• luftbrot
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    geschrieben 1141145289000

    Erstmal ganz lieben Dank für die lieben Tipps dich ich von euch bekommen habe.

    Ich muß euch aber nochmal nerven, wie ich schon geschrieben habe geht es am 07.03.06 zum ersten Mal nach Thailand, also auch zum ersten Mal so einen langen Flug. Eine Kollegin sagte nunmehr, man müsse auf so einem langen Flug Kompressionsstrümpfe anziehen, ist das wirklich nötig?

    Wie habt ihr das gehandhabt???

    Wir haben beide keine Krampfadern oder sonstige Probleme mit den Beinen!!

    Schon lieben Dank im Voraus

    Gruß

    Gaby

  • lilok55
    Dabei seit: 1127433600000
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    geschrieben 1141150081000

    hallo Gaby,

    ich habe noch nie Kompressionsstrümpfe bei einem Thailandflug getragen, habe aber ein wenig Krampfadern. Viel Bewegung im Flieger kann aber nicht schaden, Fußgymnastik usw.

    Aspirin soll auch helfen (hab ich gehört). Also ich hab noch nie prophylaktisch was gemacht. Aber vielleicht meldet sich Schrotti hier noch, er kennt sich bei diesen Sachen am besten aus von uns allen.

    Gruß Lilo

  • icepower
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    geschrieben 1141150167000

    Hallo Gaby,

    das ist genau eine Frage für mich :D

    Ich habe auch keine Probleme mit Krampfadern oder sonstigen "Beinleiden" und mache Fitnesssport.

    Trotzdem habe ich nach Langstreckenflügen und langen Autofahrten total geschwollene Beine. Daher trug ich vor 2 Monaten auf dem Flug nach Bangkok zum ersten Mal diese Strümpfe und hatte nach der Ankunft "normale" Beine.

    Wenn du bisher, z.B. bei langen Autofahrten, nie Probleme hattest, brauchst du keine Strümpfe - von einem allgemeinen "Muss" kann hier keine Rede sein.

    Wichtig ist, mit oder ohne Strümpfe, viel Bewegung während des Flugs. In den Bordinfos findest du manchmal einen kleinen Gymastikplan und außerdem laufe ich möglichst oft auf dem Gang oder stehe wenigstens an einem ruhigen Platz und strecke dabei die Beine aus.

    Guten Flug!

    Sonnige Grüße, Jutta ******
  • streetone
    Dabei seit: 1136505600000
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    geschrieben 1141167011000

    Aus medizinischer Sicht her musst du keine Strümpfe tragen. Das gilt eher für ältere Personen und Risiko-Patienten (alt, oft geschwollene Beine,...). Aspirin hätte eine blutverdünnende Wirkung, genauso wie alle Mittel, die man sich selbst Spritzen kann (Heparin), ist aber in deinem Fall wirklich nicht nötig. Trink sehr viel Wasser (keinen Alkohol) und schau, dass du möglich oft aufstehst und herumgehst. Auch ein bisschen Fußgymnastik schadet nicht.

    Sei also unbesorgt! Und sollte doch unerwarteterweise etwas sein (zB ist nur 1 Bein geschwollen und schmerzt), dann gibt es in Bangkok ganz tolle Krankenhäuser mit super Standards!

    Lg und schöne Reise,

    Alexandra :)

  • Susanne xyz
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    Beiträge: 3118
    geschrieben 1141169285000

    Flugthrombosen sind nicht gerade selten und betreffen auch junge und bis dato gesunde Menschen, daher finde ich die Beschwichtigung, Vorsorge sei unnötig, nicht in Ordnung (vor einigen Jahren ging der Bericht einer Leistungssportlerin durch die Presse, die nach einem Langstreckenflug an einer Thrombose verstarb, viele andere Fälle dürften jedoch nie bekannt werden).

    Es ist wohl eher so, daß die meisten Passagiere viel zu leichtfertig sich falsch verhalten auf Langstreckenflügen, zu wenig trinken und nicht für ausreichende Durchblutung in den Beinen zu sorgen (soweit das im Flugzeug möglich ist).

    Meine Empfehlung daher: Kompressionsstrümpfe und eine Heparinspritze für einen Langstreckenflug. Außerdem viel Wasser trinken und auf Alkohol verzichten. Durch Anspannen der Beinmuskulatur und "Wippen" mit den Füßen für bessere Durchblutung sorgen.

  • kimaugust
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    geschrieben 1141170219000

    @'Susanne xyz' sagte:

    Meine Empfehlung daher: Kompressionsstrümpfe und eine Heparinspritze für einen Langstreckenflug. Außerdem viel Wasser trinken und auf Alkohol verzichten. Durch Anspannen der Beinmuskulatur und "Wippen" mit den Füßen für bessere Durchblutung sorgen.

    Genau das sind die richtigen Ratschläge ! Sie schaden auf keinen Fall und können aber Elend verhindern. Es gibt auch in den

    Apotheken / SaniGeschäften Kompressionsstrümpfe "ligth."

    Wenn keine Krampfadern vorhanden, reichen diese aus, sagt

    mein guter Arzt.

    freundliche Grüße Jürgen

  • brockhaus99
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    geschrieben 1141217869000

    Hallo Gaby,

    hatte vor zwei Jahren auf einem Sri Lanka Flug keine Probleme. Letztes Jahr nach Rhodos hatte ich allerdings dicke Füße, Beine waren o.k. Habe mir gestern für meinen Thailand-Flug in zwei Wochen Kompressionsstrümpfe in der Apotheke (21 EUR) besorgt. Gibt es in verschiedenen Farben (sehen nicht mal sch... aus :shock1:). Von sog. Blutverdünnern hat mir die Apotheke ein wenig abgeraten. Wer in Flugzeugen Nasenbluten bekommt wegen der trockenen Luft könnte Probleme haben. Meine Frau trug letztes Jahr erstmalig solche Strümpfe und ihr ging es gut nach dem Flug. Vorher hatte sie immer Schmerzen (kribbeln) in den Beinen/Füßen und konnte sie kaum bewegen. Mein Tip: besorg die die Strümpfe!

    Gruß Klaus

  • fio
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    Zielexperte/in für: Gran Canaria Chile Argentinien
    geschrieben 1141220568000

    Stützstrümpfe auf alle Fälle!

    Waren in den Weihnachtsferien in Chile. Auf dem 16stündigen Non-stop-Flug trug meine Frau diese. Sie hatte keinerlei Probleme. Auch mit dem Tragekomfort keine Schwierigkeiten. In Santiago angekommen weder Schmerzen in den Beinen noch dicke, geschwollene Füße. Zum Unterschied beim Flug vor einiger Zeit nach Buenos Aires. Trotz Rumlauferei im Flugzeug, Beingymnastik usw. dicke und angeschwollene Füße, dass nicht mal mehr die Schuhe gepasst haben. Und dieser Zustand dauerte fast zwei Tage, bis alles wieder abklang. Das war meiner Frau für den Chileflug wirklich eine Lehre.

    Gruß fio

  • highflyer
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    geschrieben 1141224651000

    Hallo,

    Zitat: "Flugthrombosen sind nicht gerade selten und betreffen auch junge und bis dato gesunde Menschen, daher finde ich die Beschwichtigung, Vorsorge sei unnötig, nicht in Ordnung (vor einigen Jahren ging der Bericht einer Leistungssportlerin durch die Presse, die nach einem Langstreckenflug an einer Thrombose verstarb, viele andere Fälle dürften jedoch nie bekannt werden). "

    Da ist wirklich nicht mit zu spaßen ... die Friedhöfe sind voll mit Menschen, die ohne es zu wissen an Flugthrombosen gestorben sind. Ja, einige von Ihnen sind noch nicht einmal geflogen!! Auf jeden Fall ist daher bei langen Flügen so´n Thrombosestrumpf zu empfehlen - wenn man den gerade mal nicht dabei hat, gilt: viel Bewegung - wenn´s passt den Gang rauf und runter laufen, Füsse am Platz wippen und drehen, Kopfstände in der Galley oder einfach im Sitz mal ne Kerze machen. Neben Heparin, Aspirin und Endorphin,deren Wirkung verbürgt ist, kann man in der Fachpresse ("Der kleine Thrombosekurier") nachlesen, dass das Ansetzen von Blutegeln in der Wadengegend wahre Wunder wirken soll (Bitte die Egel gekühlt aufbewahren - sie vertrage die trockene Flugzeugluft nicht gut!).

    Bei Flügen nach Asien ist zudem darauf zu achten, dass es zu Wechselwirkungen kommen kann zwischen den Maßnahmen zur Vogelgrippe-Prophylaxe, der Thromboseabwehr und der Chikunguynya-Viren-Extermination: Die Aerosole der gegen den Träger der Chikunguynya-Viren - Tigermücke - angewandten Insektensprays, können die Kunststoffe der Thrombosestrümpfe auflösen und so die Wirkung aufheben. Atemschutzmasken gegen Vogelgrippe führen wiederum zu verminderter Sauerstoff-Aufnahme und damit zu dickerem Blut, so dass der Thrombose-Strumpfeffekt partiell aufgehoben werden kann.

    Ja, das Leben ist gefährlich und die Alternative auf Rügen Urlaub zu machen, kann auch nicht mehr angeraten werden...

    Mit medizinischen Grüßen

    highflyer

  • streetone
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    geschrieben 1141240081000

    Wenn du wirklich (wie manch andere hier im Forum) unbedingt selber etwas tun möchtest, außer brav aufzustehen und viel zu trinken, kannst du ja einen Strumpf anziehn. Aber sich eine Heparinspritze zu verpassen ist absolut kontraproduktiv in deinem Fall. Wie schon erwähnt, ist dieses Heparin blutverdünnend. Solltest du also in Bangkok oder im Flugzeug noch einen Unfall haben, oder dich verletzen, dann könnte man bei der Behandlung ziemliche Probleme haben. Bei einer übergewichtigen Raucherin, die die Pille nimmt, wäre dieses Risiko bestimmt gerechtfertigt. Bei einer halbwegs agilen, gesunden Person bestimmt nicht!

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