• chinamoon
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    geschrieben 1221644347000

    hallo,

    wir haben auch eine 3,5 Jahre alte Tochter und für mich ist ganz klar, dass ich sie im Urlaub ebensowenig aus den Augen lassen, wie auch zuhause. Ich würde mein Kind nicht alleine im Pool spielen lassen,

    bin auch noch nicht so weit, dass ich meine Tochter bei der Kinderbetreuung lassen würde. Dazu kenne ich diese Leute zu wenig, um ihnen mein Kind anzuvertrauen. Wieso kann man sich im Urlaub nicht abwechseln ?? Einen Vormittag hat die Mutter "frei " und der Vater passt auf und umgekehrt ??

    Also alles andere ist für mich verantwortungslos und das hat nichts mit Urlaub und "entspannen wollen " zu tun. Dann muss ich mein Kind mal eine Woche bei Oma und Opa lassen und alleine verreisen, ansonsten bin ich auch im Urlaub verantwortlich für mein Kind, sei es beim Benehmen am Buffett , oder am Pool etc.

    LG, Maria

  • carofeli
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    geschrieben 1221658613000

    Hallo

    ich sehe das ähnlich, wie Maria. Egal ob Urlaub oder zu Hause, für die Kinder sind die Eltern verantwortlich. Wenn sie halt noch kleiner sind, bedeutet das eben auch im Urlaub bestimmte Abstriche. Leider kann man da immer wieder anders denkene Eltern beobachten.

    Wer reisen will, muss Liebe zu Land und Leute mitbringen, keine Voreingenommenheit.
  • Lexilexi
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    geschrieben 1221659897000

    ich habe es gerade im urlaub erlebt. wir waren in einer anlage, mit vielen familien.

    aus jeder ecke schrien die kinder immer wieder nach ihren vätern.

    ist ja auch klar. bei der klassischen aufteilung geht der vater voll arbeiten und die mutter u.u. haltags, oder nur ein paar stunden.

    also sehen die meisten kinder ihre väter nur selten.

    schön, dass diese dann im urlaub mehr zeit mit den kindern verbringen können.

    ich will damit sagen: sicherlich macht es den kindern viel spaß, ihre eltern im urlaub mal voll und ganz für sich zu haben.

    warum dann also andere leute mit der beaufsichtigung betrauen?

    und die eltern haben mal soch richtig zeit für das familienleben. ist doch toll.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • McMonnie
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    geschrieben 1221748861000

    Für mich ist es auch gar keine Frage - die Eltern haben immer und zu jeder Zeit die Aufsichtspflicht.

    Selbst wenn das Kind schon schwimmen kann, muß man immer in der Nähe sein. Es kommt bekanntlich schon mal vor, dass z.B. andere Badende nicht auf Kinder achten und Unfälle können immer passieren, wie u.a. in Pools mit großen Rutschenanlagen.

    Wir waren einmal in einem Wellenbad, ich hatte meinen damals 9 jährigen, der sehr gut schwimmen kann, neben mir und trotzdem ist jemand auf ihn raufgesprungen und er ging mit unter.

    Der Schreck war groß, die verschluckte Wassermenge auch. Gut das wir in direkter Nähe waren.

    Share your smile with those in need ;o)
  • miss_varna
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    geschrieben 1221750404000

    Ich komme gerade aus dem Urlaub wieder mit unserer 2.5jährigen Tochter. Für mich ist es selbstverständlich, sie ständig zu beaufsichtigen und dafür zu sorgen, daß sie andere Gäste nicht stört, ohne ständig hinter ihr her zu sein und "Tu nicht dies", "Geh nicht dahin", "Fass das nicht an" usw. zu rufen...gar nicht so einfach ;)

    Leider mußte ich bei reichlich anderen Familien 2 Tendenzen feststellen:

    * Auf der einen Seite die Familien, die mit Nanny oder Oma in den Urlaub gefahren sind, so daß sie sich selbst dann nicht ums Kind kümmern mußten :?

    * Eltern, denen das Sonnenbad wichtiger war als die Gesundheit der Kinder. Da waren Säuglinge, die am Strand im schwarzen Kinderwagen zum Schlafen gelegt wurden, man selbst ging ins Wasser und als der Schatten weiterwanderte und der Wagen in der prallen Sonne stand und das Baby schrie, war niemand da :shock1:

    Kleinstkinder (konnten noch nicht laufen) wurden unzureichend eingecremt, waren stundenlang (unübertrieben) ohne Kopfbedeckung in der Sonne,..... Noch kein Jahr alt und schon einen Sonnenbrand, na herzlichen Glückwunsch. Arme Würmchen :disappointed:

  • brujera
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    geschrieben 1221751330000

    Ich habe solche Fälle auch immer wieder erlebt. Nur zwei Beispiele: Auf Kos kam eine Familie mit einem geistig behinderten Kind an den Strand. Das Kind bekam einen Eimer und Schaufel in die Hand gedrückt, die Eltern legten sich auf die Liege und relaxten. Das Kind lief immer tiefer ins Wasser, es reichte schon bis zur Lippe (aufgrund der Behinderung kannte es keine Angst) aber keiner reagierte. Als dann noch eine ziemlich hohe Welle kam ging das Kind unter. Hätte mein Mann nicht so schnell reagiert wäre es bestimmt böse ausgegangen. Aber von den Eltern kam nicht einmal ein Dankeschön.

    Letztes Jahr auf Korfu ein ähnliches Spiel. Junge Mutter mit ca. 2-jährigem Kind, allein verreisend. Sie lag mit Buch in der Sonne, Kind spielte am Wasser. Die Kleine war so vertieft in ihr Spiel, dass sie auch immer weiter ins Wasser ging. Dann Welle und schwupp lag das Kind schon mit Kopf unter Wasser. Zum Glück reagierten mehrere Gäste die das beobachtet hatten und retteten es bevor schlimmeres passiert ist. Aber Mutter empörte sich noch, dass sie gestört wurde. Das Kind hätte schon aufgepasst.

    Auch was den Sonnenschutz von Kindern betrifft kann ich nur immer wieder den Kopf schütteln.

    Fange jetzt an zu leben und zähle jeden Tag als ein Leben für sich (Seneca, römischer Philosoph)
  • miss_varna
    Dabei seit: 1216166400000
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    geschrieben 1221751920000

    Habe noch ganz vergessen: Russische Oma (oder Nanny?) steht am Beckenrand, 2jähriger springt herein, ohne Schwimmflügel oder ähnlichem, sie lacht über seinen mutigen Sprung, Kind taucht nicht wieder auf :shock1: ....bis sie dann endlich reagiert hat.

  • BlackCat70
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    Zielexperte/in für: Allgäu
    geschrieben 1221755755000

    Hallo zusammen,

    letzten Sommer wäre bei uns hier in unserem schönen beschaulichen Seebad beinahe ein kleiner Junge ertrunken, wenn nicht andere Kinder lautstark nach dem Bademeister gerufen hätten. Die Mutter saß keine zwei Meter entfernt, schwer vertieft in ein Gespräch. :shock1:

    Und was sich Leute unter Urlaub auf dem Bauernhof vorstellen, ist auch krass. Um die Kiddis loszuwerden, schickt man sie einfach mal in den Stall. Daß auch hier Gefahren lauern, vorallem wenn tierunerfahrene Leute sich lautstark (womöglich noch von hinten) den Kühen oder Pferden nähern, scheint nicht jedem klar zu sein. :shock:

    Ein Glück, daß es genügend hilfsbereite und verantwortungsvolle Leute gibt, die in solchen Situationen einschreiten ... und dafür oft nicht mal ein "Danke" bekommen, sondern auch noch schief von der Seite angeredet werden. :?

    Aber Hauptsache, die Eltern kommen gut erholt nachhause. ;)

    Viele Grüße,

    BlackCat70

  • elfe69
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    geschrieben 1221821048000

    Wir haben Unsere Kids seit einem kleinen Zwischenfall vor ein paar Jahren auch immer im Auge ! Selbst wenn Sie bei der Animation sind.

    Wir waren in Gran Canaria und dachten Unser damals 4 jähriger Sohn wäre gut bei den Animateuren aufgehoben.Wir gingen mit Unserem Kleinen (war 1 Jahr alt) spazieren und als Wir zurück kamen,war Unser Steppke gerade auf dem Weg nach draußen,zum Hotelgelände raus.Sein Kommentar:Ihm hätte es dort nicht mehr gefallen,also wäre Er gegangen.Mein Mann und ich waren ganz schön geschockt,da Wir Uns alles ausgemalt haben,was hätte passieren können.Bei den jugendlichen Animateuren ist das Fehlen Unseres Sohnes gar nicht aufgefallen,die waren anderstweitig untereinander beschäftigt.Deshalb immer ein Auge auf die Kids,auch wenn man Sie unter Aufsicht glaubt !

    Man sieht nur mit dem Herzen gut ! Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar ! (Der kleine Prinz)
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