• Edda1234
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    geschrieben 1463566315000

    Hallo zusammen!

    Ich befinde mich am Anfang meiner Reiseplanung für eine USA-Tour in 2017. Die Flüge sind noch nicht gebucht, so dass ich mir an dieser Stelle hilfreiche Tipps für die Route erhoffe. Auch wenn es hier schon 100tausend Beiträge dazu gibt, jeder hat ja unterschiedliche Vorlieben, so dass auch ich mich dazu entschieden habe, ein Thema einzustellen. 

    Die erste Frage vorweg: Juni oder September? Ich tendiere eher zu Juni. Stelle mir vor, dass bestimmte Ziele noch nicht sooo heiß sind und die Parks evtl. noch vor der Hauptsaison schöner sind. Lasse mich aber sehr gerne belehren. 

    Die zweite Frage: Ist der Aufpreis bei Flügen und Mietwagen bei Gabelflügen verhältnismäßig hoch oder hält sich das in Grenzen? Ich denke über einen Gabelflug nach um etwas Fahrzeit vor Ort zu sparen. 

    Das ist der erste USA-Urlaub. Ich möchte natürlich nicht, dass alles in Stress ausartet und wir uns zu viele Ziele vornehmen. Andererseits soll die Zeit auch gut investiert sein. Daher hoffe ich auf nützliche Tipps von erfahrenen USA-Hasen, was so machbar ist.

    Ich stelle mir einen gesunden Mix aus Städten und Nationalparks vor. Unbedingt sehen möchte ich SF, LA, San Diego, Las Vegas, Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion. Yosemite würde ich wegen den Wasserfällen zumindest mal gesehen haben (hier muss aber kein langer Aufenthalt eingeplant werden). Wir sind keine großen Wanderer oder Kletterer, so dass ich der Aufenthalt in den NP nicht zu lange sein muss, da wo es aber Sinn macht zB Byce Canyon würden wir schon gerne übernachten. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir in Vegas heiraten wollen. Das aber mehr oder weniger by the way (ist nicht unsere erste Hochzeit ;-). Es liegt also nicht das Hauptaugenmerk darauf, aber dennoch sollten es schon 2 besser 3 Übernachtungen in Vegas sein. 

    Wichtig wäre für mich auch, den Schluss der Reise an der Küste zu verbringen um hier noch etwas Strand zu genießen und die Eindrücke zu verarbeiten, z.B. auf der Rückfahrt von SF nach LA oder um LA rum. Ich hoffe die Reise lässt sich so realisieren, notfalls mit Gabelflügen. Aber San Diego würde ich schon sehr gerne unterbringen. Direktflüge nach San Diego gibt es nicht, oder?

    Welches Outlet bietet sich auf unserer Route an?

    Fragen über Fragen!! :frowning: Ich freue mich wirklich sehr auf eure Routentipps und Hinweise! Auch Motel und Hotelempfehlungen nehme ich sehr gern entgegen!

  • HC-Mitglied1962447
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    Verwarnt
    geschrieben 1463571802000

    Moin! Für Fragen über Fragen bietet dieses Forum Antworten über Antworten. Eigentlich ist im Forum wirklich schon alles beantwortet und Eure Fragen wurden so oder ähnlich schon unzählige Male gestellt.

    Auch wurde schon häufig darauf hingewiesen, das man möglichst den schlimmen Anfängerfehler, zu viel in zu wenig Zeit zu packen, vermeiden sollte, und wenn ich Eure Reiseroute so sehe, dann erkenne ich da genau diese Gefahr. Wie viele Tage wird man benötigen, um San Francisco und gar "Los Angeles" (was eigentlich eher mit einem County oder kleinen Bundesland vergleichbar wäre) zu sehen und San Diego, UND noch die Nationalparks, und nebenbei noch heiraten.

    Mein Rat: eindampfen. Man muss übrigens kein "Wanderer" und auch kein "Kletterer" sein, um einen Nationalpark zu erkunden. Fährt man jedoch am Grand Canyon an den South Rim, guckt einmal in den Abgrund, läuft einen Kilometer nach links und nach rechts und noch durch das Glas des Bodens auf der Plattform, hat man - leider - vom Grand Canyon NICHTS gesehen. Das wäre ungefähr so wie auf den Fernsehturm am Alexanderplatz zu fahren und zu glauben, man hätte Berlin besichtigt.

    Unter drei bis vier Tagen hat man von San Francisco und Umgebung (Alcatraz, Muir Woods, Napa & Sonoma, Robbenfelsen, Cable Car Ride) nichts, Los Angeles ist riesig und man wird auch gewisse Zeiten in unvermeidlichen Verkehrsstaus verbringen, das lässt sich gar nicht umgehen.

    Wenn noch so viel Zeit bis zum Urlaub ist, dann überlegt Euch einmal, ob Ihr nicht einmal das unvergleichliche Erlebnis eines Abstiegs in den Grand Canyon zum Colorado River mit Übernachtung in der Phantom Ranch machen wollt. Das ist auch für Untrainierte locker zu schaffen und z.B. im Juni noch nicht so heiß. Trocken ist die Wärme sowieso und man geht lange Zeit an einem Bächlein entlang, das immer wieder Erfrischung spendet. Zumindest bis Indian Gardens sollte man hinab- und wieder hinaufgehen, wenn man nicht viel Zeit investieren will, aber richtig interessant würde es erst viel weiter unten werden, wenn man die Menschenmassen hinter sich gelassen hatte. Vernünftiges Schuhwerk, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser müssen sein.

    Der Westen der USA ist auch im jahr 2018 und 2022 und auch 2030 noch da, ich kann das versprechen. 1982 hatte ich eine ähnliche Tour gemacht, zum ersten Mal, und das in FÜNF Wochen. Auch heute entdecke ich im Westen der USA und Kanadas immer noch neue interessante Orte, die ich noch nicht kenne.

    Anmerkung: man liest trotz guter und brauchbarer Ratschläge immer wieder ähnliche Beiträge im Forum, offenbar liest niemand die Hinweise und wenige scheinen zum Beispiel den Rat zu beherzigen, gerade in Amerika die Entfernungen und die größe des Landes nicht zu unterschätzen. Selten schreibt dann mal jemand, wie denn der Urlaub tatsächlich gewesen ist. Wer Verbrauchersendungen schaut, der weiß: nicht wenige Urlaube und Reisen werden zu wahren Horrortrips, bei Pauschalreisen - aber auch bei selbst organisierten Reisen, weil gewisse Grundregeln nicht beachtet werden und hilfreiche Tipps unbeherzigt bleiben. Wäre es anders, müsste man nicht in jedem Winter tausende Patienten mit Beinbrüchen aus den Skigebieten heimfliegen.

    Von den misslungenen Urlauben liest man nie etwas oder höchst selten. Offenbar möchte sich niemand die Blöße geben, dass man es vermasselt hat. Man darf aber davon ausgehen, dass genügend Kandidaten sich ihren Urlaub selbst ruinieren aus den oben genannten Gründen. Selbstverständlich ist es immer sinnvoll, "positiv" zu denken und das beste zu hoffen, doch alle Hoffnung nützt nichts, wenn man die Reiseplanung von vorn herein so anlegt, dass es stressig statt erholsam wird. Es liegt an jedem selbst, die Vernunft an die erste Stelle zu setzen und nicht die Vorstellung (aus dem Bauch heraus), dass schon alles "gut gehen" werde und man in kurzer Zeit "alles" mitnehmen könne.

    In diesem Sinne: macht was daraus.... Übrigens: trotz aller Online-Möglichkeiten.... in der Wüste Nevadas gibt's kein Internet und ein guter Reiseführer ist immer von renommierten Experten geschrieben und damit einem Online-Forum überlegen. Lonely Planet wäre meine Wahl...

    PS: zum Thema Gabelflug. Nach SFO und von LAX zu fliegen, das wäre immer praktikabel, oder umgekehrt. Preislich sollte das kaum einen Unterschied ausmachen. Gebt Ihr den Mietwagen im selben Bundesstaat (Kalifornien zum Beispiel) ab, gibt es keinen Einwegaufschlag, anders wäre das, wenn es z. B. in Nevada zur Abgabe kommt, wenn man ihn in Kalifornien anmietete.

  • Gila
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    geschrieben 1463576933000

    Hallo Tancarino,

    wie recht du hast!!! So ca. 1992 haben wir eine Rundreise im Westen gemacht und genau die beschriebenen Fehler gegangen. Wir sind in LA gestartet mit ca 2-3 Vorübernachtungen. Dann hatten wir eine Paket Rundreise mit den entsprechenden Hotels gebucht, dass heist wir mussten am nächsten Tag weiterfahren zu den vermeintlichen Highlights. Jeden Tag hunderte von Kilometern fahren, bis wir keine roten Steine mehr sehen konnten. Von geniessen keine Spur. Die fest gebuchten Hotels endeten in San Francisco. Von dort hatten wir noch eine Woche Zeit um wieder von LA zurück zu fliegen. Diese Woche war richtiger Urlaub, wir hatten Zeit in St. Barbara uns vieles anzuschauen, in diversen verschiedenen netten Orten und haben am Ende noch 2 Tage südlich von LA am Strand gelegen.

    @Edda1234 Packt nicht zuviel in eure Route, wenn es euch gefällt, dann kommt ihr ohnehin wieder. Wir sind ein paar Jahre später auch mal wieder da gewesen und haben es genossen.

    gila

  • MsCrumplebuttom
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    geschrieben 1463579474000

    Hallo Edda,

    sowohl Juni als auch September sind in Südwesten Hochsaison - vom Wetter her gibt's keinen nennenswerten Unterschied. Der Juni hat noch den Vorteil, dass im Yosemite die Wasserfälle noch nicht so trocken sind. Die Hochsaison geht im Südwesten von Memorial Day (Ende Mai) bis Labor Day (Ende September).

    Für die typische Ersttätertour mit San Francisco, Highway 1, LA, Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Las Vegas, Death Valley, Yosemite, San Francisco brauchst du gute 3 Wochen. Wenn du die Nationalparks um Moab und/oder San Diego noch mit hinzunehmen möchstest, brauchst du 4 Wochen. San Diego passt in die erste Route über 3 Wochen nicht rein. Pauschal empfehle ich: je mindestens 3 Nächte für jede Stadt, besser sind 4. Für jeden Nationalpark vor Ort je 2 Nächte, damit man mindestens 1 vollen Tag pro Park hat.

    Die Frage nach den Gabelflügen kann man pauschal nicht beantworten. Manchmal sind sie günstiger, manchmal sind sie teurer, als normale Flüge. Da ihr in der Hauptsaison reisen wollt, würde ich nicht so lange mit dem Buchen der Flüge warten. Wenn ihr im Juni 2017 fahren wollt, würde ich schon im September / Oktober in diesem Jahr schauen.

    Der Strand in Kalifornien wird von Erstbesuchern in der Regel komplett überschätzt. Wenn ihr am Strand liegen wollt und ins Wasser gehen wollt, solltet ihr nach Florida oder ans Mittelmeer fahren. Wenn ihr surfen wollt, seid ihr Kalifornien richtig. Das sind keine typischen Badestrände dort - und ganz ehrlich: dafür ist die Zeit auch viel zu schade, es gibt so viel zu sehen dort.

    Outlets gibt's viele ... in LA, in Gilroy (südlich von San Francisco), in Las Vegas, Primm...

    Ich hoffe, das hilft schon mal etwas.

  • Lind-24
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1463678700000

    Hallo Edda, willkommen im Forum und danke für die PN ich habe dir unsere Tipps geschickt.

    Als Faustformel für die Städte wie S.F. mind. 3 Ü, und für die N.P. 2 Ü damit du einen vollen Tag vor Ort hast. 

    Ich kann mich nur anschließen, packt nicht zu viel in den 1. Urlaub sein. Wir hatten bisher nie Gabelflüge sondern sind immer entwedeer in S.F. oder auch L.A. gelandet und auch abgeflogen. Man kann die Route ein wenig drum herum stricken. 

    Ich habe eigentlich immer erst nach vernüftigen, für uns akzeptabeln Flügen geschaut, danach angefangen zu planen. 

    Jahreszeiten kenne ich dort bisher nur im März/APril, noch ziemlich kalt und im Juli, ziemlich heiß. Für weitere Planungen würde ich wohl den Sept. vorziehen, aber auch das ist preisabhängig. 

    Ich finde den Geo Spezial (noch im Internet zu haben) N.P. im Westen der USA sehr gut. Da bekommt man einen Überblick. 

    ich würde erstmal noch mehr überlegen was dich interessiert und was ihr genau sehen wollt. Als Badeurlaub eignet sich Kalifornien nicht wirklich, der Atlantik ist einfach zu kühl Wir waren im Juli in Scottsdale, im Marriott ein toles Hotel mit klasse Pool. Das hat uns zu Ausspannen gefallen, ansonsten möchte ich im Westen immer so viiiiel wie möglich sehen. 

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • haidafare
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    Beiträge: 339
    geschrieben 1463729678000

    Hallo Edda,

    unsere erste Westcoast-Tour ging auch über 3 Wochen. Wir machten die oft gewählte Route mit Start in SF über den Yosemite, durchs Death Valley nach Vegas, hatten den Zion, den Bryce und den Grand Canyon dabei, besuchten Page mit dem Antelope-Canyon, den Joshua Tree NP und fuhren über LA und den Highway Nr. 1 zurück nach SF. Das ging prima und ohne Stress. San Diego hatten wir erst beim 2. Mal im Programm. In LA und San Diego waren wir auch am Strand und in San Diego sogar im Pazifik. Das ging schon, aber das war nicht unser Hauptaugenmerk.

    Du kannst hier im Forum ja schon einige Touren-Vorschläge finden. Da ist sicher was dabei für Euch. Ansonsten kann ich mir nur anschließen: lieber weniger, aber das dann genießen!

    Viel Spaße beim Planen

  • natascha1990
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    Beiträge: 3
    geschrieben 1643283453674

    Hallo ihr lieben, 

    ich weiß die gleiche Frage wurde schon sehr oft gestellt aber genau dass ist das Problem. Ich hab inzwischen so viel gelesen dass mich die ganzen verschiedenen Reiseberichte total verunsichert haben. Aber nun erstmal von vorne. Mein Freund und ich wollen uns dieses Jahr nun endlich den Traum erfüllen und einen roudtrip durch den Westen der USA starten. Nun haben wir wirklich schon einige Zeit mit der Erstellung unsrer Route verbracht und sind inzwischen total verunsichert ob wir uns da zu viel vorgenommen haben. Wir haben wie wahrscheinlich jeder der das erste mal in die USA reist Angst irgendwas zu verpassen. Möchten allerdings auch nicht nur mal einen Kurzen Blick auf alles werfen und dann gleich weiter zum nächsten Highlight rasen. Hier mal unsere Route die wir bisher geplant haben.

    20.5 Ankunft Las Vegas und Weiterfahrt nach Death Valley 

    21.5 Death Valley - Mammoth Lake 

    22.5 Mammoth Lake - Yosemite NP

    23.5 Yosemite NP - San Francisco 

    24.5 San Francisco (Baseball)

    25.5 Sam Francisco (Alcatraz) 

    26.5 San Francisco- Monterey (Wale watching) - Morro Bay 

    27.5 Morro Bay - Los Angeles 

    28.5 Los Angeles (WB-Studio-Tour)

    29.5 Los Angeles (Universal Studios)

    30.5 Los Angeles - Joshua Tree 

    31.5 Joshua Tree - Route 66 - Grand Canyon 

    1.6 Grand Canyon - Page

    2.6 Page (Antelope,Lake Powell)

    3.6 Page (Horseshoe bend) - Monument Valley

    4.6 Monument Valley - Arches NP 

    5.6 Arches Np - Bryce Canyon 

    6.6 Bryce Canyon - Zion NP

    7.6 Zion - Valley of fire - Las Vegas

    8.6 Las Vegas 

    9.6 Las Vegas - Heimreise 

    Bisher haben wir nur den Flug und den Mietwagen gebucht. Was meint ihr zu der Route? Wir sind am überlegen vielleicht den Yosemite NP wegzulassen und dann gleich von Death Valley nach San Francisco zu fahren und die Tage dann noch in die anderen Nationalparks zu packen. Oder meint ihr das passt so? Vielleicht sollte ich noch dazusagen das wir keine großen Wanderer sind allerdings wollen wir natürlich trotzdem kleinere Wanderungen unternehmen. 

    Vielen lieben Dank schon mal für eure Hilfe!

    Liebe Grüße 

    Natascha

  • compurehm
    Dabei seit: 1140048000000
    Beiträge: 52
    geschrieben 1643356286110

    Hallo Natascha,

    erst mal Glückwunsch zu der USA Entscheidung, da seid ihr ja ein paar Tage vor mir in Vegas!:smile:

    Und wir sind am 02.06. auch in Page (weaweap Lodge)

    Ansonsten halte ich ein paar Stationen für sehr sportlich. Ich persönlich würde nach der Ankunft in Vegas nicht gleich nach Death Valley weiterfahren. Ich weiß nicht, wann ihr ankommt, aber Emmigration und Mietwagenübergabe dauert etwas. Ich würde in Vegas übernachten, zumal dies meist die günstigsten Hotels auf der Route sind.

    Den Yosemite finde ich persönlich als zu schönen NP, als dass man den weglassen sollte, zumal ihr von Mammoth Lake quasi fast schon da durch fahrt. Plant auf jeden Fall eine Ausweichroute ein, wir hatten das "Glück" , dass die Route am 20.06.2019 erst wieder eröffnet wurde. Es kann also sein, dass der Tioga Pass noch zu ist, wenn ihr fahrt.

    Alles andere ist schon machbar, aber der Tag ist dann mit viel Autofahrt voll

    So wie ich es lese , seid ihr zu zweit? wir sind meist eine größere Gruppe, deshalb buche ich die Hotels alle vorher von Deutschland aus.

    In diesem Jahr musste ich im November feststellen, dass viele Hotels schon ausgebucht und sehr sehr teuer geworden sind. Es lohnt sich zumindest mal ein Blick darauf, bevor ihr dann da steht und entweder horrende Summen zahlen müsst oder kein Bett habt.

    Dann viel Spaß noch mit der Planung und der Reise!

    LG Thomas

    einmal USA - immer USA !! nächste Harleytour 29.05. - 13.06.2022
  • Kastenwagen
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    geschrieben 1643393985473

    ch schliesse mich meinem Vorschreiber an was die Sportlichkeit und das viele Fahren betrifft. Kann man alles machen , aber ob noch Zeit für Pausen zum Geniessen, Schauen, Shoppen bleibt und man abends nicht völlig erschlagen ins Bett fällt.

    Wir hatten für eine annähernd ähnliche Tour mit dem RV 5 Wochen und haben zwischendurch schon zu viel bekommen ! Allein der Gedanke sich nach einem Transatlantikflug noch ins Auto zu setzen und weiter zu fahren halte ich persönlich für fahrlässig.

    Die meisten Erst-Urlauber machen den Fehler ( ja, ich auch ) und packen viel zu viel in wenige Wochen. Lieber weniger Kilometer, weniger Action aber dafür mehr Genuss. Sonst könnt ihr wieder zu Hause noch 1 Woche zur Erholung an den Urlaub hängen.

    Ich will niemanden etwas madig machen, aber man sollte die Entfernungen nicht unterschätzen und die Geschwindigkeit nicht überschätzen.

    Nichts desto trotz viel Spaß bei der Planung

  • kittytravels
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    geschrieben 1643457622674

    Hallo,

    das ist eine seehr sportliche Strecke und geht sich so meines Erachtens nicht aus, auch wenn ihr gern und viel fahrt.

    Am ersten Tag direkt von Las Vegas bis Death Valley fahren? Das geht sich auch mit einem frühen Flug nicht aus. Gerade zu Coronazeiten dürft ihr für die Immigration mindestens (!) 1,5 Stunden veranschlagen, dann noch den Mietwagen abholen, was einkaufen (Getränke und so), essen gehen und ihr werdet absolut müde ins Bett fallen. Dann noch die ca. 4 Stunden ins Death Valley zu fahren halte ich mindestens für grob fahrlässig!

    Da könnt ihr euch lieber den Jetlag zunutze machen und 1 Nacht günstig in LV übernachten (zB im Stratosphere) und da ihr dann eh am Tag 2 früh wach sein werdet (ich tippe auf zwischen 2 und 5 Uhr morgens :wink: ) könnt ihr dann schön früh los und bei noch leeren Straßen eure Fahrt ins Death Valley antreten. Dort würde ich euch empfehlen, in der Furnace Creek Ranch/Inn direkt im Valley zu übernachten für einen schönen Sonnenuntergang und entspannte Zeit am Pool. Im Death Valley gibt es auch mehr zu sehen, als man denkt - zB Zabriskie Point, Artist's Drive, Dante's View etc. Macht euch natürlich nur auf heftige Temperaturen gefasst und habt mehr als genug Wasser dabei.

    Am nächsten Tag nach Mammoth Lakes passt so, ihr könnt alternativ natürlich auch in Lone Pine oder in Bishop übernachten, aber das Hotelangebot in Mammoth Lakes ist oft größer.

    Dann wieder etwas, was sich nicht ausgeht - nur 1 Nacht im Yosemite NP ist zu kurz, auch wenn man nicht gern wandert. Ich würde euch empfehlen, da irgendwie 2 ÜN einzubauen - und die am besten direkt im Yosemite Valley, da dürftet ihr jetzt aber schon zu spät dran sein, daher würde ich da 2 ÜN in El Portal einplanen (ist westlich am Parkeingang, noch ca. 30 Min Fahrt). Da gibt es zB die Cedar Lodge oder die etwas schönere Yosemite View Lodge. Habt aber auf jeden Fall im Hinterkopf, dass der Tioga Pass, den ihr bei der Fahrt von Mammoth Lakes zum Yosemite überqueren würdet, mit recht hoher Wahrscheinlichkeit noch geschlossen sein wird - dann braucht ihr eine Ausweichroute über Bakersfield statt Mammoth Lakes, die Strecke ist langweilig und länger...

    3 Nächte in San Francisco ist für einen ersten Eindruck so in Ordnung. Hotelempfehlung die Viertel North Beach und Fisherman's Wharf, da gibt es viele schöne Hotels - die Region Tenderloin und um Union Sq herum eher meiden, viel Verkehr, Dreck und viele Obdachlose.

    In einem Rutsch durch nach Morro Bay ist sportlich - ob da Whale Watching in Monterey geschafft werden kann, ist fraglich. Schließlich liegen auf der Strecke noch viele weitere wunderschöne Punkte, zB Bixby Creek Bridge, McWay Falls, Pfeiffer Big Sur State Park und der Sea Lion Beach in San Simeon. Da würde ich mir lieber den kleinen Ort Carmel und die Cannery Row in Monterey ansehen.

    Bei der Fahrt von Morro Bay nach LA würde ich einen kurzen Zwischenstopp im dänischen Städtchen Solvang und in Santa Barbara einlegen.

    3 Nächte LA ist absolut ausreichend und ok, absolute Empfehlung: abends das Griffith Observatory besuchen und den Mulholland Drive fahren. Wandern kann man tagsüber sehr schön im Runyon Canyon Park. Venice Beach ist abends ein bisschen Sketchy, da würde ich eher tagsüber hin.

    Statt am Joshua Tree NP (also zB in Twentynine Palms) würde ich euch angesichts der langen Strecke zum Grand Canyon empfehlen, in Lake Havasu City oder in Needles zu übernachten, ihr könnt auch einen Fahrtag draus machen und bis Kingman fahren, das ist dann natürlich eine ganz schöne Gewaltstrecke, aber dann ist es bis zum Grand Canyon nicht mehr weit und ihr könnt auch die klassischen Route 66 Fotos machen :wink: Da ihr nur eine Nacht am Grand Canyon seid, würde ich euch empfehlen, entweder direkt im National Park (Grand Canyon Village) oder in Tusayan am Parkeingang zu übernachten, ansonsten könnt ihr den schönen Sonnenaufgang leider nicht erleben (wenn ihr so früh los fahrt zu viele Wildtiere auf der Strecke etc.) und die Strecke von Williams oder gar Flagstaff zieht sich.

    Schön, dass ihr 2 Nächte in Page eingeplant habt, so habt ihr Zeit für die spektakulären Sehenswürdigkeiten vor Ort wie Horseshoe Bend, Lake Powell und Antelope Canyon. Ich würde euch nun dazu raten, die komplette Schleife mit Monument Valley und Arches NP weg zu lassen - bis Moab hochzufahren lohnt sich einfach nicht wenn ihr nur 1 Nacht Zeit dafür habt - allein in Moab braucht es allermindestens 2-3 Nächte (Arches, Dead Horse Point, Canyonlands) und dann sollte man sich auch Torrey mit dem Schönen Capitol Reef NP nicht entgehen lassen. Das würde ich also eher in einer späteren Reise erkunden. So habt ihr dann auch die Zeit für die 2. ÜN am Yosemite NP und die 1. ÜN in Las Vegas nach Ankunft.

    Ansonsten passt das alles schon. Nur eine Nacht am Zion ist zwar sportlich, aber machbar. Macht euch wie gesagt Gedanken, wie ihr den Yosemite NP erreicht, sollte der Tioga Pass noch geschlossen sein!

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