fahren kannst oder willst, musst Du Dich

    arrangieren. Aber auch wirklich, sonst wirst Du noch krank im Kopf. Und mit Sicherheit gibt es wichtigere Dinge , als Urlaubstage.

    Deine Chefin ist so alt wie Du. Kannst Du Dich nicht weiter - oder fortbilden, intern oder extern, Abendschule, Fernkurs usw.

    da gibt es so viele Möglichkeiten. Da hast Du dann Ablenkung,

    stärkst Dein Selbstbewusstsein und in einigen Jahren bist Du dann der Chef. Meine ich wirklich so.

    freundliche Grüße Jürgen

  • Lexilexi
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    geschrieben 1140862194000

    @mariechen

    auf alle fälle bist du nicht die einzige der es so geht und ich würde mir den ärger auf der arbei echt nicht anmerken lassen. das wäe für deine chefin doch nur ein freudenfest.

    ich hatte bis mitte letzten jahres auch so einen kranken chef.

    mein feund und ich hatten uns für den folgenden sommer ein super frübucher schnäppchen ausgesucht. wir wollten natürlich innerhalb der frist buchen. ich sag noch zu meinem feund:ich buche nicht ohne die unterschrift auf meinem antrag. es verstrichen tage um tage und nix passierte. ich habe immer wieder meinen chef drauf angesprochen und er meinte immer, ich würde den zettel schon früh genug wieder bekommen. nein. eben nicht. als die frühbucherfrist verstrichen war habe ich den zettel mit unterschrift weider bekommen.

    hinterher habe ich im kollegenkreis verlauten lassen, dass das sogar noch viel besser war, dass wir ein noch viel besseres schnäppchen für einen noch viel besseren ort bekommen haben ..... stimmte zwar nicht, aber dem doofmann wollte ich diese freude nicht geben.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • salvamor41
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    geschrieben 1140869219000

    @ Mariechen

    Eine interessante Diskussion, die Du hier losgetreten hast. Voll aus dem Leben gegriffen, wie die starke Resonanz zeigt.

    Ich möchte versuchen, Dir aus meiner Berufserfahrung heraus ein paar allgemeine Tipps zu geben. Um wirklich raten zu können, was konkret zu tuen ist, müßte man die Situation bei Dir vor Ort besser kennen.

    Du bist natürlich erst einmal in einer Situation, von der die meisten nur träumen können: u n k ü n d b a r!! Wer ist das schon? Ein Pfund, gerade in der jetzigen Zeit! Aber auch eine gute Basis, Dein Problem zu lösen.

    Eigentlich löst man ein solches Problem mit dem Werkzeug der Ratio und der Planung. Davon sind auch Waldschrat, elkerom und meltta in ihren Beiträgen richtigerweise ausgegangen. Aber immer, wenn Vorgänge der Sachlichkeit entgleiten und ins Emotionale abgleiten, greift bloße Ratio nicht mehr. Und das Problem, das Du mit Deiner Chefin hast, ist ein irrationales.

    Wenn Du kündbar wärst, würde ich Dir grundsätzlich zu einer konfliktfreien Vorgehensweise raten, denn in fast allen Fällen sitzt der Vorgesetzte am langen Hebel. Es sei denn, Du wärst für die Firma unverzichtbar.

    In Deiner Situation wirst Du, so fürchte ich, schon ein gewisses Konfliktbewußtsein entwickeln müssen. Ich würde zuerst noch einmal das Gespräch unter vier Augen mit ihr suchen und Dein Problem offen schildern. Sollte sie nicht darauf eingehen, würde ich ihr sagen, daß sie sicher damit einverstanden ist, daß Du das

    Problem schriftlich!! der vorgesetzten Stelle schilderst. Schriftlich deshalb, weil das gesprochene Wort nach aller Erfahrung Schall und Rauch ist, während Schriftliches einen verbindlichen Charakter erhält. Möglicherweise wäre es Deiner Chefin gar nicht recht, wenn sich jemand über sie bei der vorgestzten Stelle beschwert. Wenn von dort keine oder eine negative Nachricht kommt, würde ich den Betriebsrat ebenfalls schriftlich einschalten. Wenn Du zu keinem positiven Ergebnis kommst, bleibt nur, Dich aktiv um eine Versetzung zu bemühen oder der offene Konflikt mit Deiner Chefin. Dann beginnt ein schmutziger Nervenkrieg, auf den Du gewappnet sein mußt, der aber zur Folge haben könnte, daß Deine Vorgesetzte von sich aus auf Deine Versetzung dringt, um Dich "Störenfried" los zu werden.

    Es gibt auf Dauer für Dich nur die drei Varianten: sie lenkt ein, Du lenkst ein und läßt alles mit Dir geschehen oder Du verläßt die Abteilung. Ich kann Dir zu der Variante 2 nicht raten, die führt auf Dauer unweigerlich zur so genannten kognitiven Dissonanz mit Magengeschwüren, Schlaflosigkeit und ähnlichen Symptomen.

    Der erste Ärger ist der kleinste! Führe die Angelegenheit umgehend einer Entscheidung zu!

    Denn: W a s h a s t D u w i r k l i c h z u v e r l i e r e n?

    Du weißt, wie ich es meine!?

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • kimaugust
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    geschrieben 1140890461000

    hallo, Salvamor

    im öffentlichen Dienst funktionieren die Seilschaften ebenso gut

    (Gunst und Gnade bei Gefallen und gnadenlos bei Mißfallen) wie

    in der Industrie. Meist sind sie im öfftentl.Dienst noch effektiver in ihrer Bandbreite.

    Und, wenn Mariechen die falschen Hände geschüttelt hat,

    dann hat sie schon verloren.

    Wie Du richtig geschrieben hast : keine Lösung ist gleich: Krankheit vorprogrammiert.

    viele Grüße Jürgen

  • salvamor41
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    geschrieben 1140957028000

    Ja, Jürgen, da hast Du Recht. Wenn sie die Lösung ihres Problems aggressiv angeht und eine (freiwillige oder erzwungene)Versetzung am Ende stehen würde, würde sich herausstellen, welche Rolle ihre Chefin in der bestehenden Abteilungsleiter-Seilschaft spielt. Und je nachdem, wo ihre Chefin steht, würde unser Mariechen womöglich nirgendwo im Unternehmen mehr einen Fuß in die Tür bringen. Aber wo ihre Chefin steht, könnte sie ja vorher mal ausloten und dann ihr Verhalten danach ausrichten.

    Seien wir ehrlich, so läuft es doch in der Regel ab, die Mitarbeiter merken ganz genau, wie das Standing ihres Chefs oder ihrer Chefin im Unternehmen ist, und danach richten sie auch ihr Verhalten aus.

    Es gibt in jedem Unternehmen eine Hierarchie, die nichts mit dem offiziellen Organigramm zu tuen hat. Da gibt es zum Beispiel oft so "komische" graue Eminenzen, die nicht immer zwingend in Führungspositionen sitzen müssen, die aber oft aus der zweiten oder dritten Reihe das Geschäftsgeschehen, vor allem die Personalpolitik, stark beeinflussen. Das ganze nennt man Hackordnung und ist aus dem Tierleben entlehnt.

    Aber, wie gesagt, man müßte die wirklichen Verhältnisse viel besser kennen, um wirklich Ratschläge geben zu können. Was wir hier im Forum machen können, ist lediglich das Anreißen von Lösungsvorschlägen.

    Gruß salvamor Wolfgang

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • kimaugust
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    geschrieben 1140957575000

    hallo, Wolfgang

    das hört sich jetzt banal und hoch primitiv an, dennoch stimmt es:

    die Entscheidungen werden nicht im Amt/Firma getroffen, nein

    sondern gemütlich im kleinen Kreis (sprich im Flieger First Class, im Rahmen einer EventReise,abends am Kamin oder mittags bei Golfen).

    Also, nicht die Größenart von Mariechens Problem, sondern andere sehr wohl.

    Mariechens Schicksal wird/wurde wahrscheinlich

    auf der Bowlingsbahn, beim Betriebsausflug , mittags in der Kantine oder abends bei Saufen entschieden.

    aber, wem sag ich es.

    gruss nach köln Jürgen

  • kimaugust
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    geschrieben 1140957959000

    Nachtrag:

    eine Möglichkeit hätte Mariechen vielleicht noch, haben wir noch gar nicht davon gesprochen:

    Sie könnte mal Ihre Chefin zum Geburtstag oder Namenstag

    oder weiss der ****** zu was mit einem höherwertigen Geschenk überraschen : eine Collection ihrer Lieblings CD oder DVDs

    oder einem Freßkorb höchster Güte.

    Alles schön privat nachhause geschickt mit vielen warmen Worten versehen, dann könnte es klappen, mit dem nächsten Urlaub

    Jürgen

  • elkerom
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    geschrieben 1140960190000

    Hallo,

    nicht jeder ist bestechlich und wenn mir eine Mitarbeiterin so ein Präsent nach Hause schicken würde, dann würde ich dass am nächsten Tag in einem 4-Augen-Gespräch zurückgeben. Fakt ist,

    entweder Frau kann sich "riechen" oder nicht. Frauen nehmen in der Regel alles persönlich.

    Privates und geschäftliches zu trennen ist oft der beste Weg, dies kann die Chefin wahrscheinlich nicht. Vielleicht ist sie zu jung und es fehlt einfach noch die Erfahrung. Leider ist es so - wer zu viel von sich privat preisgibt ist angreifbar.

    Ich würde eher versuchen einfach mal die Mittagspause zusammen zu verbringen. Als Chefin hat man es auch nicht einfach - Sandwich-Postition - Druck von beiden Seiten diesen muss man erst mal lernen einzuorden - ich war auch 13 Jahre in dieser Position und zu Anfang waren nicht immer alles Entscheidungen richtig.

    Elke

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