Wer hat Erfahrung mit individuellen Selbstfahreranbietern in Südafrika?

  • diefeuchtenvier
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    geschrieben 1258368642000

    Hallo alle zusammen,

    wir (mein Mann und ich) planen für den nächsten Urlaub eine Reise nach Südafrika. Nachdem wir uns in den letzten Monaten durch diverse Reisekataloge gearbeitet haben, mussten wir feststellen, dass es kein Angebot gab, das uns hundertprozentig zusagte. Pauschalreisen waren in der Regel so geplant, dass wir uns durch das Land gehetzt fühlen würden. Also haben wir uns entschieden eine Selbstfahrertour zu buchen, die uns ein wenig Zeit lässt. In den Reisekatalogen wurden wir auch dazu nicht fündig, die Selbstfahrerreisen dort waren immer sehr straff geplant.

    Im Internet gibt es aber diverse Anbieter, die solche Touren individuell planen. Hat jemand damit bereits Erfahrungen? Wir wollen uns auf den Norden beschränken und eine Rundfahrt über Johannesburg-Krüger Nationalpark-Swaziland-Hluhluwe-St.Lucia Wetlands-Dolphin Coast und zurück unternehmen. Insgesamt mindestens 21-24 Tage, so dass an den einzelnen Orten auch Zeit bleibt. Die Route ist nicht ungewöhnlich, wird aber meist in 14 Tagen abgehandelt, was uns viel zu kurz ist. Kennt jemand gute Anbieter solcher Touren und kann vielleicht von eigenen Erfahrungen berichten?

    Weiterhin möchte evtl. unser 16jähriger Sohn uns begleiten. Macht es hier vielleicht mehr Sinn eine Campingreise zu buchen?

    Wir freuen uns über eure Antworten auf die vielen Fragen.

    Danke schon mal

    Michaela und Familie

  • karlkraus
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    geschrieben 1258380107000

    Hallo Michaela und Anhang und Willkommen im Forum!

    Leider kenne ich keinen Anbieter der Euch eine individuelle Tour plant, bin aber gerne bereit eine Tour mit Euch auszuarbeiten. Die 21-24 Tage sind ein guter Zeitraum für diese Tour. Dieses Jahr habe ich mit Einbindung der Drakensberge eine fast gleiche Rundfahrt in 26 Tagen gemacht. Vorgebucht haben wir dabei nur den KNP am Beginn der Tour.

    Wichtig wären für die Planung

    1. der geplante Reisezeitraum und

    2. Eure Interessen (ist Dein Sohn bereit, im KNP drei/vier Stunden auf der Suche nach Tieren im Auto zu sitzen?).

    Generell ist es problemlos möglich, Flug und Mietwagen von zu Hause aus zu buchen und dann in Südafrika eine Tour spontan zu gestalten.

    Folgende Einschränkungen sollte man dabei bedenken: Unterkünfte im KNP müssen vorgebucht werden (problemlos möglich über www.sanparks.org aber auch über z.B. dertour), die südafrikanischen Schulferien sollten gemieden werden und nächste Jahr ist WM, d.h. (Mai), Juni, Juli, (August) sind eigentlich tabu (hohe Preise, keine Unterkünfte etc.)

    Grundsätzlich ist auch ein Urlaub im Zelt möglich, allerdings sind Unterkünfte in SA gut und günstig, so dass man auf ein Dach über dem Kopf nicht verzichten sollte (es sei den man ist enthusiastischer Camper).

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • diefeuchtenvier
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    geschrieben 1258392886000

    Hallo Karlkraus und als erstes Danke für die schnelle Antwort,

    tja, also geplant ist die Reise für nächstes Jahr in der Zeit vom 24.7 bis 22.8. Wir hatten die vage Hoffnung, der WM-Trubel wäre dann durch. Leider bin ich zeitlich an die Ferien gebunden (mein Sohn auch..) und kann so einen langen Zeitraum nur in die Sommerferien legen. Deshalb wollten wir die Unterkünfte auch vorbuchen, was zwar die Spontanietät einschränkt, aber anders wirds woll nicht laufen...

    Zu unseren Interessen: Uns ist es wichtig möglichst viele Aspekte eines Landes kennenzulernen. Natürlich wollen wir die Nationalparks sehen, aber auch Zeit für "Bade-oder Erholungstage" einplanen, gerade wenn sich unser Sohn entschließt mitzukommen. Der kann durchaus längere Zeit im Auto sitzen, wenn es nicht jeden Tag ist. Mein Mann ist Taucher, so dass eine Möglichkeit im indischen Ozean zu tauchen für ihn natürlich der Hit wäre. Von einigen Veranstaltern wird auch der Besuch von sozialen Projekten angeboten, vielleicht ist so etwas auch individuell möglich? Unsere Tochter war vor drei Jahren zu einem dreiwöchigen Schüleraustausch in Südafrika und hat uns mit ihren Schilderungen (und ihren 900 Fotos) wirklich neugierig gemacht.

    Über deine Hilfe bei der Routenausarbeitung und Tips für Unterkünfte wären wir echt sehr dankbar.

    Lieben Gruß

    Michaela und Familie 

  • karlkraus
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    geschrieben 1258401438000

    Hallo Michaela,

    24.7. - 22.8. müsste klappen. Die Schulferien enden in SA 2010 am 12.7., die WM ist am 11.7. zu Ende. Wenn man dann noch 2-3 Wochen für spät Abreisende aufschlägt, ist man an Eurem Termin.

    Ungünstig ist Juli/August allerdings zum Baden. Diese Monate sind Winter in Südafrika, d.h. für Eure Reiseregion in etwa trocken, tagsüber zwischen 20 und 25 ° C, nachts deutlich kühler, evtl. bis auf 0° C wird das Thermometer fallen. Draußen sitzen dürfte da recht unangenehm sein. Auch das Wasser des ind. Ozean dürfte keine Badetemperaturen haben. Im Taucheranzug könnte es natürlich gehen.

    Euren Flug solltet Ihr versuchen so zu legen, dass Ihr morgens in JNB ankommt. Dann könnt Ihr JNB direkt verlassen. Als Einstieg wäre dann vielleicht der Pilanesberg und für Euren Sohn evtl. Sun City interessant.

    Oder Ihr fahrt von JNB direkt zur Panoramaroute. Übernachtung dort evtl. im Blydepoort Aventura Resort. www.foreverblydecanyon.co.za

    Dann bietet sich der Einstieg in den KNP an. (Lies dazu vielleicht 'mal meinen allg. Reisetipp) Der KNP bietet allerdings keine andere Unterhaltung als Tiere und Landschaft.

    Sinnvoll wären mindestens 4, besser 6 Nächte in 2 bzw. 3 Camps. (Z.B. Letaba, Lower Sabie, Berg en Dal).

    Weiter mit Swasiland, St. Lucia, Hluhluwe, Durban?, Ithala GR und dann zurüch nach JNB.

    Zum Besuch von sozialen Projekten kann ich leider nichts sagen, in KZN wird allerdings die Zulukultur in diversen Dörfern den Touristen näher gebracht.

    Weitere Unterkunftstipps und genauere Erläuterungen zu den Camps können gerne folgen. Die Entfernungen Deiner Route kannst Du übrigens bei www.za.map24.com   erkennen.

    Soviel als erste Anregungen.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • diefeuchtenvier
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    geschrieben 1258460582000

    Und schon wieder danke fürs antworten,

    das mit den Badetemperaturen war ein guter Tip. Uns war zwar klar, dass zu der Zeit afrikanischer Winter ist, aber irgendwie sind wir davon ausgegangen, dass das nicht für den indischen Ozean gilt. Hab noch mal in meinem schlauen Reiseführer nachgelesen: Durban im Juli Durchschnittstemperatur 17 Grad. Ist fast wie im norddeutschen Sommer, vielleicht könnte man mit Gänsehautfaktor doch kurz ins Wasser ( die Nordsee erreicht diese Temperatur oft gar nicht).

    Eine grobe Reiseroute hatten wir uns schon ausgeguckt, allerdings ändert die sich mit jeder neuen Information. Also, wir dachten:

    - Flug von Hamburg-Johannesburg (am liebsten mit Emirates)

    - eine Übernachtung in Johannesburg oder Pretoria (zum ankommen)

    - 2 Übernachtungen im Bereich Panoramaroute (danke für den Hoteltip)

    - KNP zirka 5 Übernachtungen

    Und hier sind jetzt die nächsten Fragen. Welche Strecke macht Sinn? Welches Gate? Welche Restcamps?

    Erst wollten wir wie alle nur in den südlichen Teil. Nach einiger Lektüre wollten wir dann im Norden beginnen und durch den Park in den Süden fahren. Dafür müssten wir aber erst mal von der Panoramaroute zu einem nördlichen Gate, was keine kurze Strecke ist (wahrscheinlich wäre man erst spät am Nachmittag da?) Also vielleicht im Zentralbereich beginnen (Phalaborwa Gate oder Orpen Gate) und dann in den Süden? Fragen über Fragen. Anfänglich hatten wir auch das Olifant camp favorisiert, sind aber inzwischen nicht mehr so sicher, nachdem wir einige Bewertungen gelesen haben. Tja, hier würden wir uns wieder über Unterstützung freuen.

    Vielleicht sollte das erstmal reichen. Es macht wahrscheinlich mehr Sinn die Reise in Abschnitten zu planen, sonst verliert man die Übersicht.

    Schon im voraus herzlichen Dank für eure Unterstützung.

    Liebe Grüße

    Michaela und Familie

  • karlkraus
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    geschrieben 1258471947000

    Hallo Manuela,

    ja, das mit den Abschnitten macht Sinn, deshalb gab es auch noch keine weiteren Unterkunftstipps.

    Also Landung in JNB. Die meisten Fluggesellschaften landen entweder früh morgens oder abends. Wenn Ihr im Flieger schlafen könnt, macht es bei einer Landung am Morgen durchaus Sinn die etwa 4-5 Stunden bis zur Panoramaroute durchzufahren. Von einem Aufenthalt in JNB (außer evtl. eine Nacht im Flughafenhotel) rate ich ab. Dadurch habt Ihr den ganzen nächsten Tag für die dortigen Sehenswürdigkeiten.

    Der Unterkunftstipp, den ich gegeben habe bietet übrigens den besten Blick auf die Three Rondavels, auch besser als am dafür vorgesehenen Lookout.

    Wollt Ihr jedoch etwas näher an Sabie nächtigen und bevorzugt eine intimere Unterkunft mit weniger Gästen, könnte ich das www.idleandwild.co.za empfehlen (etwa auf halbem Weg zwischen Hazyview und Sabie), auf einer aktiven Mangofarm, die Ihr Euch auch erwandern könntet.

    Bei Hoedspruit lohnt sich dann der Besuch des Moholoholo Rehab Centre. Dort werden Tiere gepflegt oder erhalten ihr Gnadenbrot. Ihr würdet schon einmal bei einer Führung einen guten Einblick und Hintergrundinfos zur Tierwelt im KNP erhalten. (Auch schöne Unterkünfte) www.moholoholo.co.za 

    Ganz in den Norden würde ich innerhalb von 5 Tagen nicht fahren. Die Strecken werden - bei einer realistischen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h im Park - einfach zu lang. Außerdem würde ich vorschlagen immer wieder Gravel Roads zu fahren. Dort sieht man einfach weniger Autos.

    Vorschlag: Von der Panoramaroute kommend in Phalaborwa Lebensmittel einkaufen (Die Restaurants im in den Camps des KNP sind leider nicht mehr besonders toll) und dann Fahrt nach Letaba (Nettes Camp mit schönem Ausblick, Elefantenhalle, einige Böckchen sogar im Camp), am besten Perimeter Bungalow buchen, die haben den besten Blick, allerdings gibt es am Restaurant/Schnellimbiss auch einen schönen Ausblick. --> 2 Nächte

    Danach je nachdem wo Ihr in Swasiland hinwollt entweder Satara (Nähe zur besten Tierbeobachtungsstrecke S100) --> 1 Nacht und dann Lower Sabie (Sunset Dam) --> zwei Nächte, dann Ausfahrt Crocodile Bridge Tor

    oder Lower Sabie --> 2 Nächte und dann weiter nach Berg en Dal (große Hütten, Küche in jeder Unterkunft, nette Athmosphäre) --> 1 Nacht, dann Ausfahrt Malelane Gate.

    Das Camp Olifants mag ich trotz des schönen Ausblicks auch nicht besonders (kann ich nicht rational begründen). 

    Wenn Ihr zur Mittagszeit den Picknickplatz Tshokwane erreicht, bietet sich dort eine Pause mit dem guten Essen der Local People an. (Achtung dort gibt es Meerkatzen, die gerne Obst klauen).

    Grundsätzliches noch: Der Norden des KNP ist erheblich ruhiger, weniger Autos, weniger lebhafte Camps, es gibt aber auch deutlich weniger Sichtungen der für viele so wichtigen Großkatzen. Allerdings sind im Norden die Chancen erheblich höher das seltene Nyala oder Sable Antilopen zu sehen.

    Viel Spass bei der weiteren Planung!

    Gruß,

    karlkraus 

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • diefeuchtenvier
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    geschrieben 1258565418000

    Hallo Karlkraus,

    danke, dass du so viel Deiner Zeit für uns opferst. Deine Beiträge sind wirklich sehr hilfreich, die vielen Informationen lassen sich im Austausch viel besser gliedern. Da ich zur Zeit krank geschrieben bin, habe ich auch tatsächlich mehr Zeit mich einzulesen und eine konkrete Planung aufzustellen.

    Theoretisch steht der Besuch des Krügernationalparks inzwischen. Wie Du vorgeschlagen hast 2 Nächte Letaba, 2 Nächte Lower Sabie und eine Nacht Berg en Dal, dann Ausfahrt über  Malalene Gate Richtung Swaziland.

    Schon kommen die nächsten Fragen. Trotz eines sehr ausführlichen Reiseführers (Reise Know-how Südafrika von Christine Phillip) sind die Infos über Swaziland eher dürftig. Auch hier habe ich nicht viel gefunden, lediglich drei Hotelbewertungen, vielleicht habe ich aber auch nicht intensiv genug gesucht. Als Route hatten wir uns rausgesucht: Matsamo Border - Piggs Peak - Motshane - Mbabane - Manzini - Big Bend - dann Grenze Lavmisa/Golela. Aufgrund der Infos meines Reiseführers würde ich irgendwo südlich von Mbabane übernachten wollen, weiß aber nicht ob eine oder zwei Übernachtungen. Weißt du, ob sich ein Besuch im Milwane Wildlife sanctuary lohnt, das liegt dort und dort soll es auch Unterkünfte geben. Oder macht es vielleicht mehr Sinn nur durchzureisen? Du hast bestimmt einen Tip!

    Ich habe übrigens in dem Reiseführer den Tip gefunden, dass man in der Nähe von Manzini ein alternatives Projekt besuchen kann, ein Dorf der Swazi, in dem man am täglichen Leben teilnehmen kann mit Besuch der dortigen Vorschule. Das werden wir evtl. auch ins Auge fassen.

    Wenn wir Swaziland dann verlassen, macht es mehr Sinn erst Richtung iSmangaliso Wetland Park oder Richtung Hluhluwe-Imfolozi Park zu fahren?

    Das sollten erst einmal genug der Fragen sein.

    Liebe Grüße aus dem verregneten, stürmischen Hanburg

    Michaela

  • karlkraus
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    geschrieben 1258582685000

    Hallo Michaela und erst einmal "Gute Besserung"!

    Mit dem Reise-Know-How haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Meistens kann man sich darauf sehr gut verlassen. Allerdings nehme ich an, dass Du eine neuere Ausgabe besitzt, als ich. ;)

    Nun zur Weiterführung Deiner Route: Wir sind dieses Jahr erstmalig durch Swasiland gefahren und waren sehr angenehm überrascht. Die Straßen waren sehr gut und die Unterkünfte im Hlane Royal NP für unsere Wünsche völlig o.K. Zum Milwane kann ich leider nichts sagen, allerdings gefällt mir nicht, dass dort Tiere zur Besichtigung angefüttert werden. Wahrscheinlich würde ich an Deiner Stelle eine Nacht dort bleiben, die Anfahrt von BnD ist nicht allzu lang. Falls Du dieses Projekt besuchen willst evtl. 2 Nächte. (wie geschrieben, die Empfehlungen im Reise-Know-How sind gut)

    In Swasiland konnten wir entgegen den Aussagen im Reiseführer alles in Rand oder mit Kreditkarte bezahlen und erhielten ggfs. auch Rand zurück. Der Grenzübergang war problemlos, kurz ein Formular ausfüllen, Straßenbenutzungsgebühr (50 Rand) bezahlen, Stempel in den Pass und weiter gehts.

    Wenn Ihr bis Durban 'runter fahren wollt, würde ich erst Hluhluwe und dann St. Lucia machen, es ist allerdings nicht wirklich entscheidend, welche Reihenfolge Ihr wählt.

     

    In Hluhluwe bietet da Hilltop Camp eine geniale Aussicht. Da auch nur an diesem Camp ein Restaurant vorhanden ist, würde ich trotz der nicht ganz überzeugenden Sauberkeit und dem Alter der Hütten dort übernachten. Ich würde mich wegen der besseren Aussicht und des besseren Raumangebots für die Chalets (nicht Rondavels) entscheiden. --> www.kznparks.com

    St. Lucia hat einiges zu bieten. Bootstour durch die Wetlands, Crocodile Center und iSimagaliso Park mit Cape Vidal (beliebt zum Schnorcheln und wegen der genialen Strände) sind sehr zu empfehlen. Als Übernachtungsort würde ich eines der vielen B&B empfehlen. Z.B. www.maputaland.com oder www.bhangazi-lodge.com  .

    Wenn Du mit Deiner Planung fertig bist, und weisst, wieviel Zeit Du in den diversen NPs verbringen wirst, solltest Du die Anschaffung einer Wild Card erwägen. Näheres dazu bei sanparks oder auch von mir.

    Gruß,

    karlkraus

    P.S. Gerne helfe ich Dir bei Euren Planungen, allerdings ist dieses kein Opfer, da mir die Entwicklung einer solchen Reise gerade bei so gezielten Nachfragen viel Spaß macht. :D   Allerdings wächst dabei auch die Sehnsucht wieder...

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
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    geschrieben 1258647817000

    Hallo Karlkraus,

    wieder einmal viele, viele Infos, das ist super! Nachdem ich mich da so durch gearbeitet hatte, kam mir der Gedanke, ob es nicht Sinn macht St. Lucia als längerfristigen Standort (so um eine Woche) zu wählen und von dort auch z.b. den Hluhluwepark anzufahren. Oder sollte man den lieber seperat und länger machen? St. Lucia scheint ein sehr breites Angebot zu haben, u.a. whalewatching, Tauchmöglichkeiten, natürlich die wetlands etc., außerdem auch sehr viele Ausflugsmöglichkeiten. Eignet sich das Maputoland Guesthouse für einen längeren Aufenthalt? Hab mir Deine Hotelbewertung durchgelesen, hörte sich wirklich interessant an. Die andere Unterkunft (Bhangazi Lodge) machte mir auf den ersten Blick einen seeeeehr deutschen Eindruck, ich weiß nicht genau, ob ich das möchte.

    Wie immer vielen Dank und das solls für heute sein. Langsam kriegt die Reise ein Gesicht und ich freu mich schon ganz doll.

    Achso, noch was, zum Buchen benötige ich wahrscheinlich eine Kreditkarte, oder? ( Muss ich mir nämlich noch zulegen)

    Liebe Grüße

    Michaela

  • karlkraus
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    geschrieben 1258672825000

    Hallo Michaela,

    ja, eine Kreditkarte solltest Du Dir zulegen (DKB ermöglicht kostenfreies Abbuchen im Ausland, andere z.B. ADAC enthalten Reiserücktritt inklusive). Viele Vermieter haben uns nach persönlichen Email Kontakt auch ohne vorherige Anzahlung Zimmer reserviert.

    Dein Eindruck hinsichtlich der B&B trügt Dich nicht. Auch die Besitzer von Maputaland sind zwar Deutsche, allerdings schon deutlich länger in SA als Andreas und auch nicht in einem deutschen Netzwerk dort verwurzelt. Sehr angenehm war auch, dass wir problemlos die offene Küche mitnutzen konnten. Die Küche hatte noch dazu Gas- und Elektroherd und war dadurch von Stromausfällen unabhängig.

    Natürlich werden von St. Lucia Touren nach Hluhluwe angeboten aber mir wäre die Fahrerei dorthin zu umständlich. Von St. Lucia bis zum Hluhluwe Gate benötigst Du bei Einhaltung der Geschwindigkeitsvorschriften etwa 2 Stunden. Die gleiche Zeit auch wieder zurück, das scheint mir in Anbetracht der Tatsache, dass man auch im Park nur im Auto sitzt wenig verlockend.

    Zurück zum Maputaland oder generell zum Aufenthalt. Wir verpflegen uns zu 50-70 % selbst, d.h. wir nehmen aus Deutschland eine leichte faltbare Kühltasche mit, stellen uns mittels 0,5 ltr. Flaschen Kühlelemente her und kaufen dann auch Fleisch etc. für mehrere Tage ein. In den meisten NPs haben wir dann Hütten, die entweder private oder in der Nähe der Hütte öffentliche Küchen haben. Dann ist selber verpflegen kein Problem und günstig.

    Das Maputaland ist ein B&B, d.h. um das Frühstück braucht Ihr Euch nicht zu kümmern. Abends könntet Ihr Euch dann das Essen in der Küche zubereiten (um das Spülen kümmert sich die Maid) oder in St. Lucia Essen gehen. Der Ort ist sicher, d.h. man kann da problemlos alle Strecken zu Fuß erledigen, nur nachts sind auch die Hippos und mit Glück ;)   auch Leoparden in dem Örtchen unterwegs und denen sollte man möglichst nicht begegnen.

    Deine Vorfreude kann ich mehr als gut verstehen, wenn Du dann vom Virus erfasst wirst, wird sie vor dem nächsten Urlaub allerdings noch stärker. :D

    Gruß,

    karlkraus

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