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  • Havanna auf eigene Faust entdecken
    PescheP Pesche

    Hallo lordex

    Die Beantwortung deiner Fragen überlasse ich den Kuba Spezialisten, die das “Inselchen”, so wie es sich heute präsentiert, kennengelernt haben. Nur noch ein kleiner Tipp: Da du den engeren Kontakt mit den Einheimischen suchst, empfehle ich dir, unbedingt Grundkenntnisse der spanischen Sprache anzueignen. Mit Englisch kommst du zwar auch durch, aber in der Landessprache mit der sympathischen Bevölkerung außerhalb der “Touri” Ghettos über Gott und die Welt zu diskutieren macht Spaß und du wirst einiges über die Kultur und die Lebensart der Kubaner zu hören bekommen, das dir sonst verborgen bleibt.
     
    Und obwohl man in der heutigen Zeit keine Reklame für das Rauchen und das Trinken von Alkaholika machen sollte, gemeinsam mit Kubanern eine feine handgerollte Zigarre zu qualmen, in Begleitung eines mindestens 10 Jahre gelagerten Rums ist Genuss pur und ist allein schon eine Reise wert! 😉  

    Ich wünsche dir einen erlebnisreichen Aufenthalt und viel Vergnügen.
     
    Pesche

    Kuba

  • Havanna auf eigene Faust entdecken
    PescheP Pesche

    Danke juanito für die Infos. Das mit dem Sprung von einem Meter vom Waggon auf den Schotter ist kein Problem, verglichen mit den nicht unbedingt 1. Klasse Sitzplätzen auf den etwas luftigen Dächern einiger Anden Eisenbahnen. Sollte es mich wieder einmal nach Kuba verschlagen, werde ich mal den Schienenverkehr etwas näher unter die Lupe nehmen. Damals dauerte nach meinen Informationen eine Fahrt von La Habana nach Santiago de Cuba im Idealfall 15 Stunden und kostete 16 Pesos. Guter Preis, sogar sehr guter Preis, wenn man schwarz (8 Pesos für einen Dollar!) gewechselt hat! Man musste nur darauf achten, dass die schlitzohrigen Geldwechsler einem nicht vorrevolutionäre Scheine andrehen wollten. Das ganze Prozedere mit den Kleinganoven machte jedoch Spaß! 😉  
     
    Die Gefahr ist allerdings groß, dass ich Kuba nicht mehr so toll finde wie vor 20 Jahren. Nur, mit diesem Problem wird man rund um die Kugel konfrontiert, wenn man Länder und Destinationen nach Jahren wieder besucht. Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und das ist manchmal gar nicht so schlecht.
     
    Pesche

    Kuba

  • Havanna auf eigene Faust entdecken
    PescheP Pesche

    Nein, nicht 50 Jahre, nur 20 Jahre. So alt wie es meine Schreibe vermuten lässt, bin ich nun auch wieder nicht!! 😱

    Gruss Pesche

    Kuba

  • Havanna auf eigene Faust entdecken
    PescheP Pesche

    Und dann gibt es noch “Touris” wie meine Frau und mich, die vor Jahren etwas unkonventionell nach Havanna geflogen sind und nach einer Rundreise in Varadero logierten.

    Also das war so:
    Wir fahren mit der Bahn zum EuroAirport Basel/Mulhouse. Der Abflug ist für 10 00 Uhr vorgesehen. Auf der Abflugtafel die nüchterne Information  “Delay!” Permanente Lautsprecherdurchsagen informieren: Es sei mit ungefähr 8 Stunden Verspätung zu rechnen. Die Maschine befinde sich noch unterwegs, respektive sei vor kurzer Zeit in Havanna gestartet. Und dann die frohe Information: Alle Fluggäste sind auf Kosten der Fluggesellschaft auf eine Carrundreise durch das Baselbiet inklusive Mittagessen unterwegs eingeladen. Nun, das Baselbiet ist nicht das tropische Kuba, aber was soll’s!

    Und dann ist es soweit. 18 00 Uhr werden wir mit Bussen zu der wartenden russischen Iljuschin gekarrt. Dieser Flieger ist ein Hit. Die mehr oder weniger defekten und etwas verlotterten Sitze sind das eine, die “Fangis” spielenden Kinder, die auch die Korridore und das Cockpit mit der offenen Tür nicht verschonen, das andere. Und die nicht mehr ganz taufrischen Flugbegleiterinnen einsame Spitze. Auf meine schüchterne Frage: „Warum sich der Abflug um rund 8 Stunden verzögerte?“, schwafelt ein Sky Girl etwas von Gewittern in Kuba. „Um diese Jahreszeit gibt es doch keine Gewitter in Kuba!“ antworte ich etwas verwirrt. Ich hätte besser geschwiegen. Vielleicht habe ich die nun folgenden auf spanisch vorgetragenen treuherzigen Erklärungen betreffend blockierten Leitungen und einem Ölleitungsbruch nur falsch verstanden. So oder so, ich verzichte in meinem Interesse auf weitere Fragen und genieße die permanent angebotenen “Cuba Libres” mit viel Rum und wenig Cola! Nach einigen Gläsern präsentieren sich auch die unattraktivsten Girls in ihren alles andere als adretten Uniformen plötzlich als Topmodels und Traum jedes männlichen Wesens! Auch den grimmig in die Welt, respektive in die Kabine blickenden russischen Funktionäre auf den vordersten Plätzen geht es nicht anders. Obwohl sie anstelle von Rum, Wodka aus großen (sehr großen!!) Trinkgläsern in ihre durstigen Kehlen gießen!

    Trotz Ölleitungsbruch & Co, landen wir wohlbehalten auf dem Airport von Havanna. Eine Woche später, nach einer eindrücklichen Rundreise, dank besten Beziehungen unserer Reiseleiterin Irene zu Schulen, Tabakbauern & Tabakunternehmen und nicht zuletzt zu Politikern vor Ort, beziehen wir unser Zimmer in einer von einem reichen Ami konfiszierten Villa direkt am Strand von Varadero. Nebst den konfiszierten Villen existierten damals drei Hotels! Bereits ab dem zweiten Tag erkunden wir die nähere und weitere Umgebung auf eigene Faust mit einem Miet-Pkw. Ein Trip führt uns in die Kleinstadt "Matanzas". Mitten in der Stadt der Bahnhof. Als Zugfan interessiert mich selbstverständlich der Express, der Havanna mit Santiago de Cuba verbindet. Auf dem Perron dichtes Gedränge mit vollbepackten wartenden Passagieren. Meine Frage nach der Ankunft des Zuges beantwortet ein Einheimischer mit: “In den nächsten Minuten“. Wir warten -- 15 Minuten -- 30 Minuten -- 60 Minuten -- weit und breit kein Zug. Wir verlassen den Bahnhof und setzen unseren Trip fort. Etwa zwei Stunden später auf der Rückfahrt, nochmals Stopp am Bahnhof. Auf dem Perron hat sich nichts geändert. Lediglich meine Frage nach der Ankunft des Zuges wird jetzt etwas präziser beantwortet: “In den nächsten Minuten oder "manana" (morgen)”, das wichtigste Wort in Lateinamerika! 😉

    Sollte einer der Kuba-Profis in diesem Forum diese Bahnfahrt durchgeführt und das Ziel noch im gleichen Jahr bei guter Gesundheit erreicht haben, bin ich an einem Feedback interessiert. Sorry, mein Posting ist etwas lang geworden, aber ich musste das mal los werden.
     
    Pesche

    Kuba

  • Havanna auf eigene Faust entdecken
    PescheP Pesche

    Wenn man schon mal dieses niedliche "Städtchen" zu Fuß erkundet, sollte man sich bei einem Drink von den Strapazen erholen. Ein Besuch des Stammlokals „Bar Floridita“ von Ernest Hemingway und der Genuss seines Lieblingsdrinks „Daiquiri“ ist deshalb ein Muss. Daraus wird nichts. Eine lange Touristenschlange vor dem Lokal, machen solche Wünsche brutal zu nichte. Dasselbe Bild vor einem weiteren Stammlokal „Bodeguita del Medio“ von Papa Hemingway, in dem er den ebenfalls berühmten „Mojito“ hinter die Binde goss. Was jetzt, für permanent durstige Berner wie meine Frau und mich? Genießen wir halt den „Mojito“ und den „Daiquiri“ in unserer Herberge. Sorry Ernest! Wir stoßen gleichwohl auf dein Wohl an! 😉

    PS
    Ich hoffe, diese zwei „Spunten“ existieren noch, liegt doch unser letzter Trip schon einige Zeit zurück!

    Kuba

  • Benamaldena oder Torremolinos?
    PescheP Pesche

    Hallo Vanessa
    Wenn du Jubel/Trubel suchst, bist du in Torremolinos besser als in Benalmadena Puerto aufgehoben. Dort geht es etwas ruhiger zu. Und noch etwas: Vergiss AI in Andalusien! Für mich ist schon HP fast ein Verbrechen. In Benalmadena und in Torremolinos und natürlich in Malaga findest du unzählige Lokalitäten, in denen herrliche landestypische Speisen und Weine angeboten werden. Und wenn es unbedingt mal Pommes mit Schnitzel sein muss, wirst du auch fündig! 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Costa del Sol

  • William aus Kolumbien stellt sich vor.....
    PescheP Pesche

    Hallo tuaregger98

    Danke für die ausführlichen Tipps für individuelles Reisen mit Pkw in Kolumbien. Wenn es soweit ist, werde ich meine Erfahrungen in dieses Forum stellen. Und noch etwas. Du hast dich in Caracas am unsichersten gefühlt. Nun, auch hier habe ich noch ein weiteres kleines “Episödchen”:
     
    In größeren Städten und speziell in Caracas treiben Autogangster ihr Unwesen. Die Polizei ist machtlos. Nebst dem Klau von Luxuswagen wie Mercedes & Co von Profis, sind einige Lehrlinge in der Branche spezialisiert auf das entwenden von Raddeckeln, Rückspiegeln, Autoantennen und Innenausrüstungen wie Radios etc. Dieses Zubehör taucht dann in den unzähligen Autoshops entlang der Überlandstrassen wieder auf. Zerknirscht muss ich allerdings gestehen, auch ich habe meine permanent entwendeten Raddeckel hin und wieder durch selbstgeklaute wieder ersetzt. Das nennt man praktizierte Selbsthilfe! Meine diversen Ford-Geschäftswagen entsprachen nicht der Klasse "Oberer Luxus" und wurden deshalb auch nicht entwendet. Ein befreundeter deutscher Brückenbauingenieur musste leider Lehrgeld bezahlen. Er beschaffte sich das neuste Mercedes Modell und ließ sich eine akustische Diebstahlausrüstung einbauen: “Diese ******** sollen nur kommen, die werden noch staunen!”, erzählte er im Freundeskreis. Und die ******** kamen. Eines Tages ertönte der ohrenbetäubende Lärm der Alarmanlage und unser Ingenieur konnte befriedigend nur noch die flüchtenden Diebe von hinten erblicken. Das kann man mit Profi-Autodieben nicht machen. Es gibt in diesen Kreisen so etwas wie eine Berufsehre. Und sie kamen wieder. Die Scheiben wurden eingeschlagen, der Wagen mit Benzin überschüttet und dann angezündet. Totalschaden!!
     
    Unser guter Ingenieur kaufte sich auf den Rat von Freunden eine Occasions-Karosse "Modell Mittelklasse" und wurde nicht mehr *********. Ausgenommen entwendete Raddeckel, die er hin und wieder auf meinen Rat durch selbstgeklaute wieder ersetzte!
     
    Sorry, ich hoffe nur, dass ich mit diesem Beitrag keine HC Forenteilnehmer verunsichert habe und sie deshalb von einem Besuch in diesem “niedlichen” Städtchen absehen! 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Hotelknigge - hättet ihr es gewusst ?
    PescheP Pesche

    In diesem Thread geht es ja vorwiegend um Hotelknigge in Touristenhotels. Schmunzelnd erinnere ich mich jedoch an meine Aufenthalte vor Jahren in Business Hotels mit integrierten Konferenzsälen in den USA, anlässlich mehrtägigen Symposien mit Teilnehmern aus aller Welt.
     
    Der Dresscode war wichtig. Mit Genugtuung habe ich eine zunehmende Lockerung des Business-Outfits festgestellt. Während meines letzten Besuches anlässlich eines dieser Symposien kurz vor meiner Pensionierung, erschien ein Grossteil der Teilnehmer, vor allen die Amis in Jeans und legeren Sportjacken an die Vorträge und zu den gemeinsamen Nachtessen. Lediglich am Abschlussdinner war wiederum Anzug und Krawatte angesagt. Die Zeiten haben sich diesbezüglich geändert -- und das nicht zum Nachteil!
     
    PS
    Seit ich pensioniert bin, pflegen meine Krawatten wenn ich auf Reisen bin, ein frustriertes Dasein im Kleiderschrank zu Hause! 😉   

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Hotelknigge - hättet ihr es gewusst ?
    PescheP Pesche

    Und dann gibt es noch einige meiner lieben Landsmänninnen und Landsmänner. Sogenannte Vollbluteidgenossen! In den Speisesälen rund um den Globus leicht erkennbar durch die, demonstrativ auf dem Tisch deponierten Mitbringsel wie: Knorr-Aromat, Maggi-Würze, Hero-Konfitüre und natürlich den Nescafe aus der Plastikdose. Etwas spöttisch sagte ich mal zu einem Ehepaar am Nebentisch: “Auf die Idee, diese Schweizerprodukte in ferne Landen mitzunehmen, wäre ich nie gekommen!” Darauf entgegnete mir die nette Frau: “Wir sind halt erfahrene Reiseprofis, haben die ganze Welt bereist und wissen wie man diese landesspezifischen Gerichte verfeinert und das Frühstück genießbar macht! Und dann, ganz liebenswürdig: “Sie dürfen sich auch bedienen”. Ich habe dankend abgelehnt. 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • William aus Kolumbien stellt sich vor.....
    PescheP Pesche

    Hallo tuaregger98

    Danke für die interessanten Infos und die Tipps für die Beschaffung von geschmuggeltem Benzin. Wie ich schon erwähnt habe, werde ich zu gegebener Zeit entscheiden, ob ich einen Bus oder einen Pkw benutze. Übrigens, ich bin stolzer Besitzer eines venezolanischen Führerausweises. Ich kann es nicht verklemmen, das “Episödchen” in diesen Thread zu stellen. 

    Im Auftrag meiner Arbeitgeberfirma verbringe ich längere Zeit in Venezuela. Ein venezolanischer Führerausweis ist deshalb obligatorisch. Profis informieren mich, dass ohne einheimische Prüfungshelfer, die vor dem Prüfungsgebäude in Caracas ihre Dienste anbieten, nichts gehe. Mein Prüfungshelfer begleitet mich in das Theoriezimmer und stellt mir den Experten vor. Nach dem Zufallsprinzip kreuze ich auf den Prüfungsunterlagen die Antworten an. Bedingt durch meine damaligen minimalen Spanischkenntnisse verstehe ich von den Prüfungsfragen mehrheitlich nur "Bahnhof'!“ Der Experte prüft stirnrunzelnd meine Arbeit und sagt kurz und bündig: "DURCHGEFALLEN!". Jetzt folgt der große Auftritt meines Prüfungshelfers. Gemeinsam mit dem Experten begeben wir uns in ein Hinterzimmer. Einige Geldscheine wechseln den Besitzer und oh Wunder, der Experte teilt mir freundlich lächelnd mit: "SIE HABEN DIE THEORETISCHE PRUEFUNG BESTANDEN!". Dann sagt er: "Jetzt müssen sie nur noch die praktische Prüfung absolvieren. Wo haben sie ihren Wagen parkiert?". Meine schüchterne Antwort: "Ich besitze noch keinen Wagen, aber meine Firma wird mir einen besorgen" -- beantwortet er wiederum kurz und bündig: "DANN SIND SIE DURCHGEFALLEN!". Nun folgte das bekannte Prozedere. Hinterzimmer, Besitzerwechsel von Geldscheinen und die freudige Information: "SIE HABEN AUCH DIE PRAKTISCHE PRUEFUNG BESTANDEN!" 

    Glücklich und zufrieden verlasse ich mit meinem Prüfungshelfer das Gebäude und bei einem Drink in seinem Büro, respektive in einer nahegelegenen Kneipe, wechseln wiederum einige Geldscheine den Besitzer. Den venezolanischen Führerausweis, bestückt mit wunderschönen Stempeln und noch schöneren Unterschriften, inklusive einer grauenhaften Foto mit Nummer (vergleichbar mit Aufnahmen von Verbrechern!) besitze ich heute noch und ist jeden Franken, respektive jeden Bolivar wert! 

    Gruß
    Pesche
     

    Südamerika

  • Wieviele Sterne "muss" ein Hotel haben?
    PescheP Pesche

    Und noch etwas: Zwischen Pauschaltouristen 5- Sternen Häusern und Individualtouristen 5- Sternen Häusern liegen Welten. In echten 5- Sternen Herbergen rund um die Kugel logieren sehr gut betuchte Touristen und Geschäftsleute, die schon aus Imagegründen in ihren Suiten und luxuriösen Zimmern oder Konferenzräumen wichtige Kunden empfangen. Entsprechend sind auch die horrenten Zimmerpreise und die Kosten für Speis & Trank. Das Management ist an Pauschal-Reisegruppen nicht interessiert. Während meinen beruflichen Tätigkeiten habe ich mehrheitlich in solchen Häusern logiert, bezahlt von meinem Arbeitgeber, respektive unseren Kunden, dank einkalkulierten Kosten in den Projektkosten. Heute bin ich weder betucht noch geschäftlich unterwegs und bevorzuge kleine gemütliche Etablissements zwischen 0 bis max. drei Sternen. Und fühle mich pudelwohl! 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Die Auswanderer auf Koh Samui
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ich habe mal kurz in diesen Thread reingeschaut und einige der ersten und einige der letzten Kommentare gelesen. Interessant sind die ersten Kommentare im März 09 und die letzen im September 09. Das dazwischen interessiert mich nicht. Ich stelle fest: Ein Pärchen aus dem Schwabenland wandert nach Thailand aus und will in Koh Samui eine Bar eröffnen. Die Reportagen von VOX habe ich nie gesehen, nehme aber an, dass alles nach Drehbuch aufgenommen und ein hoher Unterhaltungswert, mit entsprechenden Quoten für die Macher an oberster Stelle standen. Interessiert mich aber auch nicht besonders. Was mich interessiert, wie hat sich das Ganze entwickelt. Den letzten Kommentaren entnehme ich, dass die zwei Auswanderer eine ansprechende Bar für Speis & Trank auf die Beine gestellt haben, mit mehrheitlich zufriedenen Gästen. Kompliment! Verwundert allerdings nicht, wenn man den Leistungsausweis der zwei Jungunternehmer etwas unter die Lupe nimmt. Ausbildung als Koch und Hotelfachfrau und mehrjährige Praxis in renommierten Häusern in der Schweiz.
     
    Im Schweizer Fernsehen lief vor einiger Zeit die erfolgreiche Dokumentationsserie “Fortsetzung folgt”. Unternehmungslustige Menschen, die schon einmal in einer Dokumentation irgendwo in fernen Landen im Mittelpunkt standen, werden nach einem bis mehreren Jahren erneut aufgesucht um zu zeigen, wie sich das Leben dieser Hauptpersonen weiter entwickelt hat. Nicht alle Hoffnungen und Wünsche haben sich erfüllt. Die einen haben es geschafft, die andern haben aus verschiedenen Gründen frustriert den Beutel hingeworfen und stellen sich den Fernsehmachern in heimatlichen Gefilden.
     
    Diese zwei erfolgreichen Auswanderer aus dem Schwabenland wären prädestiniert, in solchen Dokumentationen mitzumachen. Dok-Serien, die mit Sicherheit viele Fernsehkonsumenten ansprechen, insbesondere wenn sich die Handlungen in Ländern und Destinationen abspielen, die man schon selber besucht hat.
     
    Gruß
    Pesche
     
     
     

    Thailand

  • Reise Boca Chica Dom Rep
    PescheP Pesche

    Hallo
    Schön, dass du das gewöhnungsbedürftige Boca Chica gar nicht so schlecht fandest. Boca Chica, die Hochburg des Massentourismus mit den obligaten Bars und Discos haben meine Frau und ich fluchtartig verlassen. „Touris“, die sich schlitzohrigen Miniganoven als wandelnde Schmuck- und Videosäulen präsentieren, permanent mit Geld um sich werfen und wie Gänse ausgenommen werden und dann herumposaunen wie gefährlich die DR sei, sind an diesem niedlichen Ort auch an der Tagesordnung.

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Kerkennah-Inseln
    PescheP Pesche

    Noch eine kleine Ergänzung. Die Überfahrt mit der Fähre dauert rund 90 Minuten und ist allein schon ein Erlebnis und bei hohem Wellengang -- Standfestigkeit ein absolutes Muss! Auch das Einschiffen, rückwärts über zwei schmale Stahlplatten hat es in sich. Ein falsches Manöver und man geht Baden! Hotels findet man in der „ZONE HOTELIERE DE SIDI FREJ“ problemlos ohne Vorbuchung. Wir haben uns auf diesem „Inselchen“ von etwas anstrengenden individuellen Trips kreuz und quer durch Tunesien mit einem Miet-Pkw erholt.
     
    Gruß Pesche

    Tunesien

  • William aus Kolumbien stellt sich vor.....
    PescheP Pesche

    Hallo Carlos
    Danke für deine Antwort. Dass sich die Sicherheitslage in Kolumbien positiv verbessert hat, habe ich auch schon gehört. Laut EDA (CH), wird von Reisen in die Grenzgebiete von Venezuela und Ecuador abgeraten. Zu gegebener Zeit werde ich deinen Tipp: “Caracas - Cartagena mit dem Bus” etwas näher unter die Lupe nehmen obwohl ich lieber mit einem Pkw unterwegs bin und Zwischenhalte einlegen kann wo es mir gefällt. Aber auch eine längere Busreise inmitten von Einheimischen hat seinen speziellen Reiz. Und Venezuela, das ich schon kreuz und quer bereist habe, ist bedingt durch meine ehemaligen beruflichen Tätigkeiten fast zu meiner zweiten Heimat geworden.
     
    Saludos desde Bern (CH)
    Pesche (Pedro)

    Südamerika

  • Wirkliche Geheimtipps auf Bali
    PescheP Pesche

    Hallo
    Doch, es gibt sie schon die echten Geheimtipps. Ausführlich beschrieben in unzähligen Reiseführern. Das Problem ist nur: An den Orten, die als Geheimtipps angegeben werden, trifft man mit Sicherheit Landsleute, wenn nicht sogar den Nachbarn. Kleiner Tipp: “Steht in einem Reiseführer nur der Name einer Stadt oder eines Dorfes mit dem Vermerk, nicht besuchenswert!” kann man vielmals eine Überraschung und das im positiven erleben!

     
    Aber wie Tara Silalahi schon sagt: “alles ist rein subjektiv”. Eine Veranstaltung inmitten von Einheimischen, ein Essen in einem Lokal, das nirgends erwähnt ist, ein unscheinbarer Handwerksbetrieb, abseits der touristischen Routen, der Besuch von Schulen abseits der Touristenorte, eine abenteuerliche Bootsfahrt mit einem Fischer, in einem etwas gewöhnungsbedürftigen Boot, eine Übernachtung in einer primitiven, aber urgemütlichen Hütte an einem abgelegenen Strand -- das alles ist für viele Besucher dieser Insel eine Zumutung, für mich sind das unvergessliche herrliche Erlebnisse. Echte Geheimtipps und deshalb GEHEIM! 😉  

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Fernreise mit Säugling?
    PescheP Pesche

    Hallo
    Man muss die ganze Poblematik aus der Sicht des Babys betrachten. Die oder der Kleine wird den langen Flug, ob schlafend oder mit offenen Augen genießen und sich auf die Abenteuer unter karibischer Sonne freuen. Die Erlebnisse im Hotel, am Strand und auf abenteuerlichen Exkursionen werden in den grauen Hirnzellen gespeichert, im Teenageralter abgerufen und an die staunenden Freundinnen und Freunde weitergegeben. Gut, man hat mir schon gesagt, nicht alle Babys erinnern sich an die ersten Monate auf unserem Planeten. Lasst euch aber nicht verunsichern, Babys sind robuster als man denkt, bucht eine solche Reise und erzählt dem oder der Kleinen einige Jahre später, mit Hilfe von Videos und Fotos, was es alles erlebt hat. Und wer weiß, vielleicht sagt es dann etwas schüchtern: “Im Sand zu spielen macht Spaß, egal ob in der Karibik, an einem größeren Wässerchen in Europa oder schlicht und einfach an einem See in der Nähe! 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • nach dem urlaub ist vor dem urlaub...
    PescheP Pesche

    Und dann gibt es noch Exoten wie meine Frau und mich. Da wir beide mit mehr oder weniger klapprigen Knochen den dritten Lebensabschnitt genießen, die Kinder ausgeflogen und noch keine Enkelkinder in Sicht, sind wir in unseren Entscheidungen: -- wann, wohin, wie lang und mit welchem Transportmittel völlig frei und unabhängig. Keine Ahnung wohin wir nächstes Jahr, in den nächsten Monaten, in den nächsten Wochen und manchmal auch in den nächsten Tagen reisen. Fahren wir z.B. mit dem Pkw an die Côte d’Azur und es ist kalt und regnet, fahren wir weiter nach Spanien, Portugal oder mit dem “Schiffchen” nach Nordafrika, sollte dort die Sonne scheinen. Und ist es dort schön und warm, die Herberge ein kleines Schmuckstück und das Essen ein Traum, können aus einigen Tagen schon mal ein, zwei oder mehr Wochen werden. Das ist auch ein Grund, warum wir auch bei Überseereisen “Individuell” vorziehen. Ich liebe Überraschungen. Das ganze ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie, wohin es uns verschlägt und was alles passiert. Und wenn mal alles schief geht, Flieger, Schiff, Bahn, Bus weg, Mietwagen bleibt im Sand oder im Fluss stecken, Koffer mit dem “Reservezahnbürstli” verschollen, ungerechtfertigte Bussen von Polizisten, die ihr mageres Gehalt aufbessern wollen, Immigrations-Beamte und Zöllner die uns beweisen wollen, dass sie die Könige sind und wir “Nobodys” -- alles im Moment etwas ärgerlich, später lacht man darüber und stellt mit Befriedigung fest, dass man die Probleme gelöst hat. 😄
     
    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • William aus Kolumbien stellt sich vor.....
    PescheP Pesche

    Hallo

    Sollte William aus dem NIRWANA wieder auftauchen, habe ich auch noch eine Frage. Obwohl ich berufsbedingt einige lateinamerikanische Länder bereist und in einigen auch längere Zeit gearbeitet habe, möchte ich, heute im “Grufti” Alter, aber noch einigermaßen fitt, einmal auf eigene Faust von Venezuela nach Kolumbien, mit einem Pkw über die Küstenstrasse reisen. Via Maracaibo, Maicao, Riohacha, Santa Marta und Barranquilla, sollte es dann weiter gehen nach Bogotá . Venezolanische Freunde raten mir von dieser Fahrt dringend ab. Tägliche Scharmützel zwischen Drogendealern und der Polizei sind auf der Küstenstrasse die Norm, wird mir gesagt. Deshalb würde mich die Meinung eines Mannes, der in Barranquilla lebt und arbeitet schon interessieren. Auf meinen, manchmal etwas abenteuerlichen Reisen achte ich immer auf ein kalkulierbares Risiko. Auch Caracas, eine sogenannt “kriminell heiße” Stadt, ist auch Nachts besuchbar, wenn man einige Vorsichtsmassnahmen berücksichtigt. Und ein Restrisiko ist leider nie ganz ausgeschlossen. Das gilt aber auch in unseren Breitengraden!  😉

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Blick auf die Brücke
    PescheP Pesche

    Kleine Episode anlässlich einer Kreuzfahrt mit der “MS ROYAL STAR” auf dem indischen Ozean: 

    Ich steige auf die Brücke und beobachte den Kapitän und seine Offiziere bei ihrer Arbeit im Kommandoraum. Der Kapitän sichtet mich offensichtlich erfreut, kommt auf die Brücke und fragt mich: „Ob mich die nautischen Ausrüstungen interessieren und welchen Beruf ich ausübe?“. Selbstverständlich bin ich als ehemaliger Projektleiter für Kommunikationssysteme interessiert. Und dann geht die Post ab. Über zwei Stunden erklärt mir der Kapitän die Geheimnisse der halbautomatischen Steuerung, der Sicherheitseinrichtungen, die Funkstation, den Bordcomputer, das Navigationssystem “INMARSAT Satellite Communications“, das Arbeiten im Kartenraum mit den Berechnungen der Route unter Berücksichtigung der Windverhältnisse, der Strömungen und des Wetters. Und zu guter Letzt überlässt er mir das Steuer. Als “Minijacht-Böötli” erprobter Süßwasserkapitän auf dem stürmischen Neuenburgersee steuere ich den Kahn locker vom Hocker und cool Richtung SEYCHELLEN! Leider haben das die wenigsten Passagiere mitbekommen! 😉   Wie du siehst, mit ein wenig Glück ist alles möglich!
     
    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten
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