• Sonnenhunger123
    Dabei seit: 1188518400000
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    geschrieben 1363785536000

    Hallo,

    die gesamte Meinungs- und Berichterstattung aus Zypern macht uns etwas ratlos.

    Wir wollen im Mai nach Zypern, weil es einfach eine tolle Insel ist und nun das.

    Dummerweise beziehen sich sämtliche Berichte in Funk und Fernsehn nur auf den Geld- und Bankensektor, kein Mensch berichtet darüber was da unten wirklich los ist.

    Sicherlich sind dt. Urlauber z.Zt. auf Zypern und kommen wieder nach Hause, aber ich finde keine Meldungen dazu wie sich die Reiseveranstalter verhalten und ob tatsächlich alles so easy ist wie unser Reiseveranstalter versichert. Könnte bitte mal jemand ein bissel Klarheit bringen und von seinen Erfahrungen berichten???

    Wir wollen unsere >Urlaubsreise demnächst bezahlen und wissen ob es wirklich ernsthafte Probleme gibt.

    Viele Grüße

  • fraenni
    Dabei seit: 1192924800000
    Beiträge: 7650
    geschrieben 1363792422000

    Hallo,

    der Beitrag wäre im Zypern-Forum besser aufgehoben. ;)

    Zypern hat "schlicht und ergreifend" ein großes Banken- und Überschuldungsproblem.

    Übrigens unter das EU-Recht fällt nur der Süden der Insel.

    Was erwartet Du aber bei dieser Problematik denn von den RV ?

    Vllt. helfen Dir Infos vom Presse- und Informationsamt Zyperns weiter ? ;)

    Ansonsten sind nur die Reise- und Sicherheitshinweise des AA maßgebend.

    "Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selber nicht besser." (Chin. Sprichwort)
  • Yvi74
    Dabei seit: 1289174400000
    Beiträge: 22
    geschrieben 1363869735000

    Ich würde mir an deiner Stelle keine Sorgen machen. Ich kenne Familien die während der Griechenland-Krise auf Kreta Urlaub gemacht haben und die haben trotzdem einen schönen Urlaub gehabt.

    Vielleicht beruhigt dich dieser Artikel etwas. 

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/inselstaat-am-abgrund-jetzt-werden-in-zypern-medikamente-und-sprit-knapp_aid_945016.html

     

  • oZiM
    Dabei seit: 1170979200000
    Beiträge: 4064
    geschrieben 1363872902000

    Ich frage mich, was man HEUTE wissen soll, wie dein Urlaub im MAI beeinträchtigt werden soll.

    Vllt. streikt wer (beim Transport), vllt. wird nur Bares Wahres sein, manch ein Geschäftstreibender wird zu Grunde gegangen sein sich verabschiedet haben.

    Was empfindest du als ernsthaftes Problem?

    Die Strände werden aber wohl noch die gleichen sein, dein Hotel wird noch stehen & irgendwer wird dich auch noch mit Nahrung versorgen.

    born 2 dive - forced 2 work
  • Kidir
    Dabei seit: 1144108800000
    Beiträge: 1453
    geschrieben 1363975443000

    Hi Sonnenhunger !

    Hab gerade zu der Problematik (EC-Karten, Barzahlung, Verhalten als dt. Tourist) einen Artikel im "Spiegel" gefunden :

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/zypern-touristen-brauchen-mehr-bargeld-a-890439.html

     

    Und während ich schreibe, erscheint gleich die nächste Meldung :

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/randalierer-reissen-fahnen-vom-bundeswehrcamp-auf-zypern-a-890492.html

     

    Wie sich die Situation bis Mai entwickelt, würde Politik und Wirtschaft auch brennend interessieren. Man kann (wie meistens) nur abwarten und dann im Fall der Fälle mit Hilfe des Veranstalters flexibel reagieren.

  • fallerof
    Dabei seit: 1092096000000
    Beiträge: 2563
    geschrieben 1364032168000

    An besten ein anderes Reiseziel aussuchen. Ich sehe nicht ein, warum immer wir Deutschen die Schuldigen sind, wenn in den südländischen Euro-Ländern das Geld ausgeht.

    Gastfreundschaft stelle ich mir anders vor. Deutsche Fahnen zu verbrennen, unsere Bundeskanzlerin zu verunglimpfen usw, da sollte man schon überlegen, ob man hier Urlaub macht.

    Nordzypern wäre da eine Alternative, man kann mit türkischer Lira bezahlen, die Bank-Automaten sind offen und die Menschen sind freundlich und hilfsbereit.

    Den Cyprioten im Süden rate ich, die ihre Hausaufgaben zu machen und die russischen Großanleger zu besteuern, die bisher hohe Zinssätze aus diesem Land heraus geschleppt haben. Das hat der Cypriotischen Wirtschaft nur geschadet.

    Wenn man den deutschen Touristen gegenüber wieder freundlicher entgegen tritt, kann man über einen Urlaub dort nachdenken.

    Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Erst einmal den Spätherbst und den Winter zuhause genießen. Im März ist eine Städtereise nach Lissabon angesagt, danach gehts im April 2019 nach Marsa Alam zum schnorcheln.
  • Bubilein
    Dabei seit: 1159401600000
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    geschrieben 1364039628000

    fallerof:

    Wenn man den deutschen Touristen gegenüber wieder freundlicher entgegen tritt, kann man über einen Urlaub dort nachdenken.

    Na ja, mir ist bis jetzt noch kein aktueller Fall bekannt, dass man gegenüber deutschen Touristen unfreundlich war. ;)

  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1364044461000

    @Bubilein

    "Na ja, mir ist bis jetzt noch kein aktueller Fall bekannt, dass man gegenüber deutschen Touristen unfreundlich war"

    Nein, ebenso wenig wie mir ein Fall bekannt ist, der darüber informiert, dass man im letzten Jahr dt. Touristen in Griechenland feindlich begegnete - trotz wildester Pressemeldungen. Und somit habe ich dort im Sommer 12 einen sehr schönen Urlaub auf einer der Inseln verbracht. ;)

    Dass in gewissenen Situationen die "Volksseele" (insbesondere in südl. Gefilden)  schon mal "überkocht", ist doch bekannt und wird in der Presse im Fall des Falles auch gern verbreitet.

    Darum werde ich mit äußerst (!) großer Wahrscheinlichkeit im April 14 wieder in Paphos auf Zypern sein. Erst im April 14, da mein letzter Besuch auf Okt. 12 zurückgeht und dieses Jahr anderorts verplant ist.

    Aber Frühjahr 14 ist dann aber absolut notwendig, da ich sehen möchte, inwieweit die Ausgrabungen in der zukünftigen "Europäischen Kulturhauptstadt 2017" vorangeschritten sind.

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • oZiM
    Dabei seit: 1170979200000
    Beiträge: 4064
    geschrieben 1364081236000

    sowas ist echt komplett entbehrlich. Wenns nach dem ginge muesste man so einige länder meiden und so manche uns. Man kann doch nicht von einer Handvoll Anarchos die dir die Bild serviert auf ein ganzes Land schließen. Außerdem ist das hier ein reise- und kein politikforum.

    born 2 dive - forced 2 work
  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
    Beiträge: 17598
    geschrieben 1364124215000

    Habe nun endlich die verlinkten Seiten gelesen. Dabei ist mir insbesondere der zweite Spiegel-Artikel (verlinkt von @Kidir) aufgefallen.

    Ich zitiere aus dem o. e. Artikel:

    Warnung des Außenministers von Luxemburg (Ausschnitt):

    "Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnte Deutschland vor verletzenden Aussagen über kleine Länder. Er verbat sich die deutsche Kritik am "Geschäftsmodell Zyperns" mit einem überdimensionierten Bankensektor... Verschiedene Länder haben ganz legal, wie mein Land und wie Zypern auch, in den letzten Jahrzehnten etwas aufgebaut. Und das sollte man im Prinzip jetzt nicht herabwürdigen... Das ist kein Humor..."    Quelle: spiegel.de

    Und ich habe mich - wie schon im letzten Jahr bei der Griechenland-Krise - gefragt: Was kam zuerst ?

    Die gewiss etwas unglückliche Wortwahl der dt. Politiker und damit ein sich Verletztfühlen der Zyprioten ? Oder eben die Demos / Anti-Merkel-Stimmung, die m. E. - schrieb ich schon im letzten Posting - aber nicht wirklich verwunderlich sind ?

    Dann kommen später vier heruntergerissene Fahnen dazu (2 dt. / 2 UNO in einem UNO Mission Camp) und schon wird das Ganze von der Presse entsprechend präsentiert.

    Und wenn's so läuft wie im letzten Jahr (Griechenland), schaukelt sich die Stimmung in beiden Ländern durch u. a. Medienberichte ebenfalls entsprechend hoch (und in Dt. insbesondere bei den dt. Urlaubern). Sehr schade.

    Hoffe ich nur, dass Zypern nicht ganz so medienattraktiv ist wie Griechenland. 

    @oZIM

    Hast natürlich recht. Ist kein politisches Forum.

    Aber wenn solche Anfragen kommen, ist es schwierig, die Politik völlig auszuklammern.

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
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