• Holzmichel
    Dabei seit: 1087430400000
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    geschrieben 1191543440000

    Hallo Freunde,

    ich gehe davon aus, dass eine grosse Anzahl von HC-Usern irgendwas mit der Reisebürobranche zu tun hat !

    Wie bekannt, verdiene ich mein Geld auch im eigenen Büro, aber mit vollkommen anderen Dingen.

    Da ich jedoch manchmal Gast von Existenzgründerseminaren bin, höre ich öfters auch den Wunsch bzw. schon das feste Vorhaben, eine Selbständigkeit in Form eines eigenen RB zu beginnen.

    Ich habe mich bisher noch nie mit dieser Form der Existenzgründung beschäftigt, weiss deshalb auch nicht, wie und was dabei "ablaufen" muss, kann also in dieser Richtung auch keinerlei Rat geben!

    Trotzdem glaube ich, dass unter heutigen Bedingungen ein Start mit eigenen RB fast sehr oft scheitern wird !

    Was meint Ihr dazu - hat man damit noch eine Chance ??

    Erwin

    P.S. wenn Ihr mich überzeugt, dann wechsle ich auch nochmal! ;)

  • Der Beitrag wurde vom Administrator Team gelöscht.
  • carstenW.
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    geschrieben 1191577617000

    Eine Bekannte von uns in der Nachbarschaft hatte dies auch versucht. Wie Rolf aber schon erwähnte. Man muß gewisse Umsätze haben. Bei kleinen RBs läuft es eh über ein großes bei den Buchungen. So die Erklärung unserer Bekannten.

    LG

  • kruemel1312
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    geschrieben 1191579290000

    Ich würde die Selbständigkeit mit einem RB auch nicht wagen.....

    Wenn ich mein eigenes Buchungsverhalten in den letzten Jahren verfolge so stelle ich fest, dass ich ein RB schon seit Jaheren nicht mehr betreten habe.... und ich glaube auch das, gerade jüngere - Leute immer mehr über das Internet buchne und nicht mehr über das klassische RB...

    Einzig die Möglichkeit im RB-Franchising könnte unter Umständen noch eine Zukunft haben - hier ist auch das Risiko etwas geringer als wenn man soetwas alleine aufzieht....

    Kruemel1312 - Rioja und Amarone Liebhaber
  • santamarinello
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    gesperrt
    geschrieben 1191579623000

    Ich sehe für eine Existenzgründung hier keinerlei Chance. Der Reisebüromarkt ist ein schrumpfender, in dem obendrein noch eine Konzentration im Gange ist. Das Internet nimmt den Reisebüros immer mehr Kunden weg. Langfristig überleben werden ein paar große Ketten, die den Reiseveranstaltern gehören und absolute Spezialanbieter.

    Die einzige Möglichkeit Fuß zu fassen wäre die Übernahme eines alteingesessenen RB's mit großem Kundenstamm - aber dies bedeutet eine erhebliche Investition und ob sich diese jemals amortisiert ist sehr fraglich.

    Gruß Tom

  • holzwurm
    Dabei seit: 1087084800000
    Beiträge: 3509
    geschrieben 1191580275000

    Egal was man macht, man braucht kunden.

    Egal ob RB oder Versicherungen oder sonst was.

    Wen man ein Reisebüro machen möchte sollte man sein umfeld genau beobachten und schauen was die anderen RB so alles im Programm haben.

    Evtl. kann man Anbieter rein nehmen die ein anderes RB nicht hat und sich dadurch spezialisieren.

    z. B. Hochzeit im Ausland

    Ebenso sollte man herausbekommen wie gut oder schlecht der Service der eingesessenen RBs ist und seinen Servie entsprechend anpassen.

    Es gibt ja verschiedenen Möglichkeiten ein Reisebüro zu betreiben.

    - mobiles Reisebüro (geringere Kosten als ein stationäres)

    - stationäres RB mit zusätzlicher mobiler Betreuung

    Man muss sich halt von den anderen abheben. Dann hat man auch eine Chance. die Provisionen sind auf jeden Fall besser als im Versicherungsbereich.

    LG

    holzwurm

  • maximax
    Dabei seit: 1118188800000
    Beiträge: 1242
    geschrieben 1191580442000

    Ich würde die hohen Anfangsinvestitionen zur Gründung eines konventionellen Reisebüros scheuen. Allein die Einrichtung eines solchen Reisebüros verschlingt, soll sie einigermaßen repräsentativ sein, zigtausende Euros. Dazu kommt die Mietbelastung. Die Kettenreisebüros werden noch eine ganze Zeit lang unter dem finanziellen Schutz der Konzerne existieren. Aber ein kleines, einzelnes, unabhängiges Reisebüro hat meines Erachtens keine Chance, es wird zwischen den großen zerrieben.

    Um existieren zu können, braucht man Volumen, hat man das nicht, ist man auf dem Markt chancenlos, weil man gegenüber den Fluggesellschaften und Hoteliers nichts in die Waagschale zu werfen hat. Der Schwanz würde mit dem Hund wedeln, das Ende wäre absehbar.

    Die Zukunft gehört nach meiner Einschätzung langfristig den Baustein-Reisebüros, und das in erster Linie den Internetanbietern. Die großen Ketten-Bausteinanbieter hegen und pflegen ihre Internetauftritte, weil sie wissen, daß mit zunehmer Verbreitung des Internets immer mehr Kunden sich diesem Medium zuwenden. Und hier sehe ich auch viel eher die Chancen für Leute, die zukünftig ihr Geld mit der Vermittlung von Reisen verdienen wollen.

    Suaviter in modo, fortiter in re.
  • har
    Dabei seit: 1106697600000
    Beiträge: 492
    geschrieben 1191580913000

    Stell Dir mal eine Frage: Wo buchst Du Deinen Urlaub?

    har

  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1191581085000

    Hallo,

    also ich habe es kürzlich gewagt. Allerdings nicht als stationäres, sondern als mobiles Reisebüro. Der Vorteil sind die geringen Investitionen und vor allem die minimalen Fixkosten. Allerdings habe ich das zuvor auch schon fast 10 Jahre nebenberuflich betrieben und ob es wirklich klappt steht auch noch nicht fest.

    Aber: No Risk - No Fun

    Grundsätzlich stimme ich dem zu, daß man einfach mit neuen Ideen sich von der Konkurrenz abheben muß. Außer dem Vorteil der Mobilität lebe ich zu einem Teil auch von der Unabhängigkeit. Diese gibt mir die Möglichkeit wirklich fast alle Veranstalter anzubieten ohne mich in Provisionszwänge zu begeben.

    Außerdem lebe ich auch oft von der schlampigen Beratung meiner Kollegen. Was man hier teilweise zu hören bekommt schlägt manchmal dem Fass den Boden aus. Kleines Beispiel gefällig:

    Eine Kundin von mir kommt gerade an einem Reisebüro vorbei (ist ca. 2 Jahre her) und fragt nach Katalogen für Burma. Antwort: Da fliegt doch keiner hin!

    Klar, daß Sie weiterhin meine Kundin ist.

    Auch will ich nicht generalisieren, aber als ich noch nicht in Reisevertrieb tätig war und mir die Kataloge selbst holen musste, war es oft der Fall, daß ich nicht einmal die passenden Kataloge bekam, sondern welche in denen mein gewünschtes Reiseziel gar nicht enthalten war! Das fand ich dann immer ein extrem schlechtes Bild, denn Kataloge sind für ein Reisebüro doch reine Warenkunde. Da muß ich einfch wissen, was drin ist!

    Also: Ob es funktioniert mit der Selbständigkeit kann ich eventuell in einem Jahr berichten. Chancenlos ist dieser Schritt aber nicht.

    Gruß

    Berthold

  • holzwurm
    Dabei seit: 1087084800000
    Beiträge: 3509
    geschrieben 1191581731000

    Was schlampige Beratung betrifft, könnte ich so einiges von den alteingesessenen stationären Büros erzählen.

    z. B. den:

    Kundin geht ins RB und macht ihre Vorgaben 800 Euro für 2 Wochen Kreta mit HP.

    Angeboten bekommt sie 1 Woche Kreta für 1000 Euro.

    Entweder war das RB zu faul im System zu schauen oder sie mußte unbedingt Umsatz bei einem bestimmten Veranstalter machen.

    LG

    holzwurm

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