• jlechtenboehmer
    Dabei seit: 1258588800000
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    geschrieben 1586879965530

    @dandy77 sagte:

    Klar, es ist egoistisch, wenn man sein Geld für eine nicht erbrachte Leistung zurück haben möchte.

    Gewiss nicht - solange man sich dabei an geltendes Recht hält. Jedoch : einen Vertrag zu kündigen und sich darüber zu mokieren dass sich die andere Seite an die Vertragsbedingungen hält (zu einer Zeit wo das Ausmaß der Krise nicht annähernd ersichtlich war !!! Und an Reisewarnungen nicht mal gedacht wurde !!!) ist an Egoismus nur schwer zu überbieten.

    Vielleicht schaust du dir auch mal die andere Seite an. Da sind Menschen, die haben Geld für eine Reise ausgegeben und keine Gegenleistung dafür erhalten.

    zumindest sind es auch Menschen die sich eine Reise überhaupt leisten konnten - und sie haben sie in Kenntnis der Vertragsbedingungen gebucht und auch wieder storniert . Was wäre denn geschehen unter der Annahme, die Reise hätte nach erfolgtem Storno stattfinden können ?

    Dann hätten man darüber nicht ein Wort verloren ...

    Die fürchten auch um ihren Arbeitsplatz und reißen sich vielleicht für dich den A.... auf, damit du dein Schnitzel oder Klopapier bekommst.

    Nein, Ich reiße mir dafür für andere den A.... auf !

    Von den RV kommt nichts. Seit 4 Wochen keine Information, obwohl sie laut Gesetz nach 14 Tagen das Geld hätten erstatten müssen. Allein dieses Verhalten halte ich für sehr überheblich.

    Ich nicht - denn man kann in einer Zeiteinheit nur soviel Arbeit bewältigen wie die Zeit her gibt .

    Ah ja. Und in dem von Silas beschriebenem Fall sind also Kosten für Vorleistungen in Höhe von 400 € entstanden.

    Diese Frage musst du wohl dem Veranstalter stellen.

    Das ein Verkäufer in Vorleistung geht, ist im Übrigen in den meisten Branchen Usus.

    Und mit welchem Recht erwartet der Verbraucher das ?

    In der jetzigen Krise das normale Storno-Verhalten durchzuziehen ist zwar rechtens, zeugt aber nicht von gutem Charakter.

    Und du meinst, es zeugt von gutem Charakter, andere für sein eigenes Verhalten verantwortlich zu machen ? Ist ja immer ein Leichtes, andere als die Bösen hinzustellen wenn man „die Krise“ als VorwAnd in den Vordergrund stellen kann.

    Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)
  • Dandy77
    Dabei seit: 1286409600000
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    geschrieben 1586932008386

    @jlechtenboehmer sagte:

    Gewiss nicht - solange man sich dabei an geltendes Recht hält. Jedoch : einen Vertrag zu kündigen und sich darüber zu mokieren dass sich die andere Seite an die Vertragsbedingungen hält (zu einer Zeit wo das Ausmaß der Krise nicht annähernd ersichtlich war !!! Und an Reisewarnungen nicht mal gedacht wurde !!!) ist an Egoismus nur schwer zu überbieten.

    zumindest sind es auch Menschen die sich eine Reise überhaupt leisten konnten - und sie haben sie in Kenntnis der Vertragsbedingungen gebucht und auch wieder storniert . Was wäre denn geschehen unter der Annahme, die Reise hätte nach erfolgtem Storno stattfinden können ?

    Silas hat angefragt, ob er die Buchung aufgrund der sich andeutenden Corona-Krise stornieren kann. Rechtlich hat er darauf keinen Anspruch. Kulant wäre es gewesen, wenn er die Buchung kostenlos stornieren gekonnt hätte. Das akzeptiert der Anbieter nicht und Silas sollte sich das für die Zukunft merken. Da du immer auf die rechtliche Seite eingehst: Wo bleiben den die Rückzahlungen der Reiseveranstalter, für die von ihnen stornierten, weil nicht durchführbaren, Reisen? Dazu sind sie laut Recht nach 14 Tagen verpflichtet.

    Wenn man sich in Zeiten dieser Krise stur auf die gesetzliche Lage beruft, dann bitte in allen Fällen und nicht nur dort, wo es einen selber betrifft.

    Nein, Ich reiße mir dafür für andere den A.... auf !

    Also ich merke davon nix. Ich sehe hier Menschen arbeiten, die dabei ein erheblich gesundheitliches Risiko eingehen, in dem sie Dienstleistungen für andere Menschen anbieten. Und ich sehe, dass ich jetzt seit vier Wochen auf die Rückerstattung meines Geldes für eine stornierte Reise warte. Das ist ein Verstoß gegen geltendes Recht. Mich ärgert dabei am meisten die Arroganz, mit der hier der Kunde ohne Information im Regen stehen gelassen wird. Ein Serienbrief oder -mail an alle Betroffenen kosten 2 Stunden Arbeit. Das hält man nicht für nötig.

    Ich nicht - denn man kann in einer Zeiteinheit nur soviel Arbeit bewältigen wie die Zeit her gibt .

    Sorry, ist aber ein Einzelschicksal. Betrifft anscheinend die meisten Reiseveranstalter nicht. Und für deine knappe Zeit, bist du ganz schön oft hier im Forum.

    Diese Frage musst du wohl dem Veranstalter stellen.

    Und mit welchem Recht erwartet der Verbraucher das ?

    Nein, muss ich nicht. Du hast nur die unflexible Reaktion von Silas Anbieter damit gerechtfertigt, dass eventuell Vorleistungen geflossen sind, weil ich ein anderes Verhalten meines Anbieters aufgezeigt habe.

    Und mit welchem Recht der Verbraucher eine Leistung erwartet, bevor er bezahlt? Weil dass in allen anderen Bereichen so üblich ist.

    Autopreis fließt gegen Fahrzeugpapiere und Schlüssel, im Bau werden Leistungen nach Fortschritt bezahlt und die Banane im Supermarkt halte ich beim Bezahlen in der Hand. Nur bei Reisen zahle ich deutlich im Voraus.

    Und du meinst, es zeugt von gutem Charakter, andere für sein eigenes Verhalten verantwortlich zu machen ? Ist ja immer ein Leichtes, andere als die Bösen hinzustellen wenn man „die Krise“ als VorwAnd in den Vordergrund stellen kann.

    Da denk nochmal drüber nach, was du hier schreibst. Wer macht hier wen verantwortlich? Silas ist sauer, weil sein Anbieter sich nicht kulant verhält. Und die Krise stellt keiner in den Vordergrund. Die steht da und alle reagieren darauf. Ich habe meinen Anbieter als Beispiel genannt. Bis eine Woche vor Termin kann ich kostenlos stornieren. Er hat seine vertraglichen Stornobedingungen für Buchungen rückwirkend und bis September der Krise angepasst. Da zeigt sich Charakter in der Krise. Und von diesem Anbieter werde ich auch einen nicht vom Staat garantierten Gutschein akzeptieren.

  • jlechtenboehmer
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    geschrieben 1586959498909

    @dandy77 sagte:

    Silas hat angefragt, ob er die Buchung aufgrund der sich andeutenden Corona-Krise stornieren kann. Rechtlich hat er darauf keinen Anspruch.

    Richtig ! Doch wieso fragt man überhaupt nach einem riesigen Geschenk ( mir hat noch nie jemand fremder 400 € geschenkt! ) wenn man sogar weiß das der andere in der aktuellen Situation mit dem Rücken zur Wand steht und um das eigene Überleben kämpft ?

    Kulant wäre es gewesen, wenn er die Buchung kostenlos stornieren gekonnt hätte.

    Kulanz muss man sich leisten können ! Geschenke verteilen von nix wird natürlich immer wieder gerne erwartet. ,

    Das akzeptiert der Anbieter nicht und Silas sollte sich das für die Zukunft merken.

    Nach dem Motto : wenn du mir nichts schenkst will ich nie wieder Geschenke von dir ?

    Da du immer auf die rechtliche Seite eingehst: Wo bleiben den die Rückzahlungen der Reiseveranstalter, für die von ihnen stornierten, weil nicht durchführbaren, Reisen? Dazu sind sie laut Recht nach 14 Tagen verpflichtet.

    Jau. Und die Angestellten der Reiseveranstalter sind verpflichtet , 24 Stunden am Tag zu arbeiten damit sie noch schneller ihren Job verlieren oder wie ?

    Wenn man sich in Zeiten dieser Krise stur auf die gesetzliche Lage beruft, dann bitte in allen Fällen und nicht nur dort, wo es einen selber betrifft.

    Richtig ! Nicht nur betteln das man schnell seine Anzahlung zurück bekommt und alle anderen hängen lassen, sondern bitte auch mal Solidarität, was bei dir leider absolut nicht rüberkommt !

    Also ich merke davon nix. Ich sehe hier Menschen arbeiten, die dabei ein erheblich gesundheitliches Risiko eingehen, in dem sie Dienstleistungen für andere Menschen anbieten.

    Genau. Ich zum Beispiel. Und trotzdem bin ich so blöd, weitestgehend Solidarität mit denen zu zeigen die hier nur an sich selbst denken.

    Und ich sehe, dass ich jetzt seit vier Wochen auf die Rückerstattung meines Geldes für eine stornierte Reise warte. Das ist ein Verstoß gegen geltendes Recht.

    Wie war das noch ? Nicht nur dann auf die Rechtslage berufen wenn man selber einen Vorteil davon hat ?

    Mich ärgert dabei am meisten die Arroganz, mit der hier der Kunde ohne Information im Regen stehen gelassen wird.

    Mich ärgert die Arroganz derer die sich schnell auf Kosten anderer die Taschen voll machen.

    Ein Serienbrief oder -mail an alle Betroffenen kosten 2 Stunden Arbeit. Das hält man nicht für nötig.

    Da sieht man mal wieder was die Leute für falsche Vorstellungen haben.

    Du hast nur die unflexible Reaktion von Silas Anbieter damit gerechtfertigt, ....

    Ich habe keine Flexibilität gerechtfertigt. sonst bräuchte es ja keine Verträge und jeder könnte machen was er wollte.

    Da denk nochmal drüber nach, was du hier schreibst.

    Das gebe ich dann gerne zurück ....

    Silas ist sauer, weil sein Anbieter sich nicht kulant verhält.

    In erster Linie ist er es weil er die von ihm akzeptieren Vertragsbedingungen einhalten soll und keinen Vorteil aus einer Krise zieht in der alle ihren Beitrag leisten sollten.

    Und die Krise stellt keiner in den Vordergrund. Die steht da und alle reagieren darauf.

    Das wäre mir neu - ich habe hier bislang nur Beitrage gelesen in denen alle auf ihre Rechte pochen. Pflichten zu erfüllen steht allemal im Hintergrund. Und genau so erlebe ich es tagein tagaus im realen Leben.

    Ich habe meinen Anbieter als Beispiel genannt. Bis eine Woche vor Termin kann ich kostenlos stornieren. Er hat seine vertraglichen Stornobedingungen für Buchungen rückwirkend und bis September der Krise angepasst. Da zeigt sich Charakter in der Krise. Und von diesem Anbieter werde ich auch einen nicht vom Staat garantierten Gutschein akzeptieren.

    Genau so habe ich es mir gedacht : Wenn garantiert ist, das der Steuerzahler im Extremfall die Kosten übernimmt kann man es ja machen - da besteht kein Risiko.

    Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)
  • flaggde
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    gesperrt
    geschrieben 1586970975866

    @jlechtenböhmer,

    falsch gedacht – dandy77 schrieb nämlich: „Und von diesem Anbieter werde ich auch einen nicht vom Staat garantierten Gutschein akzeptieren.“

    Urlaub 2020: Haustralien...
  • jlechtenboehmer
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    geschrieben 1586973884308 , zuletzt editiert von jlechtenboehmer

    Sorry, dann nehme ich diese Aussage in Bezug auf Dandy77 zurück - vertrete aber weiterhin die Ansicht, das die wenigen unter den Urlauber die nicht auf eine Auszahlung bestehen eben so reagieren werden wie von mir geschrieben.

    Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)
  • Dandy77
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    geschrieben 1587016873077

    @jlechtenoehmer: Irgendwie, biegst du dir deine Welt zurecht. Berufst dich auf Verträge, aber nur solange sie für dich vorteilhaft sind, wenn das ein anderer macht, erwartet er Geschenke.

    Konkret: Was ist das für ein Geschenk, wenn man seine Anzahlung zurück haben möchte, für eine Leistung, die man nicht in Anspruch nehmen konnte? Silas hat den Fehler gemacht, dass er das Geld gleich gezahlt hat und nicht erst bei "Leistungserfüllung". Wenn er da nach Erstattung der Stornokosten fragt, finde ich das nicht verwerflich. Hätte er mit Kreditkarte bezahlt, sähe die Sache für Ihn sogar noch besser aus. Geld zurückfordern, denn die KK-Gesellschaft zahlt nur bei Leistung. (Darauf hat sich der Zahlungsempfänger auch vertraglich eingelassen). Es handelt sich also keinesfalls um ein Geschenk. Das bekommt der Vermieter, weil er nämlich keine Gegenleistung erbracht oder nachgewiesen hat.

    Ich soll Mitleid mit den Mitarbeitern in der Reisebranche haben, weil sie mir nicht schnell genug mein Geld zurück überweisen können?

    Nein. Kein Mitleid. Es gibt andere Dienstleister die verdienen das. Aber ich habe Verständnis. Weil ich es mir leisten kann, auf mein Geld 4 oder 8 oder 12 Wochen zu warten. Viele andere können aber nicht auf das Geld verzichten, weil sie in Kurzarbeit gekommen sind oder ihr Geschäft geschlossen wurde. Denen fehlt jetzt das Geld. Mit denen hast du kein Mitleid und noch schlimmer: du hast für die kein Verständnis.

    Sicherlich gibt es überall schwarze Schafe. Auch unter den Reisebüro-Besitzern die gleich an drei Stellen Subventionen beantragt haben.

    Hier aber jeden, der sein Geld für eine nicht erbrachte Leistung zurückfordert, unter Generalverdacht zu stellen, ist falsch.

    Wir können nichts zu deiner persönlichen Situation und deinen Frust darüber solltest du nicht an den Leuten hier im Forum auslassen.

  • altlöwin63
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    geschrieben 1587018937517

    Dandy77: :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    "BAYERN ist die Vorstufe zum Paradies" ! (Zitat Horst Seehofer-2015)
  • jlechtenboehmer
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    geschrieben 1587050403341 , zuletzt editiert von jlechtenboehmer

    @dandy77 sagte:

    @jlechtenoehmer: Irgendwie, biegst du dir deine Welt zurecht.

    Genau das Gegenteil ist der Fall - ich habe mich lediglich auf Fakten berufen.

    Berufst dich auf Verträge, aber nur solange sie für dich vorteilhaft sind, wenn das ein anderer macht, erwartet er Geschenke.

    Täusche ich mich - oder bringst du da nun wirklich alles durcheinander ?

    1. Ich habe mich nicht auf Verträge berufen, ich habe lediglich auf die Vertragsbedingungen hingewiesen .
    2. Ich ziehe nur wahrlich keinen Vorteil daraus wenn ein anderer nicht akzeptiert sich an den Vertrag mit seinem Reiseveranstalter halten zu müssen.
    3. Der andere (Silas) beruft sich nicht auf den Vertrag - im Gegenteil, er will die von ihm zunächst akzeptieren Bedingungen ja nich mal einhalten !

    Konkret: Was ist das für ein Geschenk, wenn man seine Anzahlung zurück haben möchte, für eine Leistung, die man nicht in Anspruch nehmen konnte?

    Ich merke schon, du willst es nicht verstehen : es geht nicht warum eine Leistung nicht in Anspruch nehmen zu können ( zum Zeitpunkt der Stornierung waren ja noch alle Wege offen) , sondern nicht zu wollen. Und genau zu diesem Zwecke sind AGB nun mal geschaffen.

    Was glaubst wohl, wie sich der Reisemarkt gestalten würde, wenn jeder mal eben fünf Offerten buchen würde, weil er ja vier mal kurz vor Reisebeginn in Erwartung von Kulanz kostenfrei stornieren kann !

    Wenn es zum Zeitpunkt der Stornierungsanfrage Reisewarnungen gegeben hätte , dann hätte ich mir wahrlich diese ganzen Ergüsse gespart. Da gestern von dir das schöne Beispiel mit dem Autokauf kam : geh mal zum Händler und konfigurierte dir ein Fahrzeug und versuche in ein paar Wochen den Vertrag zu stornieren - viel Spaß dabei, aber nimm genug Geld mit !

    Und um noch mal auf das „Geschenk“ zurück zu kommen : was ist es sonst anderes , wenn jemand ( der RV) auf seine rechtlichen Ansprüche aus einem Vertrag verzichtet ? Sind 400 € Peanuts ? Wenn nicht, könnte die andere Seite gewiss darauf verzichten ....

    Silas hat den Fehler gemacht, dass er das Geld gleich gezahlt hat und nicht erst bei "Leistungserfüllung".

    Er hat keinen Fehler gemacht - er hat sehenden Auges einen Vertrag mit allen Rechten und Pflichten abgeschlossen.

    Wenn er da nach Erstattung der Stornokosten fragt, finde ich das nicht verwerflich.

    ohne Zweifel finde ich das auch nicht verwerflich- Fragen ist immer erlaubt. Aber man muss auch das Rückgrat haben , es zu akzeptieren wenn jemand der finanziell mit dem Rücken zur Wand steht auf Vertragserfüllung besteht.

    Hätte er mit Kreditkarte bezahlt, sähe die Sache für Ihn sogar noch besser aus. Geld zurückfordern, denn die KK-Gesellschaft zahlt nur bei Leistung. (Darauf hat sich der Zahlungsempfänger auch vertraglich eingelassen).

    Da täusche dich mal nicht .... hier ging es nicht um mangelnde Erfüllung durch den Veranstalter ! Zum seinerzeitigen Termin stand das noch nicht im Raum !

    Ich soll Mitleid mit den Mitarbeitern in der Reisebranche haben, weil sie mir nicht schnell genug mein Geld zurück überweisen können?

    Nein. Kein Mitleid.

    Ich habe nichts anderes erwartet - in diesem Forum interessiert sich (fast) jeder nur für seinen eigenen Vorteil. Aber das spiegelt sich ja in der gesamten Gesellschaft wieder.

    Es gibt andere Dienstleister die verdienen das. Aber ich habe Verständnis. Weil ich es mir leisten kann, auf mein Geld 4 oder 8 oder 12 Wochen zu warten. Viele andere können aber nicht auf das Geld verzichten, weil sie in Kurzarbeit gekommen sind oder ihr Geschäft geschlossen wurde. Denen fehlt jetzt das Geld.

    Nur noch mal zum Mitschreiben : niemand der von Kurzarbeit betroffen ist stände unterm Strich besser da wenn er eine Reise antreten könnte oder gar müsste !

    Mit denen hast du kein Mitleid und noch schlimmer: du hast für die kein Verständnis.

    Wenn nicht ich - wer dann ?!

    Wir können nichts zu deiner persönlichen Situation und deinen Frust darüber solltest du nicht an den Leuten hier im Forum auslassen.

    Um meine persönliche Situation würden mich die meisten hier sicher beneiden, denn für mich zählen Werte mehr als Geld und Konsum. Mancher sollte vielleicht mal darüber nachdenken was Glück und Zufriedenheit wirklich bedeutet.

    Und damit ist für mich die Diskussion zu diesem Thema beendet. Jetzt können gerne die üblichen Verdächtigen aus ihren Löchern kommen und bashing betreiben.

    Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)
  • Raithel 553
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    geschrieben 1595433449864

    Wir haben schlechte Erfahrungen mit Belita gemacht. Hatte ein Ferienhaus in Italien gebucht, konnten wegen Corona und den Einreisewarnungen nach Italien die Reise nicht antreten. Haben versucht die Reise zu stornieren. Belita hat gleich mit Inkasso gedroht wenn wir den Restbetrag nicht zahlen. Belita war 3 Monate telefonisch noch per Mail zu erreichen, da wir hoffnung auf eine Umbuchung hatten. Heute haben wir eine E- mail bekommen:

    Ungeachtet ob die Unterkunft letztlich geöffnet oder geschlossen war, ist eine retroaktive Betrachtung (ex-post) im konkreten Fall nicht zulässig, sondern die rechtliche Beurteilung hat auf den Zeitpunkt der Stornierung abzustellen.

     

    Tatsache ist, dass die Stornierung zu einem Zeitpunkt erfolgte, in welchem es nach objektiven Gesichtspunkten keinen belastbaren Hinweis gab, dass zum geplanten Reisezeitraum des Gastes die italienischen Grenzen geschlossen bzw. die Unterkunft nicht zur Verfügung stehen wird.

    Beachten Sie im Weiteren, dass der Vermieter nicht für Grenzbestimmungen bzw. Ein- und Ausreisebestimmungen haftet. Auch die landeseigene Reisewarnung berechtigt im vorliegenden Fall nicht für eine Rückerstattung da es sich nicht um eine Pauschalreise handelt.

    Aus rechtlicher Sicht sind, wie Sie auch wissen, reine Spekulationen und Annahmen nicht ausreichend für eine kostenfreie Stornierung.

    Wie Sie aus der nachfolgenden Ordinanz entnehmen können, war es den Vermietern der Region Venetien ab dem 18.5.2020 auch wieder erlaubt Beherbergungen durchzuführen. Folglich konnten wir viele Gäste ab 18.5.2020 wieder in entsprechenden Unterkünfte beherbergen!

    Also Finger weg.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Daydreamer8
    Dabei seit: 1407974400000
    Beiträge: 1
    geschrieben 1634062267016

    Hometogo arbeitet mit BELITA Ferienwohnung zusammen. Damit landet man bei dem wohl miesesten Veranstalter, den man nach Betrügern bekommen kann. ******* durch „Kostenlosen“ Storno. Den gibt es nur, man erst alles bezahlt. Glaubt man…….Mies, mieser, BELITA. ICH kann nur ausdrücklich davor warnen. 

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