• Gute.Fee207
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    geschrieben 1477766258000

    Also im Baugewerbe gibt es die Usance, wenn ich einen Auftrag nicht haben will, geb ich ein sehr überhöhtes Angebot ab. Der Kunde weiss dann schon...nimmt er es dennoch, ok, fürbden Mondpreis mach ich es dann doch gern möglich. OK? Reisebranche könnte da ja ähnlich verfahren.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1477770876000

    Glaub ich eher nicht, Gute.Fee.

    Und glaub ich auch nicht, Lexilexi.

    Ende 2014 begannen die schweren Spannungen in Ägypten sich auszuwirken - dagegen ist es heute vergleichsweise himmlisch ruhig. Seinerzeit wurden Reisen in das Land förmlich verramscht - sofern sie überhaupt durchgeführt wurden!

    Eine gewisse Belebung der Nachfrage dürfte die Preisgestaltung in Richtung Normalität lenken. Vorerst jedenfalls ...

    Zu den genannten Preisen etwas einigermaßen Intelligentes zu sagen erscheint mir mangels Angabe jeglicher Parameter ziemlich unmöglich. Wer sich bei Vergleichen nicht für Parameter interessiert ist schlichterdings nicht informiert.

    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt
  • hema2812
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    geschrieben 1477778820000

    Mam62:

    Sie müssen sogar Geld  verdienen.

    ------------

    Du verstärkst noch mal die normale Weisheit " Sie wollen Geld verdienen".

    Theoretisch sind ja beide Aussagen richtig.

    Wer gründet ein Unternehmen, um nicht dadurch Geld zu verdienen?

    Die Praxis sieht aber anders aus, vor allem für die Touristikbranche.

    Welches Reisebüro, welcher Reiseveranstalter, welche Fluggesellschaft machen denn Jahr für Jahr ordentliche Gewinne? Bei Unternehmen , die an der Börse gelistet sind, kann man das ja an den Kursen und in den Geschäftsberichten nachlesen.

    In den meisten Fällen ein Disaster für Unternehmen und  Investoren.

    Wenn dann Mitarbeiter das Unternehmen bestreiken, um Lohnsteigerungen, Arbeitsplatz- und Pensionsansprüche durchzusetzen, dann ist das aus deren Sicht zwar legitim , aber aus Sicht des Unternehmens schädlich.

    Wer fliegt denn noch mit  Gesellschaften a la Alitalia , bei denen das Wort "sciopero" zum Alltag gehört?

    Nein , bei Touristikunternehmen dominieren eher Pannen, Pleiten und Insolvenzen.

    Jeder, der z.B. schwerpunktmäßig das Türkeigeschäft betreibt, ist pleite oder finanziell sehr angeschlagen.

    Der Markt ist unerbittlich. Er fragt nicht, wie die Unternehmen  die Mieten ; Versicherungen , Löhne etc.

    zahlen können. Er fegt sie einfach weg, und andere , die sich wagen, treten an ihre Stelle.

    Ich kenne kein Unternehmen aus der Reisebranche, das Marke ist, und nach gusto Preiserhöhungen durchführen kann ,ohne dass die Kunden nicht negativ darauf reagieren.

    Kunden sind heutzutage durch das Internet sehr gut informiert.Wenn ein RV oder eine Fluglinie drastische Erhöhungen durchsetzen will, machen viele Kunden einfach nicht mit.

    Letztendlich sind die Unternehmen dann gezwungen,, ihre Produkte unter Preis zu verscherbeln, um Totalverlust zu vermeiden.

    Mam,

    wenn ich mich recht entsinne, denkst ja immer noch , dass ein Unternehmen nie unter Preis verkaufen wird.

    Erfolgreiche Unternehmen tun das immer wieder mal.

    Was zählt , ist  , dass im Gesamt die Einnahmen die Kosten übersteigen und ordentliche Gewinne sprudeln.

    Es gibt nur wenige Menschen , die in dieser Branche reich geworden sind. Ich kenne nur den Alltours Chef.

    Aber ich kenne ganz viele , die in anderen Branchen Milliardär geworden sind, einige in wenigenJahren.

    Preissteigerungen, wie im Ausgangsthread dargestellt, kann ich nicht nachvollziehen.

    Wie man jetzt sieht, können die Fluggesellschaften keine Preissteigerungen durchsetzen, das Gegenteil ist eher der Fall.

    Edit: Persönliche Anfeindnungen gehören nicht in eine gute Diskussion .

    Danke Sokrates für deine Aktivität.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1477785846000

    @hema

    Du hast aber schon so wirklich gar keine Ahnung, auch wenn du´s verkennst.

    Bevor du jedoch wieder den Meldebutton rotieren lässt schweigt des Sängers Höflichkeit ob deiner hausbackenen Plattitüden ... der G´scheite wird sich davon eh distanzieren ...

    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt
  • bernhard707
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    geschrieben 1477789245000

    ... zumindest drängt sich der Beitrag von @hema nicht zwingend als Qualifikationsnachweis zur Ernennung als neuem CEO der TUI Group auf.

    Life is too short to limit your vision ... indeed
  • Türkeifliegender
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    Verwarnt
    geschrieben 1477812339000

    @hema2812,

    nun habe ich mehr als 45 Berufsjahre hinter Mich gebracht, und bei jeder Tarifrunde haben die Arbeitgeberverbände getönt wir gehen Pleite, dadurch werden Arbeitsplätze im Ausland geschaffen, die deutsche Wrtschaft geht Pleite und Ähnliches. Die verhandelnden Gewerkschaften sahen die Arbeitnehmer schon am Hungertuche nagen und die Arbeitgeber immer reicher werden und Ähnliches.

    Dabei ging es z.B. um Lohn- Gehaltserhöhungen um 10 - 12 % (ja das gab es Wirklich Anfang der 70 Jahre), um 1-3 %, Vermögenswirksame Leistung, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und weiteres.

    Und was ist? Meines Wissens ist die deutsche Wirtschaft (vor allen Dingen meine Stammkneipe)eine der besten uind sichersten der Welt.

    Meine Meinung, weil die Tarifparteien sich Letztendlich immer auf einem guten Level geeinigt haben.

    Liebe Admins, dieser beitrag ist sicher O.T., bitte habt Nachsicht es ist ein gutes O.T.

    Aus aktuellem Anlass mal wieder: Arroganz ist eine besondere Form von Dummheit.
  • hema2812
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    geschrieben 1477828808000

    Ich stimme dir zu. Es ist ein gutes ot. Wenn die Admins das durchgehen lassen.

    Dein sachlicher Beitrag passt ja irgendwie zum Thema.

    Hast recht, dass die Arbeitgeberseite zuerst immer signalisiert, dass sie keine Lohnerhöhung oder Sonstiges verkraften kann.

    In der Reisebranche, und da wären wir wieder beim Thema, liegen die Dinge ein wenig anders.

    Es gibt kaum ein Unternehmen, dass über eine solide finanzielle Basis verfügt.

    Bei den Fluggesellschaften ist das gerade offensichtlich. Trotz des niedrigen Kerosinpreises fährt kein Unternehmen nennenswerte Gewinne ein, im Gegenteil , einige sind seit Jahren notleidend , zumindest die europäischen.

    Preissteigerungen lassen sich auf Grund des Konkurrenzkampfes nicht durchsetzen, man stellt eher Preissenkungen fest trotz steigender Kosten.

    Trotzdem muss gespart werden. Das spüren und beklagen Flugreisende immer  wieder, wenn alles "no frills " a la Ryannair ist. Wenn in dieser Situation Arbeitnehmer, wie Piloten und Flugbegleiter, nicht vernünftig sind, und dann alle naselang Streiks vom Zaun brechen, so dass Fluggäste nicht nur wütend sind , sondern auch nicht  mehr mit ......fliegen,  dann bekommen diese kurzfristig mehr Lohn oder Altersansprüche, letztlich verlieren viele ihren Arbeitsplatz. Sie entsorgen sich also selbst, wie das Drama bei Alitalia zeigt.

    Ich habe für die Streiks der Piloten bei der Lufthansa absolut kein Verständnis. Ich kenne die Gehälter und die üppigen Versorgungsansprüche ab 55 Jahre.

    Ich hatte auch damals , Anfang der 70iger Jahre, kein Verständnis für die Streiks im öffentlichen Dienst, bei dem Lohnsteigerungen von 12% durchgesetzt wurden. Ich habe daran auch partizipiert, habe danach wie ganz Deutschland an horrenden Zinsen und der Erhöhung kommunaler Gebühren gelitten.

    Nein,in der Reisebranche wird trotz "weltmeisterlichen Reiseverhaltens der Deutschen " nicht riesig verdient.

    Wenn durch politische ,terroristische, Ereignisse, gesundheitliche Gefahren das Kundenverhalten sich merklich ändert , dann hat die gesamte Branche Existenzsorgen. Und wenn der Kerosinpreis sich wieder mal drastisch erhöht, dann ..... ich will das , was passieren kann , nicht weiter ausmalen.

    Zur Zeit leidet das Türkeigeschäft sehr. Ein Mitarbeiter, der dann Gehaltserhöhung mit Hilfe der Gewerkschaft durchsetzen will, entsorgt sich selbst.

    Jetzt habe ich aber zum Thema genug gesagt. Andere haben vielleicht zur Sache ein andere Meinung.

    Wäre schön, wenn sie diese auch kundtun würden.

    Das trüge zur Meinungsvielfalt zu diesem Thema bei.

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1477855398000

    Am Beispiel des Eröffnungsbeitrags aufgehängt:

    Uschi bucht bei tropo für 1.022 Schleifen und FTI geht gem. lex hema den Bach runter.

    So what? :frowning:

    Wäre der Handel mit Reisen so brotlos wie von hema behauptet, muss man sich doch fragen weshalb es überhaupt noch dieses Geschäftsfeld gibt?

    Alles Märtyrer, Besessene, die allem Ungemach zum Trotz beharrlich weiterhin Reisen verkaufen?

    Anscheinend verfügt er gar über tiefere Einblicke in das Yieldmanagment von Airlines und Veranstaltern - zumindest lassen seine Ausführungen das vermuten.

    Streiks in Italien betreffen übrigens weit überwiegend alle Verkehrsunternehmen. Erstaunlicher Weise gibt es trotzdem weiterhin Verkehr dort.

    Die wirtschaftlich desaströse Lage der Alitalia allein auf Streiks zurückzuführen ist imho eine Küchentischanalyse und bringt sich auch kein Streikender willfährig um Lohn und Brot.

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