• Mina_Dawn
    Dabei seit: 1117497600000
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    geschrieben 1123537652000

    ähnliche frage, weiss nicht ob ich dafür nen neuen thread aufmachen soll, oder ob ihr mir die hier beantworten könnt

    wir haben für oktober eine reise in die türkei für 4 personen gebucht - meine oma, meine kusine, mein kusin und ich

    nun haben jedoch die eltern der beiden kids, meine onkel und seine frau sorgen, ob das denn so gut sei, bei den ganzen geschehnissen in den letzten wochen noch in die türkei zu fahren.

    wäre es möglich umzubuchen, wieviel würde das kosten, und sind diese sorgen schon dann ein grund, wenn noch keine offizielle warnung beim auswärtigen amt besteht ...

    was wäre denn die günstigste methode ?

    edit: gebucht ist mit tui, und wer lesen kann ist klar im vorteil, bis 31 tage vor reisebeginn ist umbuchen scheinbar kein problem und entweder mit 30€ pro person, oder über die versicherung für umsonst möglich ...

    nur was wenn es schlimmer wird oder die eltern zu spät fürs umbuchen dann doch sagen die kinder dürfen nicht mit, gilt das als grund für nen rücktritt wo die versicherung zahlt?

    merke: nicht ich oder meine oma sind das problem, aber die reise ist eigentlich für die kids und wenn die dann nicht mitdürfen ...

  • mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
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    geschrieben 1123575725000

    Die Antworten auf dein Problem findest du eigentlich in den bisherigen Antworten:

    Warten und wenn es schlimmer wird ist wahrscheinlich mit einer Reisewarnung vom Ministerium zu rechnen. Dann wiederum ist ein kostenloser Rücktritt möglich.

    Oder gleich umbuchen und halt Gebühren bezahlen. Dafür beruhigter fliegen (... wo ist das Leben schon sicherer...).

    Aber erfahrungsgemäss wird es eher ruhiger werden. Denn nur in der Hochsaison macht es Sinn, Angst und Schrecken zu verbreiten - da verliert ein Land am meisten. Nicht in der Nachsaison und vor Beginn einer fast "toten" Saison.

    Gruß

    Peter

  • Rolf1979
    Dabei seit: 1115510400000
    Beiträge: 126
    geschrieben 1123799040000

    Wie bereits erwähnt, habe ich die Angelegenheit Anfang letzter Woche an mein Reisebüro weitergegeben, erhielt dann auch umgehend 1 Tag später die Bestätigung bzgl. der Umbuchung von meinem Reisebüro. Die schriftliche Bestätigung von meinem Reiseveranstalter habe ich nach 1 Woche Wartezeit inzwischen auch bekommen, habe nun statt einer Pauschalreise nach Tunesien im Wert von 900,- € nun einen eintägigen Hotelaufenthalt auf Ibiza im Wert von 44,- € (siehe Beitrag von Thorben-Hendrik vom 01.08.). Die neue Reise zu stornieren (natürlich 4 Wochen vor Antritt der Reise) sollte nun nur noch Formsache sein. Mein Ziel hätte ich damit erreicht, habe jetzt nicht mehr 20% Stornokosten auf eine Reise in Höhe von 900,- € zu zahlen, sondern nur noch 20% Stornokosten auf mein Hotel im Wert von 44,- €, das wären somit statt 180,- € Stornokosten nur noch 8,80 € Stornokosten zzgl. den 28,- € Umbuchungsgebühren.

    Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Dieses Beispiel zeigt also, dass es grundsätzlich möglich ist, eine teuere Pauschalreise in einen nur Hotelaufenthalt, Flug oder sonst etwas umzubuchen (auch wenn die neue Reise deutlich weniger Wert ist!) solange es bei dem gleichen Reiseveranstalter ist. Was man danach mit der neuen Reise macht ist dann denke ich jeden selbst überlassen ...

    Das ganze ist somit weder illegal noch eine rechtliche Grauzone noch sonst irgend etwas, man nutzt einfach nur die AGB's des Reiseveranstalters zu seinen Gunsten!!!

  • holzwurm
    Dabei seit: 1087084800000
    Beiträge: 3509
    geschrieben 1123799494000

    Rolf1979 schrieb:

    >

    > Wie bereits erwähnt, habe ich die Angelegenheit Anfang letzter Woche an mein Reisebüro weitergegeben, erhielt dann auch umgehend 1 Tag später die Bestätigung bzgl. der Umbuchung von meinem Reisebüro. Die schriftliche Bestätigung von meinem Reiseveranstalter habe ich nach 1 Woche Wartezeit inzwischen auch bekommen, habe nun statt einer Pauschalreise nach Tunesien im Wert von 900,- € nun einen eintägigen Hotelaufenthalt auf Ibiza im Wert von 44,- € (siehe Beitrag von Thorben-Hendrik vom 01.08.). Die neue Reise zu stornieren (natürlich 4 Wochen vor Antritt der Reise) sollte nun nur noch Formsache sein. Mein Ziel hätte ich damit erreicht, habe jetzt nicht mehr 20% Stornokosten auf eine Reise in Höhe von 900,- € zu zahlen, sondern nur noch 20% Stornokosten auf mein Hotel im Wert von 44,- €, das wären somit statt 180,- € Stornokosten nur noch 8,80 € Stornokosten zzgl. den 28,- € Umbuchungsgebühren.

    >

    > Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Dieses Beispiel zeigt also, dass es grundsätzlich möglich ist, eine teuere Pauschalreise in einen nur Hotelaufenthalt, Flug oder sonst etwas umzubuchen (auch wenn die neue Reise deutlich weniger Wert ist!) solange es bei dem gleichen Reiseveranstalter ist. Was man danach mit der neuen Reise macht ist dann denke ich jeden selbst überlassen ...

    >

    > Das ganze ist somit weder illegal noch eine rechtliche Grauzone noch sonst irgend etwas, man nutzt einfach nur die AGB's des Reiseveranstalters zu seinen Gunsten!!!

    Hallo,

    ich denke, daß Du bei diesem Reiseveranstalter das erste und letzte Mal eine Umbuchung mit anschließender Stornierung gemacht hast.

    Wenn ich Reiseveranstalter wäre, würde ich jede neue Buchung von Dir innerhalb der Optionsfrist ablehnen. Auch wenn Du die AGBs nur zu Deinem Gunsten genutzt hast. Gleichzeitig würde ich die anderen Reiseveranstalter vor Deinen Methoden warnen. Das Ergebnis wäre vermutlich, daß Du bei keinem Reiseveranstalter mehr eine Pauschalreise buchen könntest.

    Ist dies Dein Ziel?????

    Dann mach weiter so!!!!!!

    Daraus werden die Reiseveranstalter lernen und die AGBs dementsprechend ändern. Und das nur weil einer nicht gewillt ist die tatsächlichen Stornokosten zu bezahlen.

    Alle anderen zukünftigen Reisenden werden evtl. bestraft nur weil einer so einen "Scheiß" macht.

  • emdebo
    Dabei seit: 1093392000000
    Beiträge: 902
    geschrieben 1123841700000

    Was ist passiert? Eine ganz normale Transaktion, Kunde bucht um - Fertig.

    Der Computer schluckt die Eingabe - alles ist legal.

    Wenn ich von "zustehenden" Stornierungsgebühren lese, fällt mir spontan ein,

    dass diese früher mal bei 10% lagen, über 15 % lange Zeit und seit kurzem

    bereits auf 20 Prozent ( alles bis 30 Tage vor Reiseantritt ) erhöht wurden.

    In Verbindung mit der empfundenen Teuro-Welle gehen da Summen an die

    Veranstalter, die mein Mitleid in Grenzen halten.

    Zudem werden dort ganze Rechtsabteilungen beschäftigt, die offensichtlich

    nicht in der Lage sind, solche Möglichkeiten in deren AGB's zu vermeiden.

    David gegen Goliath - 1:0 für den Verbraucher.

  • holzwurm
    Dabei seit: 1087084800000
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    geschrieben 1123842171000

    Man muß nur die AGBs ändern,

    indem nur eine Umbuchung in eine gleichwertige bzw. höherwertige Reise möglich ist und diese Umbuchung dann kostenlos sein sollte.

    Bei Umbuchung in eine billigere Reise sollte es automatisch zu einem Storno kommen und die neue Reise als Neubuchung. Ausnahmen höhere Gewalt wie an Weihnachten in der Karibk, Terror usw.

    Dann wären solche derzeit "legalen Betrügereien" nicht möglich. Außerdem würden die Einnahmen aus den Stornos die kostenlosen Umbuchungen bzw. deren Aufwand gegenfinanzieren.

    Gruß

    Karl-Heinz

  • melbelle
    Dabei seit: 1109203200000
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    geschrieben 1123855700000

    Rolf: ich finde Dich einfach nur peinlich!

    Hier offen und lächelnd mit dieser Sache hausieren zu gehen...

    Dein Handeln zeugt von großer Unreife und null Verantwortungsgefühl. Für Dich war das jetzt wohl nur ein Spiel?

    Wenn ich nicht in das Land fahren will, wofür ich mich zuerst entschieden habe, dann buche ich einfach auf ein anderes Land um und fertig. Dein bestreben, hier noch blauäugig davonzukommen liegt hier wohl mehr in der finanziellen Natur. Das war wohl der einzige Grund

    Anstelle hier sympathisch rüberzukommen und zu sagen, wo hier wirklich der Barthel den Most holt, machst Du hier einen auf superschlau, der meint, allen anderen, in diesem Fall dem Reiseveranstalter, auf der Nase tanzen zu können.

    Ich bin nicht der Meinung, dass hier David gegen Goliath gekämpft hat, sondern, dass es sich hier um Noah handelt, der die kommende Sintflut hinter sich lässt!

    ;) melbelle
  • holzwurm
    Dabei seit: 1087084800000
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    geschrieben 1123856530000

    Wenn es jeder so wie Rolf machen würde, dann wären die Reiseveranstalter sowie die vermittelnden Reisebüros schnell pleite.

    Ich kann mir nur wünschen, daß die AGBs so geändert werden damit solche "Hintertürchen" nicht mehr genutzt werden können.

    Durch solche Methoden verliert auch das Reisebüro seine Provision. Dies ist dem Rolf vielleicht nicht bewußt. Er setzt somit derzeit noch halbwegs sicherere Arbeitsplätze auf das Spiel.

    Auf so einen Kunden könnte ich als Reiseveranstalter bzw. kann ich als selbständiger Reisevermittler liebend gern verzichten.

    Gruß

    Karl-Heinz

  • melbelle
    Dabei seit: 1109203200000
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    geschrieben 1124358478000

    Rolf1979 schrieb:

    > Wie bereits erwähnt, habe ich die Angelegenheit Anfang letzter Woche an mein Reisebüro weitergegeben, erhielt dann auch umgehend 1 Tag später die Bestätigung bzgl. der Umbuchung von meinem Reisebüro. Die schriftliche Bestätigung von meinem Reiseveranstalter habe ich nach 1 Woche Wartezeit inzwischen auch bekommen, habe nun statt einer Pauschalreise nach Tunesien im Wert von 900,- € nun einen eintägigen Hotelaufenthalt auf Ibiza im Wert von 44,- € (siehe Beitrag von Thorben-Hendrik vom 01.08.). Die neue Reise zu stornieren (natürlich 4 Wochen vor Antritt der Reise) sollte nun nur noch Formsache sein. Mein Ziel hätte ich damit erreicht, habe jetzt nicht mehr 20% Stornokosten auf eine Reise in Höhe von 900,- € zu zahlen, sondern nur noch 20% Stornokosten auf mein Hotel im Wert von 44,- €, das wären somit statt 180,- € Stornokosten nur noch 8,80 € Stornokosten zzgl. den 28,- € Umbuchungsgebühren.

    >

    > Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Dieses Beispiel zeigt also, dass es grundsätzlich möglich ist, eine teuere Pauschalreise in einen nur Hotelaufenthalt, Flug oder sonst etwas umzubuchen (auch wenn die neue Reise deutlich weniger Wert ist!) solange es bei dem gleichen Reiseveranstalter ist. Was man danach mit der neuen Reise macht ist dann denke ich jeden selbst überlassen ...

    >

    > Das ganze ist somit weder illegal noch eine rechtliche Grauzone noch sonst irgend etwas, man nutzt einfach nur die AGB's des Reiseveranstalters zu seinen Gunsten!!!

    Man sollte mal im Spanienforum Thread Ibiza Urlaubsplan 2005 nachlesen, was dort unser Threaderöffner von hier so schreibt....warum hatte er wohl nicht die Reise ordentlich umgebucht (von einem längeren Pauschalurlaub Tunesien in einen 10 Tage Urlaub Ibiza)? Weil es ihm nur ums Geld ging und hier wollte er seine Tipps haben, bzw. sich evtl. noch profilieren.

    Naja....... :-(

    Sowas sollte man sich echt vorher überlegen!

    ;) melbelle
  • mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
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    geschrieben 1124362460000

    ungeachtet dunkler Gelüste mancher Urlauber...

    Fakt ist aber, dass hier einige Reiseveranstalter Schlupflöcher bieten.

    Fakt ist aber, dass das Erkennen und (Aus?)Nutzen dieser Schlupflöcher legal ist.

    Das bedeutet, die Veranstalter müss(t)en reagieren, wenn sie diesen "Handel" nicht haben wollen.

    Es gibt ja da einige Punkte von AGB's von Veranstaltern, die im Laufe der Zeit - auch von Gerichten - beanstandet wurden, ungültig sind usw. Es gibt auch einige Punkte, die ich selbst schon zum Vorteil von Kunden genutzt hatte.

    Beispielsweise haftet ein Reiseveranstalter dann für an ein in Konkurs gegangenes Reisebüro, wenn der Kunde a) nicht mehr anbezahlt hat, als im Katalog steht und b) das in Konkurs gegangene Reisebüro einen gültigen Agenturvertrag (= die Vereinbarungen zwischen Veranstalter und Reisebüro) besaß. Da hat sich schon ein großes deutsches Unternehmen gewunden, als ich es mit dieser korrekten Ansicht konfrontierte (ein Kunde hatte bei einem Reisebüro gebucht, das in Konkurs ging und fragte mich um Rat, wie er zu seiner Anzahlung wieder käme).

    Gruß

    Peter

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