Malaria Prophylaxe für Kenya
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Dem kann ich mich nur anschließen, macht Euch nicht wahnsinnig!
Mich zerstechen hier bei uns die Viecher das geht auf keine Kurhaut mehr, ich habe eine Allergie gegen eine Sorte Bremsen die schon oft in einer Blutvergiftung geendet ist. In Kenia packe ich abends Autan auf die Haut, ziehe kurze Sachen an. Ein paar Stiche habe ich immer, aber es noch nie einer so dick geworden wie sie es hier in Deutschland werden. Sie jucken einen Tag und dann sind sie wieder weg.
Es ist halb so wild wie drüber geredet wird. -
Welche Tabletten nimmst du?
Denn es ist unterschiedlich.
Ich habe immer Malarone genommen und keine Nebenwirkungen gehabt aber jeder Körper ist anders .
Es kann dir keiner sagen wie du die Tabletten verträgst.
Im Beipackzettel steht alles drin was es an Nebenwirkungen geben kann.
LG -
Das kommt drauf an für was für Tabletten du dich entscheidest auch ob du tauchen gehen möchtest oder nicht.
Bei Malarone ist es so die nimmst du einen Tag vorher bevor du einreist in das Land und dann jeden Tage eine Tablette .
Bei Lariam ist es so die nimmst 1 Tablette eine Woche vorher bevor du einreist und dann nur jede Woche eine Tablette.
Wenn man sich die Beibackzettel durchliest die du auch bei Google findest bekommt man das grauen aber das ist bei jedem Medikament so.
Ich bin Allergiker und hatte wie schon gesagt keine Probleme.
LG -
Die Nebenwirkungen lassen sich nicht pauschalisieren, das ist unmöglich.
Wenn man sie durchliest wird einem Angst und Bange....
Ich kann Dir genügend Beispiele geben von Leuten die überhaupt nichts gemerkt haben bis hin zu Angstzuständen.
Ich selber habe noch nie was anderes als Lariam genommen, merke auch nichts wildes, die ersten 2 Wochen etwas mehr Müdigkeit und Sport funktioniert nicht, da geht die Pumpe sofort. Aber gut, damit kann ich dann die kurze Zeit leben. -
Ob Lariam oder Malarone. Wer einmal Nebenwirkungen hatte und in Kenia zu einem Arzt geht mit starkem Durchfall und Bauchkrämpfen, der hat erlebt das der Arzt als Erstes die Tabletten in den Müll schmeisst. Er. der jeden Tag mit Malaria zu tun hat, weiß genau Bescheid und rät wie jeder Wiederholungsurlauber beim Keniaurlaub von allen Propylaxen absolut ab.
In jeder Apotheke vor Ort gint es Standby-Präparate die man bei anfangener Malaria nimmt oder nach dem Urlaub bei Symptomen, die auf Malaris hinweisen. Diese Präparate kosten ca 700 ksh. Natürlich können diese dann auch Nebenwirkungen haben, aber da die Chance relativ klein ist, sich mit Malaria zu infizieren, ist diese Variante besser, als vorsätzlich seine Organe über 3 oder mehr Wochen zu belasten.
Ein Test am Ende des Urlaubs gibt Gewissheit über Malaria, der Test kostet ca 350 ksh und dauert 5 Minuten.
Als wirksamstes Mückenmittel hat sich bei uns Antibrumm bewährt, gibt es in Deutschland in jeder guten Apotheke.
Malaria ist gefährlich, wenn man die Anzeichen nicht erkennt oder nicht zum Arzt geht, so wie es die Kenianer aus Geldmangel meistens machen. -
Ich finde es gefährlich, wenn Laien hier medizinische Ratschläge erteilen.
Jeder sollte vor einer Reise seinen Mediziner aufsuchen und sich beraten lassen.
Natürlich ist es ein Unterschied, wenn man in einem Land lebt, da ist eine Dauer-Prophylaxe nicht möglich.
Im Urlaub wäre mir persönlich jeder einzelne Tag zu schade, den ich mit Malaria beim Arzt verbringen muss.
Und mein Leben ist mir zu wertvoll, um ein vermeidbares Risiko einzugehen. -
Genau so sehe ich das auch und ich denke mir das, das auch genau so die jenigen sehen die mehrmals im Jahr nach Kenia reisen, mich eingeschlossen.
Ich würde niemals jemanden raten hier im Forum, gerade die Neulinge was Kenia angeht keine Prophylaxe zu nehmen. Die Urlauber sind eh schon teilweise verunsichert wenn man hier so ließt, haben teilweise angst sich mit Malaria zu infizieren.
Bitte lieber Kenia Urlauber lasst euch bei euren Hausarzt oder Tropenmediziner beraten.
Ich bin in einer Woche in Kenia und dann mit Malariaprophylaxe damit ich genießen kann.
LG Jassi -
Jambo,
Wir fliegen in etwa 3 Wochen nach Kenia und werden dann 8 Wochen bleiben. Wir freuen uns schon sehr. Es wird dann das dritte Mal sein das wir in Kenia sind.
Wir haben die letzten beiden Male in unserem Keniaurlaub immer Doxy als Prophylaxe genommen und sie eigentlich ganz gut vertragen. Jetzt werden wir aber 8 Wochen in Kenia sein und ich bin mir nicht sicher ob ich Doxy nehmen soll. Ich meine wegen dem langen Zeitraum. Reicht es wenn ich Doxy als Notfallmedikament mitnehme oder soll ich es von Anfang an einnehmen? Oder reicht es wenn wir auf Safari gehen und es dann nur in dieser Zeit einnehmen?
lg krebs -
Jambo
als ich das erste Mal nach Kenia geflogen bin habe ich auf Rat meines Docs das Breitbandantibiotikum Doxy genommen, habe es sehr gut vertragen, es hat ja noch den angenehmen Nebenefekt gegen alle möglichen Infektionen zu schützen.
Auch ist es viel preiswerter als Malarone oder Lariam, Lariam ging ja gerade durchs TV ( Bundeswehr in Agfagnistan) löst bei vielen physische Probleme aus.
Da war ich aber nur 14 Tage drüben, keine 8 Wochen.
Ich persönlich nehme ab dem 2. Mal wo ich drüben war nichts mehr, denn alles was man schluckt belastet mehr oder weniger den Körper.
Bei geringsten Anzeichen geht man in die Klinik, läßt einen Test machen und behandeln. Die Ärzte an der Diani Beach sind mit dem Problem bestens vertraut, nur können sich die Einheimischen eine Behandlung meißtens nicht leisten.
Es muß jeder für sich eine Linie finden, auch die Tropenmediziner erzählen oft was anderes, nach dem Motto 3 Ärzte, 3 Meinungen.
Grüßle Gabi 2001 ( Franz ) -
Hallo zusammen,
wir fliegen im Juni für 12 Tage nach Kenia.
Wir machen auch eine Safari.Nun sind wir am Überlegen ob wir Malarone als Prophelaxe mitnehmen
oder diese durchnehmen.Was ist angebrachter?
Ein wichtiger Aspekt für uns ist auch , dass wir nach unserem Urlaub
ein Kind haben möchten. Bei einigen Medikamenten bekommt man da ja
Angst bzgl. der Spätfolgen. -
Hi
"Angebrachter" passt hier nicht....
Es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder Du machst die Prophylaxe oder nicht, mit welchem Medikament auch immer.
Machst Du sie nicht und bekommst Malaria wird sie entsprechend behandelt.
Hier hat jeder eine andere Meinung zu, man kann es nicht verallgemeinern, der eine macht es der nächste nicht. Vor Ort gibt es auch gute Medikamente wo Malaria routinemäßig zügig behandelt wird.
Ich selber habe bislang immer die Prophylaxe genommen, dass diese Gift für den Körper ist, ich glaube darüber brauchen wir nicht zu reden...Das ist nunmal Fakt. Nebenwirkungen (ich nehme Lariam) hatte ich noch nie großartig, aber auch das ist bei jedem anders.
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Jambo
ich denke auch das jeder dies für sich zu entscheiden hat.Man sollte mit seinem Hausarzt und einem Reisemediziner sprechen und dann entscheiden.
Habe jahrelang Malarone genommen,sowie mein Sohn-ohne Nebenwirkungen.Nun war ich fast 4 Monate dort-ohne Prophylaxe.Ich hoffe ich ahtte Glück,das weiß man ja erst nach Monaten...Lg Turtle 1994
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nochmal von mir zur Malaria-Vorsorge.
Ich war im Januar , wie jedes Jahr wieder mit einer Gruppe in der Mara. Eine Woche. Als wir in einem Masai-Dorf waren, kam einer mit "tausenden" Stichen oder auch Bissen an den Beinen bis hoch an die Waden zurück. Er könnte in irgendein Nest von "Zecken" oder ähnlichem getreten sein. Als er 14 tage zu hause war, fingen die Symtome der Malaria an. Stand by hatte er sowohl auf der reise dabei und natürlich nicht genutzt. Als er dem Hausarzt von der stattgefundenen Afrika-Reise berichtet hat, hätten bei dem die Alarmglocken läuten müssen. Stattdessen hat er es abgetan als harmlose Grippe. 4 wertvolle tage ist nichts passiert, dann Intensivstation, Malaria-Tropica. Er ist bis heute nicht auf dem Damm, immer wieder komische Anfälle vom Gehirn her, wie Schlaganfall. Die Ärzte machen immer wieder neue CT`s vom Kopf, sagen, das hätte mit der Malaria nun n8ichts mehr zu tun, sagen, es sei eine Art Meningitis und nun ist er zur Kur.
Ist das nicht verrückt?
Unser tolles Gesundheitswesen! -
Leider ist man hier aufgeschmissen wenn es um tropische Krankheiten geht.
Meinen Mann ist ähnliches passiert. Vor 2 Jahren unsere erster Kenia Urlaub 3 Wochen mit Safari . Prophylaxe haben wir Malarone genommen jeden Tag sehr gewissenhaft.
Dann zuhause auch ca 2 Wochen später bekam mein Mann Fieber typische Symtome der Grippe . Ich ihn zum Arzt geschickt wo er auch angab das er in Kenia war. Aber auch unser Hausarzt meinte nur " Nein " das ist keine Malaria und wenn dann müssen wir eben nach Hamburg ins Tropeninstitut und das Blut kontrolieren zu lassen . Na toll ca 5 Stunden Autofahrt. Er nahm Antibiotika dann ging es ihm zum Glück besser .Gerade in der heutigen Zeit wo die Menschen viel reisen sollte jeder Arzt verständiss zeigen und nicht alles als normale Grippe abstempeln.
Ich geb dir so recht, trauriges Gesundheitssystem !
LG Jassi
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Hier rumzuspekulieren bringt leider nichts mehr . Dass die Malaria selber mitlwerweile behandelt ist glaube ich schon. Malaria Tropica ist die gefährlichste Art der Malaria und die Art, welche das Gehirn am meisten befällt und schädigen kann. Ich denke, dass der momentane Zustand mit der Malaria selbst nichts mehr zu tun hat, es werden die Folgen sein...
Den Hausarzt würde ich mir zur Brust nehmen, er hätte den Test machen müssen!
Es ist hier schon zig' mal geschrieben worden, trotzdem nochmal:
Bei den kleinsten Anzeichen ( in diesem Fall waren sie alles andere als klein), fahrt ins Diani Hospital und lasst den Test machen, es ist ein Pieks, dauert keine 5 Minuten und kostet keine 5 Euro. Gerade wenn Ihr keine Prophylaxe hattet! Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen wieso das so viele nicht machen...Liegt es an " in ein kenyanisches Krankenhaus gehe ich nicht"??? Zur Information: An diesem Krankenhaus dort können sich unsere deutschen Krankenhäuser in vielen Belangen mehr als eine dicke Scheibe abschneiden!!! Natürlich ist es auf Touristen ausgelegt, auch mit einigen europäischen Ärtzen. Wird Malaria festgestellt wird sie umgehend behandelt, da wird nicht abgewartet und rumgefackelt wie hier in Deutschland. In Kenia gehört Malaria zum Alltag, es gibt Präparate die sofort helfen, die Ärzte dort sehen dies mit ganz anderen Augen als z.B. unsere Hausärzte und handeln auch dementsprechend.
Wenn die Möglichkeit in Deutschland da ist fahrt gleich in Tropeninstitut anstatt zum
Hausarzt, gerade bei solchen Anzeichen!!! Ansonsten beim Hausarzt auf den Test bestehen!!!!Ich hoffe Dein Bekannter hat das Schlimmste nun überstanden!
Gute Besserung!!! -
Jambo
unser Gesundheitswesen ist eines der besten der Welt, sicherlich nicht perfekt, aber Ihr könnt ja gern mit den Menschen in Kenia, USA ( viele können sich keine Krankenversicherung leisten), Rumänien, Ukraine, etc tauschen.
Wenn der Hausarzt nicht richtig reagiert ist das nicht schön, hat aber nichts mit dem System zu tun.
Jeder der in tropische Länder reist und das sind ja meißt Wiederholungstäter sollte bei den geringsten Anzeichen sofort einen Test machen lassen und nicht auf das Geschwafel seines Hausarztes hören.
Ich persönlich lasse immer zum Ende eines solchen Aufendhalts eines Test machen, kostet im Diani Hospital 2,50 Euro und selbst das gibt keine 100%tige Sicherheit, die gibt es nirgens im Leben.
Grüßle Gabi 2001 ( Franz )
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Hallo,
wir sind hier alle keine Mediziner, aber es gibt in Afrika ja nicht nur Malaria, auch Meningitis ist weit verbreitet, mir sind aus der letzten Zeit 2 Todesfälle bei jüngeren Kenianern an Meningitis bekannt. Und gerade nach einem Besuch in einem Massaidorf würde ich mich nicht wundern, wenn man sich dort so etwas einfängt. Und wenn der Hausarzt keinen Malariatest macht, muss man eben darauf bestehen oder ins Tropeninstitut fahren. Oder ihn in Kenia machen lassen, die Ärzte können dort verständlicherweise besser mit Malaria umgehen.
Viele Grüße
Cora88
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Diesmal war ich schlauer hab mehrere Malariatests von dort mitgenommen.
Wenn was ist kann ich sofort daheim reagieren.LG Jassi