• maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
    Beiträge: 6940
    geschrieben 1277767666000

    @AntoniaW

     

    ich habe schon darauf gewartet, dass wieder jemand kommt und versucht , mit Wortklaubereien "Ausnahmen" zu bringen, die gar nicht angesprochen sind.

    Niemand spricht hier von Ruinen, die eine Gefahr für Menschen darstellen.

     

    Renovierungen, wie sie hier angesprochen sind, haben nichts mit Abriss einer baufälligen Ruine zu tun.

     

    Der Hinweis auf den Baustil bezog sich auf den Gedanken, ein bestehendes Hotel im Stil eines "Hochhauses" offensichtlich abreißen zu wollen und ein neues Hotel zu bauen, das kein "Hochhaus" mehr ist - wobei noch zu klären ist, wann ein Haus ein Hochhaus ist. Ab der 5. Etage, oder ab der 10. ?

     

    Für solche "Ideen" gibt es keine gesetzliche Grundlage und somit auch keine "staatlichen/kommunalen Regelmentierungen ...

  • Evil_Eva
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    geschrieben 1277797626000

    @Maran: ich habe nirgends behauptet, dass es irgendwo / irgendwie eine gesetzliche Grundlage gibt, ich habe schlicht  aus Touri-Sicht geschildert, was ich für eine pragmatischere Lösung halten würde . Mehr nicht.

  • Siegfried
    Dabei seit: 1109203200000
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    geschrieben 1277801608000

    maran-08,

    auf deine Beiträge können wir hier verzichten.

    Du mußt nicht gegen alles, gegenangehen und widerlegen.

    Es geht hier, wie Evil Eva sagt, aus unserer Touristensicht.

    Wir müssen nicht gleich alles aus anwaltlicher, gesetztlicher, gerichtlicher Sicht sehen.

    Gruß

    Siegi

    s.w.
  • maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
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    geschrieben 1277809010000

    @Evil Eva

    Was würdest Du denn sagen, wenn Du Hotelbesitzer wärst und es kämen Touristen mit der Idee, dass Du Dein Hotel renovierst, oder neu aufbaust - aber nicht mehr so wie vorher ?

    Dann machst Du das natürlich sofort, oder ? Weil das so pragmatisch ist.

     

     

    @Siegfried

     

    Du musst meine Beiträge ja nicht lesen, wenn Du nicht möchtest.

     

    Was spricht dagegen, auch aus "Touristensicht" die Dinge so zu diskutieren, wie sie nun mal sind ? Wünschen kann man sich viel, aber die Realität ist nun mal anders, vor allem die gesetzliche Realität. Daran führt nun mal eben kein Weg vorbei.

     

    Als Tourist kann ich über den Zustand eines Hotels meckern, aber mehr nicht. Und ich kann ein Hotel, das mir nicht mehr gefällt, meiden. Aber alles andere muss ich dem Hotelbesitzer selbst überlassen.

     

    Gruß

    MaRan

  • AntoniaW
    Dabei seit: 1204329600000
    Beiträge: 830
    geschrieben 1277809717000

    @maran-08

    Entschuldigung, Wortklauberei lag mir fern. Ich wollte eher den extremsten Pol aufzeigen. Natürlich muss ich mit Ruinen, wie Du sie nennst, argumentieren. Gegen einmal errichtete, hässliche oder übergrosse Hotels kann schliesslich auch ein Bauamt nur wenig ausrichten. Ist mir zumindest nicht anderweitig bekannt.

     

    Wenn aber die Zeit für kleinere Reperaturen bzw. Umbauten gekommen ist, haben Amt und Kommune schon eine Chance Ihre Vorstellungen mit einzubringen. Zur Not mit einem offiziellen Förderprogramm.

  • maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
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    geschrieben 1277813269000

    @AntoniaW

     

    Es gibt keinen Grund für irgendeine Entschuldigung, ist schon ok.

     

    Im Prinzip sind wir uns einig, ich verstehe ja auch, was Du damit sagen möchtest.

    Um es kurz zu sagen - Du hast Recht, gegen bereits errichtete Gebäude (die rechtmäßig entstanden sind, natürlich) kann man nichts mehr unternehmen. Es gibt den gesetzlichen Bestandsschutz, ich denke, so meinst Du das und darin sind wir uns ja sicherlich auch einig.

     

    Und daher ist es eigentlich nur müßig, über Ideen diskutieren zu wollen, die unter konsequenter destruktiver Anwendung des zur Verfügung stehenden Ideenpools entstanden sind ... ;)

     

    smile und Gruß

    MaRan

  • Evil_Eva
    Dabei seit: 1152748800000
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    Zielexperte/in für: Großbritannien & Irland
    geschrieben 1277839526000

    Zitat lt.

    Forenregeln entfernt

    Wer als Hotelbesitzer auf Dauer sicherstellen will, dass seine Gäste wiederkommen wird gut daran tun, sich durchaus auch mal anzuhören, welche (mehr oder weniger realistischen) Vorschläge diese zu machen haben. 

    Pragmatisch wäre es, sich solche Gedanken zu machen, bevor die Gäste eben nicht mehr wiederkommen um (dumme?) Vorschläge zu machen.

  • maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
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    geschrieben 1277848818000

    Kann man im Prinzip so gelten lassen.

    Aber als Hotelbesitzer würde ich es gar nicht erst darauf ankommen lassen, dass Gäste mit derartigen Wünschen an mich herantreten können, sofern ich es mir finanziell leisten kann.

     

    Wenn Gäste -übertrieben gesagt- den Abriss und Neubau fordern (wie oben erwähnt), habe ich als Hotelbesitzer längst den Zahn der Zeit verschlafen.

  • Lugansk
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    Beiträge: 686
    geschrieben 1277855096000

    Hallo!

     

    Das Problem ist doch heute etwas ganz anders. Die Leute wechseln nicht den Ort auf Gran Canaria sondern das Urlaubsland.

     

    Leute mit wenig Geld fliegen in die Türkei oder Ägypten.

     

    Leute mit mehr Geld fliegen halt in die Karabik oder nach Asien. Dort bekomme ich viel mehr Leistung für das gleiche Geld.

  • dieganzewelt
    Dabei seit: 1146873600000
    Beiträge: 901
    geschrieben 1277889362000

    @Lugansk, hallo!

    Nicht immer. also ich bin auch ein Kanaren-Fan, und das seit 28 Jahren mit einigen wenigen Unterbrechungen (1x Dom.Rep. 2x Türkei, 1x Tunesien, 4x Ägypten). Teneriffa und Gran Canaria ist auch für mich nicht unbedingt das Urlaubsziel, aber nicht unbedingt nur wegen der Bausünden, sondern wie das dort mit den Abwässern gehandhabt wird und weil es halt ein unschöner Massentourismus ist. Die 4 + 5 * Hotels ab Maspalomas und Costa Adeje sind einfach viel zu teuer und zum Teil wirklich häßliche Kästen. Die super Belegungszeiten der 80iger und 90iger Jahre wurden von den Hotelbetreibern nicht genutzt um nach und nach zu renervieren. Statt dessen wurden weitere Großhotels gebaut und die Inseln verschandelt.

    Hier liegt der Hase im Pfeffer.  Das ist aber überall auf der Welt so.

    Auch in Fuerteventura, Lanzarote und La Palma sind diese Fehler passiert. Aber vor allem Fuerteventura und La Palma  haben noch einen besonderen Reiz und Charme, wenn auch nur für Naturliebhaber, Ruhesuchende und Individualisten, und Fuerteventura hat seine karibischen Strände. Auch wenn es dort einige ältere, unschöne Hotelbauten gibt, die dringend renoviert und verschönert werden sollten, stört mich das in meinen 2 Wochen Urlaub im Jahr überhaupt nicht.

    Ich fliege nicht in die Karibik, Asien, Türkei oder Ägypten, dort (Asien, Karibik, Ägypten) ist mir das Gefälle zwischen arm und reich einfach zu groß, daß Personal arbeitet für einen Hungerlohn, da könnte ich meinen Urlaub nicht mit ruhigen Gewissen genießen. In die Türkei fliege ich aus anderen Gründen nicht.

    Ich suche mein Urlaubsziel nicht nach wenig oder viel Geld aus, sondern nach dem Erholungsfaktor,

    Ich halte mich in den 2 Wochen  Urlaub hauptsächlich im Hotel und am Strand auf.

    Lebe selbst in einem vielbesuchten Urlaubsgebiet und bin Touristiker, brauche also

    keine sonstigen Erlebnis-Kicks, bin aber auch eine 60+ mit anderen Ansprüchen/Bedürfnissen als mit 30+.

    Dein Satz:

    Leute mit mehr Geld fliegen halt in die Karabik oder nach Asien. Dort bekomme ich viel mehr Leistung für das gleiche Geld.

    Das ist es, wer hat hier den Nutzen und wer wird ausgenutzt :frowning: . Darum suche ich mir

    in der EU was Gutes und gehe nicht fremd ;) . Bleibe im Lande .... oder warum denn in die Ferne ....

    ...und um auf das eigentliche Thema des Treads: Hotelsterben auf... zurückzukommen: fast alle möchten so billig wie möglich, so viel wie möglich: ultra All-in (teilweise verständlich) egal wo hin. 

    Der Globalisierung und diesem Verhalten haben wir die momentane Krise zu verdanken. Das Geld für dringend notwendige Renovierungen fehlt, weil die europäischen Gäste ausbleiben.

    Hier beißt sich die Katze in den Schwanz und ein Ende ist noch nicht abzusehen. :disappointed:

    Reisen ist eine Investition in Erinnerungen. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
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