• psporting
    Dabei seit: 1208908800000
    Beiträge: 55
    geschrieben 1447761536000

    Hallo,

     

     

    meine Freundin und ich (27 u. 30) wollen eventuell nächste Woche spontan einen zweiwöchigen Strandurlaub in Mombasa, Kenia machen.

    Bei uns ist jetzt das Thema Impfung vor der Buchungaufgekommen. Ich war heute morgen schon beim Arzt, leider waren aber nur die „Schwestern“da. Diese haben so eine alte Drehscheibe rausgezogen auf der sämtlicheImpfungen für Kenia standen: Cholera, Tollwut, Hepatitis A+B, Malaria,Gelbfieber usw.

     

    Für mich war das ein bisschen viel, bzw. es war eigentlichquasi alles empfohlen. Die Drehscheibe scheint für mich zu allgemein und nichtmehr aktuell zu sein. Wir werden auch nicht groß dort rumreisen.

     

    Was ist den daher derzeit dringendst zu empfehlen bei einer Reise nach Mombasa, Kenia?

     

    Grüße & Danke

  • Waitinthefire
    Dabei seit: 1440720000000
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    geschrieben 1447767659000

    Für eine kompetente Beratung solltest du nicht zu einem Hausarzt gehen, sondern zum Tropenmediziner oder dem Tropeninstitut. Es git bei dir in der Stadt (Google: Tropenmedzin + Stadtnamen) sicherlich auch den einen oder andren. Gerade egen Malaria und der jeweiligen Prophylaxe solltest du dich beraten lassen. Verschiedene Regionen erfordern verschiedene Mittel.

    Generell

    http://www.fit-for-travel.de/ueber-300-reiseziele/kenia.thtml

     

    Eigentlich die Sachen die man überall haben sollten (Tetanus, Polio, Diptherie, Masern, Hep A und B) + Malaria und eventuell Typhus (ist nur eine Schluckimpfung). Bezahlen tut das alles die eine oder andere Krankenkasse. Bitte nachfragen.

  • nadmas68
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    geschrieben 1447839204000

    Hallo,

    also die Hepatis A+B wäre schon sehr sinnvoll. So wurde es uns auch gesagt.

    Wir fliegen Ende Januar 2016 nach Mombasa mit einer 3tägigen Safari.

    Zur Malaria-Prophylaxe: Viele nehmen es nur als Stand-by-Mittel mit, bzw. kaufen es erst  vor Ort. Ich werde diese auf jeden Fall machen, da ich chron. lungenkrank bin (werde das Mittel Malarone nehmen).

    Gelbfieberimpfung wird wohl dringend empfohlen, wenn man auch Tansania besucht.

    Gruß

    Nadia

  • psporting
    Dabei seit: 1208908800000
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    geschrieben 1447862968000

    ich hab parallel noch 2 andere antworten bekommen, die möchte ich euch nicht vorenthalten:

     

    1. Sehrgeehrter Herr XXX, herzlichen Dank für Ihre Anfrage an das Forum Impfen, die ich nachfolgendbeantworten möchte: ich halte die Ihnen empfohlenen Impfungen für die von Ihnen durchgeführte Reiseals eine sehr "Maximalvariante".Für eine zweiwöchige Strandreise nach Kenia würde ich folgendes machen (und empfehlen):aktueller Schutz für Tetanus, Diphtherie, Polio, Masern; ggf. auffrischenSchutz gegen Hepatitis A und Hepatitis B würde ich (soweit nicht vorhanden)vorschlagen. Für die Hepatitis B reicht allerdings die Zeit nicht mehr.Gelbfieber ist seit ca. 20 Jahren nicht mehr in Kenia diagnostiziert worden.Ggf. gibt es die Krankheit im Nordwesten (Rift Valley). Da kommen Sie abernicht hin. Ist für die Einreise aus Deutschland nicht notwendig, jedoch für dieEinreise aus endemischen Gebieten (z.B. über Tansania, Uganda etc.).Cholera und Typhus lassen sich durch gute Nahrungsmittelhygiene vermeiden.Spielen bei Touristen praktisch keine Rolle. Tollwut ist nur notwendig, wenn Sie Aktivitäten entwickeln, die Sie mitstreunenden Hunden oder anderen Tieren in Kontakt bringen. Tiere daherunbedingt meiden und nicht anfassen. Bei entsprechendem Kontakt sofort einenArzt aufsuchen. Malaria-Prophylaxe: ja.Persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe ganztägig: ja, da esDengue-Fieber, Chikungunya-Fieber u.a. Mücken-übertragene Infektionen gibt. Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiterhelfen kann. Mit freundlichen Grüßen

     

    2. Hallo aus Kenia, Diani Beach bei Mombasa.

    Erst mal, geniesst die Zeit in Kenia und erlebt das wunderschöne Land. Ihrbraucht erst mal keine besonderen Impfungen und auch keine Prophylaxe fürMalaria. Die Chance sich anzustecken mit Malaria liegt bei einem normalenUrlaub bei Null. Es gibt hier in jeder Apotheke Notfalltabletten, die besorgeich immer für Gäste und auch an der Nordküste bei Mombasa bekommt ihr die. Diehelfen im Gegensatz zu den Tabletten in Deutschland auch wirklich und manbelastet seinen Körper nur wenn es wirklich sein muss. Und da man die eh nichtbenötigt, schmeisst man die nach ein paar Monaten dann einfach weg. Kostenpunktca 5 €. Gelbfieber braucht Ihr auch nicht, nur wenn Ihr nach Tansania wechselnwürdet, ein Stopp beim Flug zählt nicht. Das Einzige was eh jeder Urlauberhaben sollte, ist Hepatitis. Viel Spass in Kenia.

    ______________

     

    Auf das verlasse ich mich jetzt mal…

  • Stueppi
    Dabei seit: 1182470400000
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    geschrieben 1447890202000

    Die Aussage Nr. 2 empfinde ich persönlich fast als fahrlässig, sorry....

    Dass es nicht stimmt, dass die Chancen auf Malaria im normalen Urlaub bei Null liegen sieht man an den Urlaubern die sich eine Malaria eingefangen haben an der Küste, auch hier im Forum gibt es Beispiele dafür und vor Jahren gab es hier im Forum auch einen Todesfall wegen eingefangener Malaria (leider erst in Deutschland festgestellt und das viel zu spät).

    Es kann passieren und es passiert, nichts muss. Niemand kann Dir raten ob Du die Prophylaxe nimmst oder nicht, das ist Deine eigene Entscheidung...zum Thema Malaria gibt es hunderte von Beiträgen und hundert Meinungen dazu, wirklich bringen tun die niemanden etwas :-(

    Richtig ist, dass es diese Notfalltabletten gibt die im Falle einer Malaria wirklich helfen, die würde ich jederzeit den deutschen Medikamenten vorziehen.

    Dem Rest stimme ich zu, Impfungen wie z.B. auch Hepatitis sollte man einfach haben, egal wo man hinfährt, dafür muss ich nicht erst nach Afrika.

    Alles was ich mir wünschte war nach Afrika zurück zu kommen. Wir hatten es noch nicht einmal verlassen, und doch war ich wenn ich nachts wach lag und lauschte schon heimwehkrank - E.Hemingway-
  • InKhaoLak
    Dabei seit: 1447718400000
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    gesperrt
    geschrieben 1447925802000

    Stueppi:

    Richtig ist, dass es diese Notfalltabletten gibt die im Falle einer Malaria wirklich helfen, die würde ich jederzeit den deutschen Medikamenten vorziehen.

    Sorry, wenn ich dir widerspreche. Diese Notfallmedikamente kommen aus Deutschland, Schweiz USA usw. Kenia stellt keine einzige Tablette her! 

    Und zu den Tabletten, die du in Kenia bekommst - Studien lassen darauf schließen, dass in Ländern wie Kenia 70% aller Medikamente fälschungen sind - und hier gerade die gängigen teuren Preparate wie Viagra, Malarone (und deren Untermarken) und eben auch Medikamente gegen eine bereits ausgebrochene Malaria.

  • Stueppi
    Dabei seit: 1182470400000
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    geschrieben 1447945103000

    Das mag sein, ich habe nicht gesagt, dass die in Kenia hergestellt werden. Ich weiss nicht woher sie kommen, Fakt ist aber, dass sie sehr gut helfen im Falle einer Malaria. Wir werden dazu sicherlich noch ein Feedback eines Mitglieds bekommen hier, die die Prozedur vor ein paar Monaten durch hat und dazu sicher genaueres sagen kann.

    Mit diesen Tabletten wird Malaria in Kenia seit Jahren erfolgreich behandelt.

    Ich persönlich würde, wenn ich mir die Malaria in Kenia einfangen würde, selbige auch mit diesen Medikamenten behandeln, was sowieso jedes Krankenhaus tut und nicht mit einer Packung Malarone oder sonst was die ich aus Deutschland mitgebracht habe. Kenia weiss wie mit Malaria umgegeganen wird.

    Alles was ich mir wünschte war nach Afrika zurück zu kommen. Wir hatten es noch nicht einmal verlassen, und doch war ich wenn ich nachts wach lag und lauschte schon heimwehkrank - E.Hemingway-
  • InKhaoLak
    Dabei seit: 1447718400000
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    gesperrt
    geschrieben 1447987871000

    Wenn du dir in Kenia eine Malaria eingefangen hast, wirst du das bei deinen Kurzaufenthalten als Urlauber erst in Deutschland merken und da dann mit Sicherheit eine bessere Behandlung erfahren als in Kenia.

  • Waitinthefire
    Dabei seit: 1440720000000
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    geschrieben 1447998963000

    Und zu den Tabletten, die du in Kenia bekommst - Studien lassen darauf schließen, dass in Ländern wie Kenia 70% aller Medikamente fälschungen sind - und hier gerade die gängigen teuren Preparate wie Viagra, Malarone (und deren Untermarken) und eben auch Medikamente gegen eine bereits ausgebrochene Malaria.

    Diese Studien wuerde ich gerne mal lesen.

    Zudem ist ein gefaelschtes Medikament nicht schlechter als ein Original.

    Wenn man sich krank fuehlt geht man vor Ort zum Arzt und bekommt dort das richtige Medikament. Zum Arzt musst du sowieso weil du selbst keine Malaria feststellen kannst. Fieber bekommst du auch gern mal von Klimaanlagen.

    Selbstmedikation mittels Malarone ist dumm und gefaherlich. Die Aerzte in Kenia wissen gut bescheid und mit Europaischer KV bekommst du auch eine gute Behandlung.

    Vorzuziehen ist aber die Prophylaxe, fast alle 800 Malariafaelle die es in D im Jahr gibt waren welche bei denen die Ansteckung in Afrika erfolgt ist.

  • InKhaoLak
    Dabei seit: 1447718400000
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    gesperrt
    geschrieben 1448009635000

    @Waitinthefire

    Dein Posting ist fast richtig, enthält aber einen Satz, der mal ganz schnell als Schwachsinn gekennzeichnet gehört:

    @Waitinthefire

    Zudem ist ein gefaelschtes Medikament nicht schlechter als ein Original.

    Wenn ich von Fälschungen rede, dann nicht von Generika mit gleichen Wirkstoffen sondern von Medikamenten, die aus gepresster Stärke bestehen und keinerlei Wirkstoff enthalten.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/afrika-forscher-warnen-vor-gefaelschten-malaria-mitteln-a-809534.html

    Auszug aus Wikipedia:

    Besonders fälschungsgefährdet sind Medikamente mit hohem Umsatz oder Preis. Die meistgefälschten Arzneimittel in den Entwicklungsländern sind lebensrettende Präparate: etwa Antibiotika, Chemotherapeutika, Medikamente gegen Malaria, Tuberkulose und HIV/AIDS . Nach den Ergebnissen mehrerer Studien zwischen 2000 und 2005 enthielten in Südostasien zwischen 38 und 52 Prozent aller Artesunatprodukte gegen Malaria keinen aktiven Wirkstoff und waren daher wirkungslos.

    Urlauber wird dies nicht betreffen, aber wenn man arbeitsbedingt lange in solchen Ländern lebt, dann lernt man die deutsche Gründlichkeit zu schätzen und lässt sich vom Arzt des Vertrauens manches zuschicken oder per Boten überbringen.

    Wer daran glaubt, in Kenia eine vollumfängliche, gleichwertige Behandlung zu bekommen, wie diese in Deutschland üblich ist, darf gerne auf den Rückholservice seiner Krankenversicherung verzichten.

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