• wally/x
    Dabei seit: 1099785600000
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    geschrieben 1248023681000

    ...Ich meine, dass von den Hotelgruppen u. der Regierung mehr ökologisches Denken u. Handels abverlangen muß.

    .....

    Warum will hier eigentlich niemand begreifen, dass Ägypten einen sehr niedrigen ökologischen Standard hat und die Regierung deswegen einen riesigen Umerziehungs-Prozess starten müßte, um den erhöhen zu können?

    • Wer soll das denn eurer Meinung nach bezahlen?Die am Rande des Existenz-Minimums liegende ägyptische Bevölkerung? 
    • Die Hotelgruppen etwa, (die allerdings z.Teil schon tätig sind)?
    • oder doch wir Urlauber?

    Ich kann nur jedem von euch mal das Buch "Ägypten, Rotes Meer und Sinai" von Michael Rauch empfehlen und wenigstens diese Seiten zu lesen. Vielleicht hilft das so einigen, etwas mehr Verständnis für die reale Lage vor Ort auf zu bringen.

    Quelle:

    books/google.de

    Danke für deine sehr ausführliche Erklärung, Egypt

    Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. | Carl Hilty
  • Alexa33
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    geschrieben 1248027249000

    @bebe88 sagte:

    Im Übrigen ist es gar keine so üble Idee, Kosten für eine ordentliche Müllentsorgung auf die Urlauber umzulegen.

     

    Ein faire und sicher auch praktikable Lösung. Der meiste Müll und die Umweltschäden entstehen schließlich durch die Urlauber.

    Der ägyptische Staat bräuchte nur das Visum zu verteuern. 30 oder 40 Euro statt 12 pro Nase, da kann man schon einiges finanzieren. Z.B. Studiengänge zum Thema Umweltmanagement, entsprechende (Pflicht-)fortbildungen für Hotelmanager und Tauchlehrer, Umweltschutzprojekte an Schulen, strengere Auflagen für Hotels.

    Allerdings werden die Urlauber die ersten sein, die dann wieder nörgeln, wenn man vielleicht nicht mehr 24 Stunden am Tag heiss duschen kann, weil das Wasser per Solaranlage erwärmt wird, oder wenn man im Laden keine Plastiktüte mehr bekommt, oder wenn Quads und Jetskis verboten werden.

  • bebe88
    Dabei seit: 1244073600000
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    geschrieben 1248038123000

    okay, 30,00 € müßten es noch nicht mal sein. Die Frage der Finanzierung scheint doch nicht so unlösbar zu sein, wie man erkennt!!!

    Wenn man etwas verbessern will muß man geben, damit der Andere seinerseits auch etwas tut. Wie die Umfrage zeigt, müssen beide zu tun - der/die Urlauber selbst und nat. der Staat.

    Aber wie hier auch treffend erwähnt, ist noch nicht einmal nur der Müll der Hotels das Übel, sondern auch die der Erbauer solcher Anlagen.

    Ich hoffe in Kürze von FTI eine Stellungnahme diesbezüglich zu bekommen, die sich ja zum Hotelstart des JPR in der Presse sehr hervortaten mit Ihren Investitionen in Ägypten.

  • McMonnie
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    geschrieben 1248044447000

    bebe88

    es ist ja nicht so, dass nichts getan wird -

    mehr dazu hier:

    EntwicklungszusammenarbeitÄgypten ist ein Schwerpunktland der deutschen Entwicklungspolitik. Mit Gesamtzusagen von rund 5,5 Milliarden Euro seit 1963 ist es eines der größten Empfängerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland ist nach den USA und zusammen mit Weltbank, EU und Japan wichtigster EZ-Partner für Ägypten.

    Bei den letzten Regierungsverhandlungen im Juni 2008 in Bonn wurden für die nächsten zwei Jahre Neuzusagen in der Höhe von 187 Millionen Euro vereinbart. Mit der ägyptischen Regierung wurden folgende Schwerpunkte der bilateralen Zusammenarbeit abgestimmt:

    • Wasserwirtschaft: Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, Be- und Entwässerung der Landwirtschaft
    • Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimawandel: Wind-, Solar-, Wasserkraft, Abfallwirtschaft, industrieller Umweltschutz

    Wichtigste laufende Projekte im Energiebereich sind derzeit das regionale Zentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (RCREEE) sowie das bilaterale Ägyptisch-Deutsche Hohe Komitee für Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Umweltschutz (CEE).

    Das Regionalzentrum wurde zwischen Deutschland, Dänemark und der EU Kommission sowie zehn arabischen Mitgliedstaaten der Maghreb- und Mashrek-Region gegründet. Ägypten, Deutschland, Dänemark und die EU Kommission unterstützen das Zentrum technisch und finanziell. Später wird des Zentrum durch die zehn arabischen Mitgliedstaaten selbst getragen und finanziert.

    Außerdem stellt Deutschland Mittel für die Förderung der Beteiligung von Frauen sowie für Maßnahmen in der Stadtteilsanierung zur Verfügung.

    Share your smile with those in need ;o)
  • Lapislazuli
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    geschrieben 1248050555000

    @bebe88 sagte:

    Nachdem meine Familie im Zeitraum vom 28.06. bis 12.07.09 in der Region um das neue Jungle Park Resort massiv durch offene Müllverbrennung mglw. gesundheitl. geschädigt wurde, möchte ich es nicht damit beruhen lassen, dass dies evtl. ein Versehen oder gar ausnahmsweise geschehen ist.

      Was soll das denn? Wer hat denn Deine Familie genötigt, in dieses Land/dorthin zu reisen?

    Die Umweltprobleme in Ägypten bestehen schon so lange. Sprach der Touri und holte sich an der nächsten Ecke eine schöne, große Wasserflasche, die er dann genüsslich austrinkt (oder auch nicht) und danach irgendwo bei Gelegenheit fallen lässt. Ebenso die Einkaufstütchen, Duschhauben, Ramschverpackungen und nicht zu vergessen, die ganzen restlichen Mitbringsel-Überreste aus der "zivilisierten" Welt. Immer wieder höre ich, wenn Reisende aus Ägypten zurück kommen: " Der ganze Dreck... die leben im Müll... was sind das nur für Schweine(!) - auf den Luxus, der diesen Müll verursacht, wollen sie allerdings auch nicht verzichten. Super! Das liebe ich ganz besonders! Kaum ein Mensch macht sich mal die Mühe, hinter die Kulissen zu schauen. mglw. (möglicherweise) würde Ägypten bedeutend besser klarkommen, wenn evtl. (eventuell) nicht die ganzen Touris wären, die in den Regionen einfallen, wie die Heuschrecken. Der Tourismus mag ein Segen sein- aber er ist auch ein Fluch.

    Die Bevölkerung von Ägypten hatte bisher nie wirklich die Zeit, um sich daran zu gewöhnen und Schritt zu halten.

    @Wally :kuesse:

    Grüssle

    Lapis

    Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".
  • thomas_197600
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    geschrieben 1248089265000

    :disappointed:  Es ist beängstigend, wenn das wirklich stimmt was uns ein Reiseführer beim Ausflug Richtung Dolphin House erzählt hat:

    momentan sind im Raum Marsa Alam 40 Hotels fertig und buchbar, in 10 Jahren sollen es über 300!!! sein!

    Also trotz aller Anstrengungen im Raum Marsa Alam betreffend Schutz der Korallen, doch bei diesem Massentourismus kann das nicht gut für die Umwelt sein :(

  • bebe88
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    geschrieben 1248291033000

    ja Thomas, die Entwicklung wird so oder ähnlich weitergehen. Deswegen sollte mit wachsender Tourismuszahl und somit auch wachsendem Standart der Region (schließlich bleibt auch ein armes Drittland nicht ohne Fortschritt und nur auf seinem biederen Niveau stehen) auch die lästigen Müllprobleme in die Hand genommen werden.

    Wer prangert die  Probleme öffentlich an, so dass sie letztendlich auch durch die Verantwortlichen ernst genommen wiurden - es waren schon immer die Außenseiter, "Andersdenkenden" und wahrscheinlich auch Nörgler mit hartnäckiger Ausdauer.

    In den letzten Tagen lief im Abendprogramm eine Sendung des WDR zu Umweltsünden auf den Malediven. Passt genau zu den Sünden am Roten Meer. Dort wurden vor Jahren die Umwelt- und Tourismusverantwortlichen zur Rede gestellt. Die Problemlösung sahen Sie dann in der Schaffung einer eigenen Müllinsel. Auch nicht der Weiheit letzter Schluß, da die Problematik nur örtlich verlagert wurde. Außer ein Schweizer, der sich auf einer Insel des Problems besser annahm und ein Bio-Reservat aufbaute. Pionierrolle -sicher hart- aber wirkungsvoll.

    Somit wird es immer einen ersten Schritt geben müssen, der diese Umweltproblematiken angeht. Und wie ich bislang anderweitig angeschrieben wurde, gibt es bisher einige Projekte schubladenreif, um die Verbrennungsproblematik anzugehen. 

    Es geht doch!!! und zwar im Sinne aller Touristen und helfen doch bitte alle mit, wie wally/x in Vorreiterrolle mit den "Tüten", der ordentlichen Entsorgung der Plastikflaschen (vorallem nachdem die Fische im Meer gefüttert wurden... :? ) und den lieben Hinweisen den Müll bitte nicht offen zu verbrennen.

  • Zeetjes
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    geschrieben 1248639618000

    Z.B  hier :strand rechts von Caribbien world soma bay. http://www.holidaycheck.de/ort-Urlaubsbilder+Soma+Bay-ch_ub-oid_2314.html?action=detail&mediaId=1156482285

    Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.
  • curiosus
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    gesperrt
    geschrieben 1248684021000

    ...so sieht es da inzwischen aber nicht mehr aus, denn auch in der Soma Bay wird einiges getan... ;)

  • bebe88
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    geschrieben 1248694683000

    Was wurde denn da speziell getan?

    Leider habe ich auch die Auskunft, dass in der Region Marsa Alam diese Verbrennun gen stattfinden. glücklicherweise etwas weiter weg von den Hotelanlagen, aber eben auf die selbe Art und weise wie in Hurghada.

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