• Whoopy
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    geschrieben 1105555877000

    Hallo! Es ist wirklich eine schlimme Katastrophe!Ich war kurz vorher auf Sri Lanka....

    Die Bilder im Fernsehen können wohl nur einen Bruchteil von dem rüberbringen,wie es wirklich aussieht in den betroffenen Gebieten. Schön, daß du und deine Frau heil zurück sind! Aber zur Sache, daß man z. B. vom Reiseveranstalter etc. im Stich gelassen wurde und wie ein anderer schrieb, daß Leute inkompetent waren..etc. möchte ich folgendes sagen:

    Mir kommt bei solchen Aussagen ehrlich gesagt die Galle hoch!Liegt es in der Natur der Deutschen immer was zu Meckern zu haben? Selbst in der schlimmsten Katastrophe soll alles wie der deutsche Urlauber es gewöhnt ist funktionieren?

    Bei soviel Leid, Hilflosigkeit beschweren sich Leute, daß man sich 24 Stunden lang nicht um sie gekümmert hat,daß man auf dem Boden liegen mußte... Man kann das jetzt endlos weiter aufführen.Auch, daß es am Flughafen nicht sofort so geklappt hat,wie man es sich vielleicht wünschte, ist doch klar. Auf so ein Ausmaß einer Katastrophe kann man nie 100% vorbereitet sein. Das ist meine Meinung!

    Ich denke bei solch einem Unglück sollte man einfach froh sein, mit dem Leben

    davon gekommen zu sein, alles andere ist Nebensache. Deutschland ist einfach zu verwöhnt und viele meinen, daß es immer und überall in jeder Situation zu 100%

    funktionieren muß.

  • Günter/HolidayCheck
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    Administrator Zielexperte/in für: Fuerteventura
    geschrieben 1105617384000

    @all

    Ich bedanke mich bei allen, die mir im Forum geantwortet haben, aber auch bei den vielen, die mir persönliche Mails geschickt haben.

    Es war mir klar, dass mein Beitrag auch konträre und kritische Stimmen auslösen wird, wie auch beispielsweise den letzten Beitrag, hier.

    Als direkt Betroffener stellt sich mir -auch mit gewissem -Abstand die erlebte Situation noch immer als vollkommen unbefriedigend dar. Und -hervorgehoben: es ging mir nur am Rande um meine eigene Situation. Meine Frau und ich, wie unsere Bekannten waren immer in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen und Alternativen zur Situation zu finden.

    Viele andere konnten es nicht. Verletzt, notdürftig behandelt-auch bei schweren Verletzungen, stark eingeschränkt im Bewegungsablauf wegen großer Schmerzen(soviel zum Thema "...auf den Boden legen...").

    Menschen, um die man sich kümmern musste. Viele, die kein Geld hatten, nur mit dem allernötigsten(von Mitmenschen geschenkt) bekleidet, denen daran gelegen war, ihre Angehörigen zu informieren, was die meisten Mitmenschen gerne ermöglicht haben.

    Und es galt Menschen zu betreuen, die gerade den Partner verloren hatten, die Kinder  vermissten, oder beides. Derer musste man sich annehmen, da verbot es sich einfach,  persönlich losgelöste Entscheidungen zu treffen.Und für diese Menschen gab es in diesen vielen Stunden keine Unterstützung. Bei anderen Veranstaltern war sie vorbildlich.

    Aber ich gebe zu, dass es sehr schwer ist, von zuhause aus, als Nichtbetroffener dies alles beurteilen zu können.

    Die mit Freunden gestartete Aktion für betroffene Kleingewerbler auf Phuket läuft übrigens sehr erfolgreich.

    Abschließend nochmals: "....es ist schön, gesund zurück zu sein!

    Und damit schließe ich diesen Thread nun ab.

    Viele Grüße

    Günter

    HolidayCheck

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