• harryhh
    Dabei seit: 1192492800000
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    geschrieben 1250111590000

    So wie bereits von meinem "Vorredner" karlkraus empfohlen, würde auch ich dir/euch davon abraten, den Abstecher zu den Niagara Falls in nur einem Tag abzuarbeiten. Hier sollte man mindestens eine Übernachtung einplanen!

    Hallo Andreas,

    gestatte mir bitte, auch Struppi zu zitieren:

    "In zwei Stunden hat man's auch gesehen".

    Ich stimme Struppi zu.

    Die Niagara Falls sind absolut in einem Tag Toronto - Niagara - Toronto schadlos zu erleben. Sie sind grandios, aber wenn man zwei Stunden lang draufgeschaut hat, ist es auch gut.

    Nur, damit auch ich - und vielleicht der eine oder andere User - nachvollziehen können, aus welchem Grund Du mindestens eine Übernachtung als in Niagara einzuplanen empfiehlst, möchte ich Dich gerne fragen, was Du persönlich konkret an Aktivitäten für diesen Zeitraum empfiehlst  und ggfls. nach den von Dir empfohlenen Übernachtungsvorschlägen fragen, die einen solchen Aufenthalt rechtfertigen.

    Daß die allgemeinen Hotelketten sich ihren Platz in Niagara Falls gesichert haben, steht ebensowenig außer Frage wie die Tatsache, daß man mit einem teuer bezahlten Zimmer des nächtens quietschebunt beleuchtete Fälle "bestaunen" kann.

    Indes sollte es nach meiner Auffassung nicht dabei bleiben, pauschal eine längere Aufenthaltsdauer als angedacht zu empfehlen, sondern auch konkret zu begründen, warum eine solche von Dir empfohlen wird.

    Siehst Du außerhalb der Hotels, die Blick auf die Fälle bieten, sowie außerhalb der in Niagara Falls angebotenen Infrastruktur auch Potenzial, das dazu verlocken könnte, länger zu bleiben?

    Worin besteht dieses? Was schlägst Du konkret vor für den von Dir empfohlenen Zeitraum in Niagara Falls?

    Dessen ungeachtet möchte ich mich wie Du Struppis Auffassung anschließen; jedoch in der Hinsicht, daß man nicht einfach die Gaspé-Halbinsel aus dem Plan streichen sollte.

    Zum Ursprungsbeitrag:

    In Lombegos Tourenplanung sehe ich nur einen wirklichen "Kampftag", nämlich den von Perce nach Riviere du Loup. Aber es ist absolut machbar.

    Daß Karlkraus eine große Liebe für den Algonquin hat, konnte man schon aus vielen Beiträgen herauslesen und damit hat er auch recht. Nur ist - gerade im September - der Algonquin für diejenigen, die möglichst viel vom Land sehen wollen, nach meinem Dafürhalten mit zwei Übernachtungen auch hoch angesetzt.

    Der Algonquin hat fraglos traumhafte Indian-Summer-Eindrücke zu bieten, die in dieser "geballten Ladung" erst östlich von Tadoussac wieder zu finden sind. Indes: Wenn man nicht paddelt oder wandert, sondern einfach nur Eindrücke sammeln möchte (vielleicht, weil man nicht weiß, wann es einen wieder in diese Region der Welt verschlägt) - dann reicht eine Nacht absolut. Indian Summer genießen und weiter zum nächsten Highlight.

    Für 16 Tage Reisezeit ist die von Dir, Lombego, angedachte Route mitnichten in der Abteilung "weniger ist mehr" anzusiedeln. Ich würde Euch Folgendes raten:

    Ja! Macht es ganz ganau so! Es ist Fahrerei, ja. Aber Ihr seht auch viel. Und Ihr habt keine Kinder an Bord, auf die Ihr mit kleinen Tagesetappen Rücksicht nehmen müßt - also: Los! Und fahrt auf die Gaspé.

    Mir sei die Algonquin-feindliche Anmerkung bitte gestattet:

    Man fährt eine recht deutliche Schleife gen Norden, um diese hinter dem Algonquin Richtung Ottawa wieder zu "begradigen".

    All den Indian Summer, den der Algonquin bietet, findet man später in Quebec.

    Aus diesem Grunde halte ich den Algonquin - inbesondere wegen der in der Tat wenig ersprießlichen Anfahrt von Toronto aus (man fährt bis Gravenhurst durch sowas von hoffungslos zersiedelten Landschaften, daß es einem Naturliebhaber das Wasser in die Augen treibt) für verzichtbar - wenn man nicht paddeln oder wandern, sondern möglichst viel Ostkanada und Indian Summer sehen möchte.

    Er bietet unterm Strich und de facto kein Naturerlebnis, das im späteren Verlauf der Reise nicht ebenso zu besichtigen wäre - allein: Bei einem weiter gefächerten Reiseverlauf hat man auch die Möglichkeit, mehr Landschaften kennen zu lernen. Indian Summer ist zu dieser Zeit nahezu überall zu bestaunen.

    Und man ist von Toronto aus ratzfatz über die Uferautobahn via Kingston in Ottawa und kann am nächsten Tag nach Quebec hinein starten.

    Der Vergleich: Algonquin - Gaspé ist für mich der von Mainstream mit Herzblut.

    Ich würde mich für "Herzblut" entscheiden und jedem dazu raten wollen.

    Von Tadoussac würde ich in jedem Fall noch eine halbe Stunde weiterfahren bis Les Bergeronnes, wo es einen kleinen Provincial Park gibt, in dem man bis auf die Felsen am St. Lorenz-Strom laufen kann: Mit Glück sieht man dort Wale. Wir hatten es nicht :-))

    Für die Überfahrt über den St. Lorenz-Strom würde ich für Deine Reisezeit,  Lombego, die Fähre Saint Simeon - Rivière du Loup anraten. Ich habe im Moment nicht ganz auf dem Schirm, ob die Fähre (nicht Tadoussac, sondern Forestville ist der Anleger auf dem Nordufer) - Rimouski im September noch fährt.

    Die Fährorte sind Saint Simeon oder Forestville.

    Für die Saint Simeon - Rivière-du-Loup-Fähre hast Du hier den Fahrplan:

    http://www.traverserdl.com/e/horaire/index.htm

    Ich bin der Meinung, daß auch für Montreal eine Übernachtung genügt und würde die gewonnene Zeit immer in die Gaspè investieren.

    Ergo:

    Lombago, ich finde Deine Ausgangsroute toll und würde mich gerne auf die Rückbank quetschen, um mitzufahren. ;)

  • harryhh
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    geschrieben 1250112380000

    @Lombego sagte:

    Was könnte man von Tadoussac - Montreal als Zwischenstopp einbauen das sich lohnt? (Damit man die Strecke halbieren könnt).

     

    Vielleicht das?

    http://www.fairmont.com/richelieu

    Glaub mir: Ihr werdet Euch nicht so ohne Weiteres von Tadoussac losreissen können.......

    Quebec hattet Ihr schon auf dem Hinweg, also kann man irgendwann am späten Mittag mit einer Träne im Knopfloch in Tadoussac losfahren und damit der Abschied nicht so dolle weh tun, kann man sich auf das Fairmont in Charlevoix freuen.....

    Am späten Nachmittag eintrudeln, die Landschaft genießen und auf den Fluß gucken und sich in dem Laden fallen lassen.

    Und ab nächsten Tag bis Montreal durchrutschen.

    Als Option, falls Ihr Euch die Gaspé tatsächlich verkneifen solltet............

  • Tourleader
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    geschrieben 1250121115000

    Hallo harryhh,

    da du im ersten Teil deiner Ausführungen mich persönlich ansprichst, will ich dir gern direkt antworten; natürlich sind diese Hinweise aber auch für Lombego und andere Interessierte gedacht.

    Zunächst einmal bin ich fest davon überzeugt, dass das HC-Forum eine perfekte Plattform zum aktiven Austausch unterschiedlichster Ansichten sowie des vorhandenen Wissens aller User bietet. Es spricht also überhaupt nichts dagegen, im Gegenteil es regt die gerade aufkeimende Diskussion an, wenn du - wie häufiger schon - völlig anderer Auffassung bist. Diese Ausgangssituation bietet Lombego beste Chancen, seine persönliche Planung zu optimieren. Ganz nebenbei bemerkt: jeder Tourist plant seinen Tag bekanntlich mit völlig unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansprüchen; daher ist es immer wieder schwierig, generelle Aussagen zu treffen .. das gilt zweifellos für alle Tippgeber.

    Doch nun zu deinen Fragen: Natürlich hast du recht, dass man die insgesamt ca. 250 km lange Route und den Blick auf die Fälle locker in einem Tag erledigen kann. Ich persönlich würde erst gegen Mittag in Toronto aufbrechen und schon auf dem Weg zu den Niagara Fällen die wunderschöne Landschaft erkunden. Vor Ort gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die teilweise bereits von karlkraus angesprochen wurden. So würde ich - auch wenn es total touristisch ist! - eine meines Erachtens durchaus lohnende Fahrt mit der "Maid of the Mist" einplanen und dabei auf amerikanischer Seite zusteigen (spürbar weniger Andrang!). Für meine Gruppen sehe ich grundsätzlich auch den Board Walk "Cave in the Winds" vor, der ebenfalls ausnahmslos sehr gut ankommt. Hingegen würde ich die "Journey behind the Falls" auf kanadischer Seite nicht empfehlen => das dort eingesparte Geld kann man besser zusätzlich in eines der vielen Hotels investieren. Wir unternehmen regelmäßig auch einen Hubschrauber-Rundflug, der sehr beliebt ist.

    Was die Frage nach dem Hotel betrifft, so will ich hier keine besondere Empfehlung aussprechen (auch weil im Forum bekanntlich keine Werbung zugelassen ist!). Gerade auf kanadischer Seite findet man eine ganze Reihe von guten Hotels in unterschiedlichen Preisklassen, so dass das eingeplante Budget entscheiden kann. Natürlich sollte man ein Zimmer mit Blick auf die Fälle buchen, auch wenn der Anblick bei Dunkelheit in der Tat recht kitschig wirkt .. aber der Tag ist ja lang und es ist nicht immer dunkel!

    Je nach Lust und Laune kann man die Fälle dann am nächsten Tag in aller Ruhe zurück lassen und die Heimreise nach Toronto antreten. - Ich bin mir nicht sicher, ob dir aufgefallen ist, dass ich in meinem ersten Beitrag übrigens nicht davon gesprochen habe, dass man 2 Tage für den Besuch der Fälle einplanen sollte, sondern lediglich eine Übernachtung vor Ort empfohlen habe. Auch nach der Lektüre deines Statements bleibe ich dabei, für den Besuch der Fälle mehr als nur 2 Stunden einzuplanen, sondern auch die verschiedenen Stimmungen zu unter-schiedlichen Tageszeiten dort einzufangen. Aber: wie schon gesagt, man kann da völlig unterschiedlicher Meinung sein, die wohl alle ihre Berechtigung haben .. jeder entscheidet halt für sich!

    Gleiches gilt für den Abstecher auf die Gaspé-Halbinsel. Natürlich ist es ausge-sprochen bedauerlich, wenn man diesen lukrativen Teil der Rundreise einspart. Aber: ansonsten reicht die Zeit nach meiner Auffassung wiederum nur für einen allerersten Eindruck. Wenn einem das ausreicht, dann ok! Ich persönlich würde diese Ecke für meinen nächsten Besuch - und den wird's sicherlich geben! - aufsparen und dann mehr Zeit investieren.

    Bei der Ursprungsplanung von Lombego macht die Rundreise etwa 4.000 km aus .. für 16 Tage natürlich kein Problem, aber noch einmal: es kommt ganz entschei-dend darauf an, ob man in seinem Urlaub "Strecke machen" will oder ausreichend Zeit für die verschiedensten Begegnungen und Erlebnisse einplant. Ich persönlich möchte ein mir unbekanntes Land erleben und nicht durchfahren!!! Aber das ist natürlich Geschmacksache, über die es nicht zu streiten lohnt. Ich bin sicher, dass Lombego SEINE Reise nach SEINEN Bedürfnissen planen wird und uns später hoffentlich berichtet.

    Viele Grüße von der Nordseeküste an alle

    Andreas

  • karlkraus
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    geschrieben 1250122225000

    Hallo harryhh,

    Deine Beiträge schätze ich immer sehr, da Du immer eine andere Sichtweise vertrittst, der ich (fast) immer folgen kann.

    Nur zur Klarstellung: Auch ich liebe die Gaspé und möchte davon eigentlich nicht abraten, wollte aber auf den Zeitbedarf hinweisen. Meiner Meinung nach macht man die Halbinsel besser von Halifax mit Nova Scotia, New Brunswick etc aus.

    Deine Frage, warum man mehr als zwei Stunden für die Niagara Fälle benötigt, habe ich schon angeschnitten, noch einmal zur Erläuterung:

    Maid of the Mist und/oder Walk behind the Falls inklusive Anstehen benötigen sicher mehr als zwei Stunden, besonders wenn man hinter den Fällen nicht nur kurz ein Foto macht sondern die Fälle länger auf sich wirken lässt und auch 'mal die Infotafeln liesst! Des weiteren eine Fahrt nach Niagara on the Lake, das so ganz anders ist, als Niagara Falls und sicher nicht typisch touristisch aber sehr zu empfehlen ein Blick hinter die Kulissen beim "Ewerk". Auch die Strecke zwischen den "Niagarastädten" ist nicht ganz langweilig und bietet sogar Weingüter zum Besuch ;)

    Zwar sind die angestrahlten Fälle ziemlich kitschig, wir hatten allerdings das Privileg die Fälle unter Vollmond zu sehen, allein dafür hat sich die Übernachtung in einem die Fälle überblickenden Hotel gelohnt (auch dort gibt es günstige Alternativen.

    Übrigens gäbe es für 16 Tage auch noch andere Schönheiten in Ontario: Point Pelee NP, Manitoulin Island, Bruce Peninsula NP, Killarney .... Auch so könnte man einen Einblick bekommen, das Problem ist nur: Alles kann man nicht in 16 Tage packen.

    Gruß,

    karlkraus

    P.S. Sorry Andreas war schneller.

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  • struppi2209
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    geschrieben 1250144993000

    Boah!!! Wenn ich das alles so lese kommen bei mir all die vielen Eindrücke wieder hoch, die ich bisher in Kanada gewonnen habe. Und ich würd mich am liebsten in den nächsten Flieger setzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    :D  

  • harryhh
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    geschrieben 1250160032000

    @Tourleader sagte:

    Gleiches gilt für den Abstecher auf die Gaspé-Halbinsel. Natürlich ist es ausge-sprochen bedauerlich, wenn man diesen lukrativen Teil der Rundreise einspart.

     

    Ach, tatsächlich? :p

    Für wen denn? Erzähle doch bitte mehr darüber, wie das genau geht, dann mache ich nur noch auf der Gaspé Urlaub, wenn das so ist................. :laughing:

    Darüber hinaus:

    Dankeschön für die ausführliche Antwort. Meine Frage war allerdings nicht gewesen, was man länger als zwei Stunden in Niagara tun könnte, sondern war explizit auf die Empfehlung gerichtet, "mindestens eine Übernachtung" einzuplanen, also zwei = 3 Tage, von denen zwei ohne Frage durch Anfahrt "angebrochen" sein dürfen.

    Wenn nun der zunächst in der Empfehlung verwendete Pauschalbegriff "Niagara" sehr detailreich in Niagara Falls und Niagara-on-the-Lake sowie die (Wein-)Landschaft dazwischen *prost* ;) gesplittet wird, stimme ich dem einschränkungslos zu und mit diesem Programm kann ich mich der Empfehlung absolut anschließen - mit der Einschränkung, daß ich für einen solchen Fall jeweils eine Nacht in Niagara Falls und eine in Niagara-on-the-Lake anraten würde.

  • Lombego
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    geschrieben 1250205949000

    Hallo allerseits..

    Habe nochmals Eure Meinung durch gelesen und mir auch mal Gedanken gemacht und folgende neue Route zusammen gestellt. Oder quasi die alt verfeinert.

    Freitag, Toronto

    Samstag, Toronto-Niagara-Toronto (138km pro Strecke 2h)

    Sonntag, Toronto-Ottawa (400km 5h)

    Montag, Ottawa-Mont Tremblant (164km, 2h30min)

    Dienstag, Mont Tremblant-Quebec (385km, 4h40min)

    Mittwoch, Quebec City

    Donnerstag, Quebec City-Saguenay (241km, 3h40min)

    Freitag, Sagueny-Tadoussac (181km, 3h)

    Samstag, Tadoussac-Rimouski (120km, 2h40min inkl. Fähre)

    Sonntag, Rimouski-Paspebiac (336km, 4h50min)

    Montag, Paspebiac-Percé (100km, 1h30min)

    Dienstag, Percé-Matane (372km, 5h06min)

    Mittwoch, Matane-Montmagy (330km, 4h)

    Donnerstag, Montmagy-Montreal (313km, 3h40min)

    Freitag, Montreal

    Samstag, Montreal-Kingston (291km, 3h30min)

    Sonntag, Kingston-Toronto (260km, 3h20min)

    Montag, Toronto - ZRH

    Da meine Freundin unbedingt auf die Gaspé Insel möchte hab ich dies mal abgeändert.

    Ich weiss, noch immer viel fahrerei drin. Aber denkt das dies so einigermassse ok wäre? Sorry für die vielen Fragen, aber wäre euch dankbar für nochmals Anregungen ;)

  • 4Traveller
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    geschrieben 1250207231000

    Wenn ihr euch noch ein bischen Zeit einsparen wollt, dann streicht Sagueny von eurem Plan, dort gibt es eigendlich nichts, was sich wirklich lohnt, dann müsstet ihr schon etwas weiter zum Lac Saint-Jean fahren. Denkt dran, das man auf Gaspe nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwas mehr als 60 km/h erreicht, da der Highway meistens durch die Ortschaften durchgeht und man dort eben etwas langsamer fahren muss. Wir haben uns in diesem Sommer (July) 2 Nächte in Perce gegönnt, dann kann man auch zum Rock Perce bei Ebbe rüberlaufen, das geht aber nur gut eine Stunde vor und nach Lowtide, lohnt sich aber!! Wenn dann noch Zeit ist kann man auf den Mont St. Anne hochlaufen und die tolle Aussicht genießen.

    Meine Flugstatistik: 1.025.676 km 1473:58 h 733 Flüge
  • struppi2209
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    geschrieben 1250231233000

    Hallo Lombego,

    ich finde, das ist gut und ohne Stress zu machen. Vor 2 Jahren hab ein ähnliches Programm  selbst absolviert. Das ging ohne Probleme, zumal das Fahren in Kanada wesentlich entspannter ist als hier bei uns. (Nimm Dir aber wegen der doch recht langen Strecke ein ordentliches Auto und keinen Kleinwagen!) Man muss das halt ein wenig unter dem Motto "der Weg ist das Ziel" sehen.

    4Traveller würde ich zustimmen und ebenfalls Saguenay streichen und dafür irgendwo anders etwas mehr Luft einplanen.

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1250251019000

    Hallo Lombego,

    wie schon in meinem ersten Beitrag geschrieben, ist es machbar die Gaspé mit einzubinden. Die einzige Frage, die sich stellt:

    Möchtest Du jeden Tag (mit Ausnahme der "Stadt"tage) mehrere Stunden im Auto sitzen? Bedenke dann, dass auch noch die Unterkunftssuche dazukommt. Wenn das für Euch o.K. ist, dann ist diese Route für Euch (und nur darauf kommt es an) die richtige.

    Genau wie Struppi habe ich in meinen ersten Ostkanadatagen eine ähnliche Rundfahrt schon gemacht und hatte gerade auf der Gaspé die schönste Zeit.

    Dennoch würde ich das heute nicht mehr machen, ich weiß allerdings auch, dass ich wiederkommen werde und daher verbringe ich lieber mal mehr als einen Tag an einem schönen Platz.

    Des weiteren werdet Ihr ja wohl nicht Unterkünfte vorbuchen, dann könntet Ihr Euer Tempo ja immer noch drosseln oder beschleunigen.

    In jedem Fall: Viel Spaß in Kanada, gutes Wetter und einen herrlichen Indian Summer!

    Gruß,

    karlkraus

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