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  • Abenteuerurlaub in Südamerika
    PescheP Pesche

    Hallo Drfraggle

    Deiner “Schreibe” entnehme ich, dass du noch im taufrischen Alter bist. Also beste Voraussetzung, um Südamerika möglichst auf eigene Faust zu bereisen. Abenteuer und Aktivität sind vorprogrammiert. Wenn es aber unbedingt ein Reiseanbieter sein soll -- empfehle ich “Globetrotter.ch & Co” die behilflich sind bei individual Reisen oder organisierten Reisen in Kleinstgruppen. 

    Mein Tipp:
    Schaut mal im Südamerika Forum in die Threads: Venezuela aktuell -- William aus Kolumbien stell sich vor -- und Reisebericht Perurundreise Inti Raymi 2008. Ich habe in diesen Threads auch einige Erlebnisberichte und Tipps abgegeben. Nebst interessanten Infos werdet ihr leider auch Schauermärchen von ängstlichen “Touris” zur Kenntnis nehmen müssen. Lasst euch aber nicht verunsichern. Südamerika ist in jeder Beziehung immer wieder eine Reise wert.

    Und noch etwas -- Spanischkenntnisse sind von Vorteil, wenn man auf eigene Faust unterwegs ist. Ich wünsche dir und deinem Kumpel einen erlebnisreichen und abenteuerlichen Aufenthalt in dem Land, für das ihr euch entscheidet.

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Essen in tunesien?
    PescheP Pesche

    Hallo Chris

    Mit Staunen stelle ich fest: Du bist ja ein wandelndes Wasserreservoir. Zum Glück gibt es auch in Tunesien stille Örtchen zum Wasserablassen! Da kann ich nicht mithalten. Obwohl ich täglich mit Genuss, also nicht Literweise, gewisse von Trauben und Gersten gewonnene Flüssigkeiten zu mir nehme, bin ich auch ein Liebhaber von Wasser, wenn auch nur zum Zähneputzen!

    Sorry, Elke, ich bin nun mal ein kleines Sünderlein! 😉

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Individual-Reise: Was muss ich beachten?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Kleiner Tipp:
    Als überzeugte Individualreisende buchen wir gleichwohl rund um die Kugel immer wieder Pauschalangebote zu Schnäppchenpreisen mit Transfer und Hotel ohne Mahlzeiten oder nur Frühstück. Vor Ort mieten wir einen Pkw, informieren im Hotel die Rezeption und unternehmen mehrtägige Trips mit Übernachtungen irgendwo unterwegs. Oder wir buchen eine einwöchige Schnäppchen-Pauschalreise, begeben uns nach einer Woche mit einem Miet-Pkw auf unsere individuellen Trips und planen die Rückreise in Absprache mit dem Pauschalanbieter ein, zwei oder mehr Wochen später. Funktioniert in der Regel gut und wir fahren wesentlich günstiger als alles Individuell! 😄

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Essen in tunesien?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen
     
    Die Lamm-Diskussion hat meine grauen Hirnzellen aktiviert und Gelüste ausgelöst. Dagegen muss man etwas tun. Also nicht ich, sondern meine Frau muss oder darf etwas tun. Mit anderen Worten: Heute ist zum Nachtessen „Couscous“ mit Lamm angesagt. Meine Gattin, ein Kochgenie, im Gegensatz zu mir, der lediglich ein exzellentes Essen zu würdigen weiss und von harter Kocharbeit keine grosse Ahnung hat, hat einigen Köchen in Tunesien über die Schulter und in die Töpfe geschaut. Und wie ich feststellen muss, mit Erfolg! Also, warum nicht mal zur Abwechslung ein „Couscous“ in Schnee und Eis in der Schweiz. Das mehr oder weniger obligate Wochenend-Fondue kann warten. Arbeitsteilung ist jetzt angesagt. Meine Frau verantwortlich für Speis & Service -- ich für Trank & Service! 😉
     
    Pesche

    Tunesien

  • Essen in tunesien?
    PescheP Pesche

    Hallo
     
    Als Geniesser und AI Banause, der Tunesien mehrmals individuell bereist hat, kann ich die Frage: „Essen in Tunesien“ wie folgt beantworten: 
     
    In grösseren und kleineren Städten, manchmal auch in Dörfern, findet man Restaurants, die kulinarische Köstlichkeiten der Spitzenklasse anbieten. Sei es ein saftiges am Tisch flambiertes Steak, ein auf Wunsch zubereitetes Fischmenu oder ein tunesisches Spezialitätengericht. Alles gekonnt zubereitet, angerichtet und serviert. Das Auge isst auch in Tunesien mit. Selbstverständlich geniesst man dazu den entsprechenden Wein. Obwohl in diesen Lokalen auch Weine aus dem Burgund, Bordeaux & Co angeboten werden, bestelle ich aus Prinzip jeweils einen Tropfen aus einheimischen Gewächs. Ein kurzes, manchmal auch längeres Gespräch mit dem Geschäftsinhaber, dem Pächter oder dem Manager mit der Bitte, das Kompliment bezüglich die exklusiven Köstlichkeiten an die Küche weiterzugeben, wirkt in der Regel Wunder. Bei weiteren Besuchen erhielten wir einen VIP Service, wie er üblicherweise nur tunesischen Geschäftsleuten, keine Kostverächter, die als Stammgäste bekannt sind angeboten wird. Lediglich ein Wehrmutstropfen ist zu verzeichnen. Die Zunahme von Gewicht mit entsprechender Zunahme auch vom Bauchumfang! 😉   
     
    Pesche

    Tunesien

  • Erster Tunis Urlaub
    PescheP Pesche

    Hallo Rolf
     
    Selbstverständlich gebe ich dir Recht. Ich verurteile niemanden, der seinen Urlaub in Port el Kantaoui verbringen will. Und rund um Jachthäfen ist in der Regel immer etwas los. Manchmal zu viel. Die einen mögen das, andere „eher mehr weniger!“ Die TE ist, so wie sie schreibt, auch etwas verunsichert. Deshalb mein Posting. Unser Sohn ist da ganz anderer Meinung. Für ihn ist Port el Kantaoui mit seinem Jachthafen, den Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten und nicht zuletzt den hübschen Mädchen, nein, nicht die Einheimischen, die sind zwar auch hübsch, aber Tabu, „Goldrichtig“. 😉 Für die Art unseres Reisens hat er nur ein mitleidiges Lächeln.
     
    Gruss
    Pesche

    Tunesien

  • Erster Tunis Urlaub
    PescheP Pesche

    Hallo

    Rolf schreibt: „Port el Kantaoui“ ist goldrichtig! Nun, da gehen die Meinungen diametral auseinander. Auf unseren Trips kreuz und quer durch Tunesien haben wir Port el Kantaoui auch angesteuert und fluchtartig wieder verlassen. Wer Jubel, Trubel, Heiterkeit, inmitten „Touris“ sucht und an Land und Leuten abseits den ausgetretenen Touristenpfaden nicht interessiert ist, wird sich an diesem Ort wohlfühlen. Und im Yachthafen sogar auf Aussteiger in schwimmenden Untersätzen aus heimatlichen Gefilden treffen. 😉

    Gruss
    Pesche

    Tunesien

  • Eisenbahnfahrt Colombo-Badulla Sri Lanka,
    PescheP Pesche

    Hallo Bernhard

    Ich gebe dir Recht. Solches Reisen muss nicht unbedingt sein, aber es macht Spaß. Eine Reise inmitten von Einheimischen in einem überfüllten Zug oder in einem klapprigen Bus ist schon etwas besonderes.

    Mit Vergnügen erinnere ich mich an eine längere Busfahrt irgendwo in Südamerika. Meine liebe, etwas geschwätzige Sitznachbarin setzte ihre lebenden Hühner freundlich lächelnd auf meinen Schoss, während sie ihrem Baby die Brust gab. Man lernt eine faszinierende Welt mit sympathischen Einheimischen hautnah kennen, die dem organisierten Pauschaltouristen verborgen bleibt.

    Der Ehrlichkeitshalber muss ich allerdings gestehen, dass anschliessend an diese manchmal etwas abenteuerlichen Trips, Erholung in einem luxuriösen Etablissement angesagt ist. Und es gibt sie noch, die Herbergen, in den AI ein Fremdwort ist.
     
    So, jetzt geht es für einige Tage ab in den Schnee. Ich wünsche allen Usern ein erfolgreiches 2010. Lassen wir uns überraschen! 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Eisenbahnfahrt Colombo-Badulla Sri Lanka,
    PescheP Pesche

    Hallo

    Nachstehendes “Episödchen” kann als Anregung oder als Abschreckung empfohlen werden:
     
    Wir lösen auf dem Bahnhof von Aluthgama ein Ticket nach Colombo. Mit donnerndem Getöse fährt der Express Matara - Colombo auf dem Perron ein. Die Wagen vollgestopft mit Passagieren. Wie Trauben hängen einige an den Einstiegstreppen. Wo zum Kuckuck finden wir und weitere wartende Passagiere noch einen Platz? Fast nicht zu glauben, wie viel Passagiere in diesen Sardinenbüchsen noch Platz finden. Beim Einsteigen bleibe ich auf der Einstiegstreppe stehen. Aber "oha lätz"! Ein einheimischer Passagier gibt mir unmissverständlich zu verstehen: “Das sei sein Platz!“. Die etwa einstündige Fahrt vergesse ich nie mehr. Eingeklemmt in den dampfenden und schwitzenden Menschenmassen schnappe ich nach Luft. Eine alte Frau liegt auf dem Boden, umklammert die Füße meiner Frau und benutzt ihre Schuhe als Kopfkissen. Meine Frau, etwa einen Meter von mir entfernt murmelt etwas wie: “Das ist das letzte mal, dass ich mit dir in solchen Ländern Zug fahre!” Und ich muss ihr zerknirscht Recht geben!

    In Colombo ist erst mal Erholung in einem Bistro angesagt. Nach einer eindrücklichen Stadtbesichtigung treffen wir am Nachmittag wieder auf dem Bahnsteig Richtung Aluthgama ein. Ein Bummelzug, wie wir vernehmen, steht zur Abfahrt bereit. Wir finden einen Fensterplatz und schon setzt sich der Zug in Bewegung. Vorbei an den Slums der Vorstadtquartiere geht es gemächlich von Station zu Station. Wir haben ja Zeit. Passagiere verlassen den Zug, neue steigen ein. Etwa in der Hälfte der Strecke hält der Zug auf einem ländlichen Bahnhof. Alle Passagiere steigen aus. Ein Schaffner macht uns mit englischen Wortbrocken verständlich: “Hier sei Endstation!“ Auf meine schüchterne Frage: “Und wie kommen wir jetzt nach Aluthgama?”, antwortet er freundlich: “Mit dem nächsten Bummelzug müsst ihr zurück nach Colombo und dann mit dem Express nach Aluthgama“.

    Wir verlassen den Zug und stehen etwas verwirrt auf dem Bahnhofvorplatz. Plötzlich sichte ich ein kurioses Gefährt, das sich bei näherer Betrachtung als ein uraltes Fiat-Taxi zu erkennen gibt. Wir sind nicht die einzigen. Ein Ehepaar aus Österreich, wie sich herausstellt, begutachtet ebenfalls das klapprige Museumsvehikel und hat anscheinend die gleiche Idee wie wir. Gemeinsam handeln wir mit dem Taxibesitzer einen angemessenen Preis aus und los geht die Kamikaze-Fahrt. Obwohl dieses Ding mit durchgedrücktem Gaspedal auf Maximum 20 bis 30 Stundenkilometer beschleunigt werden kann, mal angenommen, der Geschwindigkeitsmesser funktionierte nicht, wen wundert's -- überholen wir trotz regem Gegenverkehr in Rallyemanier, permanent Ochsenkarren und noch langsamere Fahrzeuge! Für die relativ kurze Strecke benötigen wir gut eine Stunde.

    Und wie man sieht, respektive lesen kann, haben wir diese Fahrt überlebt!! Grosses Glück und mehrere gute Schutzengel sind allerdings Voraussetzung! Aber das ganze hat gleichwohl Spaß gemacht!! 😉
     
    Gruß
    Pesche
     
     

    Sonstiges Asien

  • Napoleon`s Wege ?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Obwohl meine Frau und ich unsere Kugel immer wieder kreuz und quer bereisen, den schönsten Trip, den wir jedes Jahr im schönsten Ferienland der Welt, mit den besten Speisen und Weinen der Welt, an die schönste Küste der Welt durchführen, ist die Fahrt von Grenoble via die Route Napoleon nach Cannes. Chapeau, lieber “Näpi”!
     
    Auf der kurvigen N85 von Grenoble via Gap nach Sisteron. Dann weiter via Digne durch die Verdonschlucht nach Castellane. In diesem pittoresken Dörfchen in einem der einfachen Hotels rund um den im Zentrum liegenden Dorfplatz übernachten und sich mit lokalen Spezialitäten der Spitzenklasse verwöhnen lassen. Anderntags geht es weiter via Grasse nach Cannes an die Côte d’Azur. Zu Fuß kann man die Strecke auch in 7 Tagen bewältigen, sagt Napoleon. Und der muss es ja wissen! 😉
     
    PS
    In einer Doktorarbeit über Napoleon sollte diese Strecke in einem Kapitel erwähnt werden. Ein Rekognoszieren vor Ort lohnt sich. Und das nicht nur kulinarisch!
     
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Urlaub 2010
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen
    Urlaub 2010. Gute Frage. Schmunzelnd erfahre ich, z.T. minutiös nach Monaten und Datum aufgelistet, wohin es 2010 geht. Und zerknirscht stelle ich fest, ich kann da nicht mithalten. Für meine Frau und mich, altersbedingt ausgeschieden aus dem harten Arbeitsleben, stehen lediglich 12 Monate im Jahr für Urlaube zur Verfügung. Und das Jahr für Jahr. Unsere diversen Trips, respektive Ferien stecken 2010 noch in einer geheimnisvollen Wundertüte. Wir lassen uns überraschen. Ein Telefonanruf der Schwester meiner Frau aus Miami könnte zur Folge haben, dass wir ein zwei Tage später im Flieger sitzen. Reisetasche mit “Zahnbürstli” steht jederzeit bereit. Aber auch weitere Kontinente warten auf uns. Dort gibt es zwar keine Schwester, aber Freunde und Bekannte, die man wieder mal besuchen kann. Und am 18. September 2010 feiern wir Hochzeitstag. Irgendwo auf unserem Planeten, wir lassen uns überraschen! 😉
     
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Kaffee im Ausland, nach deutschem Standard?
    PescheP Pesche

    Um vom Schaumwein wieder auf das Thema Kaffee zurückzukommen -- nicht ganz unwesentlich sind für mich die flüssigen Beilagen zu einem guten (starken Kaffee).
     
    Ein mindestens 10 Jahre alter Remy Martin oder Carlos Primero. Damit man mich jetzt nicht missversteht -- diese herrlichen “Wässerchen” müssen nicht unbedingt schon zum Frühstück serviert werden. 😉
     
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Kaffee im Ausland, nach deutschem Standard?
    PescheP Pesche

    Wer kennt nicht das “Warnsignal!” vor gewissen Lokalen in südlichen Ländern: “Hier gibt es deutschen Filterkaffee mit Kuchen!” Für mich eine klare Warnung, dieses Etablissement großräumig zu umgehen.
     
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Nach dem Minarett-Verbot
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen
     
    Nachdem ich meine Meinung in diesem Thread schon ausführlich dargelegt habe, beantworte ich noch die Frage von huntho: "Ob Schweizer noch in islamischen Ländern Urlaub machen werden, könnte ja sein das sie in gewissen Regionen auf "Ablehnung" treffen werden?“

    Ob alle Schweizer ihren Urlaub noch in islamischen Ländern machen werden, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich weiterhin meine Ferien auch in islamischen Ländern verbringen werde. In Ländern und mit Menschen, mit denen ich vor Jahren auch beruflich zu tun hatte und schon damals und auch heute noch eine Beziehung von gegenseitigem Respekt pflegte und weiterhin pflegen werde. Beim gemeinsamen schmauchen einer mit edlem Tabak gestopften Wasserpfeife freue ich mich schon jetzt, auf interessante Diskussionen über Gott und die Welt, respektive Allah und die Welt! 😉
     
    Gruß
    Pesche

    Schweiz

  • Nach dem Minarett-Verbot
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen
     
    Oh, la, la! SeeteufelX hat mit diesem Thread ja einiges ausgelöst! Jetzt oute ich mich auch noch als ein Schweizer Stimmbürger, der ein “ja” in die Urne gelegt hat. Und das, obwohl ich weder Mitglied noch Sympathisant der rechtspopulistischen Volkspartei SVP bin, die die Initiative lanciert hat.

    Grundsätzlich habe ich kein Problem mit Minaretten in unserem “Ländli”. Gleichwohl habe ich und viele meiner Landsleute der Initiative etwas wiederwillig zugestimmt um mal ein Zeichen zu setzten und klar zum Ausdruck zu bringen: Es muss sich etwas ändern!

    Viele Stimmbürger haben sich die zentralen Fragen gestellt: Wie Muslime in der Schweiz leben, was die Moscheen für Gläubige bedeuten, wo gefährliche Reibungsflächen zwischen den Kulturen bestehen. Es geht also nicht um Symbole wie Minarette, sondern um unsere Werte. Die klarste Richtschnur dafür sind die vom Staat garantierten Grundrechte und Sozialziele, die sich an den Menschenrechten orientieren und auf die wir uns in unserer Kultur demokratisch geeinigt haben. Etwa das Recht auf persönliche Freiheit, das Verbot erniedrigender Behandlung und nicht zuletzt das Recht auf die Gleichstellung, vor allem in Familien, Ausbildung und Arbeit.

    Es sind unter anderen diese entscheidenden Werte, die sich nicht mit dem Koran vertragen, der in den Augen nicht weniger Muslime in der Schweiz buchstabengetreu ausgelegt werden muss. So ist es laut Koran zulässig, eine widerspenstige Frau in ihrer Freiheit einzuengen und zu züchtigen, und ihr Leistungsausweis ist nur halb so viel wert wie das eines Mannes. Wir sollten deshalb keine Debatte über Minarette führen. Wir müssen nur klarstellen, dass in unserem Land die Verfassung gilt. Wir müssen klarstellen, dass es nicht angehen kann, dass jemand unter Berufung auf religiöse Freiheit die Grundrechte anderer Menschen verletzen darf. Und wir müssen dieses klare Bekenntnis auch einfordern von allen hier lebenden Muslimen.

    Und genau da, liegt der Hase im Pfeffer. Obwohl von gewissen politischen Kreisen inklusive unserer Regierung die Problematik stark verharmlost wird und bei jeder Gelegenheit erwähnt wird, dass die Grundrechte ohne wenn und aber für alle hier lebenden Menschen gelten, egal aus welchem Kulturkreis die Menschen stammen! Tatsache ist jedoch: Zwangsheiraten sind an der Tagesordnung (die Dunkelziffer ist hoch!), Mädchen müssen dem Schwimm- und Sportunterricht und den Klassenlagern in den Schulen fernbleiben, mit Sonder- und Ausnahmebestimmungen werden je nach Kanton die Anordnungen von den Schulen aufgehoben, der Ausgang mit gleichaltrigen Freundinnen und Freunden oder noch schlimmer, ein ungläubiger Freund wird den Mädchen verboten und obwohl von Muslimen immer behauptet wird, das Kopftuch werde von den jungen Frauen und Mädchen freiwillig und ohne jeglichen Zwang getragen und die jungen Frauen seien mit der Wahl der vom Familienoberhaupt ausgesuchten Ehemänner aus dem eigenen Kulturkreis voll einverstanden -- wage ich solche Statements stark anzuzweifeln.

    Leider sind diese Tatsachen nicht einfach zu beweisen, befürchten doch die leidtragenden jungen Frauen aus der Familie ausgestoßen und geächtet zu werden! Also schicken sich die Betroffenen resigniert in das Unausweichliche. Interessant auch, dass sich die sogenannt voll integrierten und aufgeschlossenen Muslime nur sehr zurückhaltend, wenn überhaupt, zu diesen Problemen äußern. Man will sich die Finger nicht verbrennen und erwartet von uns ein gewisses Verständnis und die Bereitschaft, die Integration vorzuleben und die Muslime nicht auszugrenzen. 

    Zugegeben, diese Problematik hat mit den Minaretten nichts zu tun. Aber jetzt ist unsere Regierung und die Politik gefordert. Es muss etwas geschehen. Und das ist gut so.

    Pesche

    Schweiz

  • William aus Kolumbien stellt sich vor.....
    PescheP Pesche

    Hallo Karlheinz und Edith
     
    Schmunzelnd stelle ich fest, dass wir nicht mehr ganz taufrische Reisende sind. Aber immer noch fit genug, interessante Länder, trotz den obligaten, in der Regel stark aufgebauschten Schauergeschichten betreffend die Kriminalität zu bereisen. Wenn ich auf Reisen junge Weltreisende antreffe, die stolz die Länder aufzählen, die sie in jungen Jahren schon besucht haben, habe ich manchmal den Eindruck, dass einige dieser lieben Mädels und Jungs schon als Greise zur Welt gekommen sind und hinter jedem Busch böse “Buben” vermuten. Also bleibt man in den Hotelkomplexen und nimmt schaudernd die Erlebnisberichte aus zweiter, dritter und weiterer Hand zur Kenntnis, die von Überfällen und Raub mit Waffengewalt handeln! Und das ist gut so. Unterwegs liebenswürdige Einheimische anzutreffen und mit ihnen über Gott und die Welt zu diskutieren ist um einiges interessanter, als sich mit ängstlichen “Touris” zu unterhalten!
     
    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Silvester in Barcelona
    PescheP Pesche

    Hallo
    Nur noch folgender Erlebnisbericht: Wolkentreiberin hat es schon erwähnt: “Bei jedem Glockenschlag beim Jahreswechsel, also 12 mal, sollte man eine Traube essen, bringt Glück!” Das Problem ist nur -- je nach Kondition bleiben eine oder mehrere Trauben nach einigen Glockenschlägen ohne jegliche Vorwarnung im Hals stecken. Da hilft nur noch spülen mit Sekt. Und beim 12. Glockenschlag bleiben einige Trauben frustriert zurück. Zum Glück hatte ich im Unglück gleichwohl das Glück den Jahreswechsel glücklich in Barcelona zu verbringen. 😉
     
    Pesche

    Barcelona

  • Hört das nie mehr auf..?? Einmal Domrep immer wieder Domrep???
    PescheP Pesche

    Für mich gilt: Einmal Südamerika, immer wieder Südamerika. Wobei jedes Land Südamerikas auf seine Art einmalig ist und Venezuela noch etwas einmaliger! Ich reise nun seit rund 50 Jahren rund um die Kugel bis in die hintersten Winkel. Vor Jahren geschäftlich und privat, heute als “Grufti” nur noch privat. Und mit wenigen Ausnahmen immer auf eigene Faust und ohne landeskundigen Guides. Infos beschaffe ich mir unterwegs von den Einheimischen. Leider stelle ich fest: Besucht man ein Land oder eine Destination nach einigen Jahren wieder, ist man meistens enttäuscht. Der ehemals menschenleere Strand ist überbevölkert, die zwei oder drei gemütlichen Familienherbergen mit einigen Gästezimmern in der Bucht oder auf dem Hügel abgerissen und ersetzt mit einem ****** irgend einer Hotelkette inmitten weiteren Bunkern mit AI bis zum geht nicht mehr. Anstelle der einfachen Restaurants mit wackeligen Holztischen, aber herrlicher lokaler Küche, sind exklusive Fresstempel entstanden mit internationalem Food. Die abenteuerlichen Naturpisten entlang der Küste, über Flüsse ohne Brücken oder über die Berge sind verschwunden, Autobahnen und Autostrassen verschandeln nun die schöne Gegend. In vielen Ländern hat der Massentourismus Einzug gehalten. Mit allen Vor, aber leider auch Nachteilen für die einheimische Bevölkerung. Ehemalige grundehrliche Bauern- und Fischerjungs haben sich zu schlitzohrigen Beachboys und Kleinganoven gemausert und nehmen die, anscheinend nur so von Geld strotzenden Ausländer aus wie Weihnachtsgänse. Wobei, wenn man sich mit dieser “Spezies” etwas näher befasst und bei einem Drink das Gespräch sucht, kann das Ganze sehr unterhaltsam werden! Die “Touris” werden organisiert im Land herumgekarrt und man glaubt allen Ernstes, den Alltag der Einheimischen hautnah mitzuerleben. Viele Besucher schwärmen von den freundlichen und sympathischen Menschen, obwohl sie in der Regel nur mit dem Hotelpersonal und den Angestellten in den umliegenden Restaurants, Bars, Besuchsorten und den Vorzeigefamilien in Kontakt kommen. Eine Bus- oder Taxifahrt ohne Leithammel und man sieht sich schon als Individualtourist. Ein Blick hinter die schönen Tourismuskulissen, auch in der DR, bleibt den meisten verborgen. Und das ist vielleicht auch gut so.
     
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Welche ist die schönste Stadt der Schweiz
    PescheP Pesche

    Hallo Bernd

    Zugegeben, Luzern und auch Basel sind schöne Städte. Aber was macht man, wenn es mal aus allen Kübeln regnet, stürmt oder schneit? Und hier liegt der kleine, aber feine Unterschied zwischen Bern, Luzern, Basel und weiteren schönen Städten in unserem “Alpenländli”. Rund 6 km Lauben, auch Arkaden genannt, lassen nicht nur die Berner, sondern auch die Besucher der Stadt aus Nah und Fern trockenen Fusses einkaufen.

    Ich verrate jetzt ein Geheimnis aus meiner Jugendzeit, das aber nach meinen Informationen auch heute noch funktioniert: „mi geit ga Rohre!“, oder auch für Nichtberner etwas verständlicher: Man flaniert in den Lauben, Berner sagen auch Rohr, rauf und runter, lächelt die hübschen „Bärner Meitschi“ an und wenn das Lächeln erwidert wird, spricht man das „Meitschi“ an. Wenn man seinen Charme ausspielt und mit etwas Glück, sitzt man anschließend mit dem „Meitschi“ in einem gemütlichen „Beizli“ und lernt sich näher kennen. Nicht selten bleibt es dabei. Eine Heirat, manchmal auch eine Partnerschaft ist nicht ausgeschlossen. Nachwuchs meldet sich an und trifft ein. Und was macht der Nachwuchs, wenn sein Interesse für das andere Geschlecht erwacht?: „ är geit ga Rohre!“ 😉
     
    Gruss
    Pesche

    Schweiz

  • Welche ist die schönste Stadt der Schweiz
    PescheP Pesche

    Hallo
     
    Die Frage ist einfach zu beantworten. Für Berner ist Bern, für Zürcher, Zürich und für Basler, Basel die schönste Stadt der Schweiz. Und für alle die übrigen Eidgenossen ist ihr “Städtli oder ihr “Dörfli” am zweitschönsten! 😉
     
    In Bern feiert man den Jahreswechsel auf dem Münsterplatz mit Glockenklang, Feuerwerk und etwas flüssigem im mitgebrachten Glas und aus der mitgebrachten Flasche! Noch ein kleiner Tipp für Nichtschweizer, die einer Schweizerin oder einem Schweizer bei diesem Anlass ein gutes neues Jahr, resp. “äs guets Neus!” wünschen. In der Schweiz küsst man dreimal: Einmal links auf die Backe, resp. Wange, dann rechts auf die Backe, resp. Wange und dann wieder links auf die Backe, resp. Wange. Man kann auch mit rechts anfangen! 😘

    Anschließend geht es dann in eine der unzähligen gemütlichen Altstadtbeizen, resp. Kneipen & Bars für jeden Geschmack.

    Gruß
    Pesche

    Schweiz
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