Kleidungsfrage - NICHT wetterbezogen
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Hallo,
zunächst mal : nein, es geht mirnichtum die bereits viel diskutierte Frage, ob man abends eine Jacke / Pullover / lange Hose braucht, weil es evt. zu kühl wäre
Das ist wohl von Mensch zu Mensch ganz verschieden.
Meine, vielleicht ungewöhnliche, Frage ist, wie es sich mit der Kleidung für Frauen in einem muslimischen Land verhält ?!
Grundsätzlich werden wir uns in "touristischem Gebiet" aufhalten, und dennoch frage ich mich, ob ich z.B. zum Einkaufen bzw. Shoppen kurze Hosen tragen kann ? Oder sind Hosen / Röcke, die das Knie bedecken, geeigneter ? Betrifft natürlich ebenso die Oberteil-Frage .... im westlichen Europa ist es normal, Träger-Top und Shorts zu tragen, aber unsere Religion ist eben auch eine andere.Was habt Ihr für Erfahrungen, Meinungen ??
Liebe Grüße,
Sabine -
sabine, das wo du dich am wohlsten fühlst wie schon plinze geschrieben, ist von belek bis anlanya so, nur wenn du wirklich ins hinterland möchtest würde ich das lieber ein "wenig" bedeckter machen.lg

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Hallo und lieben Dank für Eure Antworten !
Ok - dann kann ich also meine Shorts (wirklich kurze Hosen, also kein etwas breiterer Gürtel ...
) anziehen, prima !
Moschee-Kleidungsregeln sind klar, ich weiß bloß nicht (mehr - letzter Türkeiurlaub ist länger her), wie die Regeln auf der Straße sind .... letztlich bin ich ja Gast im Land und möchte da nicht irgendwelche Regeln brechen
Liebe Grüße,
Sabine -
hallo miss72,
hoffe du hattest inzwischen einen schönen urlaub in der türkei- aber für die, die es trotzdem noch interessiert meine anmerkung zurnicht wetterbedingten kleiderordnung.
schon aus respekt vor den einheimischen und deren kultur ist es angemessen und auch erwünscht, das frauen beim betreten religiöser stätten nicht nur ein kopftuch umlegen, sondern auch schulter und knie bedeckende kleidung tragen. (kopftücher gibt es oft vor ort, aber ich hab immer ein eigenes dabei, es braucht ja kaum platz im rucksack).
auch für herren ist ein t-shirt und mindestens eine 3/4 hose selbstverständlich.
ansonsten ist auch in den tourismusregionen in den städten kaum ein unterschied zu deutschland zu erkennen. selbst die einheimischen türkinen sind oftmals mit kurzen röcken und trägertops bekleidet.
am strand ist die bekleidungsordnung tatsächlich nicht mehr so streng, in den hotels am pool sollte man allerdings doch bikini komplett tragen.
lg ulrike -
Danke @chrisbeldi für die "superschnelle Reanimation"...
übersichtlicher...
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Überflüssiges Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Antwort und Anrede mehr als entbehrlich ist.
an xenaares-
bitte, gern geschehen,
bin nur noch etwas unsicher, weil neu hier und noch nicht firm
. tue mich mit computer eh etwas schwer
.
lg ulrike -
Ich heiße dich auch herzlich willkommen im Forum, Ulrike!
Wie du schon gemerkt hast, "werden Sie hier jederzeit geholfen" ...
Zum Thema:
Ich find´s erstaunlich, wieviel Unsicherheit es noch zu geben scheint bezüglich "angemessener Kleidung" im Urlaubsalltag der Region!?
Daher mal der Versuch einer ungefähren Marschroute in Sachen Freizügigkeit:
Auf den Planken in Mannheim bewegen sich in den Sommermonaten sicher genauso viele Türken, wie in den touristischen Ballungsgebieten um Antalya (ersetzbar durch auf dem Ku´damm, der Zeil ... etc.). Ein nicht unerheblicher Anteil der Migranten dürfte orthodoxer sein, als die eher aufgeschlossenen Resisdents im Urlaubsland.
Ergo ist ein "breiter Gürtel" in etwa mit demselben Risiko behaftet, das man auch auf teutonischen Rennbahnen der Eitelkeit kalkulieren muss -> Signale und Reaktion sind fast identisch.
Rein physiologisch (Hitzemanagement) habe ich noch nicht ergründen können, was ein spackes Jeanspant in Kombi mit second skin Top dem halbärmeligen Flatterfummel bis Mitte Wade voraus hat und rate daher zum Selbstversuch.Für jegliche Besichtigungen kultureller Natur sollte zurückhaltende Kleidung obligatorisch sein - und zwar für´s Selbstverständnis, nicht für den Anspruch der Gastgeber!
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wenn wir in diesem land urlauben beachten wie keine kleiderordnung.
daher, wir zeigen uns so wie es auch in deutschland üblich ist wenn wir ausgehen.
warum soll ich mich für 14 tage an die kultur anpassen?
machen die türkischen "gastarbeiter" bei uns doch auch nicht.
das ist eben integation

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Rudi1 wrote:
das ist eben integation

Yoh ... wer will DAS auch noch retten???
:? -
von @ chrisbeldi
ansonsten ist auch in den tourismusregionen in den städten kaum ein unterschied zu deutschland zu erkennen. selbst die einheimischen türkinen sind oftmals mit kurzen röcken und trägertops bekleidet.
Finde ich leider schon,denn in Deutschland hab ich ehrlich gesagt auf dem markt oder in der Stadt noch keine Frauen gesehen,die oben im Bikinioberteil rumlaufen und der Rest,da spar ich mir auch besser den Kommentar.
Nicht alle,das ist klar.
DAS sind aber KEINE Türkinen,möchte ich klarstellen.
Ich denke,man SOLLTE nicht provozieren.
Meine Meinung!! -
Marlena

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vonschmeling wrote:
Rudi1 wrote:
das ist eben integation

Yoh ... wer will DAS auch noch retten???
:?... uff, kann ich da nur sagen- jedem seine eigene meinung ... ist schon klar ...
aber warum regen wir uns über unsere türkischen mitbürger so auf, bemühen das leidige thema -integration- bis zum erbrechen, wenn es nach wie vor leute mit solcher einstellung (sturheit) gibt???
hab zwar kein gesteigertes interesse daran eine diskusion über -gastarbeiter- vom zaun zu brechen, aber vielleicht sollte sich der eine oder andere nochmal mit der geschichte beider länder befassen, dann wüßte man, dass "wir" es waren, die die gastarbeiter ins land GEHOLT haben
, soviel zum aha-effekt.
und dann hilft vielleicht schon, was wir von anderen erwarten, das sollten wir günstiger weise auch so vormachen. -
chrisbeldi wrote:
hab zwar kein gesteigertes interesse daran eine diskusion über -gastarbeiter- vom zaun zu brechen, aber vielleicht sollte sich der eine oder andere nochmal mit der geschichte beider länder befassen, dann wüßte man, dass "wir" es waren, die die gastarbeiter ins land GEHOLT haben
, soviel zum aha-effekt.Das ist so nicht ganz richtig, denn die Gastarbeiter wurden von der Türkei entsendet, um hier deutsche Produktionstechniken zu erlernen und diese dann an die Heimat weiter zu geben, sowie den Handel mit Deutschland anzukurbeln.
Hier nachzulesen: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/01/11093/