• gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    gesperrt
    geschrieben 1293041926000

    Auch der Einwand, das man für nicht eingehaltene und bereits bezahlte Ausflüge sein Geld zurücki bekommen würde -und daher kein Schaden entstanden ist- ist unzulässig. Wenn mir z.B. der Hafen Dubrovnik in der Reiseroute versprochen wurde kann ich den während der Hafenzeit auch auf eigene Faust erkunden. Es ist daher auf jeden Fall ein Mangel, der  -o h n e  E r s a t z  - dafür schon sehr gut begründet sein muss.

    Die AGB der Kreuzfahrveranstalter sind auslegungsbedürftig, und das tun die RV in aller Regel zu ihren Gunsten.

    Was hier konkret zu erreichen wäre ist ohne Kenntnis aller Fakten reine Spekulation.

    Gruss Gabriela

  • Maxilinde
    Dabei seit: 1221177600000
    Beiträge: 606
    geschrieben 1293063479000

    ich möchte mal lesen was der Fragesteller eigendlich für Ansprüche stellen würde wenn die Route beibehalten worden wäre aber dadurch persönlicher Schaden entstanden wäre...oder aber Dubrovnik nur von weiten zu betrachten ist weil es gerade unter Wasser steht...so wie vor 3 Wochen.

    Ich habe langsam den Eindruck das die Klagewut in deutschland die Amerikaner demnächst überflügeln wird...kann man eigendlich das Wetter verklagen?Die Reisenden,die die um diese Jahreszeit günstige KF buchen obwohl das Risiko von schlechtem Wetter in dieser TZeitallgemein bekannt ist,sind sich doch dessen bewusst....

    Hier nicht mehr
  • bernhard707
    Dabei seit: 1195948800000
    Beiträge: 25347
    geschrieben 1293066712000

    Zum grossen Bedauern der Reisenden aus Deutschland sind Schadenersatzklagen wie in USA hier nicht durchsetzbar.

    Deiner Meinung kann ich mich nur anschliessen, für Null eigenes Hirn auch noch Kohle einzufordern.

    Life is too short to limit your vision ... indeed
  • Terrorkruemel73
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    geschrieben 1293071221000

    @Ibag01

    Da wirst Du keine Chance haben - fällt unter höhere Gewalt.

     

    Das Wohl von Schiff & Pax geht vor .

    Somit ist er berechtigt, in dieser Situation die Route zu ändern, um Schaden von

    Schiff & Passagieren abzuhalten.

     

    Was hättest Du davon gehabt, wenn er durch den Sturm gefahren wäre?

     

     

    Sehr geehrte Italiener, Franzosen und Engländer! Der Abflug nach Hause verzögert sich noch etwas, da wir noch auf unsere deutschen Fluggäste warten!
  • mawota
    Dabei seit: 1140048000000
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    geschrieben 1293088362000

    @privacy sagte:

    Hallo Ibaq01,

    einige Details dieser Seereise liegen zwar anders, aber helfen Dir vielleicht bei der Einordnung Deiner durchgeführten Reise und die evtl. Möglichkeiten.

    Aus der Süddeutschen Zeitung:

    "Somit steht fest: Wenn wichtige Zielorte einer Kreuzfahrt ausfallen, weil die Reiseroute geändert werden muss, ist das ein Reisemangel. Die Teilnehmer können dann darauf bestehen, nicht den vollen Preis bezahlen zu müssen. Wurde die Kreuzfahrt bei einem Reiseveranstalter gebucht, haftet dieser dafür. Das gilt auch dann, wenn ihn keine Schuld an den Mängeln trifft, zum Beispiel bei Schäden am Schiff durch stürmische See"

    LG Bonn Az. 10 O 17/09

    Hallo

     

    Dieses Urteil bzw dieser Zeitungsartikel hat nix mit dem hier gestellten Thread zu tun. Denn hier war nicht das Schiff defekt oder so, sondern aufgrund der Wetterlage wurden Häfen nicht angefahren bzw ein Hafen gewechselt. Bei einer Kreuzfahrt zu den Galapagos sind die Inseln wohl der Höhepunkt. Würden diese weggelassen hätte man wohl den Sinn der Reise verfehlt. Aber hier im Mittelmeer ist doch die Kreuzfahrt das Ziel und die Häfen mehr oder minder austauschbar. Ja ja ich weiss, es gibt Leute die nehme die Kreuzfahrt X nur weil dieser und jene Hafen angelaufen wird, aber die meisten nehmen die Kreuzfahrt weil sie Ferien machen wollen und es auch noch sooo günstig war.

     

    Im Winterhalbjahr durch das Mittelmeer zu schippern ist vergleichbar mit der Kreuzfahrt in der Karibik während der Hurrican-Saison. Eigentlich für jeden denkenden Reisenden ganz klar, dass in diesen Zeiten mit schlechtem Wetter zu rechnen ist. Es ist aber auch so, dass man sich - spätestens beim OnlineCheck-In oder im Hafen - mit den AGB der Kreuzfahrtlinie einverstanden erklärt und dort steht eindeutig, dass der Kapitän ganz alleine die Route ändern kann, falls das Wetter oder so ähnliches, ein anlegen im Hafen nicht erlauben würde. Dass die Kreuzfahrten im Winter sooo günstig sind, das hat wirklich einen guten Grund: es ist auch im Mittelmeer einfach zu kalt dafür. Aber es ist auch zu teuer die zuvielen Schiffe einfach im Hafen zu behalten und so suchen sich MSC und Costa immer ein paar Schnäppchenjäger und lustigerweise werden die auch immer gefunden.... eigenartig, wo doch heute alle Reisenden soooo gut informiert sind. Vielleicht sollte man hie und da auch mal die Wetterkarten in die Planung einbeziehen. 

     

    In der Karibik hab ich das einmal erlebt - im April etwas stürmisch und aufgrund der hohen Wellen und der längeren Fahrzeit musste Jamaica über die Klippen springen. Aber bevor wir alles gelesen hatten, wurden uns bereits 150$ Bordguthaben pro Person gutgeschrieben - dazu natürlich auch die Ausflüge rückvergütet. Das war eine sympathische Problembewältigung von Royal Caribbean.

     

    Gruss Markus

    Im Leben wie auf Reisen: Qualtität ist wichtiger denn billig
  • susi63
    Dabei seit: 1199577600000
    Beiträge: 223
    geschrieben 1293092933000

    Hallo Zusammen,

     

    natürlich ist es schade, wenn die Route nicht so wie geplant stattfinden kann. Allerdings werden doch auf mögliche Routenveränderungen z.B. durch Wetter bei allen Reedereien hingewiesen - oder täusche ich mich da?

     

    Eine Frage hätte ich aber in diesem Zusammenhang an den TO: Wie bei Mawota wurden auch uns im Januar, als wir die Falklandinseln wegen zu hoher Wellen nicht anlaufen konnten, zumindest die Hafengebühren umgehend von NCL aufs Bordkonto überwiesen. Die Begründung war, dass sie Teil des Kreuzfahrtpreises sind, und bei Nichtanlaufen des Hafens nicht von der Reederei bezahlt werden müssen. Die übers Schiff gebuchten Ausflüge wurden natürlich auch erstattet.

     

    Wurden die Hafengebühren für die ganz ausgefallenen Häfen dem TO denn nicht erstattet? Dies wäre dann ja auch schon eine Reisepreisminderung. Mich würde interessieren, wie MSC dies handhabt.

     

    VG und ein schönes Weihnachtsfest

    Angela

     

     

  • mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
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    geschrieben 1293099463000

    Wie ich schon des öfteren hingewiesen habe, ist es für Laien schwer zu verstehen, dass ein Urteil nicht unbedingt auf alle Situationen angewendet werden kann und darf.

    Doch nochmals zur Erinnerung: natürlich könnte es auch in diesem Fall nicht zulässig gewesen sein, eine derartige Änderung vorzunehmen. Aber wie geschrieben, das hängt von einigen Umständen ab, die wir hier so nicht klären können.

    Das angesprochene Risiko, bei Landung bei schwerer See eine persönlichen Schaden zu erleiden, sehe ich jedoch deshalb nicht, weil meines Erachtens kein Kapitän so ein Risiko eingehen wird. Er wird eben nicht anlegen.

    Und darin liegt das Dilemma: entscheidet jemand, wie hundert Jahre schon vorher, zwar geistig richtig, so könnte es trotzdem rechtlich falsch sein. Nein, nicht falsch im Sinne des Wortes, sondern eben eine Haftung für die Reederei nach sich ziehen.

    Es ist also zwischen einem Recht (wie sinnig oder unsinnig auch immer) und einer richtigen Entscheidung zu differenzieren.

  • mawota
    Dabei seit: 1140048000000
    Beiträge: 1324
    geschrieben 1293101349000

    Hallo

     

    Diese Entwicklung kann aber auch sehr gefährlich sein. Wird die Reederei plötzlich für solche Ereignisse verantworlich gemacht, dann wird auch der Druck der Firma auf ihre Angestellten, sprich Kapitän steigen unter allen Umständen doch ein Anlegemanöver zu versuchen...

     

    Grundsätzlich verstehe ich nun mal einfach nicht, wieso man für jede Kleinigkeit

    - entgangene Urlaubsfreude da ein Hafen wegen Sturm nicht angelaufen werden konnte

    - weniger Palmen am Hotelpool im Vergleich zum Katalogbild

    - eines von 8 Restaurants ist geschlossen

    - und so weiter und weiter

     

    gleich eine Entschädigung will. Diese Leute fahren wohl schon mit der Absicht hin noch etwas rauszuschlagen. Ne das verstehe ich einfach nicht.

     

    Gruss Markus

    Im Leben wie auf Reisen: Qualtität ist wichtiger denn billig
  • mosaik
    Dabei seit: 1082419200000
    Beiträge: 1939
    geschrieben 1293103651000

    Ich möchte nur neutral auf die Frage antworten, warum reklamieren Leute?

    1. Weil es ihr Recht ist und man Missstände am besten durch Zahlungen abstellt: je mehr ein Unternehmen wegen nicht oder mangelhaft erbrachter Leistungen Geldzahlungen leisten muss, desto sorgfältiger wird es (werden müssen...).

    2. Weil viele auf ihr Recht bestehen, weil sie sich auf den Rechtsstaat berufen. Das ist ihr Recht.

    3. Weil viele nur bis an ihren eigenen Haaransatz sehen und denken. Denn so lange es andere sind, die für gerechtfertigte, weniger gerechtfertigte oder haarsträubende Forderungen zahlen müssen und nicht sie selbst, wird die Hand eben aufgehalten! Dort, wo diese Menschen arbeiten, die im Urlaub reklamieren, können auch Fehler passieren. Nur, das schiebt man dann gerne beseite (schließlich habe ich ja bezahlt, und nicht wenig!). Würde aber der Meister zu Hause kommen und von der versprochenen Erfolgsprämie jede Reklamation abziehen, gäbe es wohl ein Aufheulen ob der dreisten Kunden, die ein tolles Produkt nur bemängeln. Das ist nun einmal - auch - menschlich.

    Dem Ausgangsposting hier liegt aber eine nicht nur legitime, sondern auch tatsächlich nachzufragene Sache zugrunde. Ich buche eine Kreuzfahrt mit, sagen wir acht Häfen, und dann fallen drei weg - mehr als ein Drittel (der Reise). Allerdings, und das habe ich hoffentlich auch klar heraus gearbeitet, muss man abwägen zwischen Recht - Sicherheit und jetzt neu im Spiel - Sinnhaftigkeit.

    Nehmen wir das Beispiel Dubrovnik, eine wunderschöne Stadt mit großer geschichtlicher Vergangenheit. Angenommen, das Schiff hätte trotz Sturm (Regen? Wind? ...) anlegen können. Was hätten die Passagiere vom Landgang gehabt? Provokante Antwort von mir: sie hätten Dubrovnik abhaken können, mehr aber auch nicht.

    Somit zeigen sich auch die verschiedenen Schattierungen, Beweggründe für eine Reise. Der eine sieht das gesamte Reiseerlebnis (die Atmosphäre an Bord, die verschiedenen Häfen, die Zeit am offenen Meer, die Gespräche usw) als wichtig, ein anderen hat sich aber zum Ziel gesetzt, möglichst viele Häfen kennenzulernen. Beides legitim.

    Und genau weil eben viele Menschen viele Vorstellungen und Forderungen haben, haben menschliche Gehirne Gesetze entwickelt. Mal zum Vorteil für einen, mal zum Nachteil. Aber ohne diese Gesetze wäre es wohl recht chaotisch bei uns oder ;)

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