Dylan wrote:
Erhard wrote:
Achja - hab' zum ersten Mal Weihnachtsbäume auf Kuba gesehenKlick >hier< – Santiago Dez. 2006
Schön zu hören, dass es Dir so gut gefallen hat auf Kuba.
Nu ist das Bild wech.....Schade!!!!! 
Dylan wrote:
Erhard wrote:
Achja - hab' zum ersten Mal Weihnachtsbäume auf Kuba gesehenKlick >hier< – Santiago Dez. 2006
Schön zu hören, dass es Dir so gut gefallen hat auf Kuba.
Nu ist das Bild wech.....Schade!!!!! 
@rekok:
Man muß nicht ständig nach Kuba fliegen, um das Leben dort besser zu verstehen. Natürlich macht es es einfacher vieles zu verstehen, aber man kann sich z.B. auch im Kubaforum einlesen. Dann versteht man die Isla schon besser und vor allem kann man dort sehr gut mitbekommen, worum sich das tägliche Leben dort dreht.
@juanito:
Du sprichst mir aus dem Herzen. Knoblauch-Millionär ist das richtige Wort.
An den Hotelstränden ist es überhaupt kein Thema, da machen das eh viele Frauen. An den öffentlichen Stränden bekommt man als Touri auch keinen Ärger, aber man wird von den Cubis schon arg angeglotzt. Von den Jüngeren auf eine, naja, sexuell gierige Art (also die Männer) und von den Älteren sehr verächtlich. Die Polizei guckt zwar, sagt in der Regel aber nix.
Also an den öffentlichen Stränden ist es nicht schön. Für einen selber. Es sein denn man steht drauf ständig angegafft zu werden. 
Doch mich schon. Weil ich einfach auf dem Malecon regelwidrig gewendet habe. Als wir ihm dann gesagt habe, dass wir in den Flitterwochen sind, hat er uns gratuliert und meinem Mann ein schönes Leben in Deutschland gewünscht.

Das stimmt.
Nur wissen wir beide ja auch warum. Und mit einer Eisenbahn oder anderen touristischen Einrichtungen hatte das nun wirklich nix zu tun.

Wir sind übrigens heute immer noch sehr gut befreundet. Was aber auch daran liegt, dass ich viele kubanische Eigenheiten als Fakt angenommen habe und nicht auf Gedeih und Verderb versuche sie zu ändern.
Das meinte ich für rekok. Man sollte erstmal versuchen Land und Leute zu verstehen. Dann versteht man auch, warum für Cubis und dem kubanischen Staat Eisenbahnen oder vergleichbare touristische Einrichtungen eher nur eine Gelddruckmaschine sind und mit historischem Interesse garnichts zu tun haben.
So traurig das ist. Wird sich aber auch sicherlich nur ganz langsam ändern.
juanito wrote:
Natürlich nichtTouristen tun sie nichts. Als Tourist darf man mit einem/einer Kubaner/in über die Strasse laufen.
Einem passiert nichts! Nur der cubi könnte eine multa bekommen.
Also sollte es doch dann eher: YUMA LIBRE heissen!!!!!!!! 
Hi Juanito,
nu verschreck die armen Leute doch nicht gleich ganz so arg.

Das sind doch eindeutig Ausnahmen. So böse sind die Kubaner doch garnicht.

Oder etwa doch.....

Thats the cuban way of life 
Tja, da muß ich leider vehement widersprechen. Mein Schwiegervater hat fast sein ganzes Leben in der Zuckerrohrproduktion im Municipal Freyre gearbeitet. Dann war es aus und er Staat kam und sagte: Nun machste in Knoblauch! Also ist jetzt Knoblauch angesagt. Ihm ist es wurscht. Dieses Sentimentalität zu Dingen und Jobs, die wir Europäer oft haben, kennen die Cubis nicht.
Und eigentlich wäre es dem Staat auch viel lieber die Touristen würden die AI Anlagen überhaupt nicht verlassen. Grundsätzlich sind Kontakte zwischen Touristen und Kubanern vom kubanischen Staat nicht gerne gesehen. An manchen Punkten (Angestellte im Tourismus etc.) muß er sie tolerieren. Sie haben natürlich auch die Notwendigkeit erkannt, den Touristen Ausflugsziele zu bieten. Diese sind aber sehr ausgesucht und auf keinen Fall sollen die Ausländer sich diese selber suchen. Sie könnten ja Kubaner kennen lernen.
Aus diesem Grund wird der Individualtourismus auch nicht gefördert.
Also wurden die Hotels auch mit Hochdruck nach Ike wieder aufgebaut. An den Privathäusern ist so gut wie noch nichts passiert.
Meine Meinung ist, dass es logisch ist, dass der Tourismus wieder laufen muß um die Einnahmen vieler Familien zu sichern. Aber bevor Ausflugsziele repariert werden, sollten viele andere Einrichtungen wieder instant gesetzt werden.
Aber um die Einstellung der Leute im Kubaforum zu verstehen, sollte man sich vielleicht etwas mehr mit dem täglichen Leben und Problemen, mit und ohne Hurrikan, der Kubaner auseinandersetzen und der Tatsache, dass dieses Land in vielen Dingen einfach gefühlte 30 Jahre hinter Europa hinter her hinkt, bevor man sich beschwert nicht verstanden zu werden.
Ich könnte wetten, dass wenn ich meinen Schwiegervater fragen würde, was das für ein Zug war der ihn fast täglich mit genommen hat, dann würde er sowas sagen wie: Na ein Zug halt, auf Schienen und macht TuffTuff. Und damit will ich nicht sagen, dass er doof ist. Es interessiert ihn schlicht und ergreifend nicht. Und es ist Geschichte. Und diese interessiert nun mal nicht, solange sie nix mit der Revolution zu tun hat.
Und es wird sicherlich noch etliche Jahre dauern und dazu benötigt es auch viele grundlegende Veränderungen bis die Cubis eine Beziehung zu so was entwickeln können. Ihre täglichen Probleme sind nun mal andere.
Hi Doro,
ich bin anfangs als Pauschaltouristin unterwegs gewesen. Und auch heute noch ist es stets gemischt. Mal im Hotel, mal mit der familija. Da die Familie aber seit Ike kein Haus mehr hat, werde die nächsten Besuche auch eher hotellastig ausfallen. 
Für allein reisende Frauen als Ersttäterinnen würde ich immer pauschal vorschlagen, um erst mal einen ersten Eindruck von Land und Leuten zu kriegen. Später kann man den Rest immer noch individual erkunden.
Laß dich doch einfach auf das Abenteuer kubanische Zigaretten ein. Es gibt eine große Auswahl an dir bekannten Marken und Einheimischen von mild bis ziemlich heftig. Ausprobieren heißt die Devise. Und da die kubanischen sehr preiswert sind hat man dabei auch nicht soviel zu verlieren.
@doro12: Tja, das Bier ist nicht mit dem Deutschen zu vergleichen. Ich mag das Buccanero ganz gerne. Oft wird den Touris Christal angeboten. Man kann es trinken, aber ......
Was das rauchen angeht, wären die Kubaner gerne so bescheuert wie die Deutschen.
Allerdings in einer sehr inkonsequenten Art und Weise. Soll heißen: Rauchen ist eigentlich überall erlaubt und wenn es nicht erlaubt ist, wird trotzdem geraucht.
In manchen Hotels gibt es inzwischen Nichtraucherbereiche. Das sind aber eindeutig die blöden Tische am Klo, der Küchentür etc. Auch am Flughafen Holguin ist seit ca. einem Jahr Nichtraucher. Allerdings schreitet keiner ein wenn geraucht wird.
In vielen Dingen wären die Kubaner gerne modern und international. Diese Vorhaben scheitern aber immer an den Kubanern selbst.
Was das Land übrigens so symphatisch macht.

juanito wrote:
Sie vielleicht nicht?Aber DU und ich!
So etwas darf jeder kaufen, falls benötigt
Dann gibt es noch die Farmacia verde mit freiverkäuflichen Mittelchen.
Du bist ja echt ein Scherzknubbel!!! Also ich persönlich kann mit den Dingern nix anfangen!! Da müßten sich schon die chicos drum kümmern, aber von denen bin ich geheilt.
Also käme für mich auch nur die Luftballonverwendung in Frage. 
@doro12: Also wie bereits gesagt sind die meisten Medikamente dort preiswerter als hier und vieles deutsche Fabrikate. An die kostenfreie medizinische Versorgung kommen normale Touris eh nicht ran. Also ist schmarotzen quasi ausgeschlossen.
Ich denke, es ist bei jedem anders, welches Medikament bei Montezuma besser wirkt. Aber frag einfach mal vor Ort die Cubis. Die haben auch sehr interessante und wirksame Alternativen. 
@Dylan: Respekt. Du bist ja besser medizinisch ausgestattet als ein deutscher Notarztwagen.

@juanito: Weil ich mal davon ausgehe, dass chnusper kein Spanisch spricht und die kubanischen Strassenverhältnisse nicht kennt. Nach Freyre zu kommen ist schon recht einfach. Also da kommt man schon ohne Guide hin. Und dann??????
Nach Banes ist die Strecke schon etwas aufwendiger und wenn man sich dann verfährt, steckt man fest. Und ohne jemanden der sich auskennt, findet man im Leben die super guten Paladares nicht.
Lecker Langusten...
@chnusper: Also die Kubaner sind schon stolz, aber sie nehmen auch gerne Sachen an. Es kann einem auch passieren, dass sie einen direkt fragen, ob man ihnen dies oder jenes schenkt.
Im Rio de Oro, wie in allen Hotels, gibt es aber auch nette Leute, die einem sagen können, wo man was hinbringen kann. Man sollte es nur nicht den Hotelangestellten direkt in die Hand drücken. Diese sind auf Kuba schon die Gutverdienenden. Und den meisten mangelt es meist an nichts. Also auch bitte nicht auf rührselige Geschichten, wie Mama, Papa etc. sind krank und ich brauche Medizin hereinfallen.
Ich kann euch aber auch gerne per PM Ansprechpartner im Hotel nennen, die euch sicherlich gerne weiterhelfen werden.
Schon klar. Aber wollte Doro12 nicht wissen, was sie für ihren Urlaub mitnehmen sollte, weil es vielleicht manches auf der Isla nicht gibt. Und für Touris gab es bisher in CUC Apotheken alles und das preiswerter als hier und das meiste wird sogar in meiner Nähe in Leverkusen und Dormagen hergestellt.
Also deutsche Wertarbeit viel preiswerter. 
In der Cubi Apotheke kann sie doch eh nicht einkaufen, selbst wenn sie wollte.
Hollywood gibt es in grün. Dürfte dann die Menthol Variante sein. Ich habe immer nur die Roten geraucht.
Brutal sind aber auch die Zigaretten "Romeo y Juliet". Damit habe ich immer sämtliche Kollegen erschreckt. Mehr als eine wollte nie einer. 
Also ich habe noch nie das Problem gehabt in den Apotheken nicht das zu kriegen, was ich gebraucht habe. Ich weiß aber nicht wie die Situation jetzt nach Ike ist.
Wenn ich mal was brauchte war es auch immer viel günstiger als in Deutschland. Viele Mittelchen waren oft auch wirkungsvoller als die Deutschen. Z.B. Autan erschreckt die kubanische Mücke so garnicht. Das Zitronen-Irgendwas Gemisch, das man dort kaufen kann, hält einem jede Mücke vom Leib. Man riecht danach halt nur wie ein Zitronenbäumchen. 
Ich kann mich, wie so oft, Dylan nur anschliessen. Allerdings würde ich auch empfehlen, wenn sich euch die Möglichkeit bietet, nach Banes oder Rafael Freyre zu fahren. Die beiden Orte sind touristisch nicht so erschlossen wie Guardalavaca und dementsprechend noch ein wenig ursprünglicher.
Und da Banes durch Hurrikan "Ike" sehr schwer beschädigt wurde ist Hilfe dort sicherlich willkommen. Nur würde ich nicht auf eigene Faust mit einem Mietwagen dorthin fahren.
Herrenlose Hunde und Katzen gibt es sehr wenige. In den meisten Fällen sieht es zwar so aus, als wären sie Streuner. Aber genau wie die Schweinchen die man überall sieht haben die meisten einen Besitzer.
Was Katzen angeht kommt man inzwischen im Rio de Oro schon genug auf seine Kosten. Beim Essen lungern schon einige rum.
Ansonsten ist es auf Kuba wie in vielen anderen Ländern auch. Alle Tiere sind für Kubaner Nutztiere und werden auch so behandelt. Sie werden nicht so gut wie in Deutschland behandelt, aber auch nicht so schlecht, wie in vielen anderen Ländern.
Danke Dylan!!
Ich hätte es nicht besser formulieren können. 
Für viele aus dem "Habanero-Forum" ist Kuba eben eher eine Art zweiter Heimat und nach dem schrecklichen Jahr 2008 machen sich dort die wenigstens Sorgen um touristische Einrichtungen, sondern eher das es ihren Familien gut geht. Und da sollte man sicherlich Verständnis für haben.
Ich denke, aber auch dort wird man rekok73 helfen, wenn jemand was weiß!!!
Meine Familie lebt im Municipal Rafael Freyre, aber ich habe mich persönlich auch noch nie mit der Eisenbahn beschäftigt, obwohl ich sie schon zig mal gesehen habe. Bei meinem nächsten Besuch werde ich das aber mal nachholen.
Also habe nachgefragt. Es schreibt sich:
POTRERILLO
Hallo Froschkönigin,
mit der Playa Esmeralda hast du schon mal einen sehr guten Griff getan. Ausflüge würde ich persönlich derzeit eher vom Hotel aus buchen.
Grundsätzlich ist Kuba ein sicheres Reiseland, aber auf Grund der aktuellen Situation nach Hurrikan Ike, wäre ich mit Ausflügen auf eigene Faust eher ein wenig vorsichtig. In Holguin ist es zwischenzeitlich schon zu Überfällen auf Einheimische und Touristen gekommen.
Also lieber die sichere Variante wählen. Auch dabei sieht man sehr viel und kann Land und Leute gut kennen lernen.
Gruß
Trieli
juanito wrote:
Portrellio???Ich suche und suche
Meinst du vielleicht:
Portillo, A beautiful beach of surprising black sands in one of the most secluded and untapped places in Cuba, at the foot of the Sierra Maestra range.
Ist aber ganz woanders.
Doppel l und io gibt es in dieser Kombination in Kuba nicht
Irgendwie schreibe ich das Kaff immer falsch. Eigentlich wohnen sie ja auch in Caliche. Das taucht aber sicher nirgend wo auf. Besteht aus max. 15 Häusern.
Ich kann dir aber sagen, wie du fahren mußt, um dort hin zu kommen, wenn du magst.
Man fährt in Freyre Richtung Frey Benito, dort durch immer geradeaus, überquert nach gefühlten 100 km die Bahnschienen und ca. 3 km später ist Caliche und das gehört zu Porterillo (vielleicht schreibt man es so) und noch mal ca. 3 km weiter plumpst man in die Bucht von Gibara. Vielleicht hilft dir das ja weiter. 