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  • barranco de inferno
    nokiN noki

    @rikeine,

    natürlich kann man auch zu Fuß nach Adeje gehen, wenn man die schätzungsweise 6 - 8 Km, je nachdem wo man wohnt, nicht scheut! Danach kommen dann aber noch 2 1/2 bis 3 Km Barranco hinzu! Also das würde ich mir stark überlegen. Mit dem Bus, der sehr oft fährt, ist es doch viel bequemer, oder sogar mit dem Mietauto, wenn man schon eins hat. Ich glaube es fahren sogar gezielt Busse bis zum Eingang der Schlucht. Erkundigt Euch im Hotel!
    Ich würde aber nicht am Eingang zur Schlucht parken, sondern möglichst auf der Strecke von der Kirche zur Casa Fuerte, die ich dann auch noch, wenn möglich, mit besichtigen würde. Es ist ein ehemaliger alter Gutshof, der zur Festung umgebaut wurde. Heute ist das mehr ein wirtschaflicher Betrieb; aber ich war schon länger nicht mehr dort!
    Rundum sind riesige Plantagen.
    Anmelden braucht Ihr Euch dazu nirgendwo!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • barranco de inferno
    nokiN noki

    Hallo rikeine,

    das ist richtig! Der Einstieg zur Höllenschlucht, so wird sie genannt, beginnt am Ende von Adeje. Bei der Kirche Santa Ursula ein Stück weiter in Richtung Casa Fuerte gehen und der Ausschilderung folgen. Die Schlucht ist leicht begehbar aber durch den in ihr fließenden Wildbach sehr feucht. Allerdings erreicht man ihn erst nach einer ganzen Weile, weil er zwischendurch in Kanälen abgeleitet wird, und der Pfad überquert ihn mehrfach. Der Untergrund ist größtenteils sehr feucht und rutschig. Trittsicheres Schuhwerk ist sehr zu empfehlen! Am Ende der Schlucht befindet sich ein kleiner See, der von einem Wasserfall gespeist wird. Es ist glasklares Wasser aber sehr kalt. Wer baden will kann das tun.

    Es heißt übrigens richtiger: Barranco del Infierno!

    Das war immer mein Trainngsbarranco für schwierigere Routen.

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Bei den Teide-Rangern zu Gast!

    Im Naturschutzgebiet der Las Canadas! Eine gefürchtete Truppe!?

    Es war eine Einladung, die anzunehmen und zu befolgen längst überfällig war.
    Und so meldeten wir – ein einheimischer Freund und ich - uns zu diesem Besuch bei ihnen an.

    Diese Hüter des Nationalparkes Las Canadas sind eine Spezialeinheit der Guardia Civil. Es ist eine große Ehre und gleicht einer Auszeichnung zu ihnen berufen zu werden. Nicht nur absolute körperliche Fitness wird verlangt, sondern auch viele andere Fähigkeiten. Eine besondere Schulung geht ihrem Dienstantritt voran. Dort oben sind sie weitgehenst auf sich alleine gestellt und können nicht gleich nach der „Mama“ rufen wenn mal etwas nicht klappt. Sie sind alles mögliche zugleich: Büroarbeiter, Feuerwehr, Bergsteiger, Sanitäter und natürlich Wächter und Hüter der strengen Parkvorschriften und
    -verordnungen, mit weitgehenden Befugnissen versehen. Dementsprechend ist auch ihre Ausrüstung ausgelegt. Trotzdem leben sie in ihrer kleinen „Kaserne“ Casa Cuartel de la Guardia Civil sehr abseits und spartanisch und müssen für alles selbst sorgen. Ebenso wie in den Schutzhütten, die verstreut im ganzen Gebiet verteilt sind.
    Es sind harte und motivierte Burschen! Viele, die dort einmal Dienst machten, sprechen voller Stolz von dieser Zeit als Ranger. Sie verstehen sich als Schutztruppe für andere, vorwiegend für die vielen Besucher, nicht unbedingt als Polizeiorganisation, welches ja ihr eigentlicher Auftrag ist!

    Unser Auto mussten wir am Centro de Servicos del Parque ein Stück entfernt vom Parador abstellen, denn die Unterkünfte liegen mittendrin im felsigen Gebiet mit schlechten Zufahrtswegen. Man erwartete uns schon am frühen Morgen.
    Nach einer herzlichen Begrüßung wurde auch nicht lange palavert. Uns wurde eine Kammer zugeteilt, der obligatorische Kompass mit topographischer Karte des Gebietes, ein Sonderausweis, ein wetterfester Overall, ein breitkrempiger Hut und ein Rucksack mit Erster Hilfe-Ausrüstung. Fernglas und Bergstiefel, sowie Wetterbekleidung hatten wir selbst mitgebracht.

    • Und einige nützliche und schöne Präsente für unsere Gastgeber. -
      Das waren aber auch schon die Formalitäten.
      Kurz danach hieß es auch schon umziehen und nach Empfang einer Marschverpflegung dann: Aufsitzen zu einer Kontrollfahrt durch einen Teil des Gebietes. In zwei geländegängigen Jeeps mit je drei Rangern ging es los über Stock und Stein. Jeepfahren ist Gewöhnung, sonst tun einem nachher alle Knochen weh.
      Längs einer vorgegebenen Route wurden einige Schutzhäuser und deren Notverpflegung (sie stehen jedem offen der Schutz benötigt! Jedoch muß er dieses bei Konsum der Notverpflegung in ein Buch eintragen. Das ist Ehrensache für jeden alpinen Wanderer!) kontrolliert und zwischendurch oft mit den Ferngläsern ein Rundblick auf die Umgebung und besonders die Hauptstrasse und die Miradores (Aussichtsparkplätze) gehalten. Man glaubt es nicht wie gut man von einem erhöhten Punkt aus alles genau beobachten kann. Kein Parksünder wäre denen durch die Lappen gegangen, und hätte er auch nur eine leere Zigarettenschachtel aus dem Auto geworfen. Per Funk wäre sofort eine Streife auf ihn angesetzt worden; und dann hätte er viel blechen müssen. Es gab keine Beanstandungen nur den Vermerk im Protokoll: Keine Vorkommnisse! Wie man mir versicherte ein seltener Fall im Tagesablauf. Jeden Abend wird ein Tagesbericht per Fax an die Zentrale in Santa Cruz gesendet.
      Abends machte die Truppe noch einen Marsch in voller Ausrüstung, an dem ich nicht teilnahm. Es hat keinen Wert mit diesen durchtrainierten Leuten mithalten zu wollen. Darum kümmerte ich mich besser mit um die Vorbereitungen des Abendessens und die Entstaubung und Pflege der Bekleidung, auch der anderer.
      Später kam noch ein offenbar höherer Offizier vorbei um uns zu begrüßen und den nächsten Tagesablauf zu besprechen, trotz Mail, Fax, Funk und Telefon. Es ist zwar eine militärisch organisierte Spezialeinheit, aber so recht besehen haben wir nie diese Hirarchie gemerkt. Niemand hatte Rangabzeichen sichtbar an seiner Uniformbluse, sondern nur ein einfaches aufgenähtes Namensschild mit seinem Vornamen.
      Morgens um 4:30 Uhr heißt es aufstehen, waschen, Rucksack packen für ein längeres Unternehmen und frühstücken. Jeder bekommt das gleiche Verpflegungspaket und Trinkwasser. Danach wird nochmals der Tagesplan durchgesprochen. Ein Team mit 3 Rangern geht von Westen zum Pico Viejo, wir gehen östlich vom Teide auf halber Höhe bis zum Kreuzungspunkt mit den geführten Aufstiegen zum Pico. Bis zur Montana Blanca hoch können wir fahren, aber dann gehen wir Wege, die Touristen nicht ohne Sondergenehmigung begehen dürfen. Die Viejo-Truppe ist zwar viel höher, aber sie können auch viel höher mit dem Jeep fahren.
      Nach 2 Std. Marsch erreichen wir die Wegkreuzung mit den Wanderern. Eine kurze Rast, und dann kommt auch schon die erste geführte Gruppe hoch. Die Führer müssen Auskunft geben können über die Genehmigungen und das körperliche Befinden ihrer „Passagiere“. Es wird nicht zweckmäßiges und geeignetes Schuhwerk bei einigen Wanderern beanstandet. Dafür ist der Führer verantwortlich! Und schon kommt die nächste Gruppe, usw. ….. Wir gehen noch etwas weiter aufwärts, bis zu einem Schutzhaus. Kleine Pause, und schon geht es wieder runter nach „Hause“. Dieser Kontrollgang war harmlos und ohne Probleme, im Gegensatz zu denen, die am Pico Viejo waren. Das ist ein tückisches Gebiet, denn viele Seilbahnfahrer laufen dort hin. Der Weg zum Nebenkrater ist zwar gut ausgebaut und nicht schwierig, wenn die Wanderer auf den Wegen bleiben würden. Das Umfeld sind scharfkantige Felsbrocken, die erhebliche Verletzungen verursachen können. Dort gibt es regelmäßig Schürf- und Stauchungsverletzungen.
      Zurück im Camp gab es ein kurzes Abendbrot. Danach war Schuhpflege (mit Lederfett) und Reinigung angesagt. Auf der provisorischen Terrasse spielte man Gitarre und genoss den Sonnenuntergang. Alkohol und Tabak sind sehr verpönt, aber nicht verboten.
      Später rief dann noch das Parador an wegen ein paar randalierenden und angeheiterten Gästen. Das war ein sehr kurzer Prozess für die Ranger. Meistens brauchen sie nur auftauchen, dann ist schon Ruhe!
      Leider geht es selten so harmlos zu wie an diesem Tag. Vielfach heißt es bei glühender Hitze unter großen Anstengungen jemanden mit einem Kreislaufkollaps aus den Felsen zu holen, oder aber die verbotenen Wege in halber Höhe des südlichen Kraterrandes zu begehen um einen Wanderer dort zu bergen, der sich überschätzt hatte und nun auf dem schmalen Pfad, der nur angeseilt von den Rangern begangen werden darf, nicht mehr vor und nicht zurück konnte. Unter ihm ein sehr tiefer Abgrund. Da zeigt sich das ganze Können, die körperliche Fitness und die Motivation dieser Einheit. Es ist eine hervorragend organisierte Mannschaft, - wie sie sagen zum Wohle der Besucher. Das kann ich nur bestätigen!
      Wer von ihnen wegen eines Verstosses gegen die Ordnung und Vorschriften dieses Naturschutzgebietes geschnappt wird – und das sind sehr viele – der hat selbst Schuld. Und die Strafen sind sehr hoch bei Verstössen gegen jeden, auch für die eigenen Landsleute!
      Die nächsten Tage verliefen nicht so friedlich. Da gab es schon mal einen geprellten oder verstauchten Fuß bei dem ich dann endlich mal mit meinem Erste-Hilfe-Gepäck richtig helfen konnte. Der Wanderer wurde nach einer Bandagierung zurückbeordert bis zu einer Stelle an der ihn ein per Funk bestelltes Auto abholen sollte. Gegen diese endgültige Anweisung der Ranger gibt es keinen Einwand. Ein Autofahrer wurde beobachtet, der eine Tüte mit Müll aus dem fahrenden Wagen an der Müllbox vorbei warf und weiterfuhr. Weit kam er nicht! Meine Begleiter meldeten den Vorfall sofort per Funk an die Kollegen der Streife, und schon hatten sie ihn! Das ist wohl sehr teuer für ihn geworden, denn die Parkverordnungen und Hinweise stehen unübersehbar auf großen Tafeln in allen gängigen Sprachen überall an den Zugängen zum Naturschutzgebiet. Wanderer bekommen Merkzettel mit auf den Weg.

    Es ist immer so im Plan vorgesehen, dass an einem Tag ein Teil der Mannschaft Bergstreifen macht und der andere dann die Strassen im Auge hat und umgekehrt.

    Lasst euch nie mit den Rangern ein, sie sind hart und gnadenlos auch bei den ausgefallensten Ausreden. Mit denen ist wirklich nicht gut Kirschenessen! Es ist gut dass es sie gibt! Wer mit ihnen in Konflikt kommt, ist selber schuld. Auch wenn es noch so hart klingen mag! Er hat keinerlei Chance, denn ein Prozess ist in 2-3 Tagen im Schnellgericht in Santa Cruz abgehandelt - ganz ohne Psychologen und Analyse seiner schwierigen Jugend! 😉

    Dort habe ich sehr vieles gelernt und gesehen, besonders von der Natur, der Fauna und Flora, was man selten bis gar nicht zu sehen bekommt.

    Beim Abschied bekamen wir ein „Ranger-Diplom“ mit einer Anstecknadel und unseren Hut als Andenken geschenkt.
    Den Hut ziehe ich auch heute noch vor diesen harten Burschen und deren Disziplin, die Teide-Ranger genannt werden! Sie sind fast nicht auffällig oder sichtbar, aber sie sind dort dennoch allgegenwärtig!
    Nichts aber auch gar nichts geschieht in diesem Gebiet ohne dass sie nicht informiert werden.

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Behinderte Hotelgäste - wie denktt ihr darüber und wie reagiert ihr?
    nokiN noki

    Sehr inhaltsvoll dein Beitrag, aber wenig beachtenswert noch geistreich!
    Wenn dir der Thread nichts bringt, brauchst du ihn ja auch nicht lesen, geschweige denn dich mit dem Eingang deines Beitrages in Form von Analogien abzuquälen.
    Dieser Stil kommt mir bekannt vor, allerdings unter einem anderen Namen!?

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Iberostar Alcudia Park - Wartezeiten vor dem Speisesaal
    nokiN noki

    Dann fürchte ich, dass ihr euch schon 30 Minuten vor der Öffnung des Speisesaales noch vor den "Ausgehungerten" anstellen müßt.
    Wenn aber die abendliche Minidisko um 20:30 Uhr zuende ist, dann habt ihr noch massig zeit zum Essen. Das ist sehr schlecht getimed vom Management.
    Versucht das mal während der ersten Tage zu beobachten. Dann wisst ihr wo's lang geht.
    Es ist oftmals grausam anzusehen wie die Leute bei Öffnung an die Buffets stürmen ohne zu wissen was sie wollen, und ohne Kenntnis dessen was angeboten wird. Sie haben noch einen leeren Teller, aber wehe jemand, der genau weiß was er haben will, geht vor! Dann ist das Geschreie groß!
    Mir hat bei dieser Aktion einmal eine ältere Dame den Teller aus der Hand geschlagen, nur weil ich vorging um mir das zu holen was ich wollte, und nicht erst das elendige Fortschreiten der Schlange abwarten wollte, die sich am Buffet unentschlossen vorbeiquält. Sie hat es bitter bereuen müssen!

    Seid da rigoros, auch wenn es gegen euer persönliches Höflichkeitsempfinden verstossen sollte.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Iberostar Alcudia Park - Wartezeiten vor dem Speisesaal
    nokiN noki

    Weißt du Erdbeereis,

    das ist immer so eine Sache!
    Es kommt immer darauf an wie die Essenszeiten sind und ob es freie Tischwahl gibt oder eine feste Zuteilung.
    Bei freier Tischwahl ist es sicherlich günstiger, wenn ihr abwartet bis die ersten "Hungrigen", meistens die Senioren, die meinen später nichts mehr zu bekommen, sich vollgegessen und ausgelabert haben. Dieses Spiel erlebt man jeden Tag aufs neue. Wartet eine Stunde oder mehr ab, dann geht es viel zügiger und entspannter zu, und alle Speisen sind noch vorhanden. In einem ordentlichen Hotel wird immer neu aufgelegt. Es ist oftmal viel besser erst spät in den Speiseraum zu kommen, aus mancherlei Gründen ........!
    Wenn ihr AI habt, dann gebt euren hungrigen Kindern vorher ein kleines Snack. Alle Südländer essen sowieso erst sehr spät. Da geht man auch mit Kindern erst um 22 Uhr los in ein Restaurant. Nur wir Nordeuropäer essen schon ab 18 bis 19 Uhr, weil wir es so gewohnt sind!
    Sollte die Essenszeit zwischen 18:30 und 21:00 Uhr sein, dann geht erst um 19:30 oder 20:00 Uhr hin!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Strandhandtücher ausleihen - Hotel Janeiro Can Picafort?
    nokiN noki

    Hola moewe39!

    Wie versprochen war ich gestern Abend kurz im Janeiro vorbei.
    Einen Handtuchverleih gibt es leider nicht! Aber ich vergaß noch zu erwähnen, dass es im Hotel direkt neben der Recepcion einen Geldautomaten der staatlichen Telebanco Santander für alle gängigen Karten gibt. Das ist nicht ganz unwichtig! Ein paar Schritte über die Strasse sind zwar noch zwei andere Automaten, aber die sind nicht ständig unter Sichtkontrolle, da sie sich von außerhalb des Eingangs bedienen lassen. Und zu denen habe ich kein Vertrauen wegen evtl. Manipulationen. Die Damen und Herren an der Recepcion sprechen perfekt Deutsch, wie auch im gegenüberliegenden Concord.
    Noch einen kleinen Hinweis: Gegenüber vom Eingang des Hotels an der Strasse Via Diagonal sind viele Läden und Geschäfte, größtenteils mit Tourismusplunder. Solltet ihr aber einmal etwas Obst oder Süßigkeiten kaufen wollen, dann kauft nicht bei dem ersten Laden am Kreisel neben der Bar Puput! Dort bekommt man zwar Zigaretten und auch einige Harriboartikel, aber das ist ein ***************! Bei Obst, egal welches, kennt dieser Laden nur den Standardpreis von zwischen 2,75 und 2,95 Euro/kg! 50 Meter weiter hoch in Richtung des Hoteleinganges bezahlt ihr für die gleiche Ware mit besserer Qulität glatt weniger als die Hälfte! Es ist nur ein zwar kleiner Laden, der von einem älteren Ehepaar betrieben wird, aber das Obst, es steht draußen in Kisten, ist spitze und viel preiswerter.
    Auf der anderen Seite des Hotels befindet sich noch ein Supermarkt, der aber nur den Vorteil hat frisches Brot, Käse vom Stück und Wurst zu haben.
    Ansonsten, wenn ihr mobil seid, fahrt hoch zur Hauptstrasse Alcudia-Arta zum Supermarket Mercadona. Dort bekommt ihr alles noch günstiger, und das Sortiment ist vergleichbar mit einem großen deutschen Supermarkt.
    Vergleicht sehr genau die Preise und vor allen Dingen den Inhalt (Gewicht)! Sehr Vieles sind unverschämte Mogelpackungen!
    Ein Beispiel von sehr vielen: Ein Tütchen Gummibärchen von Harribo kostet 1 €, die nächste Tüte dann 1,70 €! In der ersten sind aber nur 80 Gramm drin, während in der zweiten 200 Gramm sind! Und so geht es weiter besonders bei Süßigkeiten.
    Eine korrekte Preisauszeichnung ist auch nicht immer gegeben, vor allem bei der Gewichtsangabe; auch hierin ist der schon erwähnte erste Laden gegenüber ein Meister im Täuschen!
    Jeden Freitag ist dort Wochenmarkt. Der fängt schon fast beim Concord an und zieht sich bis fast zum Hafen von Can Picafort. Leider befinden sich die Stände mit Obst, Gemüse erst am Ende. Dort könnt ihr wirklich gut Obst einkaufen! Außerdem befindet sich dort auch die Apotheke (Phamarcia), kenntlich an einem grünen Kreuz. Dazwischen gibt es nur afrikanischen Tand und minderwertigen Plunder, der schon kputt ist, wenn ihr wieder zuhause seid.

    Die Hauptbushaltestelle für Busse in so ziemlich alle Richtungen bis hin nach Palma befindet sich direkt am Hotel Concord, also gegenünerliegend.

    Also auf ins Janeiro!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Behinderte Hotelgäste - wie denktt ihr darüber und wie reagiert ihr?
    nokiN noki

    Neulich besuchte ich mal wieder das Hotel Concord in Can Picafort um mir dort in Gesellschaft ein Fußballspiel an den Großbildfernsehern anzuschauen. Dabei fiel mir eine Gruppe behinderter junger und auch erwachsener Menschen auf. Diese Gruppe kam aus einer betreuenden Behindertenwerkstatt aus Deutschland.

    In diesem Hotel waren derartige Gruppen schon längere Jahre wohl bekannt und willkommen.
    Es war zwar eine Gruppe, aber innerhalb dieser gab es eine deutliche „Paarbildung“, die sich händchenhaltend als Vertraute zu erkennen gaben. Sie verhielten sich genau so wie es verliebte Pärchen zu tun pflegen. Mich hat das stark berührt und nachdenklich gemacht. Es gab nur ein paar Betreuer/innen zusammen mit einer angehenden Psycho- und Physiotherapeutin im Praktikum, also eine Studienreise für ihr Diplom.
    Es wurde mir erzählt, dass gerade diese teilweise mehrfach Behinderten zwar friedfertig, aber durch ihre Sensibilität gegen externe Einflüsse in der Reaktion schwer einschätzbar sein sollen.
    So war es dann auch bei dem Fußballspiel! Als sich die Spannung steigerte, nahm der Stress zu und führte zu spontanen und unkontrollierten Reaktionen eines der Gruppenmitglieder, wie lautes Stühlerücken und zielloses Herumlaufen mit unartikulierten Wortäußerungen, sogenannte Leerlaufreaktionen, dessen Auslöser und Objekt eben dieses Spiel im Fernsehen war. Niemand der restlichen Gruppenmitglieder hat sich beteiligt oder protestiert. Es war offenbar bei dieser Person ein gewisses Limit an Stressakzeptanz überschritten worden.
    – Gibt es das nicht auch hier überall bei Fußballfanatikern? -
    So wie die Betreuer darauf und sofort reagierten, das hat mir sehr imponiert! Es muss nicht eben gerade leicht sein eine solche sich anbahnende Situation zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
    Ansonsten hielt diese Gruppe auch im Speisesaal Abstand - auf eigenen Wunsch.
    Sie wussten wohl, dass es nicht allgemein verbreitet ist vor und nach dem Essen gemeinsam zu beten!

    Wenn man nur wollte, könnte man noch Vieles lernen!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Strandhandtücher ausleihen - Hotel Janeiro Can Picafort?
    nokiN noki

    Hallo moewe39,

    soweit mir bekannt ist, leiht das Janeiro keine Handtücher aus! Aber ich werde heute abend dort vorbeigehen und nochmals nachfragen.

    Der gesamte Außenbereich ist dort völlig neu gestaltet worden. Alles in Naturstein mit verschiedenen Ebenen. Ich habe gestaunt was ein guter Architekt und ein guter (neuer) Generaldirektor auf solch einem begrenzten Raum alles fertigbringt. Angrenzend an die Gartenanlage befand sich immer eine Pizzeria, die auch zum Hotel gehörte, die existiert nicht mehr. Statt dessen ist jetzt dort ein großzügiges Wellness- und Spazentrum. Wirklich vom Feinsten! Die Pools sind völlig neu; einer sogar mit Streckenbahnen. Auch der Speisesaal ist neu gestaltet mit großen Glasfassaden zum Garten hin. Voller Stolz hat mir der Generaldirektor das alles gezeigt. Wegen des neuen Pools auf der Rasenfläche vor dem Restaurant und der Bar mußte leider eine wunderschöne alte Palme weichen. Der äußere Eindruck macht jetzt viel her, aber leider ist im Inneren, damit ist insbesondere der Barbereich mit den unteren Sanitäranlagen bisher zu kurz gekommen. Die Bar, Türen und vieles andere sind alt geblieben, und das ist ein nicht sehr schöner Kontrast zu der neuen Außenanlage. Es soll aber alles innen zügig erneuert werden, wie mir versichert wurde, so wie im Concord auch schon geschehen.
    Ich habe viele Fotos davon gemacht, die ich hier hochladen will, wenn ich wieder zurück bin, was aber noch etwas dauern kann!
    Auch alle neuen Sportanlagen des gegenüberliegenden Hotels Concord können vom Janeire benutzt werden, das ist das Schwesterhotel.
    Seht euch die letzten Fotos vom Janeiro mal an, vielleicht sind ja schon welche von der neuen Anlage hochgeladen. Von hier aus bin ich im Internet etwas unbeweglich.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    @caitlyn,

    .... so wie Du es schilderst, ist es gut getroffen! Absolut unbestaendig und vieeeeel zu kalt fuer diese Jahreszeit.
    Ich lass mich nun nicht mehr auf genauere Berichte ein, da es ja mehr "Vermutungen" von Usern mit unbekannten Groessen X und lokalen Unterschieden sind!

    Heute wieder das gleiche Spiel: Etwas Sonne, viele dicke Wolken, Regen und kalt!

    Und damit endet meinen Durchsagen endgueltig!

    Gruss Dieter - immer noch auf Mallorca!

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    Das Wetter
    ... in den letzten drei Tagen im noerdlichen Teil Mallorcas, und das von vor Ort und nicht von Vermutungen von Usern, wie es im Vorbericht so "deutlich" erwaehnt wird, und auch nicht auf meinen eigenen physikalischen Erkenntnissen beruhend, sondern ganz schlicht und ergreifend das Wetter vor Ort! In Can Picafort heute regenfrei, wer weiss ob morgen auch noch?
    Es ziehen immer wieder dicke Wolken auf, und "nebenan" in den Nachbarorten kann es schon regnen, aber in den letzten Tagen nur kurzzeitig aber heftig!
    Der Wind wechselt mehrmals am Tag die Richtung; das ist das Fatale daran!
    Die einheimischen "Wetterfroesche" sind sehr zurueckhaltend und skeptisch!

    Gruss Dieter von Mallorca

    P.S Alle Wetterprognosen basieren auf physikalischen Berechnungen und Simulationen, in die die aktuellen Daten des weltweiten Flugverkehres mit einfliessen. Sollte das noch unbekannt sein, so rate ich zu intensiverer Informationseinholung!

    Mallorca

  • Quallen auf Mallorca?
    nokiN noki

    Auch den Quallen ist es momentan noch viel zu kalt in der Naehe der Straende!

    Ganz einfach: Nach Recherchen an der Ost- und Suedkueste gibt es keine, und auch fast keine Badegaeste, die in dieses "saukalte" Meerwasser gehen! 17- max. 20 ºC sind auch den Quallen zu wenig, und mir auch!

    Gruss Dieter aus Mallorca

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    Hallo!

    Meine letzte Wetterdurchsage war vom 30. 05. fuer die noerdliche Bucht von Pollenca und Alcudia.
    Das Wetter ist z. Z. extrem unterschiedlich auf der Insel; es ist keine Prognose wahr oder vorhersagbar!
    Ein paar Kilometer weiter kann es schon gaaaaaanz anders aussehen.

    .....Die letzten 2 Tage danach war es in der Bucht von Alcudia sehr wechselhaft, auch mit Sonne, aber auch sehr bewoelkt. Wenn ein Wind geht, dann ist es "saukalt" fuer diese Jahreszeit! Also auch warme Sachen einplanen!
    Gestern holte ich Gaeste vom Airport ab, um etwa 10:00 morgens, da waren es gerade mal 16 ºC dort in Palma!

    In 7 Tagen meines Aufenthaltes hatten wir hier nur 3 Tage von denen man sagen kann, dass sie einigermassen gut waren!
    Die Prognosen, auch die "selbstgemachten" der Hotels, koennen nicht verschleiern, dass das globale Wetter sich auf Mallorca aendert und schon geaendert hat.

    Gruss von Dieter aus Mallorca

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    Bucht von Pollenca und Alcudia!

    Heute vormittag sonnig, etwas spaetrer leichte aufgelockerte Quellbewoelkung, sich staendig aufloesend, bei 23-25 Grad und wirklich sehr angenehmes Wetter. =>Zur Zeit?! Denn auch hier besteht Skepsis ob es auch so anhalten wird?

    Es ist schoen hier, auch wenn es keine 30 Grad sind; das ganze Klima ist ansders, - einfach ein "Wohlfuehlklima"!

    Dieter

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    Hallo,

    aktueller Wetterbericht von "gestern", weil schon nach Mitternacht!

    Bucht von Alcudia:

    Vormittags stark wolkig mit stetigem sehr kuehlem Wind. Kein Regen!
    Ab fruehen Nachmittag Auflockerung zu Quellbewoelkung mit unangenehm kuehlem Wind aus Nordost. Durchweg gelbe Fahnen an den Straenden => eingeschraenktes Badeverbot!
    Aktuell 00: 48 Uhr heute: 68 % Rf, 16 ºC, - das ist "saukalt" fuer diese Jahreszeit! Tendenz: ab heute besser und waermer werdend?! Wer weiss?

    Lasst euch nicht verdriessen, kommt einfach her! Viele Gaeste liegen am Strand und an den Pools, und wenn es sie noch so friert! Wir muessen eben halt braun werden, damit wir den Urlaub beweisen koennen.
    Die naechste Erkaeltung winkt schon!

    Gruss Dieter

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    nokiN noki

    Hallo!

    Bin gestern (25. 05) auf Mallorca gelandet.
    Teilweise war der Flug ueber den Sueden Deutschlands nicht so toll. Es gab Turbolenzen, derart, dass der Service unterbrochen werden musste.
    Spaeter nahe von der Insel kammen wir in ein richtig schoenes Gewitter von allen Seiten. Das war toll; wir haben uns da noch richtig durchgemogelt. Spaeter wurde es noch schlimmer! (Can Picafort)
    Vor Ort heute: Tagsueber 22 - 24 Grad, maessige Sonne, kein Regen 😄 , noch nicht! Das Meer ist noch viel zu kalt.

    Gruss aus Mallorca

    Dieter

    Mallorca

  • Wasserhahn-Wasser auf Mallorca - zum Zähneputzen für Kinder geeignet?
    nokiN noki

    Danke,
    hoffentlich findet der Petrus auch den richtigen Hebel dafür!
    Er ist doch schließlich schon sehr alt!

    Dieter

    Mallorca

  • Wasserhahn-Wasser auf Mallorca - zum Zähneputzen für Kinder geeignet?
    nokiN noki

    @iboe,

    ich meine schon, dass heute das Wasser aus dem Hahn zum Zähneputzen geeignet ist. Man sollte es aber doch sicherheitshalber nicht schucken, jedenfalls nicht in größeren Mengen, denn es können schon einige Zusätze darin enthalten sein.
    Früher wurden die ankommenden Gäste schon am Flughafen davor gewarnt. Viele Hotels hatten auch eigene Tiefbrunnen, auch heute noch, und bereiteten das Brauchwasser selber auf. Da wußte man nie wie streng die Kontrollen wirklich sind.
    Heute kenne ich in vielen Hotels sehr aufwendige und sehr moderne Aufbereitungsanlagen, mit elektronischer Überwachung und sogar automatischem Filter- und Austauscherwechsel. Diese Anlagen produzieren meistens schon gute bis sehr gute Mineralwasserqualität, das auch für Eiswürfel und Getränke bedenkenlos verwendet werden kann und auch wird! Wenn das so aufbereitete Wasser aber voll entsalzt ist, dann hat es den gleichen "durchschlagenden Erfolg"! Deswegen werden Mineralien und Salze noch zusätzlich zugefügt, aber das machen die Anlagen automatisch!
    Ist eigentlich bekannt, dass sehr stark demineralisiertes Wasser oder sogar destilliertes giftig ist? Es schwemmt in kurzer Zeit alle diese Salze und Mineralien aus dem Körper aus mit teilweise recht bedenklichen Mangelerscheinungen.
    Trotzdem sollte man aus dem Hahn immer vorsichtig sein! Man weiß ja nie ob die Kapazität der Anlagen ausreicht um das ganze Hotel zu versorgen.
    Wasser aus Flaschen unterliegt der staatlichen Kontrolle und ist sehr billig.
    Also ich würde es vermeiden es zu trinken!

    Gruß Dieter, der heute dort hin fliegt, in den Regen 😞

    Mallorca

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Ein klassischer Orgelbauer auf Teneriffa! - Kann das möglich sein?

    ..... Und ob!
    Auffällig ist doch, dass es in den Kirchen, ich schließe alle anderen Bezeichnungen mit ein, keine Orgeln gibt, in dem Sinne, wie sie bei uns üblich sind, mit vielen Pfeifen, Registern, Zügen und Gebläsen, also richtige uns vertraute Orgeln, deren Töne durch luftangeblasene Pfeifen entstehen.

    Und doch gibt es einen dieser Orgelbauer auf der Insel! Er lebt schon länger da, ist nicht mehr "neuwertig", aber er stellt keine Instrumente der "Elektronik-Generation" her, bei denen man doch nur eine Platine neben die andere platzieren muß.

    Er kommt aus Oberfranken und hat sich dort auf Teneriffa mit seiner Frau für sein Alter niedergelassen. In einem Teil der Insel, wo man es nie vermuten würde, im Anaga-Gebirge, weit entfernt jeglicher modernen Zivilitation. Die Bezeichnung Erimitage (Einsiedelei) würde wohl passend sein. Trotzdem macht er noch weiter, denn seine Orgeln bedeuten ihm viel mehr als ein Leben mit Elektronik; gut, das muß man verstehen können!

    Speziell hat er sich nun auf die Herstellung von hölzernen Blasinstrumenten
    (Rohkörper für Oboe u Fagott, usw.), und Pfeifen für kleine Orgeln spezialisiert. Sein Domizil und seine Werkstatt sind wie bei dem Balkonbauer ein alter Landbesitz an einem Hang.
    Sein Freizeit-Geschäft läuft sehr gut, wohl auch weil "Naturware und Handarbeit"! Wie er uns erzählte hat er zahlreiche Kunden auch aus Deutschland. Weiterhin beschäftigt er sich noch mit Reparaturen. Einmal im Jahr besucht er auch seine alte Heimat um dort Aufträge auszuführen. Also ganz und gar abgenabelt hat er sich noch nicht. Wir fragten ihn nicht nach den Gründen seiner "Flucht"!

    Wir hatten bei unserem Besuch nur ein Dach über dem Kopf, bzw. eine karge Kammer. Komfort gab es nicht! Ein * genügte auch!

    Ein- bis zweimal in der Woche kommt ein Nachbar vorbei, fragt nach Wünschen und besorgt seine Einkäufe aus der Stadt. Materialbestellungen und deren Zustellung würden wohl auch Wochen dauern.

    In dieser Gegend wohnen noch mehrere "Austeiger" ähnlicher "Bauart"!
    Sie alle leben fast wie Eremiten, und sie haben es sich auch so gewünscht und sind vollauf glücklich und zufrieden damit!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Behinderte Hotelgäste - wie denktt ihr darüber und wie reagiert ihr?
    nokiN noki

    Hallo,

    auf einem Heimflug von Palma auf etwa halber Strecke verspürte ich plötzlich heftige Stöße an meiner Rückenlehne, die sich kurz darauf sehr steigerten. Als ich mich umdrehte sah ich einen sehr blassen Jungen, der um sich schlug und sich übergab. Das war nicht nur Übelkeit, denn der Flug war sehr ruhig, es war ein epileptischer Anfall, wie uns Vorderleuten der Herr neben diesem Jungen, es war offensichtlich der Vater, dann entschuldigend sagte. Das dauerte eine ziemlich lange Zeit so an. Flugbegleiterinnen eilten herbei, aber sie waren natürlich in der Situation auch ziemlich hilflos. Es wurde dann durchgefragt ob sich ein Arzt an Bord befände. Mittlerweile lag der Junge völlig erschöpft und vekrampft auf der Sitzbank sich ständig erbrechend und er speichelte sehr stark. Alle hatten die Sitze geräumt um Platz für die Helfer zu schaffen. Und es war gottlob ein Arzt an Bord, der sich sofort um den Jungen kümmerte. Irgendwann schlief er dann wohl ein.
    Das Flugpersonal hatte den Vorfall natürlich schon im Cockpit gemeldet und es kam die Frage an den Arzt ob eine Zwischenlandung angezeigt sei, welches der Vater strikt verneinte.
    Da die Maschine ausgebucht war, ergab sich natürlich ein kleiner Stau im Gang all derer die ihre Plätze vorübergehend geräumt hatten. Aber niemand machte eine abfällige oder bösartige Bemerkung; nur allgemeine Rat- und Hilflosigkeit war in den Gesichtern.
    Bei Beginn des Landeanfluges auf Hamburg wurde der Vater nochmals gefragt ob nach der Landung ein Arzt an Bord kommen sollte, was er aber unverständlicherweise auch ablehnte.
    Beim Aussteigen, Vater und Sohn wurden dann aber deutlich aufgeforert als erste von Bord zu gehen, wartete trotzdem ein Flughafenarzt mit Sanitätern am Ausgang. Das hatte wohl der Kapitän so verfügt! Und dem "Empfang" konnte sich der Vater wohl nicht mehr entziehen, zumal jetzt auch deutlich sichtbar wurde, dass der Junge außerdem auch noch anderweitig und stark motorisch behindert war.

    Es gab seitens der übrigen Passagiere keine dummen oder verletzenden Bemerkungen, obgleich mir die allgemeine Stimmungslage ziemlich gespannt vorkam. Es hatte seit diesem Vorfall auch kaum oder gar keinen Service mehr gegeben. Die Flugbegleiter bedankten sich sogar noch für das Verständnis, was doch eigentlich selbstverständlich sein sollte!

    Gruß Dieter

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