• curiosus
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    geschrieben 1222164875000

    UteEberhard, mein Vergleich ist mit Sicherheit kein guter, da stimme ich Dir zu, nur ging es mir einfach einmal darum, wie hier derartige Themen immer wieder dargestellt und gepusht werden, vor allem wenn es um Ägypten als Urlaubsland geht. :?

  • UteEberhard
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    geschrieben 1222168489000

    Ja, das verstehe ich. Es ist aber mit Sicherheit keine Thematik die sich nur auf Ägypten fokussiert.

    Wenn (deutsche) Touristen im Ausland geschädigt werden, ist dass für die Medien immer ein Thema. Ob in Ägypten, in der Türkei oder auf Bali.

    Sobald unter Touristen keine deutschen Urlauber sind, verwendet die Presse gerne die Formulierung: "deutsche Touristen befinden sich nicht unter den Opfern".

    Insofern werden die Medien immer sehr aufmerksam und ausführlich über

    "Deutsche im Ausland berichten". Und wenn die sich dann noch in Not befinden, kann der Journalist das bestens ausschlachten. Aber das wollen viele Menschen lesen.

    Rege Dich nicht auf, Du wirst die Medien nicht (ver)ändern.

    Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten !

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • Sonniboy
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    geschrieben 1222169230000

    Soweit die Medien gestern Abend berichtet haben, sind die 5 Deutschen Urlauber sowie der rest der Jeep Safari Gruppe wieder auf freien Füßen. Ob Lösegeld gezahlt wurde, wurde nicht bestätigt. Infoquelle: Nacht Magazin RTL.

    Macht Euch nicht verrückt wegen, des einen Vorfalls, es ist nicht die Tagesordnung in Ägypten!!!

  • mamaskito
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    geschrieben 1222169425000

    @Alexa33 sagte:

    Reisen in solche Gebiete sind (und waren SCHON IMMER) mit Risiken verbunden.

    In jedem armen und kriegszerüttetem Land könnte sowas passieren, sobald man in abgelegene Gebiete reist (was aber keiner der hier Schreibenden tut).

    In den Nachrichten wurde öfters "nahe Assuan" gesagt, weil Assuan die nächste Stadt ist - "nah" heisst in diesem Fall aber immer noch hunderte von Kilometern

    .

    Alexa 33

    wir waren schon 2x in der Wüstenregion Gilf el Kabir. Es ist auch nicht abgelegener als der gesamte andere Wüstenbereich Ägyptens. Auch dort fährt man z.T. hunderte km ohne eine Menschenseele anzutreffen. (Oasen-Touren z.B.)

    Gilf el Kabir liegt nicht "nahe Assuan" sondern fast 500 km davon entfernt.

    Sei dankbar, daß Du nicht alles hast, was Du Dir wünscht - Du hättest sonst keine Träume mehr.
  • UteEberhard
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    geschrieben 1222169498000

    Ja Sonniboy, Deine Infos sind nicht mehr aktuell. Heute schon Nachrichten gehört oder hier die Beiträge von Heute gelesen ?

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • serramanna
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    geschrieben 1222171103000

    Ich stimme hier mit Curiosus überein.

    Entführungen / Anschläge sind schicksalhafte Ereignisse, die nicht spezifisch an eine Region gebunden sind. Das perfide ist ja gerade, dass die Pläne von Extremisten / Islamisten immer und überall durchführbar sind.

    Ich selber war im April 2005 im Hotel Ghazala Gardens in Sharm, das 3 Monate darauf von Islamisten per Selbstmordattentat gesprengt wurde. Deshalb würde ich aber trotzdem jederzeit wieder hinfahren.

    Wo kommen wir denn hin, wenn wir uns von durchgeknallten Terroristen und Kriminellen vorschreiben lassen, wohin wir zu fahren haben und wohin nicht? Mit einem Fernbleiben spielen wir ihnen ja nur in die Hände, denn eine wirtschaftliche Schädigung des Landes ist ja genau das, was sie mit ihren Anschlägen erreichen wollen.

    Und bei der aktuellen Entführung durch Kriminelle sollte das Mitgefühl den Opfern und wie sie diese Zeit bestmöglich überstehen gelten.

    Sich deshalb aber z.B. Ausflüge von Assuan nach Abu Simbel verkneifen ist m.E. nach nicht nötig. Das hat nichts mit "kleinreden" zu tun sondern mit einer rein mathematischen Wahrscheinlichkeit, in einen solchen Vorfall verwickelt zu werden. Und die ist verschwindend gering.

    Gruß Serramanna

    To be is to do (Sokrates) To do is to be (Sartre) Do be do be do (Sinatra)
  • geopardy
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    geschrieben 1222172354000

    @Alexa33 sagte:

    Und es hat garantiert niemand hier vor, sich an der sudanesischen Grenze rumzudrücken.

    Da gibt's weder nen Pool noch ein AI-Buffett

    .

    Eben doch!

    Fliege im Oktober ins Lahami Bay, "das letzte Hotel vor dem Sudan."

    Es liegt zwar nicht in der Wüste, aber doch kurz vor der sudanesischen Grenze am Meer. Rundherum ist nichts außer Wüste. Etwas mulmig wird mir da schon.

    Also, was tun???

    LG Petra

  • SusiCat
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    geschrieben 1222172721000

    ich bin der Meinung, wenn solch eine räuberische Geldbeschaffung in diesem "Niemandsland" vorm Sudan einmal funktioniert hat, spricht sich das rum - siehe Piratenüberfälle im Roten Meer ... wenn nichts zu holen wäre, würde es nicht gemacht werden ...

    mein Lebensmotto lautet: alles was mir passiert, liegt in mir begründet ...

  • Julideluxe
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    geschrieben 1222173052000

    Meiner Meinung nach muss man vor einem Ausflug in entlegene Gebiete, sei es die Wüste oder ein Gebirge, das Risiko einkalkulieren, das etwas passieren kann. Gerade in der heutigen Zeit ist man doch fast nirgendwo mehr wirklich sicher!Leider.

    J*
  • SusiCat
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    geschrieben 1222173846000

    hallo Petra,

    wir fliegen im November, besser gesagt: haben Ende Nov. gebucht, natürlich wieder das Lahami - sollte sich die Situation vorher verschärfen, oder kurzfristig etwas dort unten passieren, würde ich einfach nicht fliegen, egal ob storniert oder nicht ... passiert mir etwas während meiner Schnorchelurlaubszeit , dann war es meine Entscheidung dort hin zu reisen ... ehrlich gesagt, vor jahren habe ich mich dort unten sicherer gefühlt, mitlerweile ist es sehr menschenbelebt geworden - in den unzähligen neuen Hotelanlagen auf der Strecke nach Berenice gibt es viele tausend Bau-Arbeiter die nicht besonders glücklich aussehen ... in unserer geliebten Hotelanlage fühle ich mich dann immer wieder sehr wohl, umgeben von freundlichen Menschen ...

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