• elfe69
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    geschrieben 1213456186000

    Mich würde es mal interessieren,wie es Euch geht wenn Ihr in Urlaub fahrt ! Unsere Nation ist ja sehr tierlieb und verhätschelt seine Tiere oft zu sehr !

    Ich habe jetzt schon des öfteren gelesen und auch selber mitgekriegt,wie in den Urlaubsländern mit Tieren umgegangen wird !

    Egal ob auf den Märkten,oder an Felsen ( Katzeninvasionen,Hunderudel) !

    Mir ist manchmal als fast das Herz gebrochen,wenn ich das gesehen habe+ich hätte am liebsten ein paar mitgenommen ! Wie seht Ihr das,oder habt Ihr schon mal ein Mitbringsel aus dem Urlaub mitgebracht ?

    Grüßle Anja

    Man sieht nur mit dem Herzen gut ! Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar ! (Der kleine Prinz)
  • heike-2110
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    geschrieben 1213459685000

    Naja, soooo tierlieb ist unsere Nation ja auch nicht gerade ;) Zumindest einige davon nicht. Klar gibt es Leute, die ihre Tiere wie einen anderen Menschen behandeln, aber es gibt auch genug gegensätzliches.

    Warum werden soviel Tiere zum Urlaub hin an den Straßen ausgesetzt??? Und warum sind unsere Tierheime so überfüllt :frowning:

    Aber ich muss sagen, mir tun die Tiere im Ausland auch Leid und manches Mal möchte ich den Hund oder die Katze am liebsten mit nach Hause nehmen. Habe vor einigen Jahren in der Türkei verwahrloste Katzen gesehen, die teilweise blind waren. Mir ging es an dem Tag gar nicht mehr so gut, wenn ich daran gedacht habe. Aber wie sollen wir helfen?`Wenn wir helfen wollen, dann sollten wir uns zuerst um die Tiere hier bei uns kümmern, denn denen geht es teilweise in den Tierheimen auch nicht gerade gut.

    LG

    Heike

    8.9.-15.9.18 COOEE at Grand Paradise Playa Dorada / 15.9.-29.9.18 COOEE at Grand Paradise Samana
  • carstenW.
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    geschrieben 1213524866000

    Meine Frau u. ich sind beide sehr tierlieb u. haben 4 Katzen. Einfach ist es nicht in den Urlaub zu fahren, ohne an die 4 zu denken. Im Urlaub haben wir glücklicherweise noch nichts schlimmes mit Tieren sehen müssen, weiß auch nicht wie ich/wir darauf reagiert hätten. Ich finde es eine Armseeligkeit, wie gerade hier zu Lande mit Tieren teils umgegangen wird, was Urlaubszeit bzw. "kein Interesse" mehr betrifft. Da werden Tiere am Straßenrand oder sonst wo ausgesetzt oder ins Tierheim gegeben. Für mich unfaßbar. Das ist ein Lebewesen u. kein Gegenstand, den man einfach mal sich zugelegt hat u. dann kein Interesse mehr da ist. Wer A sagt, sollte auch B sagen, was die Verantwortung betrifft.

    LG

  • jetstream2x4
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    geschrieben 1213532121000

    Auch wenn ich ab jetzt wohl wieder mit meinem Kommentar unter der Bedrohung stehe, bei den Tierliebhabern anzuecken - aber es ist nun mal meine meinung: mir sind tiere sowas von egal, wobei ich ihnen eben auch nix tuen würde ... sind halt tiere und insofern fühlende wesen ... nur weiss ich auch eines ... mir mißfällt die vermenschlichung von tieren, solange es auf diesem globus menschen gibt, die an hunger verrecken, mit 8 auf den strich geschickt werden, oder die von x und y mißhandelt, verprügelt oder verschleppt werden... sorry, wenn ich es provokant formuliere - bei manchen extremtierliebhabern finde ich die diskussion um arme halbverhungerte hunde in anbetracht von halb verhungerten kinderaugen in afrika etwas pervertiert ...

    Salam ... du wollen kaufen Kamele? Ich dir auch geben Schwiegermutter und ihre drei Ziegen :-p
  • sanegirl1980
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    geschrieben 1213534644000

    Mir hats in Thailand auf einem Markt auch den Magen umgedreht, wie ich die Hunde da hinten in den Käfigen gesehen habe, die nur darauf warten in einem Kochtopf zu landen :disappointed: :sad: :sad: :sad: :sad:

    Aber nachdem ich auch bei einer Tierärztin arbeite hört man leider sehr viel,was sich an Krankheiten bei den Tieren im Ausland dranhängen. Daher wäre es mir selber zu riskant ein Tier mit zu bringen.

    Bei uns in Tirol fahren aber immer ein paar Tierärzt z.B nach Spanien um Hunde und Katzen zu kastrieren, und dann nach einer genauen Untersuchung mit nach Österreich zu bringen, und dort schauen, das sie einen guten Platz bekommen.

    Wir haben auch einen Hund, der aus Spanien ist.

    Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!
  • juanito
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    geschrieben 1213535459000

    Mir hats in Thailand auf einem Markt auch den Magen umgedreht, wie ich die Hunde da hinten in den Käfigen gesehen habe, die nur darauf warten in einem Kochtopf zu landen

    Was is mit den Hühnern und Puten??

    Oder süßen kleinen Kälbchen?

    Wiener Schnitzel?

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • wally/x
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    geschrieben 1213539279000

    @jetstream2x4 sagte:

    Auch wenn ich ab jetzt wohl wieder mit meinem Kommentar unter der Bedrohung stehe, bei den Tierliebhabern anzuecken - aber es ist nun mal meine meinung: mir sind tiere sowas von egal, wobei ich ihnen eben auch nix tuen würde ... sind halt tiere und insofern fühlende wesen ... nur weiss ich auch eines ... mir mißfällt die vermenschlichung von tieren, solange es auf diesem globus menschen gibt, die an hunger verrecken, mit 8 auf den strich geschickt werden, oder die von x und y mißhandelt, verprügelt oder verschleppt werden... sorry, wenn ich es provokant formuliere - bei manchen extremtierliebhabern finde ich die diskussion um arme halbverhungerte hunde in anbetracht von halb verhungerten kinderaugen in afrika etwas pervertiert ...

    Danke jetstream2x4 :kuesse:

    Mit dieser Meinung stehst du nicht alleine da.

    Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. | Carl Hilty
  • elke3
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    geschrieben 1213542538000

    Hallo zusammen!

    Wir haben selbst einen Hund, einen Podenco, der uns vor 11 Jahren über ProAnimale aus Spanien vermittelt wurde, unser erster Hund war ein Mischling aus dem Tierheim. Wir verhätscheln und vermenschlichen unseren Hund nicht, so etwas mag ich nicht.

    Auf Isla Margarita hatten wir, beim ersten Urlaub im Ferienhaus, ein nettes Erlebnis. Am Anfang des Urlaubs wurden wir von drei Tieren (ein Hund, zwei Katzen) 'adoptiert'. Erst schlich die Katze durch unseren Garten, wurde von uns akzeptiert und mit Milch versorgt. Dann kam der Wauwi und die zwei zogen eine richtige Show ab, die Katze kuschelte sich bei dem Hund ein, sie lagen zusammen auf der Terasse, wir waren natürlich begeistert und schleppten Nahrung herbei. Am nächsten TAg kam noch eine Katze und das Trio war komplett. Sie hielten sich aber weitgehend an unsere Regeln (das Innere des Hauses war tabu), alle drei fühlten sich bei uns sehr wohl und genossen das gute Leben. Der Hund zeigte 'sein wahres Gesicht' und war - den Katzen gegenüber - nun der Herr im Haus. Der Fressnapf gehörte ihm und wir mußten immer tricksen, damit die Katzen auch etwas Futter bekamen. Er fühlte sich auch als Wachhund, wenn wir abends vom Essen zurückkamen, kam er uns ganz stolz entgegen, als wollte er sagen, 'ich habe hier aufgepaßt'. In den drei Wochen haben wir uns ganz schön an die Tiere gewöhnt, der Abschied fiel nicht leicht.

    Gruß Elke

    Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!
  • Pesche
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    geschrieben 1213550466000

    Hallo zusammen

    Zugegeben, was man in gewissen Ländern, in Europa und Übersee diesbezüglich zu sehen und wenn man die Ohren nicht zuhält zu hören kriegt, kann einem den Magen schon umdrehen. Ein in China lebender Landsmann sagte mir mal: wenn du unbedingt den “Freimarkt” besuchen willst, egal in welcher Stadt Chinas, musst du starke Nerven haben und der Appetit auf Fleisch wird dir vergehen. Auch die Aussage eines Chinesen, den ich ich zwischen Peking und Hongkong in der Bahn kennengelernt habe: >Hunde müssen vor der Schlachtung (ohne Betäubung!) geschlagen werden, damit das Fleisch zart und als Leckerbissen genossen werden kann<, kann einem schon auf das Gemüt und die Magennerven fallen. Andererseits, es steht uns nicht an, aus heutiger Warte Länder und ihre Bewohner zu kritisieren, die ein diametral anderes Kulturverständnis, auch zu Tieren haben als wir.

    Auf die Nerven gehen mir jedoch die lieben tierliebenden Zeitgenossen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit, auf die verwahrlosten Tiere, die sie in ihrem Urlaubsland angetroffen haben zu sprechen kommen. Frage ich dann etwas provokativ: Und was sagen sie zu den täglichen Menschenrechtsverletzungen im Urlaubsland, den vollgestopften Folter-Gefängnissen mit Regimegegnern, dem blühenden Menschenhandel mit Kinderprostitution und zunehmend auch dem lukrativen Organhandel, den Familien, die in unmenschlichen Behausungen jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen, den Kindern die an Unterernährung sterben oder in brutalen “Gangs” auf der Strasse ohne Schulbildung aufwachsen und es lediglich eine Frage der Zeit ist, bis sie sich mit einem Messer in der Brust oder einer Kugel eines schiesswütigen Polizisten von dieser Welt verabschieden?

    Und erhalte dann vielmals die stereotype Antwort: Ja das ist alles sehr schlimm -- aber was können wir schon dagegen tun? Und man begibt sich frisch geduscht zum abendlichen “Dinner” im gebuchten Luxushotel, schlägt sich die Bäuche voll mit Fleisch von Tieren aus einer Tierhaltung und Schlachtmethoden die jeder Beschreibung spotten und äußert sich mehr oder weniger lauthals über die schrecklichen Lebensbedingungen der in der Gegend herumstreunenden, ach so bedauernswerten Katzen und Hunden, die man am liebsten nach Hause mitnehmen möchte!

    Gruß

    Pesche

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
  • ivy1974
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    geschrieben 1213559115000

    @jetstream2x4 sagte:

    . nur weiss ich auch eines ... mir mißfällt die vermenschlichung von tieren, solange es auf diesem globus menschen gibt, die an hunger verrecken.

    Mir mißfällt auch Vermenschlichung von Tieren. Gerade Hunde haben mit sowas ein großes Problem. Aber wie wäre es, mit einem artgerechten und liebevollen Umgang mit anderen Lebewesen ??

    Sorry, es ist schrecklich das Menschen an Armut leiden, zur Prostitution gezwungen werden usw. - aber wer ist daran Schuld? Grausame Menschen !

    Klar gibt es Menschen denen man Hilfe zukommen lassen muss, aber mit Tieren würdevoll umzugehen, dem steht auch nichts im Wege.

    Und wenn es nur eine kleine Handlung, eine kleine Diskussion, ein kleiner Aufruf ist.

    An den Threadhersteller: Ich finde es gut, dass Du diese Frage gestellt hast.

    Auch wenn in Deutschland auch nicht immer gut mit Tieren umgegangen wird.

    Zumindest werden hier die Tiere in den Tierheimen nicht gleich getötet, dies geschieht in Spanischen Tierheimen 15 Tage nach Ankunft und ich finde es schrecklich. Genauso grausam ist die Vergiftung von Streunern.

    Kürzlich waren wir in Andalusien und mir fiel auf, wie weit der Stierkampf hier noch verbreitet ist. Jedes Wochenende finden zahlreiche der blutigen Kämpfe statt und die Stierkämpfer sind die Helden des Volkes.

    Nicht nur die Stiere werden dafür gezüchtet getötet zu werden, sondern auch diese wundervollen Pferde werden dafür ausebildet in die Arena zu gehen.

    Gruss, Ivy

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