• Sokrates
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    Administrator Zielexperte/in für: Istanbul
    geschrieben 1147880639000

    @'Holginho' sagte:

    ...oder ihn gar nicht erst annehmen!

    Hallo Bulgarienfan,

    ich glaube, Holginho hat bei dem zitierten Satz nur als erstes Wort das "ja" vergessen! ;)

    LG

    Sokrates

    Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!
  • Bulgarienfan
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    geschrieben 1147881988000

    Hallo Sokrates,

    und ich weiß, dass ich Holginho mit meinem letzten Com gar nicht gemeint habe. ;) Holgers Beitrag habe ich schon richtig als Zustimmung verstanden.

    Viele Grüße

    Bulgarienfan

    Einmal Bulgarien - immer Bulgarien! Once in Bulgaria - forever in Bulgaria! Веднъж в България – завинаги в България! Однажды в Болгарии – навсегда в Болгарии!
  • mosaik
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    geschrieben 1147883049000

    @'Blues' sagte:

    Eine Abhilfe ist die, dass man den Leuten ein "wenig" weiterhilft und dann sagt, "so lieber Kunde, sie verstehen das sicher - aber ab hier muss ich ihnen leider ein Beratungshonorar verrechnen. Dieses wird ihnen bei Geschäftsabschluss aber auf jeden Fall angerechnet" Und um das Ganze interessanter zu machen - es wird zu 115% angerechnet.

    Genau dieses Muster hatte ich in meinem eigenen RB. Und es funktionierte ganz gut.

    Genau das ist aber auch der Knackpunkt in der Praxis:

    gibt's keine Information und Beratung --> Servicewüste --> da kauf ich nicht

    gibt's aber Information und Beratung --> wo ist das Gratis-Ende? Was, wenn Kunde sagt: na ich kauf eh gleich, nach der Beratung und tut es aber dann doch nicht?

    In der Praxis zeigt sich, wie salvamor41 schon mehrmals erläuterte: entweder total Service-Hingabe an den Kunden oder Umsatz-Selbstmord ist vorausgeplant (soll jetzt kein schwarz-weiß sein - nur bildhaft vereinfacht).

    Aber - ganz was anders: wir sollten einmal den Versuch wagen, folgende Umfrage jeweils bei den eigenen Kunden zu starten:

    Was ist für Sie Service - was ist für Sie beim Kauf bei mir wichtig"?

    Vielleicht ist es ja gar nicht die Plastiktüte?

    Vielleicht ist es ja gar nicht ein billigere Preis?

    Interessant, interessant, worauf man hier hier so kommt, beim Forum-Plausch

    Gruß

    Peter

  • salvamor41
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    geschrieben 1147894608000

    Ein Kunde, der im Reisebüro eine Beratung haben möchte, sollte vor der Beratung zunächst einmal so eine Art letter of intent unterschreiben. Vereinbarungsbestandteil sollte sein, daß die Beratung kostenpflichtig wird, wenn der Kunde nicht bucht. :bulb:

    Ich denke mal, so oder ähnlich stellen Chiara, mosaik, Bulgarienfan und einige andere hier im Forum sich den Beitrag zur Kostendeckung vor.

    Handwerksbetriebe machen das teilweise so ähnlich, sie lassen sich die KVe bezahlen und verrechnen die Summe bei Auftragserteilung. Aber, was Handwerker dürfen, dürfen Reisebüros noch lange nicht, denn gute Handwerker sind rar, Reisebüros gibt es dagegen (noch) wie Sand am Meer. Klingt hart, ist aber so!

    Ich stelle mir vor, man würde wie oben beschrieben verfahren, die Reisebüros wären bald leer.

    Wir kommen immer wieder auf den gleichen Punkt zurück. Man kann sich die Kunden einfach nicht nach Gusto backen. Je früher man das realisiert, um so besser.

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • Blues
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    geschrieben 1147896371000

    @'salvamor41' sagte:

    .....Vereinbarungsbestandteil sollte sein, daß die Beratung kostenpflichtig wird, wenn der Kunde nicht bucht.

    ... denn gute Handwerker sind rar, Reisebüros gibt es dagegen (noch) wie Sand am Meer. Klingt hart, ist aber so!

    I....man kann sich die Kunden einfach nicht nach Gusto backen. Je früher man das realisiert, um so besser.

    So würde ich das jetzt nicht sehen..... es geht nicht darum, sich den Kunden so zu backen, wie man ihn gerne hätte. Es geht darum, dem Kunden aufzuzeigen, dass auf der anderen Seite des Tisches ein Mensch sitzt, der nicht nur für Gottes Lohn hier sitzt. Es braucht ein bisschen Mut, diese Kosten weiterzuverrechnen resp. die Belastung dem Kunden bekanntzugeben. Aber Reisebüros mit entsprechender Ausrüstung und entsprechend motiviertem Personal werden hier nur gewinnen können - es ist aber auch nur für die Umsetzbar.

    Und um Leute, die sich davon von einer Beratung abhalten lassen, ist es weiss Gott nicht schade. Es sind schlussendlich eh nur die, die nach Erhalt der Auskünfte ins Internet gehen oder sonstwo buchen würden.

    Es braucht Mut, man wird einige Leute vergraulen aber ich bin davon überzeugt, für viele würde und könnte es funktionieren. Wir machen das in der Regel auch so - und die Konkurrenz ist in meiner Branche auch nicht gerade klein.

  • Erika1
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    geschrieben 1147901784000

    Jedem wird einleuchten, daß selbständige Dienstleister wie Reisebüros, Handelsvertreter und dgl. Geld verdienen müssen und auch wollen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß der Kunde bereit ist, für diese Leistung zu zahlen, so lange es RB und Handelsvertreter in großer Anzahl gibt, das wurde oben schon erwähnt.

    Auch Finanzdienstleister müssen damit leben, daß 95 % ihrer Tätigkeit aus Beratung und Service besteht, für die sie keinen Cent erhalten.

    Im Forum tauchte mal die Frage auf, ob User bereit wären, eine Art Eintritts- oder Nutzungsentgelt für HolidayCheck zu zahlen. Soweit ich mich erinnere, lautete die meistgenannte Antwort: nein. Ich selbst bin auch nicht bereit, zu zahlen, denn es gibt wahrlich genug Möglichkeiten, sich im Internet zu informieren, und zwar kostenlos.

    Die Reisebüro-Branche hat selbst einmal laut überlegt, ob sie nicht eine Beratungs-"Gebühr" nehmen könnte, nachdem Provisionen gekürzt worden sind. Das hat sich nicht durchsetzen können, der Kunde geht eben zum nächsten Reisebüro, in dem die Beratung noch gratis ist. Selbst wenn alle RB ein Eintrittsgeld nehmen würden, wird es kaum funktionieren: dann geht der Kunde erst gar nicht dorthin, er bleibt zu Hause und schaut im Internet. Ein RB wird nicht von wenigen Individualreisenden leben können, die z.B. teure, beratungsintensive Reisen buchen und dafür gern einen Kostenaufschlag zahlen - der ja dann sowieso entfällt, wenn eine Buchung stattfindet. Und auch nicht alle Individualreisenden benötigen eine Beratung durch ein Reisebüro, sie wissen, was sie wollen und stellen sich ihre Reise selbst zusammen, im Internet.

    Es braucht heute Innovationen, um Verbraucher an sich zu binden. Und es müssen besondere Leistungen sein, für die der Kunde bereit ist zu zahlen.

    Ich war vor kurzem in Berlin in einem gerade neu eröffneten Center einer großen deutschen Bank ;) , ich habe mir das mal erklären lassen: ständig wechselnde Themen (in dieser Woche lautete das Thema Wellness), Verkauf von z.B. Reformhausprodukten, "sauberer" Kosmetika, Kaffee und Säften, Bilderaustellung u.ä. Dazwischen liefen attraktive Damen im Kostüm herum und leiteten die Besucher langsam zu den aufgebauten Regalen. Darauf keine kostenlosen Prospekte, sondern Videokassetten wie "Sicherheit im Alter", "Erben und Vererben" usw. usw. Eine solch edel verpackte Kassette kostete € 9,95. Etwas mehr außerhalb des Geschehens Bankmitarbeiter an futuristischen Countern bei der Kundenberatung bzw. beim Verkauf. Später las ich, daß dies das erste Center dieser Art war und daß zunächst in den Großstädten weitere eröffnet werden.

    Mich hat das irgendwie an Tankstellen erinnert, die heute außer Benzin und Öl ein komplettes Krämer-Sortiment führen. Aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt, an solche Bank-Center werde ich mich auch noch gewöhnen.

    Wie Peter schrieb, hat er versucht, neue Wege zu gehen, es schienen noch nicht die Richtigen gewesen zu sein. Das ist schade für Peter, aber das ist der Trend.

  • salvamor41
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    geschrieben 1147940367000

    @'Erika1' sagte:

    Die Reisebüro-Branche hat selbst einmal laut überlegt, ob sie nicht eine Beratungs-"Gebühr" nehmen könnte, nachdem Provisionen gekürzt worden sind. Das hat sich nicht durchsetzen können, der Kunde geht eben zum nächsten Reisebüro, in dem die Beratung noch gratis ist. Selbst wenn alle RB ein Eintrittsgeld nehmen würden, wird es kaum funktionieren: dann geht der Kunde erst gar nicht dorthin, er bleibt zu Hause und schaut im Internet.

    Es braucht heute Innovationen, um Verbraucher an sich zu binden. Und es müssen besondere Leistungen sein, für die der Kunde bereit ist zu zahlen.

    Wie Peter schrieb, hat er versucht, neue Wege zu gehen, es schienen noch nicht die Richtigen gewesen zu sein. Das ist schade für Peter, aber das ist der Trend.

    Erika, der Weg, den Du am Beispiel dieser Bank in Berlin beschreibst, wäre der absolut richtige. Da müssen Ideen rein, Innovation! Die RBs müssen endlich weg von ihrem verstaubten Katalogverteiler-Image.

    Vielleicht täusche ich mich, aber ich habe den Eindruck, daß die Mitarbeiter der Kettenreisebüros noch lange nicht machen dürfen, was sie wollen. Da gibt es ganz bestimmt helle Köpfe, die gerne aus dem Korsett der Gewohnheiten und Vorschriften aussteigen würden, aber von wem auch immer ausgebremst werden. Unser guter Peter mosaik ist das beste Beispiel. Ich glaube gar nicht, daß seine Ideen von der Kundschaft nicht angenommen wurden. Man muß halt einen langen Atem haben, bis die Leute sich daran gewöhnt haben, und den kann man nur haben, wenn die Veranstalter hinter diesen Aktionen stehen. Jedes RB für sich alleine ist da vom Aufwand und den Kosten her völlig überfordert. Aber Realität ist, daß die Veranstalter offenbar überhaupt kein Interesse an Innovationen haben.

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • mosaik
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    geschrieben 1147942106000

    Ich habe für Beratungen, die über sagen wir mal 10 bis 15 Min. hinaus gingen, rund € 15.-- verlangt, bei schriftlichen Angeboten für Einzelkunden oder bei Gruppenreisen, die mehr als ein Reiseziel angeboten haben wollten für jedes weitere Reiseziel rund € 20.--.

    Flugbuchungen - schon 1993 - ausnahmslos € 8.-- oder der Kunde musste sich ein anderes Büro suchen.

    Durch Schilder auf den Beratungstischen habe ich die Kunden darauf hingewiesen. Dauerte ein Gespräch schon länger, habe ich den Kunden darauf angesprochen, wenn er noch detaillierte Informationen wünscht, dies nun € 15.-- kostet.

    Beide Gebühren wurden bei Buchungen als Anzahlung angerechnet.

    Erfahrungen:

    Ein Teil: "Sie spinnen, dann gehe ich woanders hin".

    Ein Teill: "Aha, bei Ihnen zahlt man für die Beratung. Wenn ich ehrlich bin, ... habe ich schon gebucht - nur das andere Reisebüro kennt sich überhaupt nicht aus - war nur billig, ... will ich gar nicht buchen, ... ich wollte nur mal mich informieren... ... ich hatte gerade etwas Zeit bis zu meinem Arzttermin (!!) ...

    Alles wirklich erlebt.

    Aber ein Teil: "Wenn Sie dafür etwas verlangen, müssen Sie gut sein" ..."... Sie sind mir empfohlen worden, das ist es mir wert".

    Feed back:

    "es hat sich gelohnt bei Ihnen die Gebühr zu bezahlen".

    "leider waren Sie nicht der günstigste, aber Sie haben mir viel erzählt und der andere ist um so viel günstiger, dass es trotz Ihrer Gebühr immer noch billiger ist, beim anderen zu buchen".

    Und für mich?

    ... hatte ich vorher 10 Gruppenangebote zu erstellen, um bei zwei oder drei den Zuschlag zu bekommen, waren es danach nur mehr fünf oder sechs, aber fast immer wurde gebucht...

    ... dadurch trat eine Zeitersparnis ein, diese "Mehrzeit" konnte ich in die wahrscheinlich zustande kommenden Aufträge schicken, was dort eine bessere Qualität brachte (genauere Erhebung, mehr Details, besser durchdacht usw.)...

    Kollegen haben mich belächelt und meinten, so kann man nicht mit Kunden umgehen. Aber meine Kunden waren stets zufrieden, sie folgten mir nach der freiwilligen Schließung meiner Firma zum TUI Reisecenter nach und sind heute noch Kunden beim meinem jetzigen Brötchengeber - und keine schlechten Kunden!

    Soweit mein Modell, dass ich sofort wieder anwenden würde, wenn es notwendig wäre (in meiner derzeitigen Arbeitsstätte haben wir diese Probleme nicht, zumindest sehr selten).

    Gruß

    Peter

  • mosaik
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    geschrieben 1147942449000

    @'Blues' sagte:

    ..... es geht nicht darum, sich den Kunden so zu backen, wie man ihn gerne hätte. Es geht darum, dem Kunden aufzuzeigen, dass auf der anderen Seite des Tisches ein Mensch sitzt, der nicht nur für Gottes Lohn hier sitzt. Es braucht ein bisschen Mut, diese Kosten weiterzuverrechnen resp. die Belastung dem Kunden bekanntzugeben. ...

    ... Und um Leute, die sich davon von einer Beratung abhalten lassen, ist es weiss Gott nicht schade. Es sind schlussendlich eh nur die, die nach Erhalt der Auskünfte ins Internet gehen oder sonstwo buchen würden.

    Es braucht Mut, man wird einige Leute vergraulen aber ich bin davon überzeugt, für viele würde und könnte es funktionieren. Wir machen das in der Regel auch so - und die Konkurrenz ist in meiner Branche auch nicht gerade klein.

    DAS ist für mich eine Inovation, die manche hier ansprechen. Auch wenn jene lieber vielleicht Videos oder Schokolade als Inovationen hätten...!!!!

    Immer wieder heißt es in Postings: Ja wenn die Reisebüros BESSER wären, würden wir ja eh buchen!

    Also!

    :D Peter

  • mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
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    geschrieben 1147943210000

    @'Erika1' sagte:

    Im Forum tauchte mal die Frage auf, ob User bereit wären, eine Art Eintritts- oder Nutzungsentgelt für HolidayCheck zu zahlen. Soweit ich mich erinnere, lautete die meistgenannte Antwort: nein. Ich selbst bin auch nicht bereit, zu zahlen, denn es gibt wahrlich genug Möglichkeiten, sich im Internet zu informieren, und zwar kostenlos.

    ... und trotzdem können wir hier weiter diskutieren.

    auf RB umgelegt hieße es: nicht jammern (was man mir manchmal fälschlicher Weise nachsagt...) - sondern mutig sein - siehe mein Beitrag vorher.

    Sozusagen - dann halt das Forum dicht machen und weniger Leute haben, aber von denen Geld bekommen.

    Nebenbei, ich wäre auch nicht bereit, hier zu zahlen. Aber ich würde es akzeptieren und nicht schreien: Hallo Leute, ihr verliert jede Menge Kunden ... welche Kunden..?

    @'Erika1' sagte:

    Die Reisebüro-Branche hat selbst einmal laut überlegt, ob sie nicht eine Beratungs-"Gebühr" nehmen könnte, ...

    ... siehe meine persönlichen Erfahrungen... es geht vieles, wenn man nur dahinter steht.

    @'Erika1' sagte:

    Es braucht heute Innovationen, um Verbraucher an sich zu binden. Und es müssen besondere Leistungen sein, für die der Kunde bereit ist zu zahlen.

    ... Besondere Leistungen... ja, ja, die würden sie alle gerne nehmen, die Kunden... solange sie nichts kosten:

    Videos: habe ich mal versucht: "Ach kaufen muss man die? Können Sie mir nicht das Video leihen? Ich bring es eh wieder zurück!"

    "Also ein Gratis Verleih ist ja wohl das geringste Service, das ich von Ihnen erwarten darf".

    Reise-Zubehör: Koffergurten, Reiseliteratur, Sonnencreme, usw.

    --> die einzige Möglichkeit, mit Ausnahme von Reiseliteratur, war es stets, diese Dinge zu kaufen, auf Lager zu legen und an seine Kunde zu verkaufen. Durchgerechnet hat es ergeben, dass der Aufwand für Regale, Lagerhaltung, Beratung im Verhältnis zu den knappen Spannen, die man bei kleineren Mengen im Einkauf erhielt, es sich nicht lohnt, den Aufwand zu treiben.

    --> Tankstellen: habenwie viele Personen pro Tag, die sie frequentieren?...

    --> Banken: zählen wohl noch zu jenen Branchen, die wirklich noch Geld machen - wir haben gerade in Österreich einen riesigen Bankenskandal - BAWAG - da sieht man, was dort Kohle fließt. Zahlen alles wir mit unseren täglichen Bankgebühren...

    Nein, im Ernst: ja, Banken haben den nötigen finanziellen Rückhalt, um solche Serviceideen in Großstädten durchzuziehen. Es fragt sich aber, ob er lange am Markt bleiben wird.

    Inovationen hat es viele gegeben, in jeder Branche, aber viele, viele sind auch bald wieder verschwunden. So gab es in Paris ein mehrstöckiges Reisecenter: in jedem Stock ein anderer Erdteil mit entsprechender Dschungel-, Berg- und Wüsten-Deko und Stimmungn (Musik, Düften), sowie jede Menge passendes Zubehör, Spezialisten für jedes einzelne Gebiet und und und

    Nach zwei Jahren in Konkurs gegangen. Mangels Akzeptanz bei den Kunden. In Paris. Zig Millionen Einwohnern.

    Inovationen müssen vom Markt angenommen werden und sich rechnen. Sonst sind wir wieder am Start zurück beim Thema.

    Gruß

    Peter

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