• gossip
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    geschrieben 1284744951000

    Hallo,

    da wir im November eine Transatlantik-Kreuzfahrt auf der Msc Orchestra  gebucht haben und das unsere erste Fahrt ist ,möchte ich gerne wissen welche Medikamente man bei Seekrankheit mitnehmen soll.Vielleicht hat wer von euch schon mehr Erfahrung.

    Danke und lg

    Gaby

     

  • puschellotte
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    geschrieben 1284746237000

    Auf Aida-Schiffen gibt es die Pillen gratis an der Rezeption oder beim Doc.

    Ich denke dass MSC das auch so macht.

    Für "schwerere Fälle" ist ja auch die Arztstation mit den passenden Medikamenten ausgerüstet.

  • moppo
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    geschrieben 1284747228000

    Bei meiner letzten Kreuzfahrt ging es mir am ( ruhigen ) Seetag auch nicht gut, trotz Medikamenten und Kaugummis gegen Reisekrankheit. Da habe ich erfahren, daß es beim Arzt an Bord eine Spritze geben soll für 40 Euro. Soll die ganze Fahrt über wirken. Ausprobieren brauchte ich es nicht mehr, da am 2. Tag der Fahrt alles in Ordnung war !

  • mindman44
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    geschrieben 1284749256000

    Hallo Gaby,

    dass man Seekrank wird kommt vor, aber nicht so häufig wie man vermutet, es ist ein sehr kleiner Prozentsatz. Ich würde mich nicht als "seefest" bezeichnen, habe aber schon einiges an rauer See problemlos "gemeistert" (Norwegian Jewel Nordatlantik Shetland nach Island und Island nach Neufundland, Norwegian Jade Mittelmeer, Windstärke 11 bis 12, Wellen 6 bis 8 Meter), ohne Probleme. Die Schiffe sind groß und gut stabilisiert, zumindest die Jewel Serie von NCL, gebaut auf der Meyer Werft.

    Ein guter Tipp ist, nie einen leeren Magen bei Seegang (Ratschlag vom Bordarzt), wir nehmen auch immer ein paar Ingwer Bonbons mit. (Gibt es im Asien laden nicht nur in der Apotheke.) Die sind gut für den Magen.

    Ich nehme an ihr fahrt nach Santos in Brasilien da kommt ihr gar nicht in den rauen  Nordatlantik. O.K. es kann auf dieser Strecke auch schon ungemütlich werden aber nicht mit so hoher Wahrscheinlichkeit wie im Norden.

    Hier könnt ihr euch schlau machen wie die Wellenhöhen im Moment sind:

    http://www.oceanweather.com/data/NATL-Southern/index.html

     Heute zum Beispiel ist auf der ganzen Strecke "Tote Hose", Wellen von 1 bis maximal 2 Meter.

    Seekrankheit hat wohl auch viel mit dem "Kopf" zu tun, wenn ihr nicht darüber nachdenkt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ihr keine Problem haben werdet.

    Gruss Werner

  • steamboats
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    geschrieben 1284750959000

    Hallo Gaby,

    hier hat mein Mann mal alles zum Thema Seekrankheit zusammengefasst.

    Wir hatten jetzt dank Hurricane Earl in Neuengland 35ft hohe Wellen (also ca. 11 Meter). Soweit bin ich jedenfalls seefest :laughing: . Mein Mann hat die Akkupressur-Armbänder ausprobiert und ihm ging es auch gut (ob jetzt wegen der Armbänder oder auch ohne, kann ich Dir natürlich nicht sagen). Unsere Tochter fühlte sich beim Frühstück nicht so gut und verabschiedete sich wieder von ihrem Erdbeer-Smoothie. Danach ging es ihr prima und den Superpep Kaugummi hätte es wahrscheinlich nicht gebraucht. Den Rest des Tages verbrachte sie im Kinderclub.

    Es gibt viele, die schon beim Anblick des Meeres seekrank werden, und dennoch auf Kreuzfahrt gehen. Viele tragen die Armbänder, andere die Pflaster (sind bei uns aber verschreibungspflichtig).

    Abwarten und Tee trinken ;) ! Wird es wirklich schlimm, dann gibt es die Tabletten an der Rezeption.

    Gruß

    Carmen

  • melaniehibiki
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    geschrieben 1284800218000

    Mir war bei meiner bis jetzt ersten und einzigen Kreuzfahrt auch anfangs recht übel und unwohl, ich hab den wirklich nur leichten Wellengang stark gefühlt und der Appetit blieb weg. Meinem Freund ging's blendend. Ich bin also zur Rezeption (nennt man das bei Schiffen überhaupt so?) gegangen, wo mir die Dame mehrere homöophatische Tabletten gab, ich sollte erstmal die ausprobieren. Ich war etwas kritisch, nahm aber eine, am nächsten Morgen auch noch eine, aber es hat sich kein bißchen gebessert. :( An Land war sowieso alles in Ordnung, aber sobald das Schiff losfuhr...!

    Ging also wieder zur Rezeption, bekam diesmal auf ausdrückliche Bitte um richtige Hilfe gegen Seekrankheit ein scheinbar wirksames Medikament (Stada Reisetabletten), wobei ich kaum glauben konnte, eine kleine Tablette würde meine diffusen Symptome wegbekommen, aber nur kurze Zeit nach Einnahme ging's mir wieder prima. Hurra!

    Ich nahm auch am nächsten Tag morgens und abends eine Tablette, aber tags darauf hab ich sie abgesetzt. Leider wurde mir bald wieder übel. Ich nahm also wieder welche, und hab sie erst nach weiteren 1-2 Tagen abgesetzt. Danach ging's, hatte mich wohl an den Seegang gewöhnt. Glücklicherweise war die Kreuzfahrt 14 Tage lang, so konnte ich nach dem anfänglichen Hin und Her noch die restliche Zeit (und das Buffet) in bester Verfassung genießen.

    Moral aus der Geschicht': Nächstes Mal einfach sofort Reisetabletten mitnehmen.

  • kari21
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    geschrieben 1284804772000

    Hallo Gaby!

    Keine Angst vor Seekrankheit! Vor unerer 1. Kreuzfahrt hatte ich das gleiche Problem.

    Auf kleineren Schiffen hatte ich immer damit zu kämpfen. Dank der Stabilisatoren bei den großen Kreuzfahrtschiffen merkst du aber kaum etwas.

    Bei Windstärke 9 hätte es mich dann auch fast erwischt. Ich hatte Reisetabletten mit im Gepäck und hatte dann bei den ersten kleinsten Anzeichen eine genommen und schon wars wieder gut. Du bekommst die Tabletten aber auch an der Rezeption, so zumindest bei Costa und bei MSC wirds auch nicht anders sein.

    Eine gute Überfahrt wünscht dir

    Karin

     

  • icke120464
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    geschrieben 1284811318000

    In den meißten Fällen dauert die Seekrankheit 1-3 Tage. Danach hat sich das Gleichgewichtsorgan im Ohr an das Schaukeln gewöhnt und es geht einem meißtens ohne Medikamente wieder gut. Ich selbst hatte auf unseren bisherigen 3 Kreuzfahrten keine Probleme. Selbst bei Windstärke 11 in der Barendsee. Was mir aber aufgefallen ist: Als wir wieder zu Hause waren hatte ich  im Bett noch tagelang das Schaukeln gespürt. Komisch, aber auch lustig. Kann man gut bei einschlafen. Auch wenn man kurz nach einer Kreuzfahrt einfach, wärend des Laufens auf festem Boden stehen bleibt, kommt es einem vor, als ob mal schwankt.

    Also nicht verrückt machen lassen. Es geht vorbei. (mit oder ohne Hilfsmittel)

  • slfahrer
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    geschrieben 1284934294000

    Hallo,

    einfach nicht verrückt machen lassen.Ich habe jetzt 4 Seereisen hinter mir und zum Glück noch nie was gemerkt / gehabt . Hatte mir beim ersten mal auch Reisetabletten gekauft und die schon vor Abfahrt genommen und dann immer wenn wieder abgelegt wurde und nie was gemerkt . Es waren ganz einfache - 20 Tbl. für 2,50 Euro oder so von ratio.Da es ja auch alles Kopfsache ist -ist man ja erstmal beruhigt.Bei der 2. Reise hatten wir Windstärke 8 und ich habe wieder nichts gemerkt und mein Mann lag den ganzen Tag flach und konnte sich nicht bewegen und so hatte ich den Tag nur für mich zum Wellness und shoppen usw. - somit kann es auch positiv sein.

    Also ruhig ran kommen lassen und genießen . Die Spritze kostet richtig Kohle und danach soll man dann sehr müde sein und viel schlafen.

    Von den Schwankungen die Einige zu Hause noch merken sollen/wollen kann ich nicht mitreden die gab es bei mir auch nicht.

    Aber Vorsicht es gibt den Kreuzfahrervirus - wer einmal fährt der will noch mehr

  • Gabi2001
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    geschrieben 1284936527000

    Hallo,

    da wir auch nicht ganz seefest sind haben wir verschiedene Mittel gegen die Seekrankheit  durch unseren Doc und Apotheker prüfen lassen.

    Wir sind dann bei dem Medikament Scopoderm TTS gelandet, es ist ein Pflaster was man auf die Haut klebt, ähnlich wie die Schmerzpflaster die bei starken Schmerzen verschrieben werden. Der Vorteil ist es geht über die Haut und nicht über den Verdauungstrakt, belastet also nicht sehr.

    Wir hatten mit diesem Pflaster eine absolut stressfreie Kreuzfahrt und keinerlei Nebenwirkungen.

    Kosten für 5 Pflaster 32 Euro.

    Gruß Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
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