Touristen !Fluch oder Segen
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Das ist eine Gratwanderung. Ohne Tourismus würden viele Sehenswürdigkeiten verfallen, da z.B. das Geld für die Renovierung von Gebäuden fehlt. Ein gesundes Mittelmass muss her. Ein abschreckendes Bsp. ist für mich der Mt. Everest. Es müsste zur Auflage gemacht werden, dass nur derjenige auf den Berg darf, der auch seinen Müll wieder mitnimmt. Unberührte Landschaften dürften nicht total zugebaut werden. Auf der anderen Seite trägt Tourismus auch zum Erhalt der Natur bei. Der gnadenlose Walfang hat abgenommen, weil die Bevölkerung erkannt hat, dass man mit Whalewatching auch sein Geld verdienen kann. Ohne Tourismus undenkbar. Es gibt noch viel mehr Beispiele, es ist ein unendliches Thema ...
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@Reiselady
es ist anscheinend ein sehr unangenehmes Thema ,da sich ausser Dir niemand sonst noch äussert sagt ja schon alles ,brauchen brauchen nehmen nehmen so lange es noch hat und gibt,
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@checker-pit
Der Thread im Fun nun ja ich war mir nicht sicher ob der Thread ausarten könnte,da er an sich interessant wäre hätte man ihn um nicht zu löschen so oder so hierher verschoben,bin in dieser Beziehung eher vorsichtig.
Zum Thema an sich habe ich natürlich auch eine Meinung aber die führt vermutlich eben zu Streit
LG -
nur drei Beispiele
ich bin Anhänger fairer Preise also gegen die Geiz ist Geil Mentalität ,ich nehme mal den Oman wo ich zweimal zu Besuch war, dort gibt es kein Massen Tourismus und das Land ist und bleibt recht ursprünglich das Gegenteil wären dann die Emirate die ich bis 1997 mehrmals besuchte und die mittlerweile total verbaut werden.
Mexico zb. Cancun dort wurde es mir bereits 1998 bewusst was Massen Tourismus heissen kann ,die natürlichen Bade-Fun Parks die in die Natur eingebettet sind,da riecht das Wasser mehr nach Sonnenschutz als ich je auf die Haut auftragen könnte.
ob ich auch Lebe was ich schreibe,ich versuche es wenigstens Qualität zu verlangen und auch den Preis zu bezahlen nach dem Motto in Urlaub nur des Urlaub willens nein danke
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das, was du eben angesprochen hast- ist genau das Problem.
Massentourismus in empfindlichen Ökosystemen, denn diese Ökosysteme werden meistens dadurch schwer beschädigt oder unwiederbringlich zerstört.
Beispiel: Galappagos-Inseln.
Würde man dort den Massentourismus einführen- wäre es das wohl mit der Einzigartigkeit- also regelt man dies über den Preis- wobei meiner Meinung nach dort gar keine Touristen erlaubt sein sollten.
Auch in Cancun, bzw. Yucatan allgemein istdas ein Problem. In manche einzigartige Ökosysteme sollte meiner Ansicht nach der Tourismus komplett verboten werden (zB Great Barrier reef)- aber sag das mal den Leuten, die damit ihr Geld verdienen.
Gerade in ärmeren Ländern stößt man da auf "taube Ohren".In "künstlichen Städten", wie zB. Hurghada sieht es etwas anders aus- denn da gabs vorher nichts als Wüste- allerdings sind und werden die Korallenriffe im Roten eeer durch die Touristen und Boote auch stark dezimiert.
Nun ja- ein schwieriges Thema eben.
Grüße: Peter
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Komplett verbieten sollte man den Tourismus nicht, aber in vernünftige Bahnen lenken. Du hast das Great Barrier Reef angesprochen. Ich hatte das Glück, gleich bei 3 Schnorchelausflügen die faszinierende Unterwasserwelt dort kennenzulernen und war begeistert. Die größte Gefahr droht nicht von Touristen, sondern durch die globale Erwärmung. Es werden zwar viele Schnorcheltouren angeboten, aber einen gigantischen Massentourismus habe ich dort nicht erlebt. Wir konnten eine Insel (Lady Musgrave Island) besichtigen, natürlich mit Führung. Dort gab es keinerlei Zerstörung der Natur. Man darf dort campen, wenn man sich vorher eine Erlaubnis geholt hat. Infrastruktur gibt es keine, Camper müssen alles, was sie benötigen, mitbringen und auch ihren Abfall wieder mitnehmen. Ein anderes Beispiel, die Whitsundays: Es gibt auf einigen wenigen Inseln Resorts, es gibt Strände, die gar nicht betreten werden dürfen und der wunderschöne White Haven Beach ist auch nicht überlaufen, wenn gleich 2 Boote gleichzeitig dort anlegen. Auch dort gibt es nur Natur pur, keine Liegen, Sonnenschirme, Strandbuden und dergleichen. Legen die Schiffe wieder ab, bleibt nichts zurück, was an Menschen erinnert. So kann es also funktionieren.
Ich war noch nie in Ägypten, aber wenn man mal hier im Forum querbeet liest, hat man den Eindruck, dass dort die Riffe massiv zerstört wurden durch den Tourismus. Das ist schade, denn die Unterwasserwelt ist so schön, dass man sie den Menschen nahebringen sollte, allerdings ohne gravierende Folgen für Natur und Umwelt. -
Galappagos -Inseln :
Stehen nicht mehr auf der Roten Liste :
www.rp-online.de/reise/news/Galapagos-Inseln-von-Roter-Liste-genommen_aid_887486.html
LG
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@Garffield
Malle ist schon Tod
ich denke Änderungen gibt es erst wen wir alles kaputt bereist haben,wen die Regierungen nichts bewegen wird es auch uns in mittel Europa schlecht ergehen,den unsere beliebten Urlaubdestinationen werden nicht mehr nur von unseren Ostblock Freunden besetzt sein da kommen noch ein paar aus Indien und China dazu und wir werden erkennen wie schön es hätte sein können hätte man den Tourismus Anno Domini in bessere Bahnen geleitet.
Sorgen mache ich mir ,wenn ich meinem 18 Monate alter Junge in 15 Jahren von früher erzähle er wird mich gleich ungläubig anschauen wie ich damals meinen Grossvater der mir dann freimütig zugestand er müsse das alles ja nicht mehr so lange ertragen.
Dachte gar nicht das ich noch schneller bestätigt erhalte ,was mir Sorgen macht
Jetzt kommen die Massen
news -
Die Saudis sind gar nicht doof:
Haben einiges mehr als 1000 km weitestgehend unberührte Korallenriffküste am Roten Meer, aber investieren gegenüber in Ägypten in den Tourismus. Wenn dort der Massen-Billigtourismus das letzte Riff kaputtbekommen hat, machen sie auf ihrer Seite paar edle Resorts auf, die für den Billigtourismus zu teuer sind. -
Das haben die Saudis bei so vielen Kilometern nicht nötig!
Und auch andere Länder bzw. Regionen sind vernünftig und warten erstmal ab, welche Fehler sie lieber nicht von ihren Nachbarn abkupfern. Beispiele wären Lakkadiven und Kapverden.
So manches Drittweltland hat sich schon mächtig verhoben und verrechnet in der Hoffnung, dass Massentourismus auch Masseneinnahmen bringt. Beispiel Ägypten:
Es kommen Unmengen Touristen, aber die erwarten zum Billigpreis Luxus, Süßwasser und Lebensmittel in rauhen Mengen in einem Land, das sogar für Mehl Nettoimporteur ist. Die gesamte Infrastruktur bereitzustellen und ständig zu erweitern, mengenweise Lebensmittel zu importieren und Energieversorgung zu subventionieren frisst fast die Deviseneinnahme wieder auf. Ohne den Suezkanal wäre das Land längst pleite.

Sylt war für mich noch NIE "in"
