Nördlich an Las Canteras schließt sich das ursprüngliche Viertel La Isleta an, dass sich auf einer Halbinsel erstreckt. Sie ist durch einen schmalen Landstreifen mit der restlichen Stadt verbunden. Es gibt nördlich vom Platz La Puntilla einen schönen Küstenweg. Er bietet schöne Blicke auf die Steilküste und den auf La Isleta gelegenen Strand El Confitel, der bei den Einheimischen sehr beliebt ist. Es gibt zwei Aussichtspunkte an der Promenade, der erste heißt Mirador de la Caleta, der zweite Mirador del Roque de la Cruz. Nach den schönen Ausblicken kann man durch das Gassengewirr bummeln, das mit seinen kleinen Läden einen ganz eigenen Charme verströmt. La Isleta ist noch sehr ursprünglich und gehört zu den ärmsten Vierteln von Las Palmas. Es war früher ein Fischerdörfchen. Mit den bunten Häusern, die etwas heruntergekommen wirken, und den einfachen Bars wirkt La Isleta recht ursprünglich.
Wir beenden unseren Rundgang an einer interessanten Sehenswürdigkeit in der Nähe des Hafen. Hier kann das Castillo de la Luz, die älteste Festung von Las Palmas, besichtigt werden. Sie stammt aus dem Jahre 1541 und war eine Verteidigungsanlage gegen Piraten. Sie wurde 1599 von dem Niederländer Pieter van der Does ausgeplündert und abgebrannt. Im Jahre 1601 baute man die Festung wieder auf, die militärische Nutzung wurde im 19. Jahrhundert aufgegeben. Sie wurde 1941 zum kunsthistorischen Denkmal erklärt und ab dem Jahre 1969 mehrmals restauriert. Heute beherbergt sie die Fundación de Arte y Pensamiento Martín Chirino. Martín Chirino López war ein in Las Palmas geborener Bildhauer. Er lebte von 1925 bis 2019 und gehört zu den bedeutendsten kanarischen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach der Besichtigung der Innenräume kann man im Außenbereich der Burg den schönen Rosengarten bewundern.





