• Jimsen
    Dabei seit: 1441756800000
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    geschrieben 1459197344000

    Hallo,

    planen für November einen Trip nach Südafrika, ca.22 Tage

    Grober Plan vorab:

    Johannesburg 1 Tag

    Krüger Park 4 Tage

    Durban 4 Tage (inkl Flug)

    Port Elizabeth 2 Tage

    Garden Route 6 Tage

    Kapstadt 4 Tage

    Jetzt liest man ja hier und da, dass es den Südafrikanern und dem ganzen Land inkl der tierischen Bewohner, aktuell nicht so gut geht, bzw, dass es noch schlimmer ist als sonst. Bedingt durch die "Jahrhundert-Dürre". Was ich auch extrem schlimm finde! 

    Konnte aber nichts genaueres erfahren, zB welche Regionen besonders schwer getroffen sind, tippe da natürlich auch eher auf das Inland. Klar, wird man gerade in den Städten nicht soviel davon mitbekommen , denke ich? Aber wie sieht es sonst mit Land und Leuten auf unserer Route aus? Kann da jemand was zu sagen?

    Wollen ja auch in den Krüger und evtl in noch einen Park der auf dem Weg liegt, hat es da Flora und Fauna auch stark getroffen?

     

    Bitte nicht falsch verstehen, mir ist klar, dass es vielen Leuten, Tieren und Pflanzen jetzt noch bescheidener als sonst geht und mir tut das auch extrem Leid! Aber es wäre unsere erste Südafrika-Reise und da wollen wir nicht wirklich in ein "Krisen-Gebiet" fliegen. Hoffe ihr versteht wie ich das meine?

    Und wenn ich schon gerade dabei bin, könntet ihr auch eine Meinung zu der geplanten Route abgeben? Bin mir gerade mit Durban nicht so sicher, ob das nicht zu viel Zeit schluckt.

    Vielen Dank im Voraus.

  • karlkraus
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    geschrieben 1459209399000

    Hallo,

    "Jahrhundertdürre" ist ja einmal wieder ein starkes Wort besonders wenn man bedenkt, wie sich das Klima im Moment wandelt.

    Für die Dürre wird El Nino verantwortlich gemacht, es kommt immer mal wieder vor und die Natur kommt damit i.d.R. zurecht. In den letzten Wochen hat es auch wieder geregnet, vielleicht zu spät für ausgiebige Ernten und auch für viele Hippos und Büffel aber eher kein Grund auch noch den Tourismussektor zu schwächen - meine Meinung.

    Von einem "Krisengebiet" würde ich wegen der fast ausgefallenen Regenzeit auch nicht sprechen und werde bald auch wieder vor Ort sein.

    Deine Route erscheint mir auch Stadt lastig aber ich kenne Deine Interessen nicht. Weder Durban noch der Industriestadt würde ich mehr als ein paar Stunden widmen.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • Strubi86
    Dabei seit: 1377129600000
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    geschrieben 1459272257000

    Hallo Jimsen,

    bei uns geht's übermorgen los nach Südafrika. Danach kann ich aus erster Hand erzählen, wie es ist.

    Ich denke aber, das was die Südafrikaner jetzt am wenigsten gebrauchen können, wäre, dass auch noch die Touris wegbleiben, die immerhin Geld ins Land bringen. Man sollte halt als Touri dann evtl. noch etwas sinn- und respektvoller mit Wasser umgehen als man es ohnehin schon tun sollte und nicht unnötig Wasser verschwenden. Aber ganz wegzubleiben, ist sicher nicht Sinn der Sache. Weder für die Menschen, noch für die Tiere (zumindest in den Nationalparks).

    Was das eigene Vergnügen als Touri angeht, so glaube ich, dass man da nicht viel mitbekommt. Es ist ja nun nicht so, dass Südafrika als regenreiches Land bekannt ist. Und es ist wohl auch nicht die erste Dürreperiode, die das Land und dessen Einwohner (sowohl Menschen als auch Tiere) durchmachen muss.

    Gruß

    Strubi

  • wiener-michl
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    Verwarnt
    geschrieben 1459273091000

    Strubi86:

    Man sollte halt als Touri dann evtl. noch etwas sinn- und respektvoller mit Wasser umgehen als man es ohnehin schon tun sollte und nicht unnötig Wasser verschwenden. 

    ==================================================

    Da sollten die Südafrikaner aber anfangen beim Sparen mit dem Wasser.

    Es gibt wohl kaum ein Land auf der Welt was soviele Golfplätze hat, da werden Unmengen von Wasser zum Bewässern der Golfplätze verschwendet.

    Im Vergleich dazu verbraucht ein Tourist nur ein Bruchteil davon.

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • Strubi86
    Dabei seit: 1377129600000
    Beiträge: 226
    geschrieben 1459276562000

    @wiener-michl

    Und für wen werden die Golfplätze angelegt und in Schuss gehalten? Doch sicherlich größtenteils auch für Touristen, oder nicht?

    Unabhängig davon, sehe ich es eben trotzdem so, dass man als Tourist bzw. generell sinnvoll mit dem Wasser umgehen sollte. Nur weil vllt einige Südafrikaner Wasser verschwenden ohne Ende, muss ich das als Touri ja nicht auch machen.

    Gruß

    Strubi

  • Golf4U
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    geschrieben 1459277580000

    Das ist natürlich schlicht falsch. Deutschland hat 730 Golfplätze, meist 18 Loch. Südafrika hat auf einer 3,5 mal so großen Fläche 452 Plätze, oft nur 9 Loch. Die meisten davon werden in den betroffenen Gebieten momentan so gut wie gar nicht bewässert, deswegen und auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage stehen viele (gerade im Norden und Nordosten) vor der Schließung. Von gut bespielbar können wir von ca. 150 - 200 Plätzen ausgehen, viele davon mit eigenen Wasserrevoirs und Möglichkeit zum Recycling. Hier wird wohl nur ein minimaler Bruchteil des südafrikanischen Wasserverbrauchs für die Golfplatzpflege aufgewendet.

    Andererseits gibt es landesweite Restriktionen, wann wer wieviel Wasser für gewisse andere "Überflüssigkeiten" wie Autowäsche, Poolwasser, Gartenberegnung verbrauchen darf.

    Es hat in den letzten Tagen und Wochen auch geregnet (nahezu landesweit, Oudtshoorn wurde bspw. letzte Woche z.T. überflutet, das ist in Afrikaans-Zeitungen "die Überschrift", Brüssel findet da erst später Erwähnung).

    Flora und Fauna können mit dieser Wetterkapriole m.E. viel besser umgehen als der Mensch.

    Ich würde mir deswegen für Jimsens Route keine Sorgen machen, eher schon wegen der geplanten Stadtlastigkeit. SA´s Städte kann man abhaken, Kapstadts Umland mal außen vor gelassen. Durban und PE sind mit Sicherheit keine Highlights, die Landschaft, Tiere, Nationalparks, Strände, die Weite, das sind sie.

    Und die Golfplätze ;)

    Dezember 2018: Golfen in Südafrika rund um Cape Town
  • Golf4U
    Dabei seit: 1192838400000
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    geschrieben 1459278075000

    @strubi86: Der Großteil der südafrikanischen Golfplätze ist eben NICHT in touristischer Hand. Südafrikaner sind ein golfbegeistertes Volk (zumindest die weiße Bevölkerung), sie pflegen dort ihre sozialen Kontakte, haben ein ausgeprägtes Clubleben mit zahlreichen Turnieren. Eine Kleinstadt ohne Golfplatz ist hier nicht vollständig.

    Dezember 2018: Golfen in Südafrika rund um Cape Town
  • Strubi86
    Dabei seit: 1377129600000
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    geschrieben 1459284466000

    @Golf4U

    Ok, ich war davon ausgegangen, dass diese Plätze viel von Touristen genutzt werden. Aber darum gings mir ja letztendlich auch nicht. Ich hoffe, dass ist aus meinen Beiträgen auch klar geworden.

  • Jimsen
    Dabei seit: 1441756800000
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    geschrieben 1459321080000

    Ok gut, danke für die Einschätzung.

    Waren uns halt ziemlich unsicher, da man nix näheres lesen konnte, bzw ich nix gefunden habe.

    Zu Meiner Route: Die ist ja bis jetzt nur grob und auch inkl Flug/Reisezeit geplant. Wollen nach dem Krüger mit dem Flugzeug nach Durban und von Durban wieder per Flugzeug nach Port Elizabeth. Dann Garden Route ca. 6 Tage und dann das ende in Kapstadt verbringen.

    Wollen ja auch net nur in der Stadt sein, sondern auch das Umland da erkunden.

    Durban und das Umland sollen doch auch schön sein, oder seht ihr das nicht so?

    Muss aber zugeben, dass wir uns mit Durban auch noch relativ unsicher sind. Wollen aber halt gerne nochmal für ein paar Tage an nen schönen Strand des indischen Ozeans. ;)

    Oder habt ihr noch Tipps und Ideen wie wir unsere Route gestalten können, bzw was sich eher lohnt? Noch sind wir flexibel. Gerne würden wir auch noch 1-2 weitere Parks besuchen, wenn es die Route und Zeit zulässt.

  • Strubi86
    Dabei seit: 1377129600000
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    geschrieben 1459332997000

    Also den Flug nach Durban würde ich persönlich definitv auslassen und direkt nach Port Elisabeth fliegen. Dafür vllt lieber noch ne Nacht mehr im Krüger und ggf. 1-2 Nächte an der Panoramaroute. Wenn dann noch was "übrig" ist, diese Zeit dann zusätzlich auf der Strecke zwischen PE und Kapstadt verbringen.

    Oder, wenn die nördlicheren Strände Südafrikas dabei sein sollen, PE und Garden Route weglassen und dafür den Nordosten (St. Lucia, Drakensberge, Hluluwe/Imfolozi NP...) ausgiebiger besuchen. Ob man dann Kapstadt noch per Inslandsflug besucht, ist wohl Geschmackssache.

    So würde ich es machen bzw. mache es ab morgen auch so (Variante 2, inkl. Kapstadt)  ;)  .

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