Also.. wie ist das nun mit dem Verkehr - als Fußgänger in Saigon??
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Hallo Ihr Weitgereisten,
unsere Reise nähert sich mit großen Schritten, und natürlich drehen sich tausend Gedanken um den bevorstehenden Urlaub - unsere erste Reise Richtung Asien, und dazu noch sowas exotisches - Vietnam a la Baukasten -Privatreise.In einer Fernsehsendung habe ich schon das Chaos in Hanoi sprachlos verfolgt, jetzt lese ich in einigen Hotelkritiken, insbesondere Ho Chi Min City, das man Mut zum Straße überqueren braucht. - auch genau bei unserem Hotel (Vien Dong)!
Wie hab ich mir das genau vorzustellen?, Gibt es gar keine Ampeln? also blind in den Verkehr reinlaufen, ist nicht so mein Ding..

Was habt Ihr so für Erfahrungen gemacht??
Würde mich über zusprechende Antworten freuen

P.S. Stop over Hong Kong ist auch noch geplant, also jagt ja eine Chaos-Stadt die andere??
Lg Sylke
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Also ich kann nur von meinen Erfahrungen in Bangkok oder Shanghai berichten. Und so anders kann das in den Metropolen Vietnams auch nicht sein.
Zu Beginn haben wir uns immer ein paar Einheimische gesucht, die offensichtlich auch die Straße überqueren wollten. Als die gegangen sind, sind wir einfach mit. Dabei ist mir aufgefallen, dass man am besten rüber kommt, wenn man in gleichbleibender Geschwindigkeit geht. Nicht schneller werden, nicht stehen bleiben. Die anderen Verkehrsteilnehmer sind sehr aufmerksam. Aber wenn auf einmal ein Fußgeher seine Geschwindigkeit ändert, dann kann das ins Chaos führen.
Mittlerweile trau ich mich allerdings schon alleine über die Straße zu gehen.

Wobei wir noch nicht oft in dieser Situation waren. Sind ja nicht alle Straßen gleich stark frequentiert. Und dann gibt's doch Ampeln oder Fußgeherbrücken. Zur Not kannst Du immer noch ein Taxi nehmen.

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Hallo,
also ich war mit meinem Freund im Mai 2006 in Südvietnam, u.a. auch in Saigon. Ich kann nur sagen, so etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Der Verkehr ist der Wahnsinn. Es gibt wohl Millionen von Moppeds in der Stadt. Jeder ist unterwegs. Ob Tag oder Nacht, es hört nie auf. An Kreuzungen fährt jeder an jedem vorbei. Und siehe da, es klappt wunderbar. Wir sind aus dem staunen nicht mehr rausgekommen. Bei uns wäre diese Fahrweise unvorstellbar. Dies ist auf jedem Fall ein Erlebnis was ewig in Erinnerung bleiben wird. Als Fußgänger mußt halt aufpassen, wenn Du die Straße überquerst. Wir hatten es auch gewagt, ich sage nur: Augen zu und durch. Da dort jeder auf jeden Rücksicht nimmt, gab es auch keine Probleme. Ihr werdet Euren Spaß haben

Also laßt Euch überraschen

LG Katimocca -
Wie Katrin schon sagte, der Verkehr ist Wahnsinn und es sind bestimmt Millionen Mofas. Es gibt zwar einige Ampeln in der Innenstadt, aber nicht immer wird sich strikt an Rot und Grün gehalten.
Das Beste ist beim Strasseüberqueren langsam und stetig gehen. Also weder stehenbleiben noch laufen. Dann fährt alles um einen rum. Ist am Anfang ein Schock, aber man gewöhnt sich dran.
Bangkok ist zwar genauso chaotisch. Aber es gibt mehr Autos und es wird im Allgemeinen disziplinierter gefahren.
Vergleichbar mit Saigon inzwischen fast Phnom Penh. Wenn die Anzahl der Mofas etc. zwar geringer ist (noch!), so wird dafür noch undisziplinierter gefahren und so 20% der Fahrer der Kleinfahrzeuge wissen nicht so recht, wozu eine rote Ampel gut ist.
Dazu steht der Fussgänger ganz unten in der Hierarchie und bremsen an Zebrastreifen z.B. ist in beiden Städten praktisch unbekannt.
Lasst Euch jedoch nicht verdriessen. Es haben schon Tausende Touristen vor Euch ohne Probleme überstanden. -
Aida3 wrote:
Wie hab ich mir das genau vorzustellen?, Gibt es gar keine Ampeln? also blind in den Verkehr reinlaufen, ist nicht so mein Ding..
Ganz genau,
Ampeln gibt es nur an großen Kreuzungen.
Willst du aber mal zwischendurch die Straße queren mußt du
einfach langsam los laufen, langsam weitergehen und bloß nicht stehen bleiben. Der Verkehr wird sich dann entsprechend um dich herum bewegen.
Erfordert am Anfang viel Mut, aber nach ein paar mal hat man das im Griff
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Hallo,
kenne Bangkok und Saigon. Bangkok ist Linksverkehr und in Saigon Rechtsverkehr. Ich fande es in Saigon diesesmal nicht so schlimm über die Straße zu kommen als in Bangkok, obwohl in Saigon die vielen, vielen Mopeds schon der Wahnsinn sind.
Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, einfach langsam losgehen und nicht stehen bleiben.
Wünsche Dir viel Spaß.lg Hannelore
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Hi
Wenn du dich auf den Hauptachsen von Saigon befindest, wird dich dieser Verkehr frequentieren.
Schau einfach auf die andere Strassen Seite die du erreichen willst, versuch keinen Blickkontakt auf zu nehmen.
Solltest du dennoch Blickkontakt mit den ankommenden Massen aufnehmen zu wollen, aus der Gewohnheit heraus, um besser rüber zu kommen wird es dich nur zusätzlich belasten.
Oder du meidest die Hauptachsen und versuchst über die weniger frequentierten zum Ziel zu kommen, dauert allerdings etwas länger.
Wobei die Hauptachsen sich nicht völlig vermeiden lassen.Hast du denn kein Hotel mit inkludierten Hotelschuttel was dich Gefahrlos verbringt.
Ein Tipp noch, bring dir den besten Kaffee der Welt mit, von dort, falls du Kaffee trinkst. Oder als Geschenk für die Lieben.
Das Land des besten Kaffees der Welt, (Meine Meinung). -
vielen lieben Dank an alle für eure Tipps!
Das hilft doch schon etwas weiter, und ich hoffe, das mir das dann dort vor Schreck alles einfällt!
Aber das mit dem einfach langsam und stetig rüberlaufen ist doch schon etwas komisch.
Muß man da eigentlich Augenkontakt suchen mit den Mopedfahrern oder wohl eher nicht und nur stur gerade aus sehen?
Na, wenigstens noch Rechtsverkehr

Auf alle Fälle werden wir mal die Einheimischen oder anderen Passanten eine Weile beobachten und uns dranhängen, der Tipp ist wirklich gut..

Hab jetzt gerade irgendwo gelesen, Saigon hat 8 Millionen Einwohner, das ist schon recht ordentlich
!! Wir hier in Leipzig haben gerade mal 500.000 ...und jede Menge Ampeln... 
Wünsche allen noch einen schönen Abend!
Gruß Sylke -
Hallo Frankund bianka,
unsere Beiträge haben sich gerade überschnitten,
das mit den Blickkontakt vermeiden, wollt ich noch bestätigt wissen. Danke.
Ja, wir haben diverse Transfers in der Reise mit drin, aber abends wollen wir ja auch was Essen gehen und nicht im Hotel bleiben, sonst ist der tag ja eigentlich vollgepackt, aber eben zum Essen gehen werden wir wohl alleine losziehen....
Lg Sylke -
Hallo,
der Verkehr in Saigon ist wirklich chaotisch durch die vielen Mopeds. An den ganz schlimmen Stellen stehen Einheimische die dich für wenig Geld über die Straße geleiten.Einfach den Einheimischen zuschauen und an weniger befahrenen Straßen "üben", für die großen Straße gehört schon etwas Mut dazu, wenn dann auch noch LKWs an einem vorbei rauschen.
Viel Spaß in Vietnam - es ist wunderschön
LG Ingrid -
Wir haben es in Vietnam auch immer so gemacht, dass wir einfach langsam und in gleichmäßigem Tempo die Straßen überquert haben.
Die Mopedfahrer (solche sind hauptsächlich auf den Straßen unterwegs) weichen deinem Tempo entsprechend entweder hinter oder vor dir vorbei aus. Wir hatten oft das Gefühl, dass man sogar blind über die Straße gehen könnte und es würde funktionieren... probiert haben wir es aber nie
Lediglich bei den Bussen oder LKWs musst ein bisschen aufpassen...die haben es nicht so mit Bremsen oder Ausweichen. Aber keine Angst - so übermäßig vielen begegnet man davon nicht.
Übrigens...Vietnam hat angeblich ca. 14 Mio. Mopeds...
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Die Zahl von 14 Millionen Mopeds ist viel zu niedrig. Es sind mindestens doppelt so viele. Ansonsten ist zum Thema alles gesagt. Der Verkehr in Vietnam sieht nur chaotisch aus, aber ein System steckt da schon dahinter. Bei einem Unfall zwischen einem Moped und einem Fussgaenger bekommt uebrigens immer der Mopedfahrer die Schuld.
Viele Gruesse
Cathrin -
chriwi wrote:
Zu Beginn haben wir uns immer ein paar Einheimische gesucht, die offensichtlich auch die Straße überqueren wollten.
...und haben dabei einmal irrtümlich eine Gruppe japanischer Touristen erwischt. Sind aber trotzdem sicher auf der anderen Straßenseite angekommen.
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Hatten die etwa keine Fotoapparate umhängen? :?
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Cathrinka wrote:
Die Zahl von 14 Millionen Mopeds ist viel zu niedrig. Es sind mindestens doppelt so viele.Quelle: Lonely Planet

