• Marvin16x
    Dabei seit: 1364256000000
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    geschrieben 1371147618000

    Hallo miteinander,

    bevor ich nun meine eigentlichen Fragen stelle, noch ein wenig zu meiner Person: ich bin 19 Jahre alt und nächste Woche endlich mit der Schule fertig. :-)

    Im Juli werden ein Kumpel und ich gleich mal 4 Wochen arbeiten gehen, um für unseren geplanten GB Roadtrip im August genügend Geld zu haben. 

    Da er bereits im September mit dem Studium beginnt, blieb nur noch der August für die Reise übrig. Ich persönlich finde den mitteleuropäischen Sommer ja zu heiß und zu feucht (mir läuft ja jetzt schon die Brühe runter), aber mal sehen, wie es auf der Insel so ist ;-)

    Fahren werden wir mit meinem Auto. Es ist ein alter 190er Mercedes mit genügend Platz für Gepäck und bequemen Sitzen, die man auch ganz gut zum Schlafen verwenden kann. Wir werden natürlich noch Zelt & Co. mitnehmen, aber sicherlich auch des Öfteren im Fahrzeug schlafen, da wir das ganze Geld eher für Sprit und Nahrungsmittel als für teure Übernachtungen usw. ausgeben möchten. Ab und an werden wir zur Abwechslung B&Bs, Travelodges oder Hostels aufsuchen, aber das wird eher selten der Fall sein.

    Die bisherige Route führt uns, nach einer 700 km Fahrt von Stuttgart bis Calais (Fähre), entlang der Südküste zunächst Richtung Southampton, dann nach Stonehenge und wieder runter Richtung Plymouth, wo wir die ersten freundlichen Internet-Bekanntschaften aus einem Mercedes Forum treffen werden, von denen wir auch Essen und Verpflegung (Übernachtung, Dusche usw.) bereitgestellt bekommen.

    Dort bleiben wir dann auch ein, zwei Tage und fahren dann weiter Richtung Norden mit dem Ziel Bristol und einem Abstecher in die Cotswolds. Danach soll es auf schönen Landstraßen entlang der Englisch-Walisischen Grenze weiter nach Norden gehen, evtl. mit einem Abstecher nach Snowdonia. Dann wieder zurück nach England, evtl. Manchester, aber auf jeden Fall Preston, Lancashire, weil wir dort die nächsten Internet-Kollegen treffen werden und uns ebenfalls Nahrung und Verpflegung versprochen wurde :-D

    Im Anschluss soll es weiter Richtung Norden gehen, durch den Lake District und das südliche Schottland bis Glasgow. Da ich Schottland noch mal extra besuchen werde, hatten wir nicht vor, dort sehr viel Zeit zu verbringen. Unter anderem auch wegen der Spritkosten, irgendwann wird es einfach zu viel. Daher wird es wohl nur ein wenig nach Westen und durch den Loch Lomond Nationalpark gehen um Schottland schließlich mit einem Aufenthalt in Edinburgh abzuschließen.

    Von dort an geht es wieder gen Süden auf einer schönen Strecke, die mir empfohlen wurde, nach Catterick (North Yorkshire). Danach gurken wir noch ein wenig durch die Yorkshire Dales und schließlich ein bisschen durch den Peak District, um dann mit dem Ziel London weiter Richtung Süden zu fahren (eventuell mal Autobahn). Auf dem Weg liegen ja bekannte Städte, bloß wissen wir noch nicht, welche wir da besuchen könnten. Das wäre auch meine erste Frage an euch, ob ihr da eventuell Empfehlungen habt? :-)

    Ansonsten wäre es das soweit ... bisher habe ich nur die Route "erstellt". Wann wir wo sein werden gibt es nicht, die Reise soll so spontan wie möglich sein. ;-)

    Es sind grob 2700 km, ich denke am Schluss werden es schon so 3000-3500 sein, die wir allein in GB abspulen werden. Dazu kommen 1400 für die Hin- und Rückfahrt. Eine ganze Menge!

    Das Auto ist trotz 25 Jahren und 256.000 km soweit in gutem und gepflegtem Zustand und sollte bis auf etwaige kleine Störungen alles locker mitmachen :-)

    Das war viel Text. :-D Hier nun endlich mal ein paar Fragen, die mir spontan einfallen:

    -- Welche bekannten Städte, die auf dem Weg liegen (vor allem auf der Rückfahrt von Schottand) sind "worth visiting"?

    -- Thema englische SIM-Karte wegen Smartphone/Internet: wie mache ich das am besten? Gibt es da gute und günstige Anbieter? Habt ihr da evtl. Erfahrungen mit gemacht?

    -- Auslands-Krankenschutz (ADAC), Internationale Versicherungskarte, Road Atlas, evtl. Reiseführer -> was bräuchte ich noch an wichtigen Dokumenten?

    -- Wie sieht es mit "wildem" Campen aus? Soll ja angeblich nur noch in Schottland erlaubt sein. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?

    So, das wär's mal für den Anfang.

    Ich freue mich über zahlreiche Beiträge von euch! :-)

    Vielen Dank und Grüße

    Marvin

    EDIT: Uff, fast vergessen. Die ganze Reise soll so etwa 3 Wochen dauern. Ich denke, die Zeit brauchen wir auch. Hin und Rückfahrt sind an je einem Tag zu meistern, der Rest bleibt dann für die schöne Insel. Starten wollten wir direkt Anfang August, so am 03. vielleicht.

  • rudy68
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    geschrieben 1371217589000

    Hallo Marvin,

    vielleicht habe ich heute meinen etwas provozierenden Tag, denn ich würde behaupten, dass ihr Mitte der ersten Woche beschließen werdet, doch nicht bis Schottland kommen zu wollen.

    Englische Nebenstraßen sind alles andere als dafür geeignet, Kilometer zu schrubben. Zudem könntet ihr feststellen, dass man mehr Zeit braucht, um Eindrücke zu sammeln und diese auch auf sich wirken zu lassen.

    Ich habe dort selber diese Erfahrungen gemacht, dann entsprechend reagiert und dadurch ein richtig klasse Urlaub gehabt.

    Von daher solltest du vielleicht eher fragen, welche Ziele/Regionen ihr lieber aus eurer geplanten Route streichen solltet. ;)

    In der Aufzählung der Reisedokumente fehlt selbstverstänlicherweise noch der Ausweis.

    Zum wilden Campen und zur Handybestückung kann ich dir keine Ratschläge liefern.

    Gruß,

    Rudy

  • chriwi
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    geschrieben 1371220604000

    Ca. 5.000 km in 3 Wochen ist mehr als sportlich. Wenn man nur Autobahnen fährt und es einem genügt, immer nur abends ein paar Stunden an einem Etappenziel zu sein, dann kann das funktionieren. Dann frag ich mich aber: Wovor seid ihr auf der Flucht?

    Die wirklich schönen Strecken (Küstenstraßen, single road tracks,... ) bleiben euch dann aber verborgen, denn da schafft man unter Umständen gerade mal 30 km / Stunde. Fotostopp etc. könnt ihr euch abschminken. Und zum Tempo bolzen auf Autobahnen braucht man nicht nach GB reisen.  

    Ach ja: Scheinwerfer abkleben bzw. für GB einstellen lassen nicht vergessen! Das sowie Tempolimits (Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen: 112 km/h) ,  richtiges Fahren im Kreisverkehr u.a. Hinweise findet man auf der ADAC-Seite: http://www.adac.de/reise_freizeit/stadt_region_land/laenderfuehrer.aspx?Land=56

     

     

     

     

    The adventures of an ordinary man at war with the everyday world.
  • Marvin16x
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    geschrieben 1371251525000

    Hallo ihr zwei,

    vielen Dank schon mal für eure Beiträge!

    Auf solche Antworten hatte ich schon gehofft! 

    Die Route ist wirklich ein wenig arg lang bzw. zu umfangreich und die bisherige Planung eher seeehr optimistisch, wohl aufgrund der großen Vorfreude meinerseits und der Empfehlung von britischen Kollegen aus den Foren, Schottland unbedingt ebenfalls zu bereisen. Zwar ist Großbritannien nur eine Insel, aber eben alles andere als eine kleine, vor allem wenn man wirklich möglichst "jede" Ecke besuchen möchte.

    Die ursprüngliche Route, die ich Ende letzten Jahres mal erstellt hatte, führte uns auch lediglich bis auf Höhe Manchester, also nicht mal bis zum Lake District.

    Hier mal ein Bild davon. Darunter die sehr optimistische, aktuelle Version:

    alte Route

    aktuelle, zu umfangreiche Route

     

    Ich denke mal am besten wäre es dann wirklich die erste Route zu modifizieren und lediglich die schönsten Ziele Englands auszuwählen und anzusteuern und eben bis maximal auf Höhe Blackpool/York vorzudringen. 

    Das sollte dann aber in den 3 Wochen möglich sein, ohne unter Zeitdruck zu stehen, trotz hauptsächlichem Landstraßen-Vekehr - hoffe ich :-D

    Danke, dass ihr mich diesbezüglich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt habt. Durch meine Reise- und Entdeckerlust werde ich bei sowas immer ein wenig arg optimistisch. Mit meinen 19 Jahren habe ich leider auch noch nicht die Erfahrung und dies ist schließlich der erste Urlaub ohne Eltern ... 

    Es fällt mir nun sehr schwer, Schottland und wahrscheinlich auch den Lake District zu streichen, aber ich habe mir schon überlegt, diese Ziele dann einfach im nächsten Jahr oder eben beim nächsten Mal anzusteuern ... Dann würde es aber direkt im 90 km/h Spritsparmodus auf den Motorways gen Norden gehen. Von Dover bis Lancaster sind es etwa 330 Meilen, also kaum mehr als eine Tankfüllung. Das wäre auch von den Kosten her zu verkraften und Nord-England bzw. Schottland würde nichts mehr im Wege stehen.

    Was meint ihr dazu? Würdet ihr auch den nördlichen Teil der Route streichen und erstmal den Süd-Westen bis etwa Yorkshire bereisen?

    Zu den Dokumenten: Ausweis ist klar, genauso wie Führerschein. Reisepass und so Papierchen werde ich ebenfalls einstecken.

    Zum Abkleben der Scheinwerfer: darüber habe ich mich schon schlau gemacht :-)

    Weiß auch schon, wo ich das Klebeband anbringen muss. Das sollte kein Problem sein.

    Zu den speed limits: die sind mir bereits bekannt, die verlinkte ADAC-Seite hatte ich nämich bereits in meinen Lesezeichen! :-)

    Werde aber trotzdem noch einen kleinen Zettel mit den wichtigsten Geschwindigkeiten und den entsprechenden km/h-Äquivalenten schreiben, der wird dann an die Mittelkonsole geklebt. Genauso wie ein Hinweisschild mit der Aufschrift "LINKS FAHREN". Sicher ist sicher ... ;-)

    Was haltet ihr sonst so von der Route? 

    Ich finde, nichts geht über Erfahrung und deren Weitergabe, darum bin ich auch gerne in Foren unterwegs.

    Eventuelle Kritik oder Verbesserungen sind gerne gesehen und auch Tipps zu konkreten Must-See-Zielen. Bisher ist ja eher der Weg das Ziel, das Fahrerlebnis in der wunderschönen Landschaft ... :-)

    Danke für die Mühe,

    freue mich auf weitere Antworten.

    Grüße

  • Mina_Dawn
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    geschrieben 1371342109000

    Die alte Route ist definitiv machbar in drei Wochen, die etwas längeren Stücke liegen prima für M statt A road travel. 

    Ich würde mir noch überlegen, was ihr eigentlich sehen wollt, und dementsprechend eventuell irgendwo auch mal zwei Nächte bleiben um im Endeffekt mehr zu sehen. Campingplätze fand ich damals bis auf einen günstiger als hier, ist aber nen paar Jahre her, dass ich in Schottland gecampt hab. Im Auto schlafen kann schwieriger werden, abseits von Campingplätzen jedenfalls - Viele Raststätten haben wohl inzwischen Schilder mit maximal Stay zwischen 2 und 4 Stunden ansonsten kostet das Parken, und grad in touristischen Orten kann das mit dem Parken eh schwieriger werden. 

    Bei London am besten was im weiteren Umfeld suchen und mitm Zug rein, denn ansonsten darf man Congestion Charge bezahlen und hohe Parkkosten.

    Nen Mercedes ist für die engen Straßen vermutlich nen kleiner Challenge, denn das kann echt eng werden. 

    Achtung, meiner Meinung nach sind die Informationen unter dem ADAC Link nicht vollständig genug für entspanntes Fahren. 

    Es fehlen Informationen zu passing places und Vorfahrtregeln für diese Ausweichbuchten, es fehlt an Informationen zum komplizierten Blinken am Kreisel und ich persönlich würde da auch gern mehr Info zu den verschiedenen Straßentypen sehen.  Also quasi was erwartet mich bei der Beschreibung M und A road und wie unterscheiden sich ein, zwei und dreistellige A roads voneinander. Wichtig ist es auch, zu wissen, dass englische Speed Limits besonders abseits der Motorways das schnellste zulässige Tempo zeigen, das aber noch lange nicht meint, dass man das Tempo dort auch wirklich fahren kann, es kommt oft vor, dass enge Kurven keine Geschwindigkeitsbegrenzungen haben, sondern vom Fahrer erwartet wird, dass die Kurve, bzw das Kurvenwarnschild wenn denn eines da ist, dem Fahrer schon klar machen das er langsamer werden muss. Hier muss der Autofahrer oft noch mitdenken und selbst einschätzen was geht und einfach den Umständen entsprechende Geschwindigkeiten fahren, dass kann auch schon mal 30mph sein auch wenn 60mph erlaubt ist, weil die Straßenführung mehr einfach nicht her gibt.

    Zum Thema passing places, im Allgemeinen weicht aus wer den passing place auf seiner Seite hat, ist man grad an einem vorbei und auf der anderen Seite ist noch keiner in Sicht muss man auch rückwärts in den passing place zurücksetzten. Bergauffahrer haben i.d.R Vorfahrt vor Bergabfahrern, da kann es auch passieren, dass man bergauf in den letzten passing place zurückmuss. Sollte der dann rechts statt links sein, stellt man sich links so daneben, dass der Fahrer der anderen Seite über seinen passing place an einem vorbei kommt. 

    Größeren Fahrzeugen gibt man i.d.R. auch Vorfahrt - die passen zT nicht wirklich in die Ausweichbuchten auf den ganz kleinen Straßen - auch wenn man dann ne halbe Meile rückwärts zum nächsten passing place fahren muss. - Jaja, die ganz kleinen Nebenstraßen halt. 

    Zum Kreisel, in England wird schon beim Einfahren in den Kreisel geblinkt. das ermöglicht einen besseren und schnelleren Verkehrsfluss als in D, da man nicht so viel raten muss wie weit jemand noch im Kreisel fährt. Wer gleich die erste links raus will blink schon beim Einfahren in den Kreisel links und behält das bei, bis man raus ist, i.d.R blinkt wer sozusagen gerade aus will beim Einfahren nicht, sondern schaltet den Linksblinker erst beim passieren der ersten Ausfahrt ein, wer die dritte oder weitere Ausfahrt nehmen möchte blinkt beim einfahren in den Kreisel erst einmal rechts und schaltet erst wenn man die letzte vorherige Ausfahrt passiert auf links blinken um. - Bei allem versucht man natürlich in der richtigen Spur zu sein (je weiter rechts man rauswill desto weiter rechts fängt man an bei großen Kreiseln)

    Regeln zum Nachlesen (aber auf Englisch) : https://www.gov.uk/using-the-road-159-to-203/roundabouts-184-to-190

  • chriwi
    Dabei seit: 1125446400000
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    geschrieben 1371379880000

    ...und wenn man dann glaubt, man hätte die englischen Kreisverkehre verstanden, fährt man nach Swindon und fährt dort ein paar Runden im Magic Roundabout (siehe google und youtube) .  :)

    The adventures of an ordinary man at war with the everyday world.
  • rudy68
    Dabei seit: 1218499200000
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    geschrieben 1371471802000

    Moin Marvin,

    schön dass du den konstruktiven Charakter der Beiträge erkannt hast. :D

    So flexibel, wie ihr seid, bietet es sich für euch doch geradezu an, sich für die 3 Wochen auch maximal 3 nicht zu weit auseinanderliegende Fixpunkte vorzunehmen und dazwischen nach Lust und Laune zu entscheiden. England ist für eine solche Reisegestaltung ganz besonders geeignet und man erlebt dieses Land auch am besten, in dem man sich Zeit nimmt sich die verschiedenen Sachen anzugucken und mal rechts und links der üblichen Routen zu schauen.

    Meine "Entdeckerlust" wird gerade dadurch gestillt.

    Ab und zu einen bekannten POI finde ich ja ganz OK, aber nicht um seine Liste abzuhaken oder es zu verpassen, einen der großen Supermärkte (Tesco, Sainsbury's, ...) besucht zu haben.

    Viele Grüße,

    Rudy

  • Marvin16x
    Dabei seit: 1364256000000
    Beiträge: 14
    geschrieben 1371509822000

    Hallo miteinander,

    Danke für die ganzen wertvollen Infos!

    Vieles war mir noch neu. Gut zu wissen! 

    Das fehlt auf der ADAC-Seite, da gebe ich recht. Erachte es auch für sehr wichtig eigentlich.

    Habe mir mal Videos vom magischen Kreisel in Swindon reingepfiffen.

    Das ist ja echt der Wahnsinn :D

    Hatte noch nie davon gehört ... total weird, dieses Teil. Als Ausländer sollte man da echt nicht reinfahren, nee nee.

    Zum Glück müssen wir nicht durch Swindon, da wir unsere Route geändert haben! :-)

    Dem Süden kehren wir leider den Rücken zu und sagen "Hello Scotland" ...

    Vorgeschlagen wurde uns mit der Fähre von Amsterdam nach Hull oder Newcastle zu fahren, aber das ist viiiel zu teuer, wie sich heraus stellte. 

    Wir fahren ganz normal mit dem Schiffchen von Calais nach Dover und dort auf der M1 gen Norden. Mit einer Tankfüllung sollten die 330 Meilen bis Lancashire zu schaffen sein, selbst wenn wir auf dem Weg dorthin gleich noch die Derbyshire Dales mitnehmen. :-)

    Dann soll es direkt hoch in den Lake District und schließlich nach Schottland gehen.

    Das werden wir dann auch mehr oder weniger ausgiebig genießen.

    Erst Glasgow, dann an Loch Lomond vorbei Richtung Isle of Skye, später nach Inverness und schließlich wieder runter Richtung Edinburgh über den Glenmore Forest Park.

    Das gefällt mir irgendwie schon besser ...

    Je nachdem, wie viel Zeit und Geld wir bis dahin verbraucht haben, werden wir den ein oder anderen Ort in England noch besichtigen, oder ansonsten halt gemütlich im Spritsparmodus auf den Motorways gen Süden abreisen ...

    Das sind zwar auch wieder viele Kilometer, aber in viel kürzerer Zeit.

    Stuttgart – Calais bzw. zurück = 1400 km = 2 Tage

    Dover – Lancashire = 550 km = 1 Tag

    Edinburgh – Dover = 2-3 Tage

    Die restliche Zeit bleibt dann für den Norden.

    Irgendwie wird das schon klappen.  :D

    Noch zwei wichtige Fragen:

    -- wie sieht es denn mit Geld abheben aus und so Finanz-Schnickschnack?

    Sollte ja wohl kaum 1000 Euro in bar mitnehmen ... 

    -- wie ist das Tankstellen-Netz in Schottland so? Ausreichend, nehme ich an?

    Vielen Dank schon mal :)

  • Mina_Dawn
    Dabei seit: 1117497600000
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    geschrieben 1371865828000

    Klingt auch nach ner tollen Route. 

    Wir fahren auch nächste Woche von uns aus nach Calais und in England dann durch bis zum ersten Quartier 200 Meilen weiter weg ... in dem kleinen Städtchen Boston, hatte eigentlich an etwas weiter westliches gedacht aber -  DANKE Silverstone - das würde schwer mit den Unterkünften. 

    Wenn du insgesamt 1400 km rechnest nach Calais liegste etwa im selben Radius wie ich. 

    Uhm mitm Mercedes wär ich mir mit den 330 Meilen auf ne Tankfüllung nicht mal unbedingt sicher ... aber ich bin da eventuell vorgeschädigt weil der von Oma im Minimum schon bei über 10L Verbrauch liegt. Bis du an London vorbei bist muss auch mit Staus gerechnet werden je nach Uhrzeit und Strecke, weichst du diesen über Nebenstrecken aus, wirds halt mehr Meilen.

    Trotzdem muss auch ich sagen, dass ich die nördlicheren Fähren schnell wieder verworfen habe, weil sie so unsäglich viel teurer sind als die Calais Fähre (hier lohnt sich aber auch ein Preischeck bei der Dunkerque Fähre nur nebenbei bemerkt) - Wir zahlen jetzt für nächste Woche (und return 14 Tage später) fürs return Ticket Calais-Dover mit 3 Erwachsenen und Auto knapp 83 Euro. 

    Weiterer Tipp hier: Flexibel sein mit der Abfahrtszeit, einige Fahrtzeiten und Tage sind echt günstiger als andere - wenn möglich nicht zum Wochenende übersetzen, wir fahren in der Regel Mittwochs oder Donnerstags, dies Jahr Donnerstags. 

    Kann dann auch vor August nochmal was zum Lake District schreiben, da hab ich ja dann wenn ich wieder in D bin gut frische Erfahrung.

    Mein Schottland Campingurlaub ist zu lang her um noch Campingplätze empfehlen zu können, in Britain wechselt sowas zu schnell. 

    Ich hab noch einen Campingplatz mit Hilfe von Google wiedergefunden, Nördlich von Loch Ness direkt an der A82 - vom Camping field konnte man aufs Loch runtergucken, Auto durfte damals mit drauf und neben dem Zelt auf der Wiese stehen. Heisst Borlum Farm und ist auch heut noch günstig (hat auch ne website)

    Geld kann man so pauschal nicht sagen, ich würde definitiv einen Betrag vorweg tauschen - nicht auf der Fähre, das ist teuer- der für mindestens die erste Tankfüllung, die erste Mahlzeit und die erste Übernachtung langt. Zu den getauschten Pfund würd ich immer nen 'Notgroschen in Euro' irgendwo haben.

    Danach liegt es an deinen Möglichkeiten. 

    Als erstes bei der Bank erkundigen, was die für Gebühren für Abbuchungen in GB nehmen. Meine Bank nimmt 1% der Summe, bzw mindestens aber 5,99€ Gebühr für die EC Karte, die Kreditkarte nimmt 3% oder mindestens 5 Euro. Bei der Kreditkarte die Konditionen gut lesen, ich hätte zB gute Konditionen um damit den Tank zu füllen.

    Das ist aber nur halt beispielhaft an meinen Finanzen recherchiert. 

    Ich habe noch die extra Möglichkeit mit meiner Sparcard Geld im Ausland abzuheben da hab ich 10 Abhebungen im Jahr ohne Gebühr. 

    Fazit, was sich für dich lohnt liegt an deinen Finanzen und Konditionen. 

    Möglich ist vorher tauschen, Euro vor Ort tauschen, Bargeld am Automaten abheben, Ausgaben mit Kreditkarte bezahlen und eine Mischung aus allen Möglichkeiten.

    PS: ich war schon im Swindon Kreisel :p

  • Marvin16x
    Dabei seit: 1364256000000
    Beiträge: 14
    geschrieben 1374251684000

    Hallöle,

    sorry dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, unter anderem arbeite ich gerade (Schule fertig) und der Laptop ging 'ne zeitlang nicht mehr ...

    Jedenfalls hat sich etwas getan in den vergangenen Wochen:

    habe zwei mal im Auto geschlafen und es war ECHT okay! Ich denke, das werden wir auch in England sehr oft tun, wenn nicht im Zelt oder B&B etc.

    Außerdem hatte ich am Wochenende auf 700 km Strecke einen Verbrauch von etwa 6 Litern auf 100 km, was ich für mega geil halte. Das heißt wir bräuchten bis nach England nicht mal bzw. gerade mal eine Tankfüllung  :D

    Wir werden wahrscheinlich bei Aachen Halt machen und dort übernachten, am nächsten Tag dann ausgeruht und munter fortfahren; durch Belgien und dann Calais oder Dunkerque...

    Mittlerweile habe ich auch folgedene Dokumente: 

    - internationale grüne Versicherungskarte

    - ADAC-Auslandskrankenschutz

    - ADAC TourSet (sehr zu empfehlen!)

    Einen Road Atlas muss ich noch kaufen.... dann sollte ich das mit der SIM-Karte fürs Handy noch klären. Cousine meinte, sie konnte in England einfach eine kaufen. War für einen Monat ausgelegt; für nur 15 Pfund bekam sie mehr als ausreichend Datenvolumen, SMS, Telefonie etc.  :shock1:

    Mina, danke übrigens für deine ausführlichen Antworten.

    Bist du schon wieder zurück ausm Urlaub??  :D

    Lief alles super?

    Viele Grüße

    Marvin

    P.S. da ich bis Mittwoch, 31. Juli arbeite dachte ich mir dass wir evtl. am Sonntag oder Montag losfahren... ist ein bisschen doof dass der August mit einem Donnerstag anfängt.. da müssen wir noch packen usw. und dann am WE fahren ist auch nicht so...

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