• tosca4711
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    geschrieben 1221038586000

    Gestern in TV gesehen: wandern nach Schweden aus ohne irgendwelche Sprachkenntnisse. Noch nicht einmal englisch. Wie doof ist das denn?

    23.11-27.11 Dublin
  • winnie1178
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    geschrieben 1221043006000

    Sieht man doch ständig... Dann erwarte ich aber mindestens, dass der Wille da ist, die Sprache sofort (sprich in wenigen Monaten) vor Ort zu erlernen.

    Jeder, der eine Sprache lernt, weiß ja dass dies vor Ort deutlich leichter geht, aber der Wille muß da sein. Wäre übrigens auch nicht schlecht, wenn Residenten die Sprache erlernen würden, die es nicht nötig haben, Geld zu verdienen. Da gibt es auch ganze deutsche Ghettos ohne Kontakt zu ihrem Heimatland in Spanien.

  • tosca4711
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    geschrieben 1221045579000

    Man sollte bevor man auswandert die Sprache lernen. Zumindest Grundkenntnisse haben. Manche verwechseln Auswandern mit Dauerurlaub. Waren ein paar mal im Urlaub da. Merken das dort Personal deutsch spricht und meinen es muss immer so sein. Das ist realitätsfern. Und Jobs werden einem dort auch nicht so nachgeschmissen. So etwas sollte vor dem Auswandern geregelt sein. .

    23.11-27.11 Dublin
  • Agapanthus
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    geschrieben 1221045827000

    a propos "Auswander-Sendungen" am Fernsehen: Hab Ihr nicht aus das Gefühl, dass das meiste dort "gefakt" ist? Habe manchmal den Eindruck, der Fernsehsender bezahlt den fiktiven Auswanderen eine bestimmte Summe und dann wird eine "Pseudo-Auswanderung" organisiert.

    Insbesondere scheint es mir so, wenn jemand "auswandert" ohne im neuen Land eine Arbeitsstelle, Sprachkenntnisse, Landeskenntnisse oder ähnliches zu besitzen. Es wird dann "ausgewandert" wie wenn man in die Ferien fährt...

    Und genauso wie im Urlaub ist die Rückkehr - finanziert durch den Fernsehsender - garantiert.

    Heinz /*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/ Anstatt Urlaub mache ich Ferien
  • tosca4711
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    geschrieben 1221047044000

    Sicher wird es im Fernsehen gefakt sein. Aber ich glaube das es genug Leute gibt die es so machen. Ein ehemaliger Kollege von mir ist mit Frau und Kind auch auf eine spanische Insel ausgewandert. Mit der Überzeugung wenn er einen Job braucht ihn zu kriegen. Er wollte erst mal ein paar Wochen Urlaub machen. Sie waren schnell wieder zurück. Dann kommt das Problem in Deutschland wieder Arbeit zu finden.

    23.11-27.11 Dublin
  • winnie1178
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    geschrieben 1221049647000

    Ja, sind bestimmt Fakes.. Wäre doch leicht nachzuprüfen, z.B. bei den Imbissständen, die immer wieder gerne aufgebaut werden vor Ort.

    tosca, ich persönlich bin auch ein Mensch, der alles "sicher" haben muß: Die Sprache, den Job, die Wohnung... Umso mehr bewundere ich auch Leute, die wirklich das Risiko eingehen. Es geht ja nicht immer schief. Wir Deutschen lieben die Sozialversicherung, die KFZ-Versicherung, den Beamtenstatus.

    Die Frage dabei ist halt, wie lange wir uns dies noch aufrecht erhalten werden können. Es ist ja nicht so, dass hier jeder alles sicher hat: Den Job, das Auto, etc.. Wenn ein Beamter so ein Wagnis eingeht, dann lange ich mir auch an den Kopf. Wenn dies aber ein Minijobber oder Zeitarbeiter mit 3 Monatsvertrag wagt, dann hat er eben nicht so viel zu verlieren wie allgemein die Rede ist. Höchstens die soziale Absicherung, aber dann muß man Menschen bewundern, die eben dieser versuchen zu entkommen, zumal die in D auch immer mehr abgebaut wird.

  • plinze
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    geschrieben 1221050404000

    Ich gebe euch da völlig recht.

    Ich sehe mir die Sendungen immer an, weil ich es für ein sehr interessantes Thema halte. Allerdings beende ich den Fernsehabend auch meistens mit einem Kopfschütteln.

    Ich kann es auch durchaus verstehen, dass z.B. Menschen über 40, die hier tatsächlich keine Perspektive mehr haben, auswandern.

    Was ich nicht verstehe ist, wenn sich jemand überhaupt nicht über das Land informiert. Damit meine ich nicht das Wetter oder die schöne Umgebung.

    Wie viele sind völlig überrascht, wenn sie auf einmal merken, dass es keinerlei soziale Unterstützung dort gibt, dass Kindergartenplätze teilweise unbezahlbar sind, dass es dort genauso bürokratisch zugeht wie in D.

    Das sind dann die Leute, die auf einmal sagen: So schlecht ging es uns doch eigentlich gar nicht.

    LG Jutta

    Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit. Platon (um 400 v.Chr.)
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