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  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    Brigitte wrote:
    @Erika, eigentlich wollte ich Dich fragen, "auch den Stern gelesen?" Und dann schreibst Du, dass Du dies aus der FAZ hast.

    Irgendwie schreibt doch einer vom andern ab? Und trotzdem darf man nicht von gleichgeschaltet reden. ❓

    @Brigitte,

    das ist eine bekannte Tatsache. Ich finde häufig in "meiner" Zeitung Artikel, die ich wörtlich auch in anderen Zeitungen finde.

    Bei meiner Internetrecherche in den vergangenen Tagen habe ich zig Artikel gefunden, die ganz offensichtlich einen sehr ähnlichen Charakter hatten (wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von Charakter sprechen kann).

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    Erika1 wrote:
    Nach der FORSA- Untersuchung finden immerhin 70 % nichts positives an der Politik des Dritten Reiches.
    ...
    Aber auch hier: selbst wenn eine 3 %ige Abweichung der Ergebnisse toleriert wird - lächerliche "mehr als tausend Bundesbürger", die befragt wurden, sind für mich in Anbetracht von ca. 80 Millionen Bundesbürgern nicht repräsentativ.
    ...

    @Erika1

    das nur ca. 1.000 Bundesbürger befragt werden, ist bei Forsa-Umfragen üblich. Laut Forsa-Website (www.forsa.de) werden durch omniTel täglich ca. 1.000 Bürger Bundesweit angerufen.
    Lediglich bei der Forsa-Studio "TV" sind durch omniNet ca. 10.000 Set-Top-Boxen an das Fernsehgerät angeschlossen worden. Durch diese Boxen wird dann das Fernsehverhalten der Zuschauer und dadurch die Quoten ermittelt.

    Man kann jetzt nur mutmaßen, wie die zufällig angerufenen ca. 1.000 Bundesbürger reagiert haben, als sie den Forsa-Anruf erhielten. Manche legen einfach auf, manche verstehen die Frage/n nicht richtig, manche antworten zu hastig, um den Anrufer wieder loszuwerden. Bei solchen "Überraschungsgesprächen" fällt dem Menschen auf die entsprechende Frage/n immer das zuerst ein, was derzeit ständig in allen Medien zu hören ist - nämlich Autobahn und Familie in der Nazizeit.

    Wobei noch offen ist, ob Forsa wirklich mit ca. 1.000 Bürgern gesprochen hat oder nur versucht hat, ca. 1.000 Bürger anzurufen. Wenn man dann vielleicht noch die vielen von den 1.000 abzieht, die einfach auflegen, bleiben vielleicht auch nur noch 500 "meinungsbildende" Bürger übrig.
    Von diesen 500 Bürgern haben vielleicht 200 die Frage falsch verstanden, weil sie mental gerade mit etwas anderem beschäftigt waren und einfach irgendwas sagen. usw ...

    Soweit zu den repräsentativen Umfragen.

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    Sina1 wrote:

    Hardy01 wrote:
    Die Befragten führten in der Umfrage etwa den Bau der Autobahn ... an.

    Öhm...wurden denn noch andere Autobahnen außer die A2 in Richtung Polen gebaut 😉 ?

    Spaß beiseite - ehrlich gesagt schockiert mich das Umfrageergebnis sehr. Zum Glück habe ich die Zeit des dritten Reiches nicht miterleben müssen - aber nach den Erzählungen meiner Großeltern und Eltern, die zu den Vertriebenen gehörten, fallen die wenigen als positiv beurteilten Dinge nun wirklich nicht ins Gewicht. Autobahnen und Familienförderung kann man auch ohne den Tod hunderttausender unschuldiger Menschen und ohne Krieg ausbauen.

    Eine der ersten Autobahnen, die damals gebaut wurden, war die A 8, die jetzt in einigen Bereichen ausgebaut wird.
    Mich schockt das Ergebnis auch ein wenig. Auch, wenn man berücksichtigt, mit welchem Hintergrund die Umfrage jetzt gestartet wurde - nämlich allein wegen der Kerner-Sendung. Die Umfrage wäre sicherlich anders ausgegangen, wenn nicht in den Köpfen der Befragten das Thema "Herman" gewesen wäre.

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    @Brigitte und Mausebaer,

    die Frage ist sicherlich nicht uninteressant, auf keinen Fall.
    Aber es scheint, dass es zumindest öffentlich darauf keine Antwort geben wird, denn diese Frage ist in anderen Threads auch schon aufgetaucht.

    Der/die gefragte User/in wird Gründe haben für sein/ihr Verhalten, auch wird es Gründe geben, warum dazu öffentlich keine Stellung genommen wird.

    Unabhängig davon, ob ich/wir die Gründe akzeptieren und verstehen würden - ich bin grundsätzlich dagegen, dass Dritte glauben, sie seien dafür zuständig, andere User/innen öffentlich namentlich zu "outen" oder namentlich "anzuprangern", so wie es weiter oben jetzt passiert ist.

    Vielleicht würde der/die Userin ja auch an einen bestimmten Personenkreis per PN's sich selbst outen. Das muss jedem selbst überlassen bleiben.

    Ich bin davon überzeugt, dass es auch bei HC noch eine Menge User gibt, die sich eine andere Identität gegeben haben.

    In erster Linie ist es Sache von HC, sich darum zu kümmern. Mir persönlich ist es egal, ob eine sachlich vorgetragene Meinung von einer Frau oder von einem Mann kommt.

    Soweit mir bekannt ist, wird der/die User/in auch zum HC-Treffen kommen. Spätestens dann wird sich zeigen, "wer" kommt und alle anderen, die ebenfalls zum Treffen kommen, werden es wissen.

    LG Hardy

    Archiv

  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    Hallo,

    RP-Online hat einen interessanten Leser-Brief veröffentlicht. Ich gebe ihn mal unkommentiert und vor allem ungekürzt wieder:

    "Keine Solidarität mit Eva Hermann
    von wellkom Bremen
    Eva Herman (47) hat ein umstrittenes Buch geschrieben
    Ihre Aussagen zur Nazi-Zeit haben der NDR-Moderatori den Job gekostet.
    Keine Solidarität mit Eva Hermann

    Frau Herman ist sicherlich keine Rechtsradikale und wünscht sich bestimmt nicht die Nazis zurück.
    Werte wie Familie, Kinder und Mutterdasein, sind im Dritten Reich gefördert wurden. Das stimmt, Frau Hermann. Doch haben Sie einmal über das wie und das warum nachgedacht??

    Wie sah die nationalsozialistische Familienideologie aus? Die zentrale Bedeutung der Familie sollte die „Mitgabe einer anständigen Erbmasse„ sein. Die ideale Familie entsprach tradierten Rollenklischees: „Der Vater führt, die Mutter beseelt.

    Die Frau wurde aus dem öffentlichen Leben und der Berufswelt weitestgehend ausgeschlossen, um sich ganz ihrer so genannten natürlichen Aufgaben als Ehefrau und Mutter zu widmen. Die NS Führung sprach von einer „Vermehrung und Erhaltung der Art und Rasse.“

    Arische Frauen wurden gefördert, damit sie möglichst viele gesunde, blonde, blauäugige Jungs und Mädchen zu Welt bringen sollten. Die starke Einbindung der Kinder in der HJ führte zur schleichenden Entfremdung von ihren Eltern.
    Gesunde Kinder waren deswegen so wertvoll, weil man sie als Kanonenfutter und Kriegsmaterial einsetzen wollte.

    Alle anderen Familienstrukturen, sei es die gleichgeschlechtliche oder jüdische Familie, mit behinderten oder ganz ohne Kinder wurde nicht toleriert, verfolgt und ausgemerzt. Frauen hatten keine Freiheiten und schon gar keine Rechte.

    Vieles von dem was in den 50- und 60iger Jahren hochgehalten wurde, wurde danach von der 68er Bewegung abgeschafft!

    Frau Hermann’ s Äußerungen passen in die Rolle einer naiven und plappernden Frau, welche die Propaganda der Rechten und der Konservativen für Ihre Zwecke nutzen will.

    Von einer unabhängigen Nachrichtensprecherin und Moderatorin des öffentlich rechtlichen Fernsehens erwarte ich, dass sie über ein Bewusstsein verfügt, um Hintergründe und Zusammenhänge zu erkennen. Aber auch, dass sie Verantwortung trägt für das, was sie tut.

    Daher ist ihre Entlassung nur nachvollziehbar und hat nichts mit Unterdrückung von Meinung zu tun.

    Den Druck, den Frauen bei ihrer Bewältigung von Beruf und Familie erfahren, lässt allmählich auch die männliche Welt in Bewegung kommen. Die Geschlechterverhältnisse in Familie und Erwerbsleben ändern sich. Männer helfen heutzutage mehr im Haushalt und kümmern sich mehr um ihre Kinder. Wir brauchen neue Rollenverständnisse, mehr Liebe, Respekt und Verantwortung füreinander. Das alles geht langsam, aber stetig voran."

    Archiv

  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    Hallo,

    ich weiß ja nicht, ob das an dieser Stelle überhaupt noch gewünscht ist, aber ich trau' mich einfach mal, noch einmal auf den eigentlich Thread zurückzukommen.

    RP-Online vermeldet, dass nach einer aktuellen Forsa-Umfrage jeder vierte Deutsche der Meinung ist, dass im Dritten Reich nicht alles schlecht gewesen ist. In einer am Mittwoch veröffentlichen Forsa-Umfrage bejahten 25 Prozent der Bürger die Frage, ob de Nationalsozialismus auf gute Seiten gehabt habe. Die Befragten führten in der Umfrage etwa den Bau der Autobahn oder die Förderung der Familie an. 70 Prozent antworteten mit "Nein", 5 Prozent wussten keine Antwort.
    http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/deutschland/490796

    RP-Online vermeldet weiterhin, dass Senta Berger zorning auf Kerner und Frau Herman sei und sie sich auch darüber ärgere, dass sie die Sendung nicht verlassen habe, als die Diskussion aus dem Ruder lief.
    http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/gesellschaft/medien/490894

    Wen es noch interessiert - der kann ja mal auf die beiden Links klicken.

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    @Mujer,
    prima, dann habe ich mich ja nicht geirrt - Du bist Pädagogin. (Meine Tochter studiert übrigens gerade "auf Lehramt" und ist im Hauptstudium).

    Sicherlich bist Du durch Deinen Beruf mehr an der "Front", als so manch anderer von uns. Dein Beispiel bestätigt, dass es solche Dinge gibt, für die Du und ich und wahrscheinlich auch die meisten von uns kein Verständnis aufbringen können. Ich weiß nicht, wie es in Deinem Bekanntenkreis aussieht, in meinem Bekanntenkreis hat es solche Fälle nicht gegeben. Andererseits könnte ich aus meiner eigenen Kindheit erzählen .... Aber lassen wir das Persönliche mal in Ruhe ruhen.
    Ich halte, aufgrund meines Wohn- und Arbeitsumfeldes Vorkommnisse dieser Art für sehr selten. Das bei Dir in der Klasse diese Dinge häufiger vorkommen, liegt sicherlich daran, dass viele Kinder auf einmal zusammenkommen - da ist dann sicherlich alles vorhanden, das ganze Programm. Allerdings auch abhängig von der Schule und vom Einzugsgebiet, was die Sache für die betroffenen Kinder nicht besser macht.

    Die Kinder müssen gar nicht immer kriminell werden. Es können ihnen ja noch viel schlimmere Dinge passieren, zu Hause, durch die Eltern oder durch den guten Onkel. Und weißt Du was ? Eigentlich kann man sie gar nicht, aber wirklich überhaupt nicht davor schützen. Sondern in den meisten Fällen kann man erst aktiv werden, wenn "das Kind in den Brunnen gefallen ist". So wie Du richtig schreibst, die Reihenfolge ist eben immer noch: Erst die Kenntnis (von irgendeinem Vorfall) , dann die Handlung (zur Schadenbegrenzung).

    Mein letzter Satz ist scheinbar nicht so angekommen, wie ich geglaubt habe ihn abgesandt zu haben. Selbstverständlich hat jeder die Freiheit selbst zu entscheiden, über was sie/er sich den Kopf zerbricht. Ich frage ja auch keinen. So war das auch nicht gemeint, ich habe ja auch gesagt: "Ich habe nichts gegen lautes Nachdenken" - aber eine Diskussion wie diese, muss zwangsläufig ins Leere gehen, weil es weder eine gesetzliche Grundlage noch eine generelle Lösung gibt.
    Ich muss Dir sagen, dass ich in diesem Thread auch gern mit Dir diskutiert habe, hier wurde, zumindest von den meisten Teilnehmern, sehr sachlich argumentiert. An solchen Diskussionen (auch wenn sie ins Leere gehen müssen) nehme ich immer gern teil.
    Ich denke, wir sind uns mehr einig, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheint.
    Aber wenn es mal soweit kommt, dass es eine staatlich verordnete "verbindliche Elternweiterbildung" geben wird, dann hoffe ich sehr, dass es keine generelle sein wird, sondern sich diese Verordnung nur auf die wirklichen Problemefälle beschränkt.
    Ich will in diesem Thread gar nicht den meisten Platz für lange Reden beanspruchen - aber ein Satz noch:
    Meine Kinder sind im Grunde genommen ohne Strafen erwachsen geworden. Sie kennen weder Taschengeldentzug, Stubenarrest, Fernsehverbot oder sonstige Bestrafungen. Ein Novum in meiner sehr großen Familie und trotz (oder gerade wegen) meiner eigenen Erfahrungen aus der Kindheit. Trotzdem ist aus ihnen was geworden bzw. wird noch was werden. Meine Tochter wird sogar Lehrerin, smile. Es gab für nichts eine Strafe, weder für schlechte Zensuren in der Schule, noch für sonst irgendetwas. Es würde zu lang werden, wenn ich hier genau erzählen würde, wie das bei uns abgelaufen ist. Aber meine Kinder sind sehr ausgeglichen und wir haben alle zueinander ein ausgesprochen warmherziges und vertrauensvolles Verhältnis. Ich wäre gelinde gesagt sehr betrübt, wenn der Staat versuchen würde, unser Familienleben zu reglementieren. Darum: Wenn es kommt, bitte nur für die ganz speziellen Fälle, die es ja bekanntermaßen gibt.

    LG Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    @Peterkengel

    Da der Schutz der Familie durch das Grundgesetz geregelt ist, wird es sicherlich nicht so einfach sein, entsprechende vom Grundgesetz abweichende neue Gesetzesregelungen zu verabschieden.
    Nein, ich habe es nicht überlesen, ich habe es ja sogar zum Teil wiederholt.
    Was meinst Du mit Kindererziehung oder Handlungsbedarf im Säuglingsalter ? Hast Du mal ein Beispiel zur Hand ?

    Wieso sollten die Prinzipien von Psychologen, Pädagogen, (anderen) Eltern und Ärzten für die Allgemeinheit verbindlich sein ? Wer legt fest, dass deren Prinzipien die richtigen sind ?

    Gibt es eine grundgesetzlich verankerte Schulpflicht ? Ich dachte, es gebe ein Länder-Schulgesetz. Nicht nur Lehrer nehmen Anteil an der Erziehung, sondern auch schon die Erzieher im Kindergarten.
    Der Staat mischt sich nicht in die Kindererziehung ein. Allerdings werden die Kinder in den Schulen nicht nur schulisch gebildet, sondern logischerweise hat der jahrelange Unterricht in der Schule auch eine erzieherische Wirkung. Das lässt sich selbstverständlich nicht trennen und das ist ja auch gut so. Niemand verlangt, dass nur Eltern für das Heranwachsen der Kinder verantwortlich sind, sie sind es nur in erster Linie. Dann kommen Kindergarten, Schulen und Berufsausbildung. Alles hat Auswirkung auf die „Erziehung“ eines Kindes. Aber deswegen zu sagen, dass der Staat sich in die Kindererziehung einmischt, ist recht einfach ausgedrückt.
    Nochmal, wenn die bloße Teilnahme an Seminaren ausreichen würde, um vom Staat etwas mehr Geld zu bekommen, wären solche Seminare sicherlich immer überbelegt – unabhängig von der Frage des Erfolgs eines Seminarbesuchs.
    Wir sind uns einig – das ist wirklich Utopie.
    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    @Mujer

    Mujer wrote:
    Das ist natürlich nicht der Fall. Es geht lediglich darum die Problematik mal aufzuweisen. Für fast jede Lebenssituation wird im bürokratischen Deutschland eine Prüfung bzw. ein Nachweis verlangt. Nur für die Kindererziehung nicht. Das ist eine Tatsache.

    Natürlich ist das eine Tatsache und es ist wird auch eine Tatsache bleiben. Es wird niemals staatlich festgelegte „Richtlinien“ oder staatlich festgelegte „Prinzipien“ darüber geben, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen haben. Es mag sein, dass ich mich jetzt irre oder Dich mit einer anderen Person verwechsle – bist Du nicht Pädagogin ? Wenn ja, würde es mich sehr wundern, dass Du ernsthaft möchtest, dass man über staatlich festgelegte Richtlinien oder Prinzipien einer Kindererziehung redet.
    Und ein Seminar oder ein Workshop, oder wie man so was auch immer nennen mag, kann es ja dann nur geben, wenn diese Richtlinien oder Prinzipien zuvor (von wem ?) festgelegt wurden – oder sollte etwa jeder Seminarleiter seine eigenen Prinzipien vermitteln dürfen ? Dann macht ein Seminar oder Workshop keinen Sinn mehr, denn dann könnte man es ja sofort den Eltern überlassen, wie bisher ihre Kinder zu erziehen.
    Und ein Nachweis über eine bloße (eventuelle verschlafene) Teilnahme an einem Seminar oder Workshop kann ja wohl nicht ausreichen.

    Mujer wrote:
    Das ist alles noch weitgehend Theorie, aber im Gespräch und wer weiß, vielleicht kommt eines Tages die Lösung?

    Eine Lösung für Erziehungsprobleme wird es nie geben (ich denke, wir sprechen hier von den „richtigen“ Erziehungsproblemen). Weder im Elternhaus, noch in der Schule zwischen Lehrer und Schüler.

    Mujer wrote:
    Ggf. ist der Besuch ans Kindergeld gekoppelt. Immerhin wird das aus den Steuergeldern bezahlt und ich finde da hat der Staat das Recht auch einen Nachweis zu fordern ob das Geld auch zum Wohl des Kindes verwendet wird.

    Was aus den Steuergeldern an die Bürger bezahlt wird, wird auch vorher durch die Bürger in die Steuerkasse eingezahlt, auch von kinderlosen Eltern.
    Abgesehen davon – was hat der Besuch eines Seminars oder Workshops mit der Frage zu tun, ob Kindergeld zum Wohle des Kindes verwendet wird ? Wenn also Eltern nicht zum Seminar oder Workshop gehen, dann entzieht der Staat den Eltern einen Teil des Kindergeldes ?? Und der Kindergeldentzug, auch der teilweise, dient dann dem Wohle des Kindes ?? Sollen wir das nicht lieber doch voneinander trennen ?

    Mujer wrote:
    Und genau das ist das Problem. Das siehst Du, ich und viele andere Eltern so. Allerdings gibt es eine Menge Eltern, die das leider nicht so sehen und da gehts einfach drum das Bewußtsein zu wecken und die Eltern dahingehend zu sensibilisieren.

    Du kennst sicherlich den Spruch:“ Es ist erstaunlich, dass Kinder trotz Eltern groß werden“. In diesem Satz steckt Wahrheit, aber er ist natürlich auch übertrieben. Ich bin sicherlich nicht blauäugig, aber ich bin davon überzeugt, dass die meisten Eltern sich ihrer besonderen Aufgabe als „Erziehungsberechtigte“ voll bewusst sind und diese Aufgabe auch sehr gern und auch mit viele Liebe erfüllen. Die Fälle, die wirklich so schlimm sind, dass man sie im wahrsten Sinne als Katastrophe bezeichnen kann, sind Gott sei Dank die Ausnahme. Und die Eltern dieser katastrophalen Fälle wirst Du nie wirklich erreichen, leider. Auch nicht mit Zwängen, schon gar nicht mit Seminaren etc., denn die gehen erst gar nicht hin.

    Mujer wrote:
    Sorry .... aber Liebe schützt nicht vor Fehlverhalten ....

    Natürlich nicht. Kennst Du irgendwo die heile Welt ? Die hat es nie gegeben und wird es auch nicht geben.
    Was ist ein Fehlverhalten ? Wann ist ein Fehlverhalten so tragisch, dass sich der Staat verpflichtet fühlen muss, mit staatlichen Mitteln einzugreifen ?
    Fehlverhalten haben alle Menschen, Kinder, Eltern. Fehlverhalten passiert sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Damit müssen wir leben – sofern es sich um erträgliches, normales Fehlverhalten handelt. Die irgendwo oben mal erwähnte Ohrfeige tut nicht nur dem Kind, sondern oftmals auch den Eltern weh. Trotzdem passiert es.
    Aber ich denke, Du meinst nicht die Ohrfeige, sondern wesentlich krasseres Fehlverhalten. Aber diese Ausnahmen sind nicht die Regel.
    Ich bin sofort dabei, dass in wirklich krassen Fällen die Eltern zur Rechenschaft gezogen werden (in welcher Form auch immer, das ist immer abhängig von der jeweiligen Situation). Aber auch hier hat man immer wieder festgestellt, dass es manchen Kindern, die dem Fehlverhalten ihrer Eltern ausgesetzt sind, immer noch lieber ist, genau mit diesen Eltern zusammenzubleiben. Für uns nicht immer zu verstehen, aber es ist oftmals so. Wenn man solche Eltern dazu kriegen könnte, sich einer qualifizierten Hilfe zu bedienen – fände ich sehr gut.

    Mujer wrote:
    Das macht er sicher nicht. Vorher gings um Hotelkatzen und jetzt geht’s um Kinder ....

    Na ja, das kann man so oder auch so sehen … Schließlich heißt der Thread
    "Tierführerschein, Kinderführerschein".
    Aber lassen wir das, mittlerweile geht es ja wirklich nur noch um die Kinderkes.

    Mujer wrote:
    Das Thema steckt noch in den Kinderschuhen und ich denke mal jedem ist bewußt, dass das keine einfache Angelegenheit ist. Man kann den Eltern nicht einfach etwas einhämmern. Erstens ist jeder Mensch anders und auch jede Ausgangssituation. Vor allem müssen Eltern den Sinn darin sehen, sonst hat`s nämlich keinen.
    Allerdings darf man doch mal laut drüber nachdenken

    Das Thema steckt nicht in den Kinderschuhen. Das Thema ist so alt wie es Eltern und Kinder gibt. Glaubst Du, dass sich unsere Eltern und deren Eltern keine Gedanken darüber gemacht haben ?
    Genau, jeder Mensch ist anders, das macht die Sache ja so spannend, aber auch gleichzeitig so schwierig.
    Ich habe nichts gegen lautes Nachdenken. Aber besser wäre es, über Dinge nachzudenken, die nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis auch tatsächlich machbar sind.

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    @Mujer,

    ich muss meine Antwort etwas verschieben. Ich sitze hier im Büro und eigentlich müsste ich schon lange was anderes machen, als im HC-Forum zu schreiben.
    Aber ich melde mich zurück, mein Kopf sprudelt schon wieder vor lauter Antworten, die ich am liebsten sofort runtertippen würde.
    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    @Peter,

    ich weiß natürlich, dass Du weißt, dass es keine gesetzliche Grundlage für Elternseminare gibt. Selbst wenn es diese gesetzliche Grundlage gäbe, was wäre dann ?
    Dann würden Eltern gezwungenermaßen hingehen und nicht mal halbherzig geistig dabeisein. Würde es dann eine Art Abschlußprüfung geben ? Wenn ja - was ist, wenn man durchfällt ? Darf man die Klasse noch mal wiederholen oder kommen die Kinder dann vorsorglich erst mal ins Heim bis zur Erlangung der staatlich geprüften Elternbefähigung ? Und kommen dann vorsorglich auch Kinder aus einwandfrei funktionierenden Elternhäusern in ein Heim, wenn die Eltern nur dadurch in einen Konflikt geraten, weil sie das Klassenziel des Workshops, die sie nur gezwungenermaßen ohne konkreten Anlaß besuchen müssen, nicht erreicht haben ?
    "Bestrafung" über die Geldschiene ? Damit triffst Du nur Elternhäuser, die auf jeden Euro angewiesen sind. Es könnten finanziell schwache Familien, die aber ansonsten völlig intakt sind, in staatlich verordnete Schwierigkeiten kommen. Ist den Kindern damit geholfen ?

    Und wenn Eltern das Workshop-Klassenziel tatsächlich erreicht haben, wodurch wird sichergestellt, dass sich die Eltern auch an das im Workshop Erlernte zu Hause halten ? Soll das dann in regelmäßigen Abständen überprüft werden ? Durch wen, eventuell durch die unterbesetzten Jugendämter ? Ständige Kontrollen des Privathaushalts ? Und wie erfolgen dann die Überprüfungen ? Schaut man sich nur an, ob die Kinder äusserlich unverletzt in ordentlichen Wohnverhältnissen mit aufgeräumten Zimmern leben ? Oder schaut man auch in die Seelen der Kinder ? Dann allerdings müßte das Jugendamt Psychologen einstellen, die mal eben durch ein Schnellgutachten eine psychologische Bewertung abgeben.

    Peter, wessen Prinzipien sollen in den Workshops vermittelt werden ? Die des Staates ? Wer soll die Person/en sein, die die Prinzipien festlegen ? Wer schult diese Personen, damit diese Personen überhaupt geeignet sind, Prinzipien festzulegen ? Sollen diese Prinzipien auch eine religiöse Erziehung beinhalten oder bleibt das außen vor ?

    Ich weiß, dass Du gesagt hast, man kann niemandem verbieten Kinder zu kriegen. Aber wieso kann man nicht verbieten, Kinder zu kriegen ? Du kannst alles verbieten - es wird und kann sich nur keiner daran halten.

    Die Erziehung von Kindern ist eine sehr private und vor allem individuelle Sache. Der Staat hat sich im Grundgesetz verpflichtet, sich nicht in die Familie einzumischen. Der Staat ist nur verpflichtet, sich dann in die Familienbelange einzumischen, wenn z.B. Kindervernachlässigungen bekannt werden.

    Fragen können manchmal verdeutlichen, dass eine Idee, auch wenn sie gut gemeint ist, nicht durchführbar ist. Mein Fragenkatalog ist noch lange nicht erschöpft.

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    maximax wrote:
    Hardy,

    da spricht der Pragmatiker! Nimm das bitte nicht alles so wörtlich!
    Kein Mensch will in Wirklichkeit einen Elternführerschein. Es würde ja schon reichen, wenn die Jugendämter personell in die Lage versetzt würden, wesentlich intensiver als bisher prekäre Elternhäuser zu überwachen. Dann würden wir solche Horrornachrichten über vernachlässigte Kinder, die in letzter Zeit leider überhand nehmen, nicht mehr so oft lesen.

    Schönen Abend noch!

    @maximax,

    Pragmatiker zu sein, kann durchaus seine Vorteile haben. Was das Thema Kindererziehung anbelangt, kann ich leider nicht mehr als Theoretiker sprechen, weil ich zwei erwachsene Kinder habe - alles was ich zum Thema Kindererziehung sagen kann, beruht also zwangsläufig auch auf Erfahrungswerte. Und die scheinen nicht schlecht zu sein, wenn ich mir so die beiden "Ergebnisse" anschaue. Angefangen habe ich mit der Theorie, als das erste Kind kam und "geendet" (es endet nie !) hat es mit der erlebten Praxis - und die war so schön !!!
    Wir sind uns einig, dass Jugendämter personell unterbesetzt sind. Vieles würde sicherlich bessere laufen, wenn die Ämter mehr Personal hätten. Wie immer im Leben gibt es aber leider auch hier Ausnahmen, dass nämlich Jugendämter trotz Kenntnis katastrophaler Zustände nicht eingegriffen haben. Das hat dann leider nichts mehr mit der Unterbesetzung, sondern eher mit dem Unvermögen oder der Unlust des einzelnen Sachbearbeiters was zu tun. Aber das ist natürlich nicht die Regel, sondern eher die traurige Ausnahme.

    Schönen Tag noch, Hardy

    Archiv

  • Tierführerschein, Kinderführerschein?
    maran-08M maran-08

    Elternführerschein ... !!
    Und was ist, wenn Eltern (das sind die, die bereits ein Kind oder mehrere Kinder haben) die Elternführerscheinprüfung nicht bestehen ? Werden diesen Eltern dann die Kinder weggenommen ?

    Wer soll das denn kontrollieren ? Die Jugendämter ? Die schon jetzt manchmal überfordert sind, wirklich verwahrloste oder von Eltern vernachlässigte Kinder zu betreuen bzw. vor den Eltern zu retten ?

    Workshops ... !! Wer würde wohl freiwillig zu Elternworkshops gehen ? Sicherlich nicht die Eltern, die es am dringendsten nötig hätten.
    Die Eltern, die solche Workshops besuchen würden, haben sicherlich die wenigsten Schwierigkeiten mit ihren Kindern - von den normalen Problemen eines jeden Eltern-/Kinderhaushaltes mal abgesehen.

    Konflikte und deren Bewältigung zwischen Eltern und Kinder gehören zur Kindheit. Das Erlernen von Konfliktbewältigungen ist ein wesentlicher Bestandteil des "Großwerdens" für Kinder. Es ist unabdinglich, dass Eltern zulassen, dass Kinder auch mal als Sieger aus Eltern-Kind-Konflikten herausgehen, weil es das Selbstbewußtsein der Kinder fördert.

    Eltern, die ihre Kinder lieben, machen solche Dinge automatisch, das braucht ihnen ein Workshop nicht zu vermitteln.
    Und kein Workshop kann Eltern beibringen, ihre Kinder zu lieben, sie ernst zu nehmen und sie fühlen zu lassen, dass sie wichtig sind.

    Irgendwie macht dieser Thread auf mich den Eindruck, als wolle man einen -leider sehr spät- geschlossenen Thread durch die Hintertür wieder weiterlaufen lassen.

    Gruß, Hardy

    Archiv

  • Aufpreis für Zimmer mit Meerblick - ja oder nein?
    maran-08M maran-08

    Hallo,

    wir versuchen immer, ein Zimmer mit Meerblick zu bekommen und sind auch bereit, dafür einen gewissen Aufpreis zu bezahlen. Natürlich im vernünftigen Rahmen.
    Ich mag es einfach, auf's Meer und auf den Strand zu schauen.

    Wir haben auf Mallorca bislang schon drei- oder viermal dasselbe Hotel gebucht, weil u.a. alle Zimmer Balkone mit Meerblick haben.

    Gruß, Hardy

    Allgemeine Fragen

  • Stewardess Ausbildung - was denkt Ihr?
    maran-08M maran-08

    gastwirt wrote:
    @gardenman hoffendlich schubbst dir mal eine schubbse mal aus versehen etwas auf die harten P´s,wenn du verstehst, was ich meine !?

    @gastwirt

    gardenmen sprach von einer SAFTSCHUPPSE, ich weiß nicht, wen oder was er damit meint. 😉

    Die anderen sprachen allerdings von einer Saftschubse und meinten damit dispektierlich eine Flugbegleiterin.

    Gruß, Hardy

    Airlines

  • Stewardess Ausbildung - was denkt Ihr?
    maran-08M maran-08

    @Peter

    Modiho hat nicht gesagt, dass DU das gesagt hast. Er hat lediglich Dein Zitat zum Anlaß genommen, um folgendes zu sagen:

    zu Peter : Es ist gelinde gesagt frech und herabwürdigend, Flugbegleiter / innen als Saftschubsen zu bezeichnen. Das zeigt auf, das [k]derjenige[/k] der diesen Ausdruck benutzt nun wirklich gar keine Ahnung über diesen Beruf , dessen Anforderungen und Verantwortung, nicht zu vergessen den Stress den diese Berufsgruppe hat, besitzt. schade.

    Er sagt also, dass ... DERJENIGE ... somit nicht DU, sondern derjenige, der das sagt. Er sagt nicht, dass DU das gesagt hat.

    Ich glaube, hier liegt jetzt ein Lese-Mißverständnis vor.

    Hardy

    Airlines

  • Stewardess Ausbildung - was denkt Ihr?
    maran-08M maran-08

    vonschmeling wrote:
    Jetzt grübel ich wieder, Hardy01: Denglish = Verchecker?

    @vonschmeling

    Ich habe meinen Beitrag erneut nach Tippfehlern oder fehlenden Wörtern durchsucht - nischt.
    Hilf mir auf's Fahrrad - ich weiß nicht, was Du meinst.

    Airlines

  • Stewardess Ausbildung - was denkt Ihr?
    maran-08M maran-08

    vonschmeling wrote:
    @Hardy01

    Moment ... wie nennst du Busfahrer??
    Piloten ab Passagierflieger heißen ja eigentlich "Verkehrsflugzeugführer" (upps? Richtig?), Dekorateure "Fachkräfte für visuelles Marketing" tbc. Nennt man Busfahrer jetzt nicht mehr "Busfahrer"??

    Ein Freund von mir ist Tiefbauingenieur (das nennt sich sicher inzwischen auch anders!) und sagt immer: "Ich baue Güllegruben - aber auf hohem technischen Niveau!"

    Will sagen: Betroffene haben oft weniger Probleme mit der Verunglimpfung ihrer Berufsbezeichnung und kokettieren sogar damit.

    @vonschmeling

    ich habe soeben gesehen, dass zwei Wörter in meinem Text fehlen. Es sollte eigentlich heißen: ...oder "Busfahrer" für Piloten ...

    Die korrekte Berufsbezeichnung ist tatsächlich Verkehrsflugzeugführer, wobei Pilot natürlich nicht abwertend ist.

    Ich nenne Busfahrer weiterhin Busfahrer. Meinen Beruf umschreibe ich bzw. auch meine Kollegen schon mal mit "Wegelagerer", was in der Tat abwertend ist (ohne jetzt hier zu sagen, was eigentlich dahinter steht).

    Und wenn sich die "Betroffenen" selbst Güllegrubenbauer (habe ich jetzt mal etwas abgekürzt) oder Wegelagerer nennen, dann habe ich damit auch kein Problem. Ich finde es nur nicht fair, wie hier über Berufe Dritter gesprochen wird, wenn da sogar Berufe bei sind, die man selber nie erreichen wird, weil man niemals die Qualifikationen für die Erlangung dieser Berufe erfüllen kann.

    Airlines

  • Wieso diskutiert Ihr hier noch nicht über "Eva Herman" von gestern abend bei Kerner ??
    maran-08M maran-08

    @maximax

    lies bitte mal folgenden Artikel:
    http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.php?id=85&kat=85&artikelid=4023

    Dort wird u.a. sehr gut auf die Rolle der Frau während der Nazi-Zeit eingegangen.
    Frau Herman brüskiert mit ihren auf "den Punkt reduzierten" Meinungen Frauen, die die Nazizeit selbst erlebt und u.U. auch durchlitten haben. Die Abläufe in dieser Zeit sind bekannte Geschichte, so ist es wirklich naiv von Frau Herman, zu versuchen, verallgemeinernt die Rolle der Frau in der Nazizeit zu glorifizieren.

    Hinsichtlich Deiner Schilderung aus Deinem Berufsleben habe ich eine Frage: Arbeitest Du in meinem Unternehmen ... ??? 😉
    Das ist manchmal überhaupt nicht opportun ist, seine Meinung zu sagen, sollte jedem klar sein. Eigentlich auch Frau Herman.
    Das ist in Deinen Unternehmen nicht anders, als in meinem, oder in irgendeinem Verein, nicht mal im Privatleben ist es sinnvoll, immer seine Meinung zu sagen. Auch zu Hause wird und sollte die Meinungsfreiheit nicht immer bis in die letzte Konsequenz ausgeübt werden.

    Die Meinungsfreiheit hat in der Tat einen sehr hohen Stellenwert. Wir sollten froh sein, dass wir in einem Land leben, in dem wir durchaus unsere freie Meinung äußern dürfen. Aber Du weißt doch - alles was man sagt, aber auch alles was man nicht sagt, hat irgendeine Auswirkung oder Konsequenz, sowohl positiv als auch negativ.

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  • Stewardess Ausbildung - was denkt Ihr?
    maran-08M maran-08

    Die Auflistung weiterer "Bezeichnungen" macht die Sache auch nicht besser, sie reihen sich nur ein in die Liste mit Schimpfwörtern über durchaus seriöse Berufe.
    Während einige dieser "Bezeichnungen" mitunter noch eine salopp ausgedrückte kleine Anerkennung beinhalten können, weil sie nicht vermitteln wollen, dass diese Berufe eigentlich niedriger einzustufen sind, haben die Bezeichnungen "Saftschubse" für Flugbegleiter oder "Busfahrer" nicht den Hauch irgendeiner salopp ausgedrückten Anerkennung für diese Berufe, sondern sie reduzieren diese Berufe tatsächlich auf einen niedrigeren Stand.
    Das hat nichts mit Mimosenhaftigkeit oder mangelndem Selbstbewußtsein zu tun, sondern einfach nur mit dem Unwillen einiger Leute, ein bißchen Anerkennung zu geben für jeden Beruf, sei es Flugbegleiterin, Zahnarzt, Rechtsanwalt, Bäcker, Klempner oder Lehrerin.

    Kein Beruf hat es verdient, auf plumpe Weise verhunzt oder verhöhnt zu werden und es hat einen kleinen Beigeschmack von etwas Arroganz, andere Berufe zu verhöhnen, vor allem, wenn es sich um Berufe handelt, von denen man eigentlich so gar keine Ahnung hat.

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