• Geidos
    Dabei seit: 1305590400000
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    geschrieben 1305842932000

    Hallo!

    Ich (40) möchte mit meiner Freundin im Januar eine Kreuzfahrt in die Karibik unternehmen. Bei diesem Unterfangen sind ja einige Faktoren zu berücksichtigen, was eine Entscheidungsfindung nicht leicht macht.

    Wir haben das Gefühl, dass eine 10- oder gar 12-tägige Reise mehr hergeben müsste, als die primär angebotenen Geschichten mit 7 Übernachtungen. Es lassen sich hierfür aber nicht allzu viele Angebote finden, die in einem moderaten Preisbereich sind, der sich nicht viel über 1000 € pro Person (Balkonkabine) bewegen sollte.

    Da wäre zum Beispiel eine Reise auf der Explorer of the Seas von Royal Carribean für 12 Tage in die östliche Karibik von Cape Liberty weg (wo sich wieder die Frage stellt, ob man dort per Flug vernünftig hinkommt). Oder eine 10-tagige Variante ab Fort Lauderdale.

    Oder mit der Norwegian Gem von New York für 11 Tage in die Karibik und Bahamas.

    Oder mit der Norwegian Dawn für 11 Tage ab Miami.

    Vielleicht kann jemand was zu diesen Varianten sagen!

    Welche der Routen (westliche, östliche Karibik) etc. ist denn zu empfehlen?

    Wir sind für alle zweckdienlichen Tips dankbar! :-)

    lg, Doris und Helmut

  • steamboats
    Dabei seit: 1262131200000
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    geschrieben 1305881082000

    Hallo Helmut,

     

    kleiner Tipp, Cape Liberty ist in New Jersey und der Flughafen von Newark mehr oder minder in unmittelbarer Nähe ;) ! Man kann natürlich auch nach JFK fliegen.

     

    Allerdings würde ich aus anderen Gründen weder die Explorer noch die Gem machen. Beides sind zwar längere Routen und führen in die Karibik. Aber bedenke, Deine Reisezeit soll der Januar sein. Da kann es im Großraum New York durchaus empfindlich kalt sein. Und Du kannst damit rechnen, dass die ersten und letzten Seetage auch ungemütlich sind und kein Poolwetter versprechen.

     

    Im Januar würde ich eine Abfahrt ab Florida vorziehen. Miami ist flugtechnisch besser erreichbar (Direktflüge ab München, Frankfurt, Düsseldorf). Nach Fort Lauderdale müsste man umsteigen oder nach Miami fliegen und dann den Transfer organisieren (sind je nach Verkehr ca. 30 bis 60 min Fahrtzeit ab Flughafen Miami).

     

    Als Neuling ist es eigentlich egal, ob östliche oder westliche Karibik. Beide Routen haben ihren Reiz und wenn man beides nicht kennt, dann ist es egal.

     

    Eine andere Alternative wäre eine Abfahrt ab San Juan (Puerto Rico, Flug geht via USA meist Miami, ist halt eine längere Flugzeit). Von dort aus geht es in die südliche Karibik.

     

    Hast Du auch mal Celebrity in Betracht gezogen oder Carnival?? Beide fahren ebenfalls ab Miami bzw. Fort Lauderdale.

     

    Gruß

    Carmen

  • panguitch
    Dabei seit: 1163980800000
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    geschrieben 1305887010000

    Hallo,

     

    um mal Carnival aufzunehmen:

     

    Wir haben bereits 2x eine b2b Kreuzfahrt mit der Carnival Glory gemacht:

    je 1 Woche West- und Ostkaribik. Abfahrt beim letzten Mal ab Miami. Wir hatten beide Wochen die gleiche gebuchte Kabine und mußten somit auch nicht umziehen. Das hat uns sehr gut gefallen. Miami ist außerdem gut mit dem Flugzeug erreichbar - auch preislich.

     

    Ich kann mag beide Routen wirklich sehr und die Mischung finde ich optimal.

     

    Beispiel: Carnival - buchen kannst du hier in D online, im Reisebüro, auch über amerikanische Seiten. Je nach Belieben. Auch hier bei HC kann man Kreuzfahrten buchen.

    Schöne Reise!
  • misssixty61
    Dabei seit: 1150588800000
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    geschrieben 1305899577000

    Hallo,

    eine einwöchige Kreuzfahrt lohnt sich schon wegen dem langen Flug nicht. Balkonkabinen für eine 12- bis 14tägige Kreuzfahrt unter 1000 Euro wird auch eher schwierig, ausser den Routen, die in New York losgehen. Du solltest bei dieser Route bedenken, dass du viele Schiffstage hast, es in New York z.B. genauso kalt ist wie in Deutschland (schon wegen der Garderobe muss du dann viel mehr einpacken), der Flughafen im Winter teilweise wegen Schneechaos geschlossen ist, deswegen werden diese Routen wahrscheinlich viel günstiger angeboten. Karibikkreuzfahrten in die Ost- und Südkaribik finden wir von der Route schöner, ist aber Geschmackssache. Wenn wir mal eine Westkaribikkreuzfahrt machen sollten, dann auf alle Fälle ohne Belize und Honduras. Auf den kleinen Antillen in der Ost- und Südkaribik kann man seine Ausflüge auch individuell planen, auf jeder Insel stehen schon Taxen und Reiseanbieter vor Ort im Hafen, man muss nicht die völlig überteuerten Ausflüge über die Reederei buchen. Ich kann euch nur raten, noch abzuwarten, es kommen in der Nebensaison immer noch bessere Angebote von den Reederein, wenn sie die Schiffe nicht vollbekommen. Wir buchen unsere Kreuzfahrten immer nur als Sonderangebot, haben bis jetzt immer was gefunden, und das zu einem sehr guten Preis.

    Gruß Undina

  • Geidos
    Dabei seit: 1305590400000
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    geschrieben 1305925526000

    Danke für die bisherigen hilfreichen Tips!

    New York als Abfahrtshafen fällt aufgrund der erwähnten Nachteile weg. Daher solls Miami bzw. Ft. Lauderdale sein.

    Einen günstigeren Preis zu bekommen bei Spätbuchung klingt interessant. Welcher Zeitraum vor Abfahrt wäre hier günstig? Wie hoch kann die Preisersparnis sein, wenn man einen solchen Restplatz ergattert? Wie hoch ist das Risiko, wenn die Randbedingungen eher scharf sind wie: Karibik als Destination, mehr als 10-Tage, im Januar 2012, Abfahrt von Miami/Ft. Lauderdale.

    Die Variante zwei 7-Tages Reisen hintereinander zu buchen klingt interessant, aber preislich wohl recht problematisch. Carnival bietet ja tatsächlich keine Touren länger als 8 Tage an.

    Die Angebote von Celebrity haben wir in unsere Liste aufgenommen, die Schiffe machen zumindest wenn man nach den Fotos urteilt, einen sehr sympathischen Eindruck. Gefällt uns deutlich besser als etwa die Gestaltung bei MSC z.B. (Die fahren ja anscheinend gar nicht in die Karibik, obwohl auf der Homepage als Destination dabei? Konnte keine Angebote finden...)

  • steamboats
    Dabei seit: 1262131200000
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    geschrieben 1305973526000

    Hallo Helmut,

    sagen wir mal so, die Amerikaner müssen ihre Restzahlung zwischen 90 und 60 Tage vor Abfahrt leisten (wir ja erst 30 Tage vorher). Ab dem Zeitpunkt kann es Schnäppchen geben.

    Nachteil: Erstens muss man sehr flexibel mit der Reisezeit sein und nicht immer gibt es das Wunschziel als Schnäppchen. Zweitens benötigt man ja auch noch einen Flug in die USA und den gibt es Last Minute nicht unbedingt zum Schnäppchenpreis.

    Ich persönlich bin auch bei der Kabinenwahl eher wählerisch :-). Da wir aber ohnehin auf die Schulferien angewiesen sind, scheidet Last Minute bei uns auf die nächsten Jahre gesehen aus.

    Gruß

    Carmen

  • misssixty61
    Dabei seit: 1150588800000
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    geschrieben 1305975798000

    MSC oder Costa fahren auch in der Karibik, sind inklusive Flug sogar am preiswertesten. Allerdings soll die Verpflegung nicht so gut sein wie auf deutschen oder amerikanischen Schiffen. 11 Tage mit der Costa Atlantica gibt es bereits ab 1279 Euro inkl. Flug im Januar in der Innenkabine, die MSC Poesia fährt im Winter auch in der Karibik und wird meist bei Deutschlands bekanntesten Reisesender verkauft. Wenn ihr zeitlich etwas flexibel seit, könnt ihr auch bei AIDA eine Just-Reise buchen, das sind dann allerdings Glückskabinen. Letztes Jahr im Dezember wurde die 2wöchige Tour zuletzt für 1499 Euro inkl. Flug verkauft. Wir wollten statt mit Azamara eigentlich erst mit Princess Cruises reisen, da wurden im Spätsommer die Kabinen auch noch mal günstiger. Wir sind terminlich gar nicht gebunden, deswegen warten wir ab, auf einschlägigen Kreuzfahrtportalen stehen schon auf der Startseite immer günstige Angebote der Reederein.

    Undina

  • Niese2404
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    geschrieben 1307391036000

    Hallo, ich war vor 2 Jahren auf Karibik-Kreuzfahrt mit der Costa Fortuna ab Fort Lauderdale. Es war ok, allerdings muss ich gestehen, daß ich AIDA jederzeit bevorzugen würde. Aber das ist reine Geschmacksache, hier aber mal ein paar Gründe, warum wir für nächstes Jahr eine AIDA-Karibik-Kreuzfahrt gebucht haben:

    - die Liegezeiten betragen  für unsere 2 wöchige Tour 12 Stunden. Die anderen Anbieter hatten im Schnitt kürzere Liegezeiten ( 6 h auf Jamaika oder den Bahamas z. B. bringen nichts...)

    - Costa sah auf den ersten Blick günstig aus. Dann kamen aber noch Trinkgeld und die Getränkepakete hinzu (kein zu unterschätzender Posten!) - so waren wir fast beim selben Preis wie AIDA

    - 2 Wochen mit einem "Amipott" kommen für uns nicht wieder in Frage. Auf der Costa ging genau das ab, was ich vorher immer von AIDA erwartet hatte (aber zum Glück noch nie erlebt habe): von morgens bis abends Beschallung am Pool, die amerikanischen Gäste haben Ihre Kinderunterhaltungsprogramme für Erwachsene von morgens bis abends ausgelebt - und regelmäßig kam sogar über die Lautsprecher in die Kabinen, daß gleich wieder Bingo-Time ist.

    - die festen Tischzeiten fanden wir nicht sehr vorteilhaft. Man konnte quasi wählen zwischen der frühen Zeit (Auslaufen aus dem Hafen haben wir allerdings somit oft nicht mitbekommen) und bis zur späten ab 21.00 Uhr hätten wir mit knurrendem Magen schon unterm Tisch gelegen.

    - da viele Linien (wie z.B. NCL, Costa,...) fast überwiegend amerikanische Gäste haben, ist das Essen auch dementsprechend auf der Costa gewesen:: süßes pappiges Frühstück mit abgepackten Getränken und Eistee zum Frühstück, Burger und Pommes und Hot Dogs den ganzen Tag über - man muss es wirklich mögen....

     

    Ich sage daher immer wieder: auf AIDAsehen!

     

    Liebe Grüße

    Niese2404

  • mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1307396857000

    Hallo,

    zum Glück gibt es auch noch andere, gute Reedereien neben AIDA... :shock1: .

    Man muß sich nur vorher erkundigen...

    z.B.:

    http://www.holidaycheck.de/thema-Welche+Kreuzfahrt+in+die+Suedkaribik-id_126623.html#paginateAnchor

  • steamboats
    Dabei seit: 1262131200000
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    geschrieben 1307436177000

    Na ja, ich würde Costa jetzt nicht unbedingt als "Amipott" bezeichnen, auch wenn Costa natürlich zum Carnival Konzern gehört. Costa gilt tendenziell immer noch als italienisch bzw. europäisch. Und selbst in der Karibik hat Costa nicht überwiegend amerikanische Gäste, weil die nämlich eher die reinen US Reedereien buchen (sprich NCL, RCI, Carnival...). Da die Karibiktouren von Costa auch hier natürlich angeboten werden (ua. auch von Discountern) gehe ich doch mal schwer davon aus, dass der Gästemix eher international war. Entsprechend war auch das Frühstück international. Ein deutsches Frühstück à la AIDA oder TUICruises kann man bei einer internationalen Reederei nun mal nicht erwarten. Der Italiener frühstückt ohnehin eher minimal, der Amerikaner dafür lieber deftig. Und keiner zwingt Dich, die rund um die Uhr angebotenen Hamburger oder Hot Dogs zu essen.

     

    Gruß

    Carmen

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