• Erika1
    Dabei seit: 1088985600000
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    geschrieben 1140137486000

    Nein, es dreht sich nicht alles ums Rauchen oder Nichtrauchen. Es dreht sich um die persönlichen Freiheiten, die sowohl Raucher als auch Nichtraucher für sich in Anspruch nehmen wollen.

    Gerade in den südlichen europäischen Ländern, in denen bis vor kurzem die Fluppe noch zum guten Ton gehörte, wird das Rauchverbot zwar nicht unbedingt befolgt, aber auf dem Papier sehr hart umgesetzt.

    Dieses Thema tauchte in verschiedenen Foren auf: der eine freut sich auf rauchfreie Kinder-Discos (?!), Bars und Restaurants; der andere leidet unter den mit Rauchverbot belegten S-Bahnsteigen (unter freiem Himmel!).

    Mütter schieben ihre Buggys zwischen Diesel-Lkw hindurch ohne Murren, schimpfen aber darüber, wenn in 30 Meter Entfernung eine Zigarette, Zigarre oder Pfeife geraucht wird - und das ist nur ein Beispiel...

    Es ist eine Diskussion ohne Ende: Nichtraucher gegen Raucher. Rücksicht ja - Diskriminierung nein. Ich hab´s satt, als Mensch zweiter Klasse angesehen zu werden, nur weil ich rauche.

  • mosaik
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    geschrieben 1140167106000

    Die Frage ist nur, wer hier diskriminiert wird... denn meist klingt es ja so, als wäre der Raucher der Diskriminierte.

    "Der Begriff Diskriminierung (v. lat.: discriminare = trennen) bezeichnet hier die benachteiligende Behandlung bestimmter Gruppen innerhalb eines Ganzen." (Quelle Wikipedia)

    Aus dieser Erklärung lässt sich aber Diskriminierung stets für beide Gruppen ableiten:

    die Raucher, die nicht mehr dürfen

    die Nichtraucher, die immer mitrauchen mussten oder ihre Freiheit - des Bleibens - einschränken mussten und gingen

    Also, es kann wohl nur so funktionieren, dass die Nichtraucher die Nichtraucher-Lokale, -Zonen, -Flüge dankbar annehmen und die Raucher die Raucher-Lokale, -Zonen (halt leider fast keine Flüge ...) dankbar annehmen.

    Wer Seekrank wird, wird in seinem Leben keine Kreuzfahrt machen...

    Wer nicht schwindelfrei ist, wird in seinem Leben keine hohen Berge besteigen (können)

    Wer nicht rauchen darf, wird eben dort - Flug - nicht teilnehmen können

    auch hier erhebt sich die Frage, ob bei a) und b) "Einschränkung der persönlichen Freiheit" vorliegt, die a) und b) "erzwingen könnten" oder nur bei c) oder bei gar keinen der drei?

    Gruß

    Peter

  • josephk
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    geschrieben 1140180941000

    Hallo!

    Also meine Frau und ich sind auch Exraucher(sind wir froh) aber ich finde auch dass es ein bisschen übertrieben wird. Ich gehe einmal in der Woche zum Stammtisch wenn ich nach hause komme stinke ich zwar wie S..,gehe in den Keller tausche meine Kleidung und gut ist es. Bei uns kann man auch daheim rauchen ist dann zwar immer ein Aufwand um zu lüften aber es ist uns wert. Es gibt halt eben Raucher und unsere Freunde rauchen fast alle,aber deshalb kann ich nicht die Freunde wechseln. Ich kann es nur nicht abhaben wenn ich esse und man qualmt mich voll. Obwohl, früher zu meiner Rauchzeit haben wir auch nicht gerade Rücksicht genommen. Also ich finde sooo schlimm ist es auch nicht wenn ich mit Rauchern zusammen sitze ob zuhause oder auch im Urlaub.

    Gruss

    Joseph

  • Pesche
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    geschrieben 1140185886000

    Vorausgesetzt man meidet die sterilen Touri-Hochburgen, ist Kuba immer noch ein Eldorado für Raucher. Was gibt es schöneres, als inmitten fröhlicher Kubaner eine Cohiba zu schmauchen und in regelmäßigen oder auch unregelmäßigen Abständen einen Schluck zehnjährigen Rum zu genießen. Und weiter halte ich mich an das Motto des Geniessers Winston Churchill “Cigars no Sports!” Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mich auch im “Grufti”-Alter noch pudelwohl fühle!

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
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