• L4R5
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    geschrieben 1254213127000

    Hallo,

    ich habe jetzt bei vielen verschiedenen großen deutschen Reiseveranstalltern. gesehen, dass die 14-tägigen Rundreisen in einem klimatisierten Reisebus stattfinden, und auch die "Pirschfahrten" durch den Etosha NP. Was habe ich mir unter einem Reisebus in Namibia vorzustellen? Denn Tiere in einem normalen Reisebus durch die Glasscheiben zu beobachten, bzw, zu fotografieren ist ein absolutes no-go. Wenn es eine Fotoluke(n) gibt ist es OK, aber ohne freie Sicht geht garnicht.

    Also an alle die so eine Reise schonmal gemacht haben, bitte schreibt wie es ist.

    Lars

    P.S. geschaut haben wir bisher bei DerTour, Meiers und Neckermann.

  • wiener-michl
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    Verwarnt
    geschrieben 1254214635000

    Hi Lars,

    wir haben vergangenen Dezember eine Rundreise gemacht.

    Größere Reisebusse haben wir eigentlich nicht gesehen.

    Nur Minibusse / Van's.

    Wir waren zu 7t + Fahrer in einem Toyota-Van.

    In Etosha waren wir leider auch in unserem Van unterwegs.

    Man darf dort nicht das Fahrzeug verlassen.

    Man darf nur Schiebetüren und Schiebefenster öffnen zum fotografieren.

    Der Andrang an den Fensterplätzen war natürlich dementsprechend.

    Ich würde dir empfehlen in Etosha bei den Lodges einen offenen Jeep mit Fahrer zu mieten. Jede Lodge im Park bietet das an, kostet glaub ich 40,- Euros pro Person je Gamedrive. Ist zwar nicht billig aber du hast freie Sicht und deine Ruhe.

    Lg

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • Tourleader
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    geschrieben 1254217651000

    Hallo Lars und ein freundliches moin, moin aus dem Norden!

    Es gibt - auch auf Namibia-Rundreisen - durchaus größere Reisebusse, die dann natürlich auch im Etosha NP unterwegs sind.

    Die regional ansässigen Veranstalter setzen allerdings zum weit überwiegenden Teil keine klimatisierten Luxusbusse ein, sondern nutzen Spezialanfertigungen auf LKW-Fahrgestellen. Der Grund ist leicht erklärt: viele Straßen und Pisten sind für normale Busse eher ungeeignet; so gibt es z.B. wegen der Erschütterungen laufend Probleme mit den Klimaanlagen, robuste Fahrzeuge sind gefragt!

    Bei den umgebauten, meist auch höher liegenden Bussen gibt es in der Regel eben keine Klimatisierung, sondern lediglich Schiebefenster an jedem Sitz (Nachteil: viele Reisende stört der Zug, sobald man etwas schneller fährt).

    Die einheimischen Busfahrer kennen selbstverständlich die Probleme von uns Fotografen. So hält man an jedem Wasserloch in verschiedenen Positionen, damit jeder die Chance für seine Fotos hat; hier erlebe ich eigentlich sehr selten Probleme. Schwierig wird es natürlich bei spontanen Aufnahmen während der Fahrt bzw. bei voll besetzten Minibussen.

    Natürlich darf man in den Parks die Fahrzeuge nicht verlassen. Aber verständnisvolle Busfahrer öffenen meist auch die Türen, wenn sie halten. So hat man mindestens eine freie "Schussmöglichkeit" mehr.

    Die von meinem "Vorredner" erwähnte Alternative (Safari im offenen Jeep) lässt sich bei größeren Reisegruppen leider meist wegen der knapp bemessenen Freizeit nicht realisieren.

    Ich würde mir in deiner Stelle wegen der Fotos keinen Kopf machen, denn hier höre ich gerade bei den etwas größeren Fahrzeugen (nicht die modernen Reisebusse mit ihren getönten Scheiben!) ausgesprochen selten kritische Anmerkungen von Reisenden.

    Wenn du noch einen geeigneten regional ansässigen Veranstalter suchst, so schreibe mich gern per PN an.

    Viele Grüße von der Nordseeküste und eine tolle Reise!

    Andreas

  • Franz58
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    geschrieben 1254218069000

    Hallo,

    genau wie Andreas geschrieben hat, haben wir es erlebt.

    Die Busse waren mit Schiebefenstern ausgestattet, die man zum Fotografieren öffnen konnte.

    Und bei jedem Wasserloch wurde der Bus immer in eine andere Position gebracht, damit alle die Möglichkeit hatten einbesonderes Bild zu bekommen.

    Aber wir hatten Klimaanlage die funktionierte.

    Gruß

    F.

  • L4R5
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    geschrieben 1254223072000

    Das man das Fahrzeug eigentlich nicht verlassen darf ist uns klar, ich hatte halt nur die Sorge, dass man in großen Reisebussen mit nicht zu öffnenden Scheiben rumfährt.

    Bei uns Stand auch Kenia zur Disposition, und da stand halt immer Minivan oder Jeep, aber nie Reisebus.

    Wir werden die Reise komplett über einen dt. Reiseveranstallter buchen, da wir vor Ort nicht nach einem Veranstallter suchen wollen und es uns beim ersten mal wenn man noch nie da war lieber ist. Wir werden dann nur die 14 Tage während der Rundreise in Namibia sein. Wir hängen als keine Woche dran oder so.

    Falls jemand was über die Namibia Highlights (DerTour) oder Best of Namibia (Meiers) weiß, oder sie schon gemacht hat, würde ich mich über ein paar Infos freuen.

  • Tourleader
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    geschrieben 1254272696000

    Hallo L4R5,

    wollte dir nur schnell signalisieren, dass ich dir gerade eine PN zum Thema Veranstalter geschickt habe.

    Da aus gutem Grund keine Werbung im Forum erwünscht ist, bleibt halt nur dieser Weg über die PN.

    Viele Grüße von der Nordseeküste und weiterhin viel Spaß bei der Planung eurer Rundreise durch ein abwechslungsreiches und wunderschönes Land mit seinen tollen Menschen

    Andreas

  • jocko
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    geschrieben 1254318643000

    Hallo, ich kann die Angaben von Andreas nur bestätigen!

    Da das Thema hier schon mal "dran" war, kopiere ich meine damalige Antwort mal hier rein:

    Wir waren 2007 mit einem Bus im Etoshapark, allerdings nur mit 11Leuten in einem Bus für 30 Leute, so daß wir zum Fotografieren voneinem Fenster zum anderen gehen konnten.

    Ich fand es besser als im offenen Jeep, zumal die Fenster im Bus geöffnet werden konnten:

    Man sitzt höher, sieht also gut,fotografieren ging durch die offenenFenster super und bei der Fahrt von Wasserloch zu Wasserloch konnte manauch mal die Fenster schließen, so daß man nicht sovielStaub schlucken mußte -auch wenn das nie lange gut ging, weil wiederTiere in Sicht kamen

    Schöne Reise!

    Jocko
  • L4R5
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    geschrieben 1254320092000

    Vielen Dank für die ganzen Tipps! Da wir erst am Wochenende von Kenia nach Namibia umgeschwenkt sind, haben wir halt noch nicht so viele Fragen, da die Hauptfrage mit den Bussen erst mal beantwortet ist. Ich habe mitlerweile auch den lokalen Veranstallter von DerTour gefunden. Dort konnte ich mir die Flotte anschauen und es sind definitiv keine normalen Reisebusse.

    Wir sind dabei zu schauen, welchen Anbieter und welche Rundreise uns am besten gefällt, und da kommen bestimmt noch Fragen. aber die sammel ich erstmal und melde mich bestimmt die Tage nochmal hier.

  • Frank und Gabi
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    geschrieben 1254331898000

    Ein Tipp für die Tourauswahl: Such Dir bloß keine Tour aus, bei der an einem Tag nur durch den Etosha hindurch gefahren wird. Es wäre viel zu schade. Wir waren 4 Tage im Park, das ist kein Muss, aber 2 Tage sollten es schon sein, meine ich.

  • L4R5
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    geschrieben 1254390403000

    So, nach ausgiebigen Recherchen gestern Abend stehen zwei Touren vom Anbieter Berge und Meer zur Disposition. Einmal eine 15tägige Namibia Rundreise und eunmal eine 18 tägige Namibia-Südafrika (1-11Tag in Namibia) Rundreise.

    -Welchen Zeitraum würdet ihr empfehlen? Uns ist es möglich den Abflug vom 1. Februar bis 1. Mai zumachen. Was ich bisher gelesen habe wohl so spät wie möglich, oder?

    -Sollte man in der Reisezeit Malaria Prophylaxe nehmen, oder eher nur zur Not mitnehmen?

    -Wir haben einen ganzen Tag in Etosha (Anreise Nachmittag davor und Abreise Vormittags danach). Besteht da bei so einer Rundreise die Möglichkeit sich einen eigenen Ranger zunehmen und mit eine, Jeep oder max. Minvan auf Pirschfahrt zu gehen?

    -Sollte man Koffer mitnehmen, oder lieber Trollys oder sowas

    So das waren die ersten Fragen. Ich habe sie erstmal bewusst hier reingeschrieben um nicht einen neuen Thread aufzumachen.

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