• Bahnradler
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    geschrieben 1239896941000

    Auf unserer Rundreise im vergangenen Jahr wurde uns das Lebensniveau auf Kuba bildlich wie folgt dargestellt:

    5% steht das Wasser bis zu den Knieen. 10% steht das Wasser bis zum Hals und der Rest von 85% atmet durch einen Schnorchel.

    Ich fand es ein bißchen drastisch formuliert, aber sinngemäß wird es wohl stimmen. Die Aussage stammte übrigens von unserem kubanischen Reiseleiter...

    Und so schnell wird sich daran nix ändern, auch wenn sich das Verhältnis USA zu Kuba leicht entspannt.

    Es geht aber noch viel schlechter, wenn man Kuba mit Nordkorea vergleicht......ein kleiner Trost.

    Geld ist zum Ausgeben da, denn es macht wenig Sinn, später einmal der Reichste auf dem Friedhof zu sein. (B. Cartland)
  • juanito
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    geschrieben 1239902212000

    Nur war Kuba bis 1959 ein blühendes Land!

    Siehe die Häuser in den Städten, meist in den 1910ern bis 20ern gebaut.

    (Zuckerboom)

    Und die Strassenkreuzer aus den 50ern.

    Wer kaufte und fuhr sie denn damals?

    Natürlich kein Zuckerrohrschneider. Aber in den 50ern hier in Deutschland konnte sich auch kein Arbeiter einen VW kaufen. Erst in den 60ern.

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Trieli
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    geschrieben 1239902417000

    :laughing: :rofl: Hätte mich auch gewundert wenn er es Positiver dargestellt hätte. Irgendwie musste er sein Trinkgeld ja hochschrauben.

  • juanito
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    geschrieben 1239902910000

    Dabei gehört er zu den 5% die nicht genannt wurden.

    Die mit CUC Einkünften.

    Die stehen in Adidas im Trockenen. :D

    Wenn ich an meinen Vermieter in Trd. denke.

    Jammert auf hohem Niveau. :D

    Baut schon die 3. casa als CP aus. Diesmal nagelneu am Strand von La Boca

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Bahnradler
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    geschrieben 1239960316000

    Er hat auch einiges über sich erzählt (Wahrheitsgehalt sei mal dahingestellt).

    In Kuba und Ostdeutschland studiert, u.a. wohl Psychologie (erkannte man auch daran, dass er sich und sein Wissen über Kuba hochinteressant "verkaufen" konnte).

    Als er gemerkt hat, dass er sich nach dem Studium nicht über Wasser halten konnte, sei er gleich zu Beginn der 90er Jahre in die Tourismusbranche gewechselt.

    Ach ja, und einen Bruder in den USA hätte er auch noch......

    Genau Eure Einschätzung.

    Wir, als kubanische Erstreisende, fanden das alles natürlich sehr interessant. Nachprüfen konnten wir das alles nicht. Wie sollten wir auch....

    Geld ist zum Ausgeben da, denn es macht wenig Sinn, später einmal der Reichste auf dem Friedhof zu sein. (B. Cartland)
  • evamarie
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    geschrieben 1240402919000

    Ich befürchte leider auch, dass die Schere noch weiter auseinander gehen wird. Wer Zugang zum Tourismus hatte, wird ihn ausbauen können, wer bis jetzt schon nichts hatte, wird weiter versacken. Wer Platz für ein CP hatte, wird auch weiterhin besser zur entsprechenden Währung kommen, wer nie, bleibt ohne die richtige Währung. Ich würde allen Cubanern sehr eine Verbesserung vor allem der Versorgungsqualität mit Lebensmitteln wünschen.

  • Trieli
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    geschrieben 1240408395000

    Die Lebensmittelqualität ist nicht so schlimm, wie es immer dargestellt wird. Richtig ist, dass man nicht immer das bekommt, was man an dem Tag unbedingt möchte. Dafür gibt es aber was anderes. Und das Gewünschte dann vielleicht am nächsten Tag. Ausserdem ist die Beschaffung der Lebensmittel mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Aber wenn die Kubaner eins haben, dann Zeit.

    Die meisten Kubaner wissen nur leider auch nicht mit Lebensmitteln umzugehen, so dass es meist nur Reis mit Bohnen gibt, weil sie gar nicht wissen, wie sie andere Sachen zubereiten können. Also wäre erst mal ein kollektiver Kochkurs angesagt. :D

    Die Schere kann übrigens fast schon nicht mehr größer werden. Mein Cousin der im PRO arbeitet hat mehr hochwertigen Technikschnickschnack zu Hause, als ich es jemals haben werde.

  • Doro12
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    geschrieben 1241041349000

    Was das Gemüse anbelangt, habe ich durchaus große Qualitätsunterschiede wahrgenommen. So richtig Knackig und frisch habe ich es eigentlich nur auf einem Markt in Camagüey erlebt. Andernorts - besonders in La Habana - machte es durchaus einen erbärmlichen Zustand.

    Die Casa-Wirte - bis auf einen - konnten erstaunlich gut kochen. Aber Du kannst recht haben Trieli, der Kochbücher-Markt auf Kuba boomt.

    Doro

  • mandu
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    geschrieben 1242658358000

    Die Einzelfälle von denen ihr berichtet sind ja ganz toll! Aber wenn ich richtig informiert bin handelt es sich doch für den durchschnittsbürger auf kuba nicht darum, wie er seinen computer noch weiter aufmotzen kann, sondern darum wie seine krankenvorsorge morgen ist , oder z.b. was dann die studiengebühren kosten oder was für preise die grundnahrungsmittel haben. Wie hoch wäre der preis für die normale bevölkerung , wenn der von uns so gepriesene kapitalismus wieder dominierend wäre??? :frowning: :frowning:

    tschüss Mandu

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