Was passiert eigentlich mit den bezahlten Reisen der Urlauber ....

  • Mühlengeist
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    geschrieben 1423587153000

    Mein Gedankengang: sommer, Hauptsaison mit schon höheren Preisen als in der Vor- und Nachsaison.

    Wenn ich als Staat kein Geld mehr habe drehe ich an der Steuerschraube - und da ich ja die einheimische Bevölkerung nicht so stark treffen will - drehe ich an den Preisen für rein Touristische dienstleistungen z.B. höhere Steuern auf Hotelübernachtungen, Mietwagen, 2 Speisekarten in Restaurants (wie z.B. in Tschechien z.t. in den Touristenzentren). Wie sicher sind dann die verhandelten preise der Reiseveranstalter? Kommt dann übertrieben ausgedrückt jede Woche eine Neue Mitteilung "Leider mussten wir die Preise anpassen".  Klar habe ich als bucher das Recht bei Preissteigerungen zurück zu treten vom Vertrag - aber will das ein Griechenland Urlauber ?  Von daher finde ich es schon legitim mal darüber zu reden was kommen kann.

    Ich schreibe auch keine Hausrenovierung aus wo ich nicht weiss was sie im Endeffekt kostet.

    Ich gehe davon aus, das es dieses Jahr hinsichtlich der Preise, die dann im endeffekt aufgerufen werden, zur Zeit etwas mit einer Lotterie ähnlich ist.  Und das könnte für einige, auch wenn es keiner zugibt dann doch kritisch werden.  Zusätzliches Kleingeld sollte man für einen Urlaub immer einplanen, aber wieviel % mehr verkraftet die  eigene Geldbörse im schlimmsten Fall aller Fälle - 20 %/50% oder... ehrlich gesagt ich weiss es nicht.

    "Gut dran" sind die, die auf "Last-Minute" setzen können, sprich die die nicht auf Schulferien angewiesen sind - wir gehören in diesem Jahr auch dazu. Und wenn man sich täglich mit wahrscheinlichkeitsrechnungen beschäftigen muss, lässt man das nicht unbedingt in der Freizeit sein.

    @Juanito: Geld tausch ich heute noch - in Polen und in Tschechien - würde mich also gar nicht stören.

  • Mam62
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    geschrieben 1423587796000

    Bevor man die Steuern erhöht, wird man erst mal dafür sorgen, dass überhaupt welche bezahlt und weniger verschwendet werden. Das war und ist doch das Problem in Griechenland: Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, korrupte Beamte, Vetternwirtschaft, Spekulanten.

    Da wird der Staat doch nicht ausgerechnet den Sektor schwächen, der wenigstens noch überhaupt was bringt.

  • Malini
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    Verwarnt
    geschrieben 1423588747000

    @Mühlengeist,

    gehe ich recht in der Annahme, dass Du pauschal buchst? Von daher hast Du doch eh nichts zu "befürchten". Zudem wird - im seeehr unwahrscheinlichen Fall einer Steuerhöhung - kein Hotel auf die Idee kommen, die Preise im Nachhinein nach oben zu korrigieren - eine solche Marktmacht hat kein Hotel!

    Stay hungry. Stay foolish. (Steve Jobs)
  • Sokrates
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    geschrieben 1423588901000

    @Mam62

    Sollte man meinen, das hat Politiker dort bis jetzt aber noch nie gestört.

    LG

    Sokrates

    Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!
  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1423589802000

    @zufuss

    Es schreckte deutsche Gäste ab. Nicht die Urlauber aus anderen Ländern. Wieso hätte es auch sollen ?

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Mam62
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    geschrieben 1423589966000

    Warum würden die Banken keine Euro mehr auszahlen?

    In erster Linie bedeutet eine Staatspleite, dass ein Staat seine Schulden bei Banken, Firmen und anderen Staaten nicht mehr bezahlen kann. Die erste Bank, die es zerreißt, ist die deutsche KfW. Was also letztlich den deutschen Steuerzahler belastet...

    Dann sind noch alle mit am Verlust beteiligt, die griechische Staatsanleihen besitzen. Und die, die z.B. Rüstungs- oder Infrastrukturgüter mit langen Zahlungszielen geliefert haben.

    Im Übrigen ist auch unser (zu Unrecht) viel gelobter Status als Exportweltmeister nicht ganz unschuldig an der Entwicklung. Unser Exportüberschuss führt nämlich genau dazu, dass die Wirtschaft in den schwächeren, importierenden Staaten immer anfälliger wird.

  • Mühlengeist
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    geschrieben 1423590843000

    Ich hab noch gar nichts gebucht - wir hatten aber heute eine "heiße" Diskussion im Büro - und da keiner was genaues wusste.....

  • Kourion
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    geschrieben 1423590941000

    @Mühlengeist

    Ich habe bereits gebucht, pauschal - Thassos, Ende Juni / Anfang Juli.

    Und da ich zur Zeit absolut keine "unglücklichen Szenarien" welcher Art auch immer ;) im Kopf habe, freue ich mich einfach auf die Woche.

    Auf keinen Fall plane ich eine Umbuchung.

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Mühlengeist
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    geschrieben 1423591644000

    Ich würde wahrscheinlich auch nach dem Motto leben "Augen zu und durch" - außer es ändert sich was an der Freundlichkeit, sprich man hat das Gefühl nicht mehr willkommen zu sein. Aber das glaube ich nicht. 

    Ein "Miniproblem2 sehe ich eigentlich nur im Gesundheitswesen - also wenn jemand richtig krank wird. Ich glaub da hilft dann nur ausfliegen lassen.

  • Kourion
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    geschrieben 1423591983000

    Nee, nix Augen zu und durch. Ich freue mich ohne jegliche Einschränkung. :D

    Was das Gesundheitswesen betrifft: Auf den kleinen Inseln gab's auch bisher nicht "volle Versorgung". Da wurden auch Einheimische ausgeflogen (z. B. nach Athen, etc.).

    Als Urlauber - ja, klar, ich würde mich ausfliegen lassen, wenn's was Ernstes ist. Das aber nicht nur aus Griechenland.

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