• Strohmann
    Dabei seit: 1152144000000
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    geschrieben 1196014084000

    Auf unserem Flug am 18.11.2007 von Düsseldorf nach Antalya ist unsere Maschiene(Airbus A330-200der LTU)beim Landeanflug in ein schweres Gewitter geraten und vom Blitz getroffen worden.Dieser ist in die rechte Tragfläche eingeschlagen.Laut Besatzung habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Passagiere bestanden.Hat jemand von euch schon vergleichbares erlebt? :frowning: Für uns und die anderen Passagiere war es ein riesen Schrecken.

  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1196014424000

    Da hat der Captain Recht!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Sokrates
    Dabei seit: 1083888000000
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    Administrator Zielexperte/in für: Istanbul
    geschrieben 1196017069000

    Hallo Strohmann!

    Kuckst Du <>!

    LG

    Sokrates

    I refuse to have a battle of wits with an unarmed person
  • fio
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    Zielexperte/in für: Gran Canaria Chile Argentinien
    geschrieben 1196069085000

    Bei uns war es vor drei Jahren umgekehrt. Start von MAD nach LPA mit IBERIA. Kurz nach dem Abheben (vier/fünf Minuten) schlug ein Blitz ins linke äußere Triebwerk des AB A-340/600. Es war ein Schlag, nicht mal laut, dafür ging er durch "Mark und Bein". Einige der Paxe schrien auf, beruhigten sich dann aber schnell wieder, als sie mitbekamen, dass die Piloten alles in Griff hatten. Das brennende Triebwerk wurde gelöscht und die Crewmitglieder leiteten die erforderlichen Notfallmaßnahmen ein. Aber alles geschah ohne Hektik und Hast. Sogar die Durchsagen wurden im ruhigen Ton gegeben.

    Beim anschließenden Rückflug nach MAD war es fast so, als sei überhaupt nichts passiert. Von den rund 120 Paxen bekam man nichts mehr mit und "Störgeräusche" vom Flugzeug waren auch nicht hörbar. Die Landung erfolgte butterweich nur das Abbremsen dauerte wesentlich länger. Dann die Evakuierung über die Notrutschen. Auch hier keine Panik. Viele ließen anderen den Vortritt oder entschuldigten sich gegenseitig. Ich muss sagen, so disziplinierte Leute habe ich noch nie gesehen.

    IBERIA zeigte sich großzügig und verbrachte den größten Teil der Paxe ins Hotel "Barajas". Zwei Tage AI mit Stadtrundfahrt. Am dritten gings dann planmäßig ohne Zwischenfall ab nach LPA.

    fio

  • DomRepperin
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    geschrieben 1196082217000

    Hallo,

    ich habe die letzte Schilderung mit großem Interesse und natürlich auch mit etwas Schaudern gelesen.

    Was mich ein bisschen stört ist die Bezeichnung "Paxe". Ich nehme mal an, dass damit die Passagiere gemeint sind. Paxe ist wahrscheinlich ein gebräuchlicher Begriff für Insider aus der Reisebranche. Klingt aber in meinen Ohren bzw. beim Lesen etwas abwertend.

    Mit den Abkürzungen für Reiseziele wie z. B. MAD und LPA tu ich mich auch etwas schwer. Da ich keine Vielfliegerin bin, sagen mir diese Abkürzungen wenig bzw. gar nichts. Vielleicht könnte man um des besseren Verständnisses halber dazu übergehen, die Ziele auszuschreiben. Ich denke, auf die paar Anschläge auf der Tastatur mehr kommt es doch nicht an, oder?

    LG DomRepperin

  • fio
    Dabei seit: 1106179200000
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    Zielexperte/in für: Gran Canaria Chile Argentinien
    geschrieben 1196085004000

    @ DomRepperin

    Du hast recht. Paxe bedeuten Passagiere aber keinesfalls abwertend gemeint.

    MAD ist die Bezeichnung für den Flughafen Barajas in Madrid und

    LPA ist der Flughafen auf Gran Canaria.

    Der ganze Vorfall ist mehr oder minder schon vergessen. War natürlich ein riesen Schock ist aber alles gutgegangen. Hinterher wurde uns bekannt, was die Flugzeuge eigentlich alles "auhalten" bzw. "erleben" ohne irgend einen großen Schaden davonzutragen.

    fio

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