• Giselaluis
    Dabei seit: 1240790400000
    Beiträge: 3
    geschrieben 1348308509000

    Liebe Reisefreunde,

    auf unserer letzten Reise musste ich nun selbst erfahren, wie wichtig die Absicherung für den Krankheitsfall im Ausland ist. Auch im europäischen Ausland. Schon immer war es uns unverständlich, wie viele Menschen da recht gedankenlos mit umgehen. Die europäische Krankenversicherungskarte unserer gesetzlichen Krankenversicherung wird längst nicht überall anerkannt. Meist nur in städtischen Krankenhäusern, und die sind vom Urlaubsort oft weit weg. Sicher muss man die Kosten für abulante Behandlungen erst einmal verauslagen, aber man bekommt es wenigstens zu 100 % zurück, während die gesetzlichen Krankenkassen nur das erstatten, was sie hier laut BEMA für die gleiche Behandlung bezahlt hätten.

    Krank werden im Urlaub kann ganz schön teuer werden. Ich habe "nur" einen angebrochenen Fuss und angebrochene Rippen. Das waren mal eben rund 500,00 Euro nur Krankenhauskosten. Da man mit einem Gipsbein auch nicht einfach von den AIRLINES mitgenommen wird, braucht man eine "Fit to Fly" Bescheinigung vom Arzt, die schlägt auch noch einmal mit ca. 70 Euro zu Buche. Hinzu kommen kommen Fahrten zwischen Hotel und Krankenhaus  sowie Medikamente. Wer da mit abgezählten Taschengeld unterwegs ist, kann ganz schöne Probleme bekommen.

  • Lexilexi
    Dabei seit: 1091059200000
    Beiträge: 11567
    geschrieben 1348312561000

    selbstverständlich muß man so teure behandlungskosten nicht vorstrecken.

    wenn man im falle eines falles mit dem auslandskrankenversicherer telefoniert (daher ist es wichtig, immer die entsprechenden unterlagen mit in den urlaub zu nehmen), übernimmt dieser die kosten sofort.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • ericmu
    Dabei seit: 1186012800000
    Beiträge: 1326
    geschrieben 1348313726000

    Hallo,

    die Erfahrung eines Bekannten im Ausland -Spanien - der Hilfe benötigte,

    die ' normale Auslandskrankenversicherung' meldete sich nach einem Anruf nicht

    einmal zurück.

    Hilfreich war hier die Karte von der Krankenkasse für Auslandsreisen, die jedesmal

    vor einer Reise dort abgeholt werden muss, war  hilfreich und wichtig.

  • LeRacou66
    Dabei seit: 1330300800000
    Beiträge: 76
    geschrieben 1348356558000

    Liebe Giselaluis,

    du hast völlig recht mit deinem Beitrag, denn tatsächlich muss man „Institutionskosten“ eines Krankenhauses bei einer stationären Behandlung (unübersehbar hoch, daher immer problemlos „unbar“ über die Versicherung abzuwickeln) von den ambulanten Behandlungskosten eines niedergelassenen Arztes am Urlaubsort trennen. Während hier alle über die Erstattungs-„Möglichkeiten“ ihrer Versicherung sprechen, wäre es vielleicht mal sinnvoll, in einem weniger abstrakten Fall von der „Gegenseite“ auszugehen: Ob der Bäcker in Marseille auch eine Croissant-Tüte ohne Gegenleistung über den Tresen reicht, nur weil ein hungriger Kunde die Bezahlung „irgendwann“ mal verspricht, ist doch sehr fraglich. Hey Lexilexi – andere Sozialsysteme, andere Sitten! „...selbstverständlich muß man so teure behandlungskosten nicht vorstrecken.. “ Und ob!! Darauf kann man sich auch einstellen – zum Beispiel ganz simpel: Mit einer EC-Karte. Man zahlt für die Leistung, die man sich wünscht und bekommt. Man zahlt sofort. Man erwartet die Leistungserbringung doch auch sofort und nicht erst nach einem eingereichten und genehmigten Kostenvoranschlag, oder? Was ist daran so schwierig zu verstehen? Klappt doch jeden Tag auch bei uns: Beim Metzger, bei Aldi und im Parkhaus. Egal, was man im Hintergrund für eine Versicherung abgeschlossen hat. Das kann doch, weiß Gott, nicht das Problem und Risiko des Leistungserbringers sein! Da die Versicherung ja aus der Sicht des Patienten garantiert zahlt, ist es doch nur fair, dass nicht der Arzt im Ausland, sondern eben der Versicherungsnehmer dieses Risiko trägt, das er gerade delegieren möchte. Leistung gegen Cash – das ist eine Spielregel, die wir alle kennen. Wer nicht mitspielen mag, kann auch prima Urlaub im Bereich der Gültigkeit seiner Krankenversicherungskarte machen.

    Bevor Du fragst: Nein!
  • Lexilexi
    Dabei seit: 1091059200000
    Beiträge: 11567
    geschrieben 1348388284000

    @leracou

    ja, dein besipiel mit dem croissant ist ja recht nett.

    ich möchte mir allerdings nicht vorstellen mögen, eine komplizierte herz-op samt behandlungskosten und krankenhausaufenthalt mit einer ec karte zu bezahlen.

    gute vericherer haben eine hotline nummer, die man 24/7 erreichen kann.

    dort kann man sein problem schildern und natürlich auch um sofortige kostenübernahme bitten. im bedarfsfall können die dir sogar mitteilen, welcher arzt oder klinik in deinem urlaubsziel in der nähe ist.

    ich habe mal gehört, dass die versicherer sowas beruflich machen und sich damit auskennen ;)

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • edithe
    Dabei seit: 1242518400000
    Beiträge: 10992
    Zielexperte/in für: Türkische Riviera
    geschrieben 1348403849000

    Da kann ich Lexilexi nur recht geben..

    Ich musste letztes Jahr ins Krankenhaus, und der Patientenbetreuer dort ,

    nahm sofort über die Hotline, Kontakt auf..

    Auch später nochmals, wobei sie auch mit mir Rücksprache hielt,zwecks weiterer Hilfestellung..

    Die Abrechnung erfolgte durch das Krankenhaus, ohne Probleme..absolut super..

    Ich hatte gar nichts damit zu tun..

    Zu Hause bekam ich später dann, eine Bestätigung von der Versicherung,

    über die Kosten...3 Tge 1600,-

    Ich kann nur sagen , absolut unproblematisch, obwohl ich etwas Bedenken hatte, da es mehr eine Privatklinik war..

    Wenn man da ,an den Jahresbeitrag denkt, auch nicht zu verstehn, dass es immer noch Leute ohne Versicherung gibt..

    Und wenn wir die ganze Welt durchreisen um das Schöne zu finden,wir müssen es in uns tragen sonst finden wir es nie.♡
  • Louboutin
    Dabei seit: 1222214400000
    Beiträge: 3475
    geschrieben 1348426083000

    @ Giselaluis,

    das was Du der Forengemeinde mit Deinem Beitrag mitteilen möchtest dürfte hinreichend bekannt sein. Aus diesem Grund verstehe ich Dein Post nicht. Sicherlich gibt es auch bereits einen Thread, der sich mit diesem Thema beschäftigt. :?

    Mit Brille und Buch auf's Klo gehen, reicht nicht aus zum Klugscheißen.
  • LeRacou66
    Dabei seit: 1330300800000
    Beiträge: 76
    geschrieben 1348441101000

    @ Louboutin

    auch wenn du meinst, dass das Thema bereits hinreichend bekannt und ausgewalzt ist, solltest du wenigstens einen entsprechenden Link zum „gefühlten“ Thread setzen, damit „Giselaluis“ mit ihrem dritten Beitrag in diesem Forum nicht wie der „überfahrene Depp“ dasteht. Die Admins erledigen ihre Aufgabe eigentlich ganz engagiert und mit Umsicht – ihre Zurückhaltung sollte dir vielleicht zu denken geben, was du außer „Brille und Buch“ noch mitnehmen könntest, wenn dir außer Feingefühl auch noch die Argumente ausgehen.

    @ Giselaluis

    Dein Beitrag ist hoffentlich nur der Anfang einer lohnenden Diskussion, die dazu führen könnte, über ein vernünftig geschnürtes Paket einer Auslandskrankenversicherung nachzudenken, die nicht nur als „Hängematte“ im Notfall dient, sondern eigenverantwortliche Prophylaxe, haus- und fachärztliche Konsultation zur Risiko-Evaluation vor dem Urlaub und eine entsprechende „to-do“-Liste im Ernstfall beinhaltet.

    Danke für Deinen Beitrag!

    Bevor Du fragst: Nein!
  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
    Beiträge: 42322
    geschrieben 1348444987000

    @LeRacou66

    Ziemlich off topic, aber ich bediene mich derzeit ausschließlich öffentlicher Einheiten und bin für diesen Moment sehr dankbar.

    Leider kann ich zum eigentlichen Thema nicht beitragen ... :?

    Wie intolerant!? Friseurmeisterin Susanne H. forderte eine türkischstämmige Frau unmissverständlich auf, ihr Kopftuch abzunehmen. Andernfalls werde sie ihr das Haar weder waschen noch schneiden.
  • carsten79
    Dabei seit: 1159747200000
    Beiträge: 4482
    geschrieben 1348445131000

    Lexilexi:

    @leracou

    ja, dein besipiel mit dem croissant ist ja recht nett.

    ich möchte mir allerdings nicht vorstellen mögen, eine komplizierte herz-op samt behandlungskosten und krankenhausaufenthalt mit einer ec karte zu bezahlen.

    Natürlich ist das auf den ersten Blick ein etwas befremdlicher Gedanke.

    Aber zumindest in Sozial- und Gesundheitssystemen wie dem deutschen trotzdem kein allzu ferner Gedanke. Ein Krankenhaus ist nun mal kein Wohlfahrtsunternehmen, dass sich aus Spenden finanziert.

    Warum sollte ein Krankenhaus Leistungen bringen, auf deren Kosten es im Zweifelsfall nachher sitzen bleibt? Ein Krankenhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen! Welche Unternehmen gibt es noch, die erstmal Leistung erbringen, und dann später evtl. mal eine Vergütung dafür erhalten?

    Natürlich und Gott sei dank gelten manchmal etwas andere Regeln, wenn um die Gesundheit des Menschen geht. Sonst gäbe es Begriffe wie "unterlassene Hilfeleistung" auch nicht.

    Gegenfrage: Womit möchtest du deine komplizierte Herz-OP samt Behandlungskosten und Krankenhausaufenthalt im Ausland denn bezahlen?

    Letztlich geht es doch darum, dass man zusehen sollte, dass für den Fall der Fälle - in welcher Art auch immer - vorgesorgt ist.

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