• Sternedieb
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    gesperrt
    geschrieben 1140256539000

    Die Dominicananews meldet folgendes:

    La Romana / Frankfurt Nicht jeder kommt wunsch- und plangemäß in die Dominikanische Republik. Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Olaf Rolla (37) nämlich wollte zur Geburt seines ersten Kindes in die Dominikanische Republik. Nachdem er schon eingecheckt und eine Condor-Maschine (Foto) bestiegen hatte wurde er vom Kapitän aus dem Flugzeug gewiesen. Mit seiner 34jährigen Frau Kirsten Rolla-Henschel baut der Rechtsanwalt im dominikanischen San Pedro de Marcoris ein Kinderdorf auf. Rolla hatte einen Condor-Flug nach La Romana gebucht und war froh, als er ab Frankfurt fliegen konnte. Doch dann das: „Ich saß schon auf meinem Platz, als durchgesagt wurde: »Die Maschine ist überbucht, einige Passagiere müssen zurückbleiben!« Ich meldete mich natürlich nicht – aber dann wurde mein Name aufgerufen“ erklärte der Anwalt dem Kölner "Express". Zunächst weigerte sich Rolla auszusteigen und erklärte der Crew eindringlich seine spezielle persönliche Situation: „Aber dann hat mich der Kapitän ziemlich rüde rausgeworfen“ so Rolla weiter in dem Express-Interview. Ein Condor-Sprecher erklärte dazu lapidar: „Es geht hier um Plätze, die an das Unternehmen »SeeTours« für Aida-Kreuzfahrten verkauft wurden und die Aida-Gäste mussten pünktlich zum Schiff, das planmäßig ablegt.“

    Also - immer schön die AIDA buchen, dann werdet ihr auch im Flieger mitgenommen. ;)

  • lalala
    Dabei seit: 1109203200000
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    geschrieben 1140271574000

    Hallo,

    also kann einem das auch noch passieren. Wie funktioniert das denn ? Wenn man doch ein Ticket hat, besteht dann nicht auch der Anspruch auf einen Flug und selbstverständlich auch auf einen Sitzplatz ? Das wäre ja ein Ding. Wer weiß mehr ?

    Lb Gruß an alle

    lalala

    lalala
  • jaykayham
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    geschrieben 1140274930000

    Das schreibt der Express dazu:

    Düsseldorf/Frankfurt – Ganz schnell wollte der Düsseldorfer Rechtsanwalt Olaf Rolla (37) zur Geburt seines ersten Kindes in die Dominikanische Republik. Er saß schon im Flieger – da wurde er vom Kapitän rausgesetzt. Weil die Maschine überbucht war.

    Gemeinsam mit seiner Frau Kirsten Rolla-Henschel (34) baut der Düsseldorfer im dominikanischen San Pedro de Marco Rix ein Kinderdorf auf.

    Während seine Frau die Arbeiten begleitet, muss der Jurist aus beruflichen Gründen immer wieder mal in die Heimat. „Aber bei der Geburt unseres kleinen Nico wollte ich unbedingt dabei sein“, sagt Rolla.

    Eigentlich war die Geburt knapp eine Woche später ausgezählt – aber dann ging alles ganz schnell: „Die Ärzte untersuchten das Fruchtwasser und entschieden, dass sie die Geburt einleiten müssen.“

    Rolla buchte eilig einen Condor-Flug nach La Romana und war froh, als er am Frankfurter Flughafen einchecken konnte. Doch dann das: „Ich saß schon auf meinem Platz, als durchgesagt wurde: »Die Maschine ist überbucht, einige Passagiere müssen zurückbleiben!« Ich meldete mich natürlich nicht – aber dann wurde mein Name aufgerufen.“

    Rolla weigerte sich auszusteigen, schilderte dem Kabinenpersonal eindringlich seine besondere Situation: „Aber dann hat mich der Kapitän ziemlich rüde rausgeworfen.“

    Condor-Sprecher Steffen Milchsack bedauert den Vorfall: „Aber nicht wir haben diese Entscheidung getroffen. Es handelt sich um Flüge, die als »Komplett-Charter« an das Unternehmen »SeeTours« für die Aida-Kreuzfahrten verkauft sind und auf der zusätzlich auch noch Individualreisende mitgenommen werden.“

    Und durch Wetterprobleme in München (die Maschine dort konnte nicht starten) sei der Frankfurter Flug unvorhersehbar überbucht gewesen: „Die Aida-Gäste mussten mit, weil das Schiff planmäßig ablegt.“

    Das ist kein Trost für Olaf Rolla: „Ich habe auf eigene Kosten ein neues Ticket bei LTU gebucht und fliege jetzt ab Düsseldorf nach Puerto Plata. Zur Geburt unseres Sohnes allerdings komme ich zu spät.“

    Der Anwalt ist stinksauer und erwägt, von der Fluggesellschaft Schadenersatz zu verlangen: „Den gibt es hoffentlich auch für immaterielle Schäden.“

    Die Düsseldorfer Reisejuristin Lucie Marion Beck macht Olaf Rolla wenig Hoffnung auf einen größeren Schadenersatz für die verpasste Geburt:

    „Die EU-Verordnung Nr. 261/2004 regelt die Entschädigungen für Reisende, die ihren Flug nicht antreten können: Der Schadenersatz beträgt hier pauschal 600 Euro plus Erstattung des Tickets und der Spesen. Für den immateriellen Schaden kommt wohl keiner auf.“

    LEBEN IST, WAS EINEM BEGEGNET, WÄHREND MAN AUF SEINE TRÄUME WARTET!
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