• Steffi1979
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    geschrieben 1362925395000

    Heike, nein, ich erwarte natürlich keine medizinische Beratung. Es war eine Frage, ob hier schon mal jemand entsprechende Erfahrungen sammeln konnte. Dann hätte man zumindest schon mal einen Anhaltspunkt gehabt. 

    Ich habe Thorsten ja bereits geantwortet, dass der hilfreichste Einwurf bzw. Idee von Nefe kam; also dort im Notfall zur Gyn fahren in eine Klinik. 

    Aber darüber kann man hier ja durchaus mal sprechen, ich bin schließlich nicht die einzige Schwangere. Und vielleicht kommt ja mal noch jemand auf so eine Frage oder eine Problematik.

  • Bubilein
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    geschrieben 1362925468000

    ...sorry, aber coriosus hat dir nur geantwortet oder ist das jetzt verboten. :frowning:

  • curiosus
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    gesperrt
    geschrieben 1362925608000

    Ernst gemeinter Rat: Wende Dich an Deinen behandelnden Arzt, denn selbst Antinal als wahrlich leichtes, selektives Antibiotikum sollte während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Hier im übrigen nachzulesen.

  • Heike68
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    geschrieben 1362926280000

    Steffi, ganz ehrlich, möchtest Du nach Deiner Türkei-Erfahrung eine vielleicht sehr gute, vielleicht aber auch eben nicht so gute Beratung/Behandlung in der Gyn eines ägypt. Krkhs. billigend in Kauf nehmen? Denn Durchfallrisiko ist nun mal gegeben...

    Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss...
  • Steffi1979
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    geschrieben 1362926445000

    Das weiß ich doch. Das habe ich doch schon x-mal hier geschrieben. 

    Problematisch wird die Frage an meinen Gyn doch nur mit dem Hintergrund, wenn ich nun also die Aussagen hier, die behaupten "deutsche Antibiotika helfen in Ägypten nicht" für wahr erachte. Mein Gyn wird mir nur nach bestem Wissen und Gewissen ja Präparate verordnen, die es hier in Deutschland gibt, die zugelassen sind usw. Bleibt also dann die Frage, ob die wirksam sind, obwohl sie eben nicht aus Ägypten kommen, oder ob diese - für mich etwas kryptische - Aussage stimmt, dass eben nur das ägyptische Zeug wirklich hilft (jetzt abgesehen von Antinal, das hier unter anderem Namen vertrieben wird). Denn eigentlich müsste es ja auf den Wirkstoff als solches ankommen und nicht auf den Herstellungsort. Aber sind die Wirkstoffe, die eben hier in Deutschland Einsatz finden, wirklich am Ende machtlos gegen die Erreger Ägyptens. Das wird am Ende die Frage sein. Und mir ist eben leider noch niemand hier begegnet, der gesagt hätte "ich hatte dieses Medikament mit und das hat mir geholfen". Das wäre zumindest mal ein Ansatz gewesen. Aber es gibt eben entweder nur die Aussage, dass man Antinal & Co nehmen soll oder dass die deutschen Sachen nicht wirken. Ich habe nur bei vielen auch den EIndruck, dass sie mit "deutsche Medikamente" vornehmlich Dinge wie Imodium meinen. Aber die darf man ja generell nicht nehmen, wenn man wirklich krank ist. Wenn ich mir hier beispielsweise Noro einfange, darf ich hier auch kein Imodium nehmen, weil das generell dafür sorgt, die Erreger im Körper zu behalten - da ist es egal, ob es deutsche oder gyptische Erreger sind. 

    Es wird am Ende eh so laufen - so war es bei mir 2010, als wir schwanger in die Türkei sind - dass ich Medikamente (u.a. auch ein Breitbandantibiotikum) mitbekommen werde für den Fall der Fälle. Ob sie dann wirken, weiß ich nicht. 

    Zweite Möglichkeit wird eben sein, sich dann dort in einem Krankenhaus zu melden und zu hoffen, dass die Gyns da eben auch sorgfältig wären im Abwägen der Medikation - im Fall der Fälle.

  • Heike68
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    geschrieben 1362926906000

    Pack Dir Elektrolyte in Pulverform und Kohletabletten ein und lass Dich auch da vom Gyn beraten, in welcher Dosierung zu verwenden. Und wäge eben für Dich ab, ob Du das Risiko eingehst, dass das Medi aus Deutschland wirkungslos ist und Du der Klinik in Hurghada und dem Gyn dort vertrauen kannst/willst...

    Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss...
  • Steffi1979
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    geschrieben 1362927290000

    Heike, 

    wenn ich von meiner Türkeierfahrung mal ausgehe, werde ich mein ganzes Leben nicht mehr ins Ausland reisen, weil es gruselig war, das dort zu erleben. Dann brauche ich über irgendwelche Reisen außerhalb Deutschlands nicht mehr nachdenken, egal ob ich schwanger bin oder nicht. Dann muss ich mit meiner Familie hier bleiben, am besten sogar zuhause, weil ich nur hier die genauen Gegebenheiten kenne, für den Fall der Fälle, dass etwas passiert. Schließlich kann 300 km weiter schon wieder alles anders sein. Aber selbst hier - soweit waren wir ja auch schon in der Diskussion - kann es mir passieren, dass ich falsch behandelt werde. 

    Wir können das Thema aber gerne nochmal aufrollen: Ich bin grundsätzlich nicht ängstlich, was meine Schwangerschaft betrifft, da ich während meiner ersten Schwangerschaft keinerlei Probleme hatte (auch auf Reisen) und es auch jetzt eine vollkommen komplikationslose Schwangerschaft ist. Ich hatte auf meinen bisherigen Reisen in Ägypten nicht mit Durchfall zu kämpfen. Und die hoch gelobte Medizin der Türkei hat meinen Erfahrungen nach nicht halten können, was sie verspricht. Heißt aber nicht, dass es anderswo in der Türkei nicht besser ist, dass es in Spanien, Griechnland oder sonst wo nicht auch besser oder schlechter sein kann. Es hängt vieles einfach auch am Zufall ab, an wen man gerät usw. 

    Was ich versucht habe, ist, mir lediglich einen Überblick zu verschaffen und die Gefahren möglichst zu minimieren. Wohin es letzten Endes geht, steht aber noch nicht fest. Aber wenn ich mal eine weitere Empfehlung hier aus dem Thread nehme "fahr doch auf die Kanaren", da kann ich mir - ohne dass ich mich dazu bislang näher einlesen konnte (weil ich gerade krank bin) - nicht erinnern (da war ich auch schon einige Male), dass dort die medizinische Versorfgung da wesentlich besser wäre. Aber da werde ich mich dementsprechend auch noch informieren.

    Ergänzend zu Deinem letzten Beitrag: Nochmal, Nefe ist mir da in der Entscheidungsfindung sehr hilfreich, schließlich lebt sie da, hat Kinder usw.

  • Heike68
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    geschrieben 1362928626000

    Nur mal am Rande, Nefe hat in Ägypten bereits gelebt, als sie schwanger wurde, heißt, ihr Körper war mit den dortigen Gegebenheiten bereits vertraut. Und zur Geburt ihrer Tochter (sie hat nur 1 Kind) ist sie nach Deutschland geflogen... Selbstverständlich hat sie eine Menge Erfahrungen, spricht die Sprache und kann Dir Tipps/Hilfe geben, aber die Schei....rei, mit Verlaub gesagt, bekommst im Zweifel Du...

    Aber ich bin jetzt hier raus...

    Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss...
  • Steffi1979
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    geschrieben 1362928995000

    Weiß ich alles, wir stehen seit einigen Wochen in regem Austausch. Ob jetzt ein Kind oder zwei, ist doch wirklich unwichtig. 

    Fakt ist aber, sie bemüht sich, mir ihre Erfahrungen und Tipps zu geben. Und natürlich hätte ich womöglich den Durchfall - den ich aber bislang in Ägypten noch nie hatte. Aber wie gesagt, sie ist eine große Hilfe.

  • Malini
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    Verwarnt
    geschrieben 1362929532000

    Steffi1979:

    Beantwortet aber eben allen Schwangeren nicht die Frage, ob man nun einfach ein Antibiotikum von hier mitnehmen kann bzw. welches im besten Fall.

    Meinst Du wirklich, dass Dein behandelnder Arzt Hinweise von Dir braucht à la "Im Internet habe ich gelesen, dass das Medikament xy helfen soll...", bevor er Dir ggf. ein entsprechendes Medikament verschreibt - oder eben nicht?  :?

    Im zweiten Fall blieben dann eben nur - wie Heike schon schrieb - Elektrolytlösung und Kohletabletten...

    Ob Dir das reichen würde, kannst Du Dir dann ja überlegen, nachdem Du mit Deinem Arzt gesprochen hast...

    (Dass Dein Immunsystem während Deiner jetzigen Schwangerschaft weniger gut ist, hast Du ja eben selbst geschrieben)...

    Stay hungry. Stay foolish. (Steve Jobs) *** Menos mimimi, mais attitude!
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