mit Baby (7 Monate) nach Thailand??
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Zitat von Dien84:
Holla so viel Unmut wollte ich jetzt auch nicht lostreten!!! Danke für Eure Meinungen und Bedenken bezüglich der FERNreise mit einem Baby....ich sage nur so viel: die Kinder sind so entspannt wie ihre Eltern und sie fühlen sich da wohl wo Mama und Papa sind...Schade das es immer noch Menschen gibt, die sich von Kindern gestört fühlen....ich hoffe nur das diese Menschen, wenn sie alt sind uns nicht stören....Zitat Ende
Nein! alte Menschen stören mich nicht!
Weil Sie nicht vor lauter ANGST, 10 Stunden lang in einem Flugzeug schreien müssen!
Zitat von @P.D.
Auch wenn ihr eure Meinungen habt, bringt es Dien hier nix, wenn ihr all die getroffenen Entscheidungen in Frage stellt.
Besser wäre es doch, den dreien zu helfen und Vorschläge zu machen, wie sie das Risiko minimieren und auf die Fragen zu antworten.=Zitat Ende
Ist das HIER der richtige Ort solche Fragen zu stellen?
Wäre es nicht viel besser, gescheiter vor dem BUCHEN einen kompetenten
Fach- ARZT zu fragen?Oder ist dieser Thread etwa eine PROVOKATION?
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Nein, ich denke nicht, daß dieser thread eine Provokation ist...aber das Thema polarisiert eben.
Und ja, ich denke, daß dies durchaus der richtige Platz ist um entsprechende Fragen zu stellen...wenn parallel dazu ein Arzt konsultiert und befragt wird und alle(!) erdenklichen Vorab-Informationen, Vorkehrungen etc. genutzt werden.
Und selbstverständlich hat ein jeder das Recht mit seinem Kind (egal welchen Alters) zu verreisen...und zwar wann, wohin und wie lange er will!Allerdings müssen derartige Fragensteller und Urlauber auch mit gegenteiligen, unbequemen Meinungsäußerungen im genutzten Forum und eventuellen "Reaktionen" im Urlaub rechnen.
Ich habe z.B. auch schon mehrfach "sehr deutlich" mit Eltern "gesprochen", deren Kind(er) ein komplettes Flugzeug zusammenschrieen oder Krawall machten, während diese "Eltern" meinten, sie müßten sich nicht darum kümmern und/oder sogar zu schlafen und ihre Kinder und den ganzen Krawall schlichtweg zu ignorieren versuchten. Das sind dann keine Eltern...das sind schlichtweg Asoziale - und sie müssen im Zweifelsfall selbst entscheiden, ob ihnen der Flug dann wirklich soviel Spaß und Urlaubserholung gebracht hat!
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@Holginho:
Schön das es hier noch jemanden gibt, der wenigstens die Entscheidung versteht, was Elternzeitreisende betrifft.Das man sich im Vorfeld bei Arzt, in Foren, bei Eltern die so eine Reise schon gemacht haben und vielleicht beim Auswertigen Amt informiert, was es für Risiken gibt, ist das Mindeste und selbstverständlich.
Das man vorm ersten Flug mit Kind nicht weis, was einen erwartet, ist klar. Trotzdem würde ich mein Kind nicht ignorieren.
Jeder von uns weis, was schreien im Flugzeug anrichten kann.@Helmu & Ulla:
Könnt ihr jedes Risiko ausschließen? Es gibt überall Risiken! Wenn ich eins ausschließe, kann ein anderes Risiko auftreten.Aber ich weis was ihr meint!!!Und nun nochmal allgemein!!!
Ich habe keineswegs etwas gegen User, die ihre Meinung vertreten.
ABER: genauso wie ich Ihre Meinung respektiere, sollten sie auch die Meinung deren verstehen, die sich für eine solche Reise entscheiden.
Aber manche lassen hier einfach keine Luft für andere Meinungen.
Ihre Meinung ist Gesetz und AUS!!!Und sowas geht gar nicht!!!!
So und nun einen angenehmen Abend!
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PatrickDresden:
Das man sich im Vorfeld bei Arzt, in Foren, bei Eltern die so eine Reise schon gemacht haben und vielleicht beim Auswertigen Amt informiert, was es für Risiken gibt, ist das Mindeste und selbstverständlich.
Das man vorm ersten Flug mit Kind nicht weis, was einen erwartet, ist klar. Trotzdem würde ich mein Kind nicht ignorieren.
Jeder von uns weis, was schreien im Flugzeug anrichten kann.Und keine der Informationsquellen die du aufführst haben dich gewarnt ?
Sorry, fällt mir schwer zu glauben.
Und was dich wirklich erwartet kannst du nicht wissen wie du volllkommen richtig schreibst.
Aber das hohe Risiko gehst du trotzdem.
Lieber Patrick, ich will dir nicht auf die Füsse treten aber vieles was du schreibst passt nicht zusammen.
Ich denke wie andere hier auch, es ist purer Egoismus der Eltern die lange Freizeit mit einer Fernreise ausfüllen zu wollen.
Zum Wohle des Kindes könnte man ja mindestens warten bis es sprechen kann,
aber nein- es muss sofort im ersten Lebensjahr sein. -
@PatrickDresden
natürlich kann auch ich nicht alle Risiken ausschliessen - aber ich entscheide nur für MICH und ich bin erwachsen, ich vertrage Repellentien mit Deetanteil von 30%. Das ist ein großer Unterschied.
Wenn dein Baby oder das von Dien89 an Dengue erkranken sollte und hoffentlich alles recht harmlos und easy verläuft, dann kann es später nie wieder in diese Regionen reisen.
Es wundert mich ebenso wie @wiener..., das die Informationsquellen anscheinend von so geringer Warnkraft sind. Deshalb eimal ganz deutlich zum Denguefieber:Wer einmal an Denguefieber erkrankt hat nach ausgestandener Krankheit nur wenig Optionen - Entweder nie wieder in tropische Gebiete reisen oder bei einer erneuten Infektion die hämorrhagische Variante riskieren:
Bei der hämorrhagischen Form des Dengue-Fiebers kommt es zu heftigen inneren und äußeren Blutungen. Obwohl auch Erwachsene betroffen sein können, tritt diese Form meistens bei Kindern unter dem 10. Lebensjahr auf. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Durchlässigkeit der Wände der feinsten Blutgefäße, der Kapillaren, es treten Blutungen sowohl im äußeren, als auch im inneren des Körpers auf. Ein starker Flüssigkeitsverlust und ein Zusammenbruch des Kreislaufs sind charakteristisch. Zusammenfassend zeigen sich folgende Symptome:
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Bluterbrechen
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Blutungen in Haut und Schleimhäuten
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verringerte Anzahl blutungsstillender Blutplättchen (mit Labormethoden nachweisbar)
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Blutverdickung (mit Labormethoden nachweisbar)
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Kreislaufschock
30 Prozent der betroffenen Kinder sterben.
OK?
Übrigens - ein besonders hohes Risiko für einen hämorrhagischen Verlauf tragen auch Neugeborene, die von ihrer Mutter Antikörper gegen die Erkrankungübertragen bekommen haben, bei einer Infektion durch einen anderen Serotyp des Denguevirus.
Sicher, das die Mutter nie zuvor in SOA mal einen harmlos verlaufenden grippalen Infekt hatte, der aber Antikörper von einem der vier möglichen Serotypen hinterlies?
Quellen: MedizinInfo und GOruma Reisemedizin.
Auch ich sehe in diesem Thread keine Provokationen - es geht tatsächlich darum die Sicherheitsinteressen eines Babys gegen die Urlaubsträume der Eltern ab zu wägen.
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Ich frage mich ja nur wie die einheimischen Babys, die Babys von vielreisenden Jetsettern etc. das alles "überleben".
Sorge um die Sicherheit seiner Kinder ist sicherlich gut, alllerdings halte ich nicht sonderlich viel von dieser es-gibt-nichts-über-Muttermilch-und-wenn-auf-dem-Spielplatz-der-Schnulli-runterfällt-muss-er-sofort-in-den-Sterilisator-Mentalität.
Haben unsere Kinder quer um die Welt "geschleppt", auch beruflich bedingt, und siehe da, die sind heute beide über 2m gross und sehr frech und weltoffen.
Dengue, Malaria & Co. sind mit Sicherheit nicht zu unterschätzen, das sind die europäischen Krankheiten allerdings auch nicht, siehe z.B. Meningitis etc. . Das ist also NULL Argument gegen eine Fernreise.
Einzig und allein entscheidend wäre für mich in diesem Falle, ob der Wurm die Fliegerei verträgt und das evtl. mal vorher "testen" , beispielsweise mit einem Flug von Hamburg nach München oder so. Kann man dann ja zur Not noch mit der Bahn zurück, wenns daneben geht.
LG
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Berufliche Belange sind ein Faktor, den ich nicht unbedingt selbst bestimmt wählen kann, eine Urlaubsreise sehr wohl. Hier habe ich als Reisender die alleinige Entscheidung und die alleinige Wahl.
Schön dass es euren Kindern gut geht und sie wohl auf sind. Es muss ja auch nicht unbedingt etwas passieren, es kann aber!
Ich würde und habe mein Kind in so einem zarten Alter, nicht diesem Risiko ausgesetzt.Fakt ist: solange nichts passiert ist immer alles gut. Wenn aber was passiert, das Kind schwer erkrankt, ich wollte nicht mit dem Gewissen leben, dass ich dieses mitverschuldet habe, nur weil ich einen tollen Urlaub haben wollte.
Auch ich sehe es so, hier steht lediglich der Wille der Eltern eindeutig im Vordergrund, das Wohl des Kindes kann nur als sekundär eingestuft werden.
Tatsache ist nun mal, dass es Denguefieber in den Tropen gibt, dass es kein vernüftiges Repellent für Babys gibt und eine Urbausreise in die Tropen nicht zwingend notwendig ist, bis das Kind vernüftig geschützt werden kann.Bleibt den Eltern trotz Ignoranz oder Schönrederei aller Risiken nur abzuwägen was zu tun ist, das Baby mit DEET einzusprühen, trotz Warnung der Hersteller (vielleicht mal abchecken, was den für Risiken bestehen) oder auf ausreichenden Schutz verzichten und hoffen, dass nix passiert.
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dobabba
da hast du ja mit der Meningitis ein treffendes Beispiel gebracht: In Deutschland gab es im Jahr 2005 noch 629 Meningokokken-Meningitis Fälle. Seitdem werden Babys und Kleinkinder geimpft und die Fallzahlen sind stetig gesunken.
Zum Vergleich: In Thailand gab es in diesem ersten Halbjahr mehr als 11.000 Dengue Fälle, davon betroffen waren ca. 50 % Kinder unter 15 Jahren.
Übrigens, auch wir haben Kinder und bereisen seit über 25 Jahren Asien. Aber als unsere Kinder geboren wurden haben wir auch bei uns in der Umgebung tolle Ziele für die Urlausbszeit gefunden.
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Helmut&Ulla:
Ich habe nicht die geringste Lust mich hier auf eine Debatte einzulassen. Wenn ich allerdings eins hasse sind es herausgegoogelte Statistiken über irgendwelche Krankheitsfälle. Finde ich einfach nur nervig und überflüssig.
De facto sind Kinder bzw. die Menscheit generell, überall auf der Welt Gefahren ausgesetzt.
Wie möchtest du das denn handhaben? In Watte packen, keimfrei mit Astronautennahrung? -
Nervig und überflüssig finde ich in diesem Thread keinen einzigen Beitrag und debattieren um Urlaubsreisen mit Babys in tropische Gebiete braucht man auch nicht weiter, es ist verantwortungslos und egoistisch - die Mehrheit aller in diesem Thread hat sich doch eindeutig geäußert

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Was reitest du den die ganze Zeit auf deine Elternzeit rum? Ich mach als Mann auch gerade meine Elternzeit, deshalb komm ich nicht gleich auf solche Ideen mit meinem Kleinen nach Thailand zu fliegen. Sorry, kann ich echt nicht nachvollziehen, zumal ich selber auch schon mehrmals in Thailand war.
RC
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Die Mehrheit interessiert in diesem Falle nicht, da die Mehrheit ihr Wissen hier aus deutschen Kinderarztzimmern hat (bitte machen sie ihre Vorsorgeuntersuchungen, sonst zahlen wir die Zahnspange nicht...., die Muttis diskutieren : hach meiner hatte ja gerade auch wieder 37,8 Fieber, vorsichtshalber.....) .
Sorry, habe ich nichts für übrig. Glaube mir, ich liebe meine Kinder und sie haben es bis zum biblischen Alter von 16+17 gebracht, trotz meiner profanen Einstellung zum Gesundheitswesen.Ja, sie haben ihre Schnullis aus asiatischen Tümpeln wieder rausgezogen, ja sie haben in den ersten Lebensjahren ca. 15 Langstreckenflüge absolviert, ja der Hund durfte nach Ankunft auch immer bei denen im Bettchen schlafen, ja, sie durften in Amiland auch schon mit auf ne Achterbahn die erst ab 18 zugelassen ist als sie erst 14 waren, ja ich bin mit meinen Söhnen neulich in einem Pub in London versackt,....... auweia, bin ich eine Rabenmutter.
Aber soll ich dir was sagen? Die Burschen sind kerngesund, über 2m gross, sprechen 3 Sprachen fliessend sind mehr als weltoffen und lieben ihre Eltern
. Ätsch. -
Sorry Leute dass ich zu diesem Thema eine andere Meinung als die Mehrheit habe.
Aber ich vermute die selbe Mehrheit wuerde mich genauso zerlegen weil ich meinem Sohn sein erstes Moped, auf Koh Samui, mit 14 gemietet habe.
Da kommen jetzt sicher auch jede Menge "Unverantwortlich" Meinungen und die Zeigefinger mit den vielen Unfaellen.
Wobei ich die Verkehrstotenstatistik von Samui damals sehr wohl kannte


