• Gabi2001
    Dabei seit: 1181260800000
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    geschrieben 1610372214529

    Gesundes neues Jahr an alle.

    Frage: wir haben für Juni eine Kreuzfahrt mit MSC in die norwegischen Fjorde umgebucht, eigendlich sollte sie schon im Juni 2020 laufen, was ja wegen Corona ins Wasser fiel.

    Nun denken wir das auch im Juni 2021 wenn überhaupt dann nur Kreuzfahrten mit organisierten Landausflügen über die Reederei möglich sein werden, das ist für eine Familie mit 2 Kindern unbezahlbar und wir sind kein Freund von Herden 50 Mann im Bus tc.

    Auf über 50 Kreuzfahrten haben wir gerade 2 Ausflüge übers Schiff gebucht, aber nur weil wir sonst am Tag der Abreise über 10 Stunden Leerlauf gehabt hätten.

    Ist das wegfallen privat organisierter Landausflüge eine Storno Grund, nach meiner Auffassung ja, denn es ändert sich da das Vertragsangebot erheblich.

    Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
    Beiträge: 58617
    geschrieben 1610390033727 , zuletzt editiert von vonschmeling

    Wurde denn die Möglichkeit zuvor vertraglich zugesichert?

    Falls nicht kann ich jedenfalls keine wesentliche "Änderung des Vertrages" erkennen.

    Ferner dürfte es nicht so sein, dass etwa der Veranstalter der Kreuzfahrt ein Verbot ausspricht sondern sich ein solches ggf. aus den Vorschriften im Zielland ergibt. Demnach unterfällt die Unmöglichkeit nicht der Sphäre des Veranstalters, weshalb sich daraus auch kein Sonderkündigungsrecht entfalten dürfte.

    Anders verhielte es sich für den Fall, dass zum Zeitpunkt eurer Reise noch eine Reisewarnung für zumindest einen Teil der anvisierten Ziele bestünde. Damit wäre eine mängelunbehaftete Durchführung gem. des Reisevertrages nicht möglich und ein Recht auf Rücktritt wäre zu gewähren.

    Moderatorin im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
  • NeckarSchwabe
    Dabei seit: 1527074698327
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    geschrieben 1611041741713

    Nachdem beim TE ein gewisses Verständnisproblem zu bestehen scheint (s. den eigens neu eröffneten Thread im Kreuzfahrforum) versuch ich es mal mit einem anderen Ansatz.

    Der Kreuzfahranbieter bietet grundsätzlich als Leistung eine Fahrt mit seinem Schiff von A nach B etc. Auf dem Schiff stellt er eine Kabine der gebuchten Kategorie und eine Verpflegungsleistung der ebenfalls gebuchten Kategorie zur Verfügung. Evtl. auch noch An- und Abreise. Wie die persönliche Reisegestaltung bei Liegezeiten in den angelaufenen Destinationen aussieht liegt nicht in seinem Verantwortungsbereich. Ob man nun auf eigene Faust durch Timbuktu stiefelt oder das mit einer (Achtung: Zusatzangebot!) organisierten Tour des Veranstalters macht oder gar an Bord bleibt und Karten spielt ist eine ureigene persönliche Entscheidung.

    Wenn Einreisebestimmungen Touren auf eigene Faust verbieten sollten, dann sind sehr vermutlich auch keine organisierten Landgänge möglich. Das liegt aber im Verantwortungsbereich des jew. Staates und nicht des Reeders. D.h. wenn Norwegen im Juni keinen an Land lässt, und nur dann, sehe ich eine Stornomöglichkeit da die Reise nicht wie angeboten durchgeführt werden kann. Aber dann wird der Reeder sehr wahrscheinlich diese Fahrt von sich aus absagen,

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1611045800359 , zuletzt editiert von vonschmeling

    Sehr einleuchtend beschrieben, Neckarschwabe - und um das zu wissen muss man keinesfalls ein "Kreuzfahrprofi" sein. Eher hilft hier eine gewisse Kenntnis von Vertragsgrundlagen, und jene umfassen nun einmal nicht die privaten Vergnügungen wie z.B. eigenmächtig organisierte Landgänge.

    Anders ausgedrückt: Eigenschaften, die nicht vom Vertrag erfasst werden bilden beim Wegfall eben keine wesentliche vertragliche Änderung ab, wie der t.o. sie sich erhofft.

    Hier könnten auch 45 Antworten stehen - der Tenor wäre derselbe! :wink:

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  • Sokrates
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    Administrator Zielexperte/in für: Istanbul
    geschrieben 1611048029709

    @vonschmeling

    Bis auf den letzten Satz kann ich Deine Ausführungen vollständig unterschreiben! :wink:

    LG

    Sokrates

    Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!
  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1611049351213

    Sagen wir "müsste derselbe sein" wenn wir korrekte Antworten voraussetzen ... :wink:!

    Moderatorin im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
  • jlechtenboehmer
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    geschrieben 1611070746834

    Ist zwar O.T. - aber gleichwohl verwundert es mich auch, das für jemanden der schon über 50 Kreuzfahrten und über hundert Fernreisen gemacht hat, ein organisierter Ausflug unbezahlbar erscheint ..... :wink:

    Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)
  • Ponta Delgada
    Dabei seit: 1321574400000
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    geschrieben 1611074419364 , zuletzt editiert von Ponta Delgada

    Norwegen ist nicht billig und diesmal sind wohl die Bälger mit dabei. :-)

    Zumindest sollte nach 50 KF klar sein, dass private Ausflüge kein Vertragsbestandteil sind und damit sollte der Fall eindeutig sein.

    Oktober 2023: Aida-KF Zentrales Mittelmeer, Februar 2024: Lanzarote
  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1611075692326

    Irgendwo muss man anfangen zu sparen.

    Und die "Bälger" von Gabi sind sicher auch nicht mehr Minderjährig.

    Oder hast du so spät angefangen, Gabi?

    sorry

    Wünsche Dir mit Anhang erlebnisreichen Urlaub.

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1611076760643 , zuletzt editiert von vonschmeling

    Die Kosten sind ja nur ein Nebenaspekt, Gabi2001 imaginiert eine "wesentliche Vertragsänderung" mit Option zum Rücktritt einer Eigenschaft, die nie Bestandteil des Reisevertrages war.

    Ergo spielen auch die Parameter des Privatvergnügens keinerlei Rolle für den Sachverhalt.

    Wie bereits Neckarschwabe ausführte wären gänzlich unmögliche Landgänge ein Kündigungsgrund, aber dann wird der Veranstalter ohnehin von der Durchführung absehen.

    Moderatorin im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins.
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