• gastwirt
    Dabei seit: 1157414400000
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    gesperrt
    geschrieben 1244882254000

    Auch dieser Fall zeigt wieder, wie kundenfreundlich die Reisebranche in verschiedenen Bereichen ist. Solche Machenschaften sind in anderen Bereichen

    der freien Wirtschaft undenkbar! Aber dort spricht man ja auch noch von Kunden.

    Wenn dann Kunden nur noch Paxe heißen, ist nichts mehr verwunderlich!

  • agricola
    Dabei seit: 1190246400000
    Beiträge: 316
    geschrieben 1244885356000

    Hallo Freunde,

    das mit der Überbuchung bestimmter Hotels passiert doch laufend.

    Wer hier im Forum liest, der stößt öfter auf bestimmte

    Veranstalter. Diese Superangebote sind oft Lockangebote.

    So etwas ist ein Teil der Geschäftspolitik und schwer beweisbar.

    Das wissen auch die Reiseveranstalter.

    Die wenigen Urlauber, welche tatsächlich klagen sind nicht einmal

    10 %. Von diesen wenigen Urlaubern geben auch ein großer Teil

    vorzeitig auf, wenn sie merken wieviel Zeit und Geld diese

    Streitereien kosten.

    Wer keine Rechtsschutzversicherung incl. Reiserechtsschut hat,

    der sollte das lieber lassen.

    Ich stelle das mal so in den Raum: 350,-- Euro Mehrkosten lohnen

    den Ärger nicht.

    Viel Erfolg

    kurt

  • Leisereiter
    Dabei seit: 1154822400000
    Beiträge: 4
    geschrieben 1244970039000

    Jede normale Rechtschutzversicherung deckt "Vertragsrecht" ab, und dabei geht es hier nämlich. Ich bin nicht der Meinung, dass es sich nicht lohnt, dagegen anzugehen. Wenn sich die Leute nicht wehren, werden die RV das immer weiter so treiben. Außerdem finde ich einen Betrag von EUR 350,00 nicht gerade eine Lapalie.

    Ein anderes vergleichbares Hotel jetzt sieben Wochen vor dem Urlaub zu finden, ist fast aussichtslos, und wenn, dann nur mit ernormen Mehrkosten (und da geht es nicht nur um EUR 350,00, sondern leicht schon mal um EUR 1.000,00), soll man sich denn alles bieten lassen.

  • agricola
    Dabei seit: 1190246400000
    Beiträge: 316
    geschrieben 1244975517000

    Lieber Leisereiter,

    ich bin das gewohnt, mir mein Recht zu holen. Aber die

    meisten User können das nicht durchstehen.

    Das Kostenrisiko ist recht hoch. Man kann bei einem

    Verfahren sehr leicht Formfehler begehen. Das fängt

    schon bei der Verjährung an.

    Weißt Du in diesem Fall welche Fristen hier greifen?

    In der Sache stimmt Dir das Gericht zu aber wegen

    Fristversäumnis zum Beispiel wird Deine Klage abgewiesen.

    Wenn Du das alles genau wissen wills, dann schreibe mir

    eine Mail.

    Einen schönen Tag noch

    kurt

  • agricola
    Dabei seit: 1190246400000
    Beiträge: 316
    geschrieben 1244976111000

    Hallo Freunde,

    habe so etwas schon einmal durchgezogen. Habe alles bekommen,

    was ich verlangt habe. War recht viel Arbeit. Bin deshalb

    nach Bad Homburg gefahren.

    War recht früh da. Habe mir die Tagesliste angesehen.

    So eine Kammer ist an solchen Prozesstagen nur mit

    Reiserecht beschäftigt und Klagen gegen den selben Veranstalter.

    Die meisten Klagen wurden wie folgt entschieden:

    Bei Aufruf der Parteien erschien für den Kläger niemand.

    Klage abewiesen.

    Alle Arbeit umsonst.

    Deshalb rate ich meistens dazu:

    Verhandele hart und gibt dich mit einm faulen Kompromiß

    zufrieden. Da hast Du mehr als bei einem Streit mit Anwalt und

    Gericht.

    Einen schönen Tag noch

    kurt

  • San-dee
    Dabei seit: 1154390400000
    Beiträge: 556
    geschrieben 1245010205000

    Mir ist das zwar noch nicht passiert aber ich finde es auch total unverschämt! Man bucht ja als Frühbucher eben nicht so spät, damit man nicht zuviel zahlen muss und ganz sicher ein tolles Hotel hat und sich nicht kurz vorher damit herumreißen muss. Eigentlich sollten wirklich die Leute, die als Letztes gebucht haben, umgebucht werden - wenn überhaupt.

    Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr noch etwas vergleichbares findet!

  • gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    gesperrt
    geschrieben 1245088023000

    Also man sollte die € 350.-- Mehrkosten vorerst mal als rechnerische Grösse ablegen. Der Spielraum vor Gericht ( ich befürchte nach wie vor, der RV wird es darauf ankommen lassen ) beträgt 50% des ursprünglichen Reisepreises als Schadensersatz. Das darf man ebenfalls als rechnerische Grösse stehen lassen, eine höhere Forderung wird das Gericht mit grosser Wahrscheinlichkeit reduzieren und dann spielt das bei der Verteilung der Kosten eine wesentliche Rolle. Denn den Teil trägt man dann selbst.

    Ich würde -da die jetzt rausgesuchte Alternative einigermasen akzeptabel ist- und wegen der fortgeschrittenen Zeit bis zum Urlaubstermin diese buchen, und dem RV mit der Buchung schriftlich per Einschreiben mit Rückschein ankündigen, die Mehrkosten nach Rückkehr einzuklagen sowie auch auf evtl. Minderleistungen des Alternativhotels ( darf auch ruhig z.B. ein längerer transfer sein o.a. ) Schadensersatzansprüche anmelden.

    Aber immer darauf achten, das die Forderung nicht die 50% des ursprünglichen Reisepreises übersteigt. Nicht auf weiteren Schriftwechsel einlassen, sondern die Klage gleich nach der Rückkehr erheben. Die Kosten müssen ( ohne Anwalt mit RS ) vorgelegt werden. Das ist übrigens das Pfund der RV, weil sich Reisende davor scheuen und eher klein beigeben. Es ist für jeden eine Grundsatzentscheidung, ob man sich auf die Sache einlassen will. Das wissen die RV. Wer aber mit seiner Forderung im Rahmen bleibt wird vor Gericht obsiegen. Und dann darf man dem RV neben den Gerichtskosten auch seine Reisekosten zum Termin und einen Verdienstausfall anlasten. Geduld und Nervenstärke sind dringend erforderlich.

    Gruss Gabriela

  • anna-juliana
    Dabei seit: 1181433600000
    Beiträge: 6
    geschrieben 1245096337000

    So, wir haben das ganze Wochenende hin und herüberlegt.

    Ich habe in einem Reisebüro nachgefragt, welche Alternativen es gäbe.

    Da wir allerdings zeitlich sehr eingeschränkt sind (mein Mann hat nur eine Woche Urlaub + den vorangehenden Freitag = 9 Tage) wird es sehr schwierig was passendes unter 3.500,-- Euro zu finden.

    Wir beissen nun in den sauren Apfel und nehmen das Hotel, das 350,-- Euro mehr kostet.

    Wahrscheinlich gehören wir dann auch zu den 90%, die sich zwar sehr ärgern, aber so einen 'Rechtsstreit nicht eingehen wollen.

    Drum werden wohl nächstes Jahr wieder zig-Urlauber wegst Überbuchung in ein anderes Hotel verfrachtet werden :-(

  • gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
    Beiträge: 1705
    gesperrt
    geschrieben 1245108754000

    Und jetzt wird auch allen klar, warum ein RV die Übernahme von Mehrkosten erstmal grundsätzlich ablehnt. Geht doch, oder nicht ??

    Gruss Gabriela

  • rnold
    Dabei seit: 1175990400000
    Beiträge: 2
    geschrieben 1256034576000

    Hallo zusammen!!

    Habe gerade diese Forum gefunden...

    wir hatten das Mikri Poli auf Kreta für letzte Woche gebucht und uns wurde bei der Ankunft in Kreta schonungslos mitgeteilt dass das Mikri Poli überbucht sei und wir deshalb ins Nana Beach umgebucht werden. Die Zimmereinrichtung des Nana Beach war ca. 25-30 Jahre alt und unter aller Kanone...da wir 11 Personen waren die umgebucht wurden mussten wir mit vereinten Kräften gegen diese dreiste Abspeisung kämpfen. Schlussendlich wurden wir dann widerwillen ins Hotel Ikaros Village umgebucht.

    Für uns war die Vorgehensweise einfach nur enttäuschend und der Umgang lässt zu wünschen übrig. Die Informationen die wir erhalten haben waren allesamt wiedersprüchlich und das Verhalten der Reiseleiterin insbesondere auch des Chefs auf Kreta war absolut inakzeptabel!!!

    Nun werden wir sehen wie dieser Vorfall für uns enden wird.... Wir sind jedoch entschlossen dass wir dieses hotel auf keinen Fall wieder buchen werden!

    Viele Grüse an alle Mitleidenden

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