Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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@sonnestrand75 sagte:
Nach dieser Logik müssten dann auch nicht abgebuchte Restzahlungen für die abgesagten Reisen noch nachträglich eingezogen werden?
Nein! Sinn eines Insolvenzverfahrens ist unter anderem den Insolventen vor eigenmächtigen Rückgriffen der Gläubiger zu schützen. Ein Insolvenzverfahrens macht keinen Sinn, wenn dem Insolvenzverwalter nicht klar ist, mit welchem Kapital er noch arbeiten kann, weil sich stündlich der Kontostand ändert, in dem Gläubiger einfach Kapital abziehen. Deshalb dürften bereits getätigte Zahlungen Bestandteil der Insolvenzmasse sein. Deshalb sind Rückbuchungen und ChargeBackVerfahren rechtlich heikel, weil man damit eigenmächtig Kapital der Insolvenzmasse entzieht. Ich glaube, dass deshalb Kreditkarteninstitute wieder Abstand vom ChargeBack genommen haben.
Eine noch nicht gezahlter Betrag dürfte kein Teil der Insolvenzmasse sein. In dem Falle müsste sich der Insolvenzverwalter erklären, ob er die Reise noch garantieren und durchführen kann. Wenn ja, würde auch der Gesamtbetrag fällig. Man bekäme dafür aber auch die gebuchte Reise. Wenn der Insolvenzverwalter die Reise nicht garantieren kann, dürfte er auch keinen Anspruch auf die Restzahlung haben.
Puh, man kommt ja kaum nach, mit dem ganzen Mumpitz aufzuräumen, der hier verzapft wird...
@falconwing sagte:
Ich persönlich gehe davon aus, dass der Insolvenzverwalter bereits bezahlte und über Rücklastschrift oder über Kreditkarte zurückbelastete Beträge zu gunsten der Insolvenzmasse von den Kunden einfordern wird und dies ggfls auch gerichtlich. Diese Beträge müssen dann über die Insolvenzversicherung bei Zurich geltend gemacht werden und wenn nicht zu 100% zurückerstattet zur Insolvenztabelle angemeldet und aus dieser quotal bezahlt werden, wenn die Insolvenzmasse ausreicht.
Nicht für abgesagte Reisen bis zum 31.10.. Dass Insolvenzmassen durch Rücklastschriften reduziert werden, ist Gang und Gäbe, auch bei Deinem Autobeispiel. Bei Chargeback landet der Schaden beim Acquirer und wird von diesem -sofern nicht durch Sicherheitseinbehalte und Sicherheiten gedeckt- gegen die Masse geltend gemacht.
@joergen78 sagte:
Nein! Sinn eines Insolvenzverfahrens ist unter anderem den Insolventen vor eigenmächtigen Rückgriffen der Gläubiger zu schützen. Ein Insolvenzverfahrens macht keinen Sinn, wenn dem Insolvenzverwalter nicht klar ist, mit welchem Kapital er noch arbeiten kann, weil sich stündlich der Kontostand ändert, in dem Gläubiger einfach Kapital abziehen. Deshalb dürften bereits getätigte Zahlungen Bestandteil der Insolvenzmasse sein. Deshalb sind Rückbuchungen und ChargeBackVerfahren rechtlich heikel, weil man damit eigenmächtig Kapital der Insolvenzmasse entzieht. Ich glaube, dass deshalb Kreditkarteninstitute wieder Abstand vom ChargeBack genommen haben.
Doppelter Unfug, da
- der Insolvenzverwalter damit rechnet, dass Lastschriften noch innerhalb der Widerspruchsfrist zurückgegeben werden und
- ChargeBack ihn gar nicht betrifft, sondern den Acquirer. Von dem bekommt er nur zu gegebener Zeit eine Forderungsanmeldung.
Bin dafür, in der Schule sollte Insolvenzrecht zumindest in Grundzügen gelehrt werden...
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@Ballonflieger: Echt jetzt? Verschwörungstheorien? Schon um diese Uhrzeit?
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@steelydan1 sagte:
Nein, es ist ein Insolvenz wie jede viele andere auch.
Ob irgendwann der Staat (=Steuerzahler) für mgl. Versäumnisse unserer Regierung bzw. gewählten Abgeordneten (=Bundestag) bei der Absicherung einspringen muss ist offen. Das wird ggf. ein viele Jahre dauernder Rechtsstreit.Das mit der Insolvenz ist ja nicht strittig. Ich hab lediglich darauf hin gewiesen, das der Staat das ganze hätte verhindern hätte können, wenn er die Versicherungssumme wie beantragt aufgestockt hätte. Dann wäre auch in den Hotels weniger Chaos weil ja genug Geld da gewesen wäre. Aber so...
@erny1805 sagte:
Das mit der Insolvenz ist ja nicht strittig. Ich hab lediglich darauf hin gewiesen, das der Staat das ganze hätte verhindern hätte können, wenn er die Versicherungssumme wie beantragt aufgestockt hätte. Dann wäre auch in den Hotels weniger Chaos weil ja genug Geld da gewesen wäre. Aber so...
Warum haben die Reiseveranstalter nicht schon die Insolvenz angemeldet, bevor der letzte nicht mehr abgesicherte Schwung in die Ferien geschickt wurde???? Dann hätte es diese Katastrophe überhaupt nicht gegeben.....
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Eine interessante Beschreibung der Zusammenhänge, die teilweise auch die TC-Insolvenz übertragbar ist.
https://www.busnetz.de/sind-bei-veranstalter-insolvenz-die-reisevertraege-hinfaellig/
Aus dem von "Sundowner100" verlinkten Beitrag:
"Entscheidet sich der Verwalter das in Insolvenz geratene Unternehmen fortzuführen und zu sanieren, so wird er im Zweifel zumindest die gewinnbringenden Reisen durchführen wollen. In dem Fall steht dem Verwalter selbstverständlich auch der Reisepreis zu. Problematisch ist allerdings, dass sich die Verwalter nicht selten ausgesprochen viel Zeit mit ihrer Erklärung lassen und die Kunden deshalb nicht wissen, ob die einmal gebuchte Reise noch durchgeführt wird oder nicht. Für diesen Fall sieht das Gesetz (§ 107 Abs. 2 InsO) vor, dass sich der Insolvenzverwalter auf Verlangen des Vertragspartners hin „unverzüglich“ erklären muss, ob er seinerseits den Vertrag erfüllen wird, sprich, ob also die gebuchte Reise durchführt wird. Der Kunde ist also im Prinzip gehalten, sich mit dem Verwalter in Verbindung zu setzen, um genau diese Frage zu klären. Erklärt sich der Verwalter nicht oder lehnt er ab, steht ihm natürlich weder An- noch Restzahlung zu. Vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarungen ist für die Debatte mit dem Verwalter der Kunde selbst verantwortlich, denn das Reisebüro hat mit Vermittlung der gebuchten Reise seinen Job erledigt."
Beschreibt mMn sehr gut wie sich alle Betrofffen mit (aktuell) Reisebeginn nach dem 31.10.19 verhalten sollten.
Vielleicht ist HC daran interessiert, das (teilweise) in die "Aktuelle Informationen zu Reisen mit Thomas Cook-Gesellschaften" aufzunehmen.
Da sicher die Frage nach einer angemessen Frist auftaucht: Ich halte 14 Tage für vernünftig. In der dt. Rechtssprechung ist man damit normal auf der sicheren Seite. -
@erny1805 sagte:
Das mit der Insolvenz ist ja nicht strittig. Ich hab lediglich darauf hin gewiesen, das der Staat das ganze hätte verhindern hätte können, wenn er die Versicherungssumme wie beantragt aufgestockt hätte. Dann wäre auch in den Hotels weniger Chaos weil ja genug Geld da gewesen wäre. Aber so...
Warum haben die Reiseveranstalter nicht schon die Insolvenz angemeldet, bevor der letzte nicht mehr abgesicherte Schwung in die Ferien geschickt wurde???? Dann hätte es diese Katastrophe überhaupt nicht gegeben.....
@stephan-schuboth sagte:
Warum haben die Reiseveranstalter nicht schon die Insolvenz angemeldet, bevor der letzte nicht mehr abgesicherte Schwung in die Ferien geschickt wurde???? Dann hätte es diese Katastrophe überhaupt nicht gegeben.....
Und vor allem, dann hätte das Geld aus dem Sicherungsschein zweckmäßig angewendet werden können.
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Ich mache mir gar nicht erst die Mühe zu antworten, ballonflieger - allem Anschein nach siehst du eh nur dein Dilemma und wäre einer Erklärung der Zusammenhänge (als Gegenüberstellung deiner 1:1 Milchmädchensichtweise) vollkommen vergebene Liebesmüh.
Allerdings dürfte dir nicht entgangen sein, das ein Dienstleisungsunternehmen erhebliche Aufwendungen bei der Buchung einer Reise hat und nicht etwa ein bot Bestellungen entgegennimmt und in irgendein System weiterleitet.
Insofern sind alle "Berechnungen", die hier angestellt werden höflich formuliert gewaltig zu kurz gedacht.
Zum Beispiel an der Stelle, an der die Ablehnung der Höchstabsicherung kritisiert wird - kein Mensch scheint darüber nachzudenken, was das für die Kosten der Police bedeuten würde und logischer Weise enorme Auswirkungen auf die Reisepreise entfalten müsste.Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.
Just my 2 cents ... -
Versuche verzweifelt meine Schadensmeldung einzureichen. Bisher vergeblich.
- per Web lautet die Antwort immer HTTP Status 500 - Internal Server Error
- per email- Kaera antwortet, nein muss per Web gemacht werden,
- telefon? Unmöglich jemanden bei Kaera zu erreichen.
was tun? Weiß jemand Bescheid?
besten Dank
Kappelzink -
@joschua100 sagte:
Aber bei Reisen bis 31.10. kann man doch neu buchen, die sind doch definitiv abgesagt oder nicht
Ja die sind abgesagt aber neu buchen? Viel spass bei uns ist jetzt die ganze Reise 1000 euro teurer...könnte nur noch heulen
@eldko sagte:
Ja die sind abgesagt aber neu buchen? Viel spass bei uns ist jetzt die ganze Reise 1000 euro teurer...könnte nur noch heulen
Also wir haben heute Morgen neu gebucht eine Woche Fuerteventura, gleiches Hotel + Zimmer und Flug. Das war für 4 Personen insgesamt €616,00 günstiger als die ursprüngliche Buchung!!!

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Ich fahre erst mal in meinen erneut gebuchten Urlaub.
Dann ist immer noch genug Zeit für die Meldung.
Bestimmt ist es dann besser möglich
LG Frank
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Bisher gibt es dazu 2 Tipps:
- Größe der angehängten Dateien möglichst klein halten (s/w, kleineres Format, usw).
- Nachts probieren, wenn wenig "Andrang" ist
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@erny1805 sagte:
Das mit der Insolvenz ist ja nicht strittig. Ich hab lediglich darauf hin gewiesen, das der Staat das ganze hätte verhindern hätte können, wenn er die Versicherungssumme wie beantragt aufgestockt hätte. Dann wäre auch in den Hotels weniger Chaos weil ja genug Geld da gewesen wäre. Aber so...
Warum haben die Reiseveranstalter nicht schon die Insolvenz angemeldet, bevor der letzte nicht mehr abgesicherte Schwung in die Ferien geschickt wurde???? Dann hätte es diese Katastrophe überhaupt nicht gegeben.....
@stephan-schuboth sagte:
Warum haben die Reiseveranstalter nicht schon die Insolvenz angemeldet, bevor der letzte nicht mehr abgesicherte Schwung in die Ferien geschickt wurde???? Dann hätte es diese Katastrophe überhaupt nicht gegeben.....
Nicht dein Ernst hoffe ich ... ?!
Die Insolvenz war hier nicht das Geschäftsmodell (und ist es immernoch nicht!) - das gibt´s anderweitig oft genug! -
Versuche verzweifelt meine Schadensmeldung einzureichen. Bisher vergeblich.
- per Web lautet die Antwort immer HTTP Status 500 - Internal Server Error
- per email- Kaera antwortet, nein muss per Web gemacht werden,
- telefon? Unmöglich jemanden bei Kaera zu erreichen.
was tun? Weiß jemand Bescheid?
besten Dank
Kappelzink@kappelzink sagte:
Versuche verzweifelt meine Schadensmeldung einzureichen. Bisher vergeblich.
per Web lautet die Antwort immer HTTP Status 500 - Internal Server Error
per email- Kaera antwortet, nein muss per Web gemacht werden,
telefon? Unmöglich jemanden bei Kaera zu erreichen.
was tun? Weiß jemand Bescheid?besten Dank
KappelzinkDu hast noch Wochen Zeit.... Mach dich nicht fertig! Min 4 Wochen nach Reisende!.... Komm runter und lass erstmal alles sacken....
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Versuche verzweifelt meine Schadensmeldung einzureichen. Bisher vergeblich.
- per Web lautet die Antwort immer HTTP Status 500 - Internal Server Error
- per email- Kaera antwortet, nein muss per Web gemacht werden,
- telefon? Unmöglich jemanden bei Kaera zu erreichen.
was tun? Weiß jemand Bescheid?
besten Dank
Kappelzink@kappelzink sagte:
Versuche verzweifelt meine Schadensmeldung einzureichen. Bisher vergeblich.
per Web lautet die Antwort immer HTTP Status 500 - Internal Server Error
per email- Kaera antwortet, nein muss per Web gemacht werden,
telefon? Unmöglich jemanden bei Kaera zu erreichen.
was tun? Weiß jemand Bescheid?besten Dank
KappelzinkWar bei mir auch. Beim zweiten Mal per Web ging es
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Danke für's Weitergeben meines Hinweises Ahotep!
Mittlerweile wird auch auf der Thomas Cook Seite und deren Töchter vor diesen Betrugs-E-Mails gewarnt!
Ich denke, da habt ihr auch letztlich für gesorgt! Vielen, vielen Dank dafür!
Hier noch einmal der Link dazu:
https://www.travelklima.de/thomas-cook-betrug/?fbclid=IwAR1ZLJYp56Zzh77UHN62fXAdhjPecvW-_3TXNcX9g_IDxiPFoTsknLe6iWc -
Ich mache mir gar nicht erst die Mühe zu antworten, ballonflieger - allem Anschein nach siehst du eh nur dein Dilemma und wäre einer Erklärung der Zusammenhänge (als Gegenüberstellung deiner 1:1 Milchmädchensichtweise) vollkommen vergebene Liebesmüh.
Allerdings dürfte dir nicht entgangen sein, das ein Dienstleisungsunternehmen erhebliche Aufwendungen bei der Buchung einer Reise hat und nicht etwa ein bot Bestellungen entgegennimmt und in irgendein System weiterleitet.
Insofern sind alle "Berechnungen", die hier angestellt werden höflich formuliert gewaltig zu kurz gedacht.
Zum Beispiel an der Stelle, an der die Ablehnung der Höchstabsicherung kritisiert wird - kein Mensch scheint darüber nachzudenken, was das für die Kosten der Police bedeuten würde und logischer Weise enorme Auswirkungen auf die Reisepreise entfalten müsste.Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.
Just my 2 cents ...@vonschmeling sagte:
Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.
Just my 2 cents ...
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Danke für's Weitergeben meines Hinweises Ahotep!
Mittlerweile wird auch auf der Thomas Cook Seite und deren Töchter vor diesen Betrugs-E-Mails gewarnt!
Ich denke, da habt ihr auch letztlich für gesorgt! Vielen, vielen Dank dafür!
Hier noch einmal der Link dazu:
https://www.travelklima.de/thomas-cook-betrug/?fbclid=IwAR1ZLJYp56Zzh77UHN62fXAdhjPecvW-_3TXNcX9g_IDxiPFoTsknLe6iWc@reiseamazone1970 sagte:
Danke für's Weitergeben meines Hinweises Ahotep!
Mittlerweile wird auch auf der Thomas Cook Seite und deren Töchter vor diesen Betrugs-E-Mails gewarnt!
Ich denke, da habt ihr auch letztlich für gesorgt! Vielen, vielen Dank dafür!
Hier noch einmal der Link dazu:
https://www.travelklima.de/thomas-cook-betrug/?fbclid=IwAR1ZLJYp56Zzh77UHN62fXAdhjPecvW-_3TXNcX9g_IDxiPFoTsknLe6iWcDanke nochmals. Habe das zusätzlich im Infothread verlinkt.
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Aus dem von "Sundowner100" verlinkten Beitrag:
"Entscheidet sich der Verwalter das in Insolvenz geratene Unternehmen fortzuführen und zu sanieren, so wird er im Zweifel zumindest die gewinnbringenden Reisen durchführen wollen. In dem Fall steht dem Verwalter selbstverständlich auch der Reisepreis zu. Problematisch ist allerdings, dass sich die Verwalter nicht selten ausgesprochen viel Zeit mit ihrer Erklärung lassen und die Kunden deshalb nicht wissen, ob die einmal gebuchte Reise noch durchgeführt wird oder nicht. Für diesen Fall sieht das Gesetz (§ 107 Abs. 2 InsO) vor, dass sich der Insolvenzverwalter auf Verlangen des Vertragspartners hin „unverzüglich“ erklären muss, ob er seinerseits den Vertrag erfüllen wird, sprich, ob also die gebuchte Reise durchführt wird. Der Kunde ist also im Prinzip gehalten, sich mit dem Verwalter in Verbindung zu setzen, um genau diese Frage zu klären. Erklärt sich der Verwalter nicht oder lehnt er ab, steht ihm natürlich weder An- noch Restzahlung zu. Vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarungen ist für die Debatte mit dem Verwalter der Kunde selbst verantwortlich, denn das Reisebüro hat mit Vermittlung der gebuchten Reise seinen Job erledigt."
Beschreibt mMn sehr gut wie sich alle Betrofffen mit (aktuell) Reisebeginn nach dem 31.10.19 verhalten sollten.
Vielleicht ist HC daran interessiert, das (teilweise) in die "Aktuelle Informationen zu Reisen mit Thomas Cook-Gesellschaften" aufzunehmen.
Da sicher die Frage nach einer angemessen Frist auftaucht: Ich halte 14 Tage für vernünftig. In der dt. Rechtssprechung ist man damit normal auf der sicheren Seite.@steelydan1 sagte:
Beschreibt mMn sehr gut wie sich alle Betrofffen mit (aktuell) Reisebeginn nach dem 31.10.19 verhalten sollten.
Vielleicht ist HC daran interessiert, das (teilweise) in die "Aktuelle Informationen zu Reisen mit Thomas Cook-Gesellschaften" aufzunehmen.Nein, beschreibt es nicht, da Voraussetzung die Insolvenzeröffnung (nicht das Insolvenzeröffnungsverfahren) ist, die liegt aber noch nicht vor. Und wenn man den ganzen Schwarzmalern hier folgen würde, dürfte es ja nicht zur Eröffnung kommen, da ja schon von vornherein klar ist, dass es keine ausreichende Masse gibt *eyesroll*
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Auch wenn das für uns als Betroffene ärgerlich ist - ich kenne mindestens 2 Hotels auf den Kanaren, die ab morgen bis 31.10. schließen müssen, weil nahezu alle Buchungen storniert wurden. Waren offenbar stark mit TC-Kunden gebucht. Das ist ein anderes Drama für die Beschäftigten und viele andere Dienstleister, die dranhängen...
Da jammern hier viele auf extrem hohem Niveau, gerade die, die ohne Sicherheit jetzt das zweite Mal buchen und im Zweifel DOPPELT bezahlen ...
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Ich mache mir gar nicht erst die Mühe zu antworten, ballonflieger - allem Anschein nach siehst du eh nur dein Dilemma und wäre einer Erklärung der Zusammenhänge (als Gegenüberstellung deiner 1:1 Milchmädchensichtweise) vollkommen vergebene Liebesmüh.
Allerdings dürfte dir nicht entgangen sein, das ein Dienstleisungsunternehmen erhebliche Aufwendungen bei der Buchung einer Reise hat und nicht etwa ein bot Bestellungen entgegennimmt und in irgendein System weiterleitet.
Insofern sind alle "Berechnungen", die hier angestellt werden höflich formuliert gewaltig zu kurz gedacht.
Zum Beispiel an der Stelle, an der die Ablehnung der Höchstabsicherung kritisiert wird - kein Mensch scheint darüber nachzudenken, was das für die Kosten der Police bedeuten würde und logischer Weise enorme Auswirkungen auf die Reisepreise entfalten müsste.Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.
Just my 2 cents ...@vonschmeling sagte:
Ich mache mir gar nicht erst die Mühe zu antworten, ballonflieger - allem Anschein nach siehst du eh nur dein Dilemma und wäre einer Erklärung der Zusammenhänge (als Gegenüberstellung deiner 1:1 Milchmädchensichtweise) vollkommen vergebene Liebesmüh.
Allerdings dürfte dir nicht entgangen sein, das ein Dienstleisungsunternehmen erhebliche Aufwendungen bei der Buchung einer Reise hat und nicht etwa ein bot Bestellungen entgegennimmt und in irgendein System weiterleitet.
Insofern sind alle "Berechnungen", die hier angestellt werden höflich formuliert gewaltig zu kurz gedacht.
Zum Beispiel an der Stelle, an der die Ablehnung der Höchstabsicherung kritisiert wird - kein Mensch scheint darüber nachzudenken, was das für die Kosten der Police bedeuten würde und logischer Weise enorme Auswirkungen auf die Reisepreise entfalten müsste.Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.
Just my 2 cents ...Selten so einen Quark gelesen. Was mir aufgefallen ist, sie möchten wissend rüber kommen, wissen aber auch nicht wirklich viel, ausser das sie meinen immer Recht zu haben und alle anderen dumm sind und keine Ahnung haben... Ist mir in letzter Zeit in dem Forum nur aufgefallen...
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Ich mache mir gar nicht erst die Mühe zu antworten, ballonflieger - allem Anschein nach siehst du eh nur dein Dilemma und wäre einer Erklärung der Zusammenhänge (als Gegenüberstellung deiner 1:1 Milchmädchensichtweise) vollkommen vergebene Liebesmüh.
Allerdings dürfte dir nicht entgangen sein, das ein Dienstleisungsunternehmen erhebliche Aufwendungen bei der Buchung einer Reise hat und nicht etwa ein bot Bestellungen entgegennimmt und in irgendein System weiterleitet.
Insofern sind alle "Berechnungen", die hier angestellt werden höflich formuliert gewaltig zu kurz gedacht.
Zum Beispiel an der Stelle, an der die Ablehnung der Höchstabsicherung kritisiert wird - kein Mensch scheint darüber nachzudenken, was das für die Kosten der Police bedeuten würde und logischer Weise enorme Auswirkungen auf die Reisepreise entfalten müsste.Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.
Just my 2 cents ...@vonschmeling sagte:
Man kann hier imho wüten und petitieren bis man schwarz wird - es gibt in der Tat elementarere Probleme.
Eine Veranstalterinsolvenz ist ein ausgesprochen geschmeidiges Szenario aus Sicht der Betroffenen im Vergleich zu runierten Existenzen durch betrügerisches Handeln - das sollten sich hier alle mit Verve nach der "Staatshaftung" rufenden Mitwirkenden mal verinnerlichen.Yep, ich habe mir mal die Mühe gemacht zu recherchieren, welches bislang wohl die Insolvenz mit der größten Verbraucherschädigung war und bin auf die Göttinger Gruppe mit 826 Mio. € angemeldeten Forderungen und einem vermuteten Schaden von mehreren Milliarden gekommen. Bei aller persönlichen Betroffenheit: Kommt damit klar, volkswirtschaftlich ist Thomas Cook, zumal mit der Kundengeldabsicherung, eher ein kleiner Fisch.