• goofy68
    Dabei seit: 1215129600000
    Beiträge: 922
    geschrieben 1360745014000

    Wenn ihr im Addo nicht im Park wohnen möchtet,ist eine gute Alternative sich etwas in Colchester zur Übernachtung zu suchen.Der Parkeingang ist nur 5 Minuten entfernt und ihr könnt dort auch einen schönen Strandtag haben.

    Hinter der Tankstelle ist der Weg zu den sehr langen Strand mit den riesen Dünen siehe  Google Maps.

  • azzurro
    Dabei seit: 1094428800000
    Beiträge: 1765
    geschrieben 1360745020000

    An der N2 gibt es auch einige Strauße zu betrachten ;)

    Wilderness hat uns sehr gut gefallen, waren bloß 1 Nacht und werden nächstes Jahr 2 Nächte einlegen, auf jeden Fall bei der Durchreise einen kurzen Stopp im "The Girls" (Restaurant) einlegen, tolles Essen!

    "Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind"
  • Cape100
    Dabei seit: 1329523200000
    Beiträge: 114
    geschrieben 1360808516000

    Hallo,

    bevor ich meinen Senf dazugebe, möchte ich mich bei karlkraus für seine guten Tipps bedanken. Wir waren über Weihnachten und Silvester in Südafrika und sind begeistert. Wir haben bereits unseren nächsten Aufenthalt im Oktober gebucht.

    Und jetzt zu Eurer Route. Nachdem wir die ersten 5 Tage im Krüger Nationalpark und am Blyde River Canion verbrachten, flogen wir nach PE um von dort die Gardenroute entlangzufahren. Auf dieser Strecke buchten wir insgesamt 5 Übernachtungen, zwei davon im Tsitsikama, eine in Swellendamm und eine in Kleinbaai.

    Wir hatten einen Corolla und einen Qashqai. Erstaunlich war, dass der Kofferraum des Corolla groß genug war, während wir im Qashqai Probleme hatten, unsere zwei Koffer unterzubringen. Ohne Gewalt ging da nichts.

     

    Tsitsikama

    Sehr touristisch in der Peak-Season, sehr viele Südafrikaner, wirkt ein bisschen wie ein großer Vergnügungspark für Naturliebhaber. Es werden zahreiche Aktivitäten angeboten und alles ist sehr gut organisiert. Wir haben eine Canopy-Tour gemacht, die ganz nett war, aber sicher kein Highlight. Sehr schön war der Ottertrail bis zum Wasserfall.

    Plettenberg, Knysna

    Wir haben einen Stopp bei Plettenberg eingelegt, um auf Robberg zu wandern. Haben aus Zeitgründen nur die halbe Tour gemacht, aber die war genial. Da Ihr mehr Zeit habt, würde ich Euch empfehlen, einmal rumzulaufen. Eine Stelle soll etwas gefährlicherr sein und ist für Kinder nicht geeignet.

    Einen weiteren kurzen Zwischenstopp haben wir in Knysna gemacht. Am East Head gibt es ein tolles Open-Air-Restaurant mit gutem Essen und schönem Ausblick.

    Oudtshoorn

    Haben wir uns gespart. Wir sind keine ausgesprochenen Höhlenfans und Straußenfarmen haben wir hier auch. Das Reiten auf Straußen ist für mich Tierquälerei. Allerdings soll eine Fahrt über den Swartberg Pass nach Prince Albert sehr schön sein. Das werden wir dann im Herbst machen (falls wir die Fahrt über den Baviaanskloof überleben ;-))

    Swellendamm, De Hoop

    Danach wurde es an der Küste immer weniger attraktiv. Bei George und Mosselbay fanden wir es nicht gerade schön. Wir sind dann einen recht großen Streckenabschnitt bis Swellendamm gefahren, ein wirklich verschlafenes Nest, aber sympathisch. Hier ist es auch landschaftlich wieder schöner. Dort übernachteten wir und fuhren am nächsten Tag zu den Dünen (De Hoop). Hier waren sehr wenig Touristen und die Dünenlandschaft hat schon ihren Reiz. Habe dort tolle Fotos gemacht. Es war aber extrem windig. Mein Freund wurde von einer Düne geweht und hat sich dabei den Nacken verletzt.

    Kleinbaai

    Auf dem Weg nach Kleinbaai erhielten wir einen Anruf: Der Hai-Käfig wurde aufgrund der unruhigen See gecancelt. Wir waren schon enttäuscht, führen aber trotzdem zu unserem gebuchten b & b. Wir wohnten direkt am Meer und es war traumhaft. Die Besitzer waren sowas von herzlich, dass wir gar nicht wegwollten. Sie haben sich dann auch um ein größeres Boot bemüht, sodass wir am Nachmittag doch noch zu den Haien fahren konnten. Also bucht lieber gleich ein größeres Boot (morgens). Dennoch wurden sehr viele seekrank. Wenn man Probleme hat, sollte man sich mit Tabletten eindecken, denn insbesondere der Aufenthalt im Haikäfig kann den Magen durcheinanderbringen. An der einen Reeling hat man gestaunt, an der anderen gekotzt. Ich gehörte zu den Staunenden und kann daher dieses faszinierende Erlebnis nur empfehlen.

    Übrigens haben wir hier unser bestes Steak gegessen.

    Weiter ging es nach Kapstadt. Wir wären gerne weiter an der Küste gefahren, denn die Strecke soll sehr schön sein. Bei Bettys Bay kann man Pinguine sehen, soll schöner als Boulders sein und natürlich nicht so touristisch. Wir werden das dieses Jahr nachholen.

    Kapstadt

    Der Trumpf Kapstadts ist nicht die Stadt selbst, auch wenn es ganz nette Gegenden gibt. Wir hatten ein Apartment in der Loader Street (De Waterkant) und haben uns dort sehr wohl gefühlt. Die Stadt selbst wirkt selbst in der Peak Saison recht provinziell. Es ist alles recht überschaubar. Der Green Market ist ganz schön, die Long Street Geschmackssache, die Waterfront ein Rummel. Der Trumpf Kapstadts ist die Natur, die Natur, die Natur. Der Tafelberg und die Zwölf Apostel sehen wirklich toll aus und in der Umgebung Kapstadts kann man sehr viel unternehmen. Aus diesem Grund werden wir das nächste Mal 8 Tage dort bleiben.

    Ein Muss sind natürlich die Winelands. Die Weingüter sind sehr unterschiedlich. Wer traumhafte Natur gepaart mit Kunst und einer Prise Dekadenz mag, sollte Tokara und Delaire besuchen. Schön soll auch Vergenegen sein. Kann man alles gut von Kapstadt aus machen.

    Wir haben in den zwei Wochen nur einen kleinen Ausschnitt gesehen. Aber es hat Lust auf mehr gemacht. Die Natur ist ein Traum. Vieles kommt einem vertraut vor und ist doch wieder ganz anders. Die Menschen sind sehr liebenswürdig. Die Südafrikaner, denen wir begegnet sind waren sehr freundlch und man merkte ihnen den Stolz auf "ihre" Natur an. Hinzu kommt das hochwertige Essen und die guten Straßen, die einen das Reisen leichtmachen  - für uns (eigentlich Asien-Fans) ein nahezu perfektes Reiseland.

    Cape100

  • azzurro
    Dabei seit: 1094428800000
    Beiträge: 1765
    geschrieben 1360833181000

    Morgen,

    schöner Bericht Cape100.

    Genau so sehe ich das auch mit Südafrika, war auch jahrelang-Asien Fan jedoch bin ich so beeindruckt von diesem Land, was soll noch bessere kommen  :D .

    Hai-Käfig wollten wir auch spontan machen jedoch machten wir lieber noch einen Stopp bei Bekannten in Somerset West.

    Ein Heliflug über Kapstadt wäre auch noch zu empfehlen und für gerade mal ca. 50 Euro echt ein muss wie ich finde.

    Wie du sagtest ist auch Stellenbosch ein kleines muss mit seinen tollen Weingüter. Wir waren im Morgenhof und es war klasse.

    "Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind"
  • Cape100
    Dabei seit: 1329523200000
    Beiträge: 114
    geschrieben 1360975211000

    Danke.

    Wusste nicht, dass ein Flug mit dem Hubschrauber so preiswert sein kann. Wie lang war der Flug?

    Habe ich vergessen: Für Geografie-Freaks ist natürlich Kap Agulhas ein absolutes Muss. Ist auch ganz schön dort.

  • azzurro
    Dabei seit: 1094428800000
    Beiträge: 1765
    geschrieben 1361356329000

    War die kleinste Route über Kapstadt bis vor zu den 12 Aposteln und ging ca. 25 min. Die größte Route bis ans Kap und über False Bay zurück liegt bei 245,- EUR.

    "Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind"
  • pepperoni75
    Dabei seit: 1145318400000
    Beiträge: 250
    geschrieben 1361563541000

    Hallo kommen gerade zurück aus Südafrika, habe hier mal unsere Route eingestellt - schau sie Dir mal an :-)

    Oudtshoorn würde ich persönlich auch nie wieder machen. Wir waren auch 2 Tage dort - trotz der "Warnungen" und ganz ehrlich, es lohnt sich nicht. Cango Caves haben wir total links liegen gelassen - fahrt lieber den tollen sagenhaften Swartberg Pass. Tropfsteinhöhlen gibts auch in Deutschland. Straussenfarm ganz nett, aber Strausse gibts auch "freilebend" in Südafrika. Ausserdem gibts dort auf Grund der Vogelgrippe von 2011 nicht mehr viele Strausse dort. Oudtshoorn selber war auch nicht der Brüller. Aber die Fahrt über den Swartberg nach Prince Albert ist der Hammer, aber Achtung, nur für gute Fahrer und nicht die kleinsten Mietwagen geeignet, da NUR Schotter und teilweise sehr steil. Aber super!!! Fast so schön wie Chapmans Peak vom Kap der guten Hoffnung zurück nach Kapstadt

    Plettenberg fand ich ganz nett, wir waren etwas ausserhalb. Zum Essen waren wir gerne in Knysna, sehr gute Fischrestaurants. Plettenberg ist mehr was für junge Leute. Strände sind um Knysna schöner als um Plettenberg rum.

    Wir waren auch nicht IM Addo sondern in einer tollen Lodge davor mit eigenem Reseverat. Im Addo kann man zudem NUR auf den befestigen Strassen fahren - wir haben dort in 3 Tagen nur EINEN Elefanten gesehen. Wir waren im privaten Reservat, dort gab es Giraffen, Löwen etc und man fuhr mit dem Guide quer durch die Büsche! Sagenhaft, vor allem morgens um 5 Uhr, da hat Addo noch zu!

    Route 62 sehr schön zu fahren - fuhren wir von Franschhoek nach Oudtshoorn -zieht sich aber enorm! Krasser Gegensatz zur N2

    Swellendam waren wir auf dem Rückweg für 2 Nächte - scheiss Restaurants dort und total überteuert. Sehr lecker war "La Sosta" - aber geht nicht ins Koornland - total überteuert. Aber gut um nach DE HOOP zu fahren, da braucht man m.E. einen Tag dafür

    Gruß Sabine

    PS wir waren auch früher grosse Asien-Fans und nun sind wir verrückt nach Südafrika und planen bereits nächstes Jahr im Februar wieder hin - aber NIE WIEDER mit Condor (PEC) und länger-- -und nicht so viele km :-) an einem Tag. Fuhren insgesamt ca. 2800 km was schon etwas stressig war

    Weil es so schön war: 06.-27.02.14 Südafrika (Paarl, Robertson, Plettenberg Bay, Swellendam, Kapstadt)
  • Minerva72
    Dabei seit: 1240012800000
    Beiträge: 204
    geschrieben 1361655413000

    Also das mit Addo kann ich nicht so stehen lassen! Wir haben an den zwei Tagen, an denen wir dort waren, durchaus mehr als einen Elefanten gesehen. Schwieriger wird es da schon mit Nashorn oder Löwe, insbesondere, wenn man nicht im Nationalpark wohnt. Und dass es im Addo keine Giraffen gibt, liegt schlicht und ergreifend daran, dass es diese Tiere von Natur aus in der Kapregion nicht gibt.

    In einer privaten Game Lodge waren wir auch, und fürs Fotos Schießen ist das natürlich toll, da man näher an die Tiere herangefahren wird und nahezu Sichtgarantie hat. Genau das "entwertet" für mich das Sichterlebnis dort aber gegenüber dem in einem Nationalpark auch ein Stück. Aber das ist Ansichtssache und muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.

    Minerva

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
    Beiträge: 1320
    geschrieben 1361706139000

    Hallo,

    ja das mit dem Addo war schon ein wenig polemisch und auch sachlich falsch. Als ausserhalb wohnender Besucher kommt man erst nach 7 Uhr in die Game viewing area. Wenn man innerhalb in einem Camp wohnt, kommt man kurz vor Sonnenaufgang hinein. Das ist nicht anders als der Zeitpunkt, zu dem die Game Drives in privaten Lodges starten.

    Das Fahren quer durch das Gelände mag für Touristen abenteuerlich und besonders sein, für bodenlebende Tiere aber ein echtes Problem. Gerade in der Brutzeit wird manches Gelege von bodenbrütenden Vögeln zerstört, die Baue von Erdmännchen, Mangusten und Hörnchen werden zerstört - die haben zwar alle mehr als einen Eingang, es bedeutet aber immer Streß für die Tiere. Wenn man das bedenkt, ist die Natur schonendere Art der Pistenfahrten in NPs wohl nicht nur die schlechtere Variante.

    Wir kennen beide Arten und bevorzugen deutlich die NP-Variante. Uns macht es aber auch viel Spaß Tiere selber zu entdecken und nicht von Guides mit Abhakfunktion dorthin geführt zu werden.

    Swellendam hat übrigens ebenfalls gute Restaurants. Stellvertretend für weitere nenne ich einmal das Café "The old Gaol", das ich auch in einem Reisetipp bewertet habe. Das bietet nicht nur sehr leckeres, preiswertes Essen, es wird auch von einer Kooperative schwarzer Südafrikaner geführt, bietet diesen Personen einen guten Arbeitsplatz und ist damit besonders an der Garden Route eine Besonderheit.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • pepperoni75
    Dabei seit: 1145318400000
    Beiträge: 250
    geschrieben 1361807302000

    Danke Karl für den Tip - wir hatten uns auf die Inhaber unser Gästehauses verlassen und der Tip war nicht soviel wert :-)

    Wir hatten leider wirklich das Pech an 3 Tagen wirklich nur 1 Elefanten zu sehen uns sonst nur 2 Zebra und 8 Hyänen ... wir kamen immer wieder zu der Stelle, als die Elefanten gerade wieder im Busch verschwanden; lag evtl. auch daran, dass es geregnet hat?!

    Wir sind übrigens um 5.00 Uhr b zw. 5.30 Uhr mit dem Wagen los - und waren IM Addo das 1. Auto das innen durch das Tor fuhr - das innere TOr macht m.W. um 6 Uhr auf (für die die im Park wohnen),aussen wohl um 7 Uhr.

    Giraffen gibts im Addo wirklich nicht, daher fand ich es sehr schön diese und eben auch die Löwen und extrem vieeeeeeeele Zebra, auch mit Jungen, im privaten Reservat zu sehen.

    Wir waren morgens um am frühen Abend jeweils 4 STunden unterwegs im offenen Jeep - d.h. wir fuhren 4mal auch jedesmal in den Hauptpark, immer in eine andere Richtung (Wasserloch etc.) und eben zusätzlich dann noch im privaten Reservat.

    Weil es so schön war: 06.-27.02.14 Südafrika (Paarl, Robertson, Plettenberg Bay, Swellendam, Kapstadt)
Antworten
Thema gesperrt
Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!